"Weser-Kurier" dampft Digitalprojekt Mein Werder ein.

Weser-Kurier: Die ausgelagerte Fußball-Redaktion Mein Werder entlässt 6 von 13 Journalisten, 2 gehen freiwillig, berichtet "Medium Magazin". Die Paid-Angebote rund um den Fußballclub Werder Bremen sind nicht so erfolgreich wie erhofft. Werder-Fans zahlen um die 5 Euro pro Monat, kriegen viele Infos in der Deichstube der Kreiszeitung Syke aber gratis.
"Medium Magazin" 02/2019, S. 6-7 via presseportal.de

IVW: "Welt" geht (r)unter, "Handelsblatt" legt zu, "Spiegel" hält sich.

Au weh, IVW: Die "Welt" sackt im 1. Quartal um schmerzhafte 17 % in der harten Auflage aus Abos und Einzelverkäufen ab. "Bild" verliert um 9,3 % im Vergleich zum Q1 2018. Vergleichsweise harmlos sehen die Verluste bei der "Süddeutschen" mit 4,5 % und der "Frankfurter Allgemeinen" mit 3,3 % aus. Das Handelsblatt gewinnt 0,1 %. Der "stern" verliert 12,6 %, der "Spiegel" 1 %.
dwdl.de (Tageszeitungen), dwdl.de (Magazine)

Studie: "Junge Freiheit" ist per Textanalyse als populistisch erkennbar.

Junge Freiheit hat in und nach der Flüchtlingskrise sichtbar populistischer berichtet als "Süddeutsche", "Welt" und "Handelsblatt", folgern Gerret von Nordheim, Henrik Müller und Michael Scheppe aus einer algorithmischen Textanalyse der Artikel von 2015 und 2016. Das Blatt sei im Wortsinne reaktionär: Es habe mit zeitlicher Verzögerung auf Themen aus dem Mainstream reagiert.
joacm.org (Artikel als PDF)

Meinung: Philipp Welte lehnt eine Fusion von VDZ und BDZV ab.

Schöne neue Welte: Burda-Vorstand und VDZ-Vize Philipp Welte spricht sich im Interview mit Ulrike Simon gegen eine Fusion von VDZ und BDZV aus. Kooperationen seien an mancher Stelle sinnvoll, aber die beiden "in sich schon komplexen Gebilde" würden durch eine Fusion keine moderne, schnelle Interessenvertretung. Stattdessen müsse der VDZ durch Reformen einheitlicher hinsichtlich Mitgliedschaft, Leistung und Beitrag werden.
"Horizont" 16/2019, S. 13 (Paid)

Zitat: Mathias Döpfner spricht sich gegen Upload-Filter aus.

"Wir als Journalisten-Haus sind per se gegen den Einsatz von Upload-Filtern, weil sie theoretisch zur Inhaltskontrolle missbraucht werden können."

Springer-Chef Mathias Döpfner, vorab eifriger Befürworter der EU-Urheberrechtsreform, erklärt bei der Springer-Hauptversammlung und nach der finalen Abstimmung in Brüssel, dass er Upload-Filter im Journalismus ablehnt.
per Mail

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DIE ZEIT mit Auflagenplus in allen Sparten in der IVW I/2019
DIE ZEIT steigert ihre verkaufte Auflage laut IVW 1/2019 im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 498.929 Exemplare (+0,9 %). Im „harten Verkauf“ (EV plus Abo) gewann DIE ZEIT um 2.990 Exemplare (+0,7 %) hinzu.
iqm.de/zeit

Zitat: Karl-Heinz Ruch will nicht glauben, dass Journalisten nicht ans Zeitungssterben glauben.

"Die Journalisten wissen genau, wann Schluss ist mit dem Diesel und wann mit der Braunkohle. Nur von einem Ende der Zeitung wollen sie nichts wissen."

"taz"-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch verabschiedet sich aus dem Berufsleben und vom Geschäftsmodell Tageszeitung. Wochenzeitungen könnten sich noch eine Weile halten.
"Frankfurter Rundschau" via horizont.net, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Karl-Heinz Ruch spricht 2017 auf der "taz"-Baustelle über die Zeitungskrise.

"Zeit" testet eine transalpine Ausgabe.

Zeit erscheint diese Woche in der Schweiz mit einem achtseitigen Alpen-Zeitungsbuch. Unter Leitung von Schweiz-Bürochef Matthias Daum testet das Team eine transalpine Perspektive auf die Dinge. In Österreich, Bayern und Baden-Württemberg erscheint "Zeit Alpen" in der Digitalausgabe, nicht gedruckt. Die Idee entstand aus dem transalpinen Podcast Servus. Grüezi. Hallo. heraus.
zeit-verlagsgruppe.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Wie "Zeit"-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt. (Dezember 2018)

Studie: Young Professionals meiden gedruckte Tageszeitungen und Paywalls.

Tageszeitungen spielen für Berufsanfänger nur noch eine geringe Rolle – auch in ihrer digitalen Version, ergibt die Studie In Transition von Campus Media und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. 60 % der befragten Young Professionals greifen nie zur gedruckten Zeitung. Diese Nicht-Nutzer meiden auch die Digitalangebote der Verlage: Nur ein Drittel der Print-Vermeider liest Zeitungsangebote digital. 72 % der Berufseinsteiger versuchen bewusst Paywalls zu umgehen, nur 8 % lesen öfters Paid-Artikel. Befragt wurden rund 270 Berufseinsteiger mit einem Altersschnitt von 26 Jahren.
per Mail, campusmedia.de (Grafiken als PDF)

Wolfram Weimer über den neuen "FAZ"-Herausgeber Gerald Braunberger.

"Phantasie im Endspiel"

Verleger Wolfram Weimer schreibt für turi2 über seinen alten Zimmerkumpel, den "FAZ"-Herausgeber Gerald Braunberger. Er lobt Braunbergers Leselust, seine Treue und seine "liberal-konservative Weltanschauung ohne missionarischen Eifer" – und eine sehr spezielle Begabung.

Von Wolfram Weimer

Wer Gerald Braunberger verstehen will, der sollte Schach spielen. Der neue "FAZ"-Herausgeber ist einer der besten Schachspieler im deutschen Journalismus. Und sein später Aufstieg belegt, dass Endspiele in Karrieren … weiterlesen

"Spiegel": "FAZ"-Herausgeber berufen Gerald Braunberger als Steltzners Nachfolger.


Die Männerrunde bleibt: Das Herausgebergremium der "FAZ" einigt sich vier Wochen nach dem Abgang von Holger Steltzner auf Gerald Braunberger, 59, als Nachfolger. Die Wahl falle damit wieder nicht auf eine Frau und nicht auf jemanden, der sich durch besondere Digitalkompetenz auszeichnet, schreibt der "Spiegel".

Braunberger arbeitet seit 1988 bei der "FAZ" und verantwortet seit 2007 den Finanzteil. Die Zustimmung des Aufsichtsrats steht noch aus. Als Steltzners Nachfolger waren auch Digitalchef Carsten Knop und Wirtschaftspolitik-Ressortleiterin Heike Göbel im Gespräch. Für Braunberger habe seine Führungserfahrung gesprochen, er gelte außerdem als integrierend.
"Spiegel" 16/2019, S. 54 (Vorabmeldung), turi2.de (Background)

"Hamburger Morgenpost" stellt die Print-Nachtausgabe ein.

DuMont stellt die gedruckte Nachtausgabe der "Hamburger Morgenpost" ein, schreibt Meedia.de. Der Verlag will die Boulevardzeitung digitaler ausrichten und erhofft sich steigende E-Paper-Abozahlen. Laut Meedia.de verkaufte DuMont von der Nachtausgabe zuletzt rund 2.000 Exemplare. "Mopo"-Chefredakteur Frank Niggemeier verschiebt den Redaktionsschluss künftig von 18.30 Uhr auf 21.45 Uhr, um aktueller zu sein.
meedia.de

Lese-Tipp: Verbands-Chef Torsten Löffler spricht über Bahnhofsbuchhändler.

Lese-Tipp: Torsten Löffler, gerade zum Vorsitzenden des Verbands Deutscher Bahnhofsbuchhändler gewählt, spricht in der "FAZ" mit Michael Hanfeld. Er erklärt, wie die Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften in den Läden ohne Anbindung an Presse-Grossisten zustande kommt. In der Branche habe gerade eine "gravierende Marktkonsolidierung" stattgefunden. Von günstigen Online-Flatrates hält Löffler nichts: Sie würden den Markt kaputt machen.
"FAZ", S. 17 (Paid)

Lokalzeitungen fordern höhere Verdienstgrenze für Minijob-Zusteller.

Verband Deutscher Lokalzeitungen fordert die Anhebung der Verdienstgrenze für Zusteller, die in Minijobs arbeiten. Lohnerhöhungen sollten nicht zu einer Reduzierung des Stunden-Kontingents führen, wo ohnehin ein Mangel an Zustellern herrsche, so die Argumentation der Lokalverleger. Die Anzeigenblätter wünschen sich Subventionen für die Zustellung.
dnv-online.net , turi2.de (Background)

"Wirtschaftsjournalist" packt die Schmutzwäsche von Ex-"FAZ"-Herausgeber Holger Steltzner aus.

FAZ hat Herausgeber Holger Steltzner wegen "einer schweren Illoyalität entlassen", schreibt der "Wirtschaftsjournalist". Er habe "eklatant gegen das Kollegialitätsprinzip verstoßen". Zudem soll Steltzner seinen Lebenslauf geschönt haben: Für sein BWL- und Jura-Studium habe er zehn Jahre benötigt und Jura nach vier Semestern abgebrochen.
kress.de, turi2.de (Background)

SWMH-Chef Christian Wegner will mehr Effizienz im Kerngeschäft.

SWMH: Christian Wegner, neuer Chef der Südwestdeutschen Medienholding, will das "Kerngeschäft effizienter" machen und "bestimmte Bereiche automatisieren", sagt er im Interview mit den Hausblättern "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten". Dem ehemaligen ProSiebenSat.1-Digiutalvorstand ist wichtig, "frühzeitig zu erkennen, welche Rollen künftig wegfallen und welche hinzukommen". Wegner glaubt, die gedruckte Zeitung werde "noch viel länger erhalten bleiben, als alle denken" und adelt seine Mitarbeiter mit der Aussage: "Die Zeitungsbranche ist eine von wenigen Branchen, die in ihrem Kern eine Sinnhaftigkeit hat."
stuttgarter-zeitung.de via newsroom.de, turi2.de (Background)

René Benko will Funke-Anteile der "Kronen Zeitung" komplett übernehmen.


Öxit-Chance: Immobilien- und Handelsmogul René Benko (Foto links) will sein Medien-Geschäft weiter ausbauen und Funke auch die restlichen Anteile an der "Kronen Zeitung" abkaufen, sagt Benko im Interview mit der "Presse am Sonntag". Er hält seit November 2018 rund ein Viertel an der "Krone", weitere rund 25 % liegen bei Funke, 50 % besitzt die Gründerfamilie Dichand. Benko sagt, er wolle künftig nicht mehr nur "Beifahrer" sein.

Benko wolle als "aktiver Gesellschafter" wirken, eine komplette "unfreundliche Übernahme" des Boulevard-Blatts strebe er aber nicht an. Dem Erben, Herausgeber und Chefredakteur Christoph Dichand gibt er praktisch eine Jobgarantie. Funke hat in Österreich immer wieder Streit mit der "Krone"-Verlegerfamilie Dichand.
diepresse.com (Paid), handelsblatt.com, orf.at, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus Trantow

Video-Tipp: "Bild"-Chef Julian Reichelt berichtet beim "taz"-Panel über seine Zeit als Kriegsreporter.

Video-Tipp: "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt (Foto) spricht beim "tazlab"-Panel mit "taz"-Redakteur Martin Kaul u.a. über seine Zeit als Kriegsreporter. "Die Therapie und das Traumatisiertsein sind gesellschaftlich fast zum Statussymbol geworden," kritisiert Reichelt. Die Kriegserfahrung präge ihn bis heute.
taz.de, facebook.com (17-Min-Video)

Funke verkauft "Thüringer Backzeit"-Magazin mit Leserrezepten.

Funke knetet sich das Magazin "Thüringer Backzeit" aus 50 Rezepten von Lesern. Auf 84 Seiten geht es um klassische Kuchen-Ideen und Ofen-Experimente. Das Magazin wird über die Geschäftsstellen der Thüringer Funke-Zeitungen verkauft sowie in einer regionalen Konditorei, telefonisch und online. Es kostet 3,90 Euro, Zeitungsabonnenten zahlen 1 Euro weniger.
funkemedien.de

Facebook bezahlt "Daily Telegraph" für positive Berichterstattung.

Daily Telegraph veröffentlicht im März Dutzende Artikel, die Facebook bezahlt hat – entsprechend lobhudelnd fallen sie aus, es geht u.a. um den Umgang des Netzwerks mit Terrorismus, Hassreden und Cybermobbing. Die Serie "Being human in the information age" besteht bislang aus 26 Artikeln, die in Print und online erscheinen. Die Zeitung und Facebook schweigen darüber, was die Berichterstattung kostet und wer die Themen setzt.
businessinsider.com

Arbeitsministerium prüft Subventionen für die Zeitungszustellung.


Zukunft der Zustellung? Die deutschen Verlegerverbände verhandeln mit dem Arbeitsministerium über eine "direkte Infrastrukturförderung für Logistik", sagt Jörg Eggers, Geschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter, im "Horizont"-Interview. Er hofft auf eine dreistellige Mio-Summe für die Branche. Das Arbeitsministerium will bis Juni Optionen prüfen. Ein Ansatz: Verlage bekommen für jedes zugestellte Exemplar einen festen Betrag.

Die im Koalitionsvertrag versprochene Senkung des Rentenversicherungs-Beitrags für Zusteller ist bisher nicht eingelöst worden, deshalb erwäge man laut Eggers nun staatliche Zustellungs-Zuschüsse. Die Neutralitätspflicht des Staates müsse dabei gewahrt sein und die Zuschüsse dürften nicht zu publizistischer Wettbewerbsverzerrung führen, schreibt Ulrike Simon.
"Horizont" 14/2019, S. 1 (Paid)

Thomas Kösters wird Digitalchef der "Heilbronner Stimme".

Heilbronner Stimme verpflichtet Thomas Kösters, 46, als Chief Digital Officer. Er war zuletzt Geschäftsführer der Digitalagentur Weiss-Intermedia und verantwortet nun u.a. das digitale Produkt- und Portalmanagement und die IT-Infrastruktur. Kösters folgt auf Heiner Ulrich, der im April 2017 vom "Spiegel" kam und den Posten nach einem halben Jahr wieder verlassen hat. Seitdem war die Stelle unbesetzt.
per Mail, turi2.de (Background)

Verlage kriegen zügig wieder Cash von der VG Wort, glaubt Christian Rath.

Verlage könnten noch vor Umsetzung des neuen EU-Urheberrechts in Deutschland wieder an Einnahmen der VG Wort beteiligt werden, glaubt Rechtsexperte Christian Rath. Die Verlegerbeteiligung könne zügig in einem separaten Gesetz gelöst werden. Wird sie wieder eingeführt, erhalten Journalisten und Autoren weniger Geld von der VG Wort – diese Folge des neuen Urheberrechts sei von der Debatte um Uploadfilter überdeckt worden.
taz.de, turi2.de (Background)

Grimberg: Funke spart als Nächstes im Lokalen.

Funke streicht und zentralisiert in der lokalen Berichterstattung, berichtet Steffen Grimberg. In den Ruhrgebiet-Lokalausgaben fällt je eine individuelle Seite weg, stattdessen gibt es eine für alle produzierte Ruhrgebiet-Seite. Der Lokalsport soll nicht mehr vor Ort, sondern an einem Desk in Essen produziert werden. Auch die Leserbriefe sollen zentral betreut werden. Funke bestätigt die Pläne und ergänzt, dass die "NRZ" bereits einen Lokalsportdesk hat, der nun auch für die "WAZ" diskutiert werde. Der Verlag könnte laut Betriebsrat in NRW bis zu 300 Stellen streichen, auch viele Geschäftsstellen sollen schließen.
kress.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv (01/2019): "User First": Chefredakteur Andreas Tyrock zeigt die neue "WAZ"-Redaktion in Essen.

"Saarbrücker Zeitung" erweitert Chefredaktion und beruft neue Chefin vom Dienst.

Saarbrücker Zeitungsgruppe: Ulrich Brenner (Foto) und Oliver Schwambach sind künftig feste Mitglieder der Chefredaktion bei der "Saarbrücker Zeitung". Zuvor hatten sie die Produktion bereits tageweise koordiniert. Politik-Chef Brenner kümmert sich künftig zusätzlich um das Sport-Ressort sowie Spezialthemen. Landespolitik-Chef Schwambach koordiniert künftig zusätzlich die Zusammenarbeit der Lokalredaktionen. Chef vom Dienst Aloisius Tritz geht in den Ruhestand, Patricia Müller übernimmt.
saarbruecker-zeitung.de, turi2.de (Background)

Meinung: Satirische Polit-Formate sind moderne Hofnarren.

Satire wird in Zeiten von Fake News immer wichtiger, schreibt Georg Leyrer. Die Late-Night-Shows in den USA seien "die Hofnarren unserer Zeit". Satiriker erreichten auch Menschen, die sich sonst "längst aus dem Informationsgewusel ausgeklinkt haben". Der österreichische "Kurier" steigt auf den Satire-Zug auf und startet am Montag das Satireportal "Kurier mit Schlag".
kurier.at, turi2.de (Background)

Anzeigenblätter verbuchen weniger Umsätze.

Anzeigenblätter verbuchen 2018 weniger Netto-Werbeumsätze als im Vorjahr, schreibt "New Business". Jörg Eggers, Geschäftsführer beim Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter, geht auch 2019 "eher von zurückgehenden Umsätzen" aus. Gedruckte Prospekte generieren 40 % des Netto-Werbeumsatzes 2018.
new-business.de

Aus dem Archiv von turi2.tv (07/2017): Jörg Eggers stellt sich dem turi2-Fragebogen.

Wirecard will sich weiter juristisch gegen "Financial Times" wehren.

Es gibt Dinge, die sind unbezahlbar - für alles andere gibt es Anwälte: Wirecard erwägt weitere rechtliche Schritte gegen die "Financial Times", sagt Vorstandvorsitzender Markus Braun im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die veröffentlichten Informationen seien "absichtlich falsch zitiert worden, um Tatsachen zu verzerren". Die Fehlbuchung in Höhe von 2,5 Mio Euro sei weder Vorsatz noch strukturelles Fehlverhalten gewesen.

"Ich bin alles andere als ein Anhänger von Verschwörungstheorien," verteidigt Braun den Zahlungsdienstleister. Nach der Klage hat die "Financial Times" am Freitag einen weiteren Artikel veröffentlicht, der die Glaubwürdigkeit der Wirecard-Lizenzpartner auf den Philippinen hinterfragt.
"FAZ", S. 24 (Paid), turi2.de (Background)

Jürgen Mladek wird neuer Chefredakteur beim "Nordkurier".

Nordkurier befördert Jürgen Mladek zum Chefredakteur. Der bisherige Vize übernimmt für Lutz Schumacher, der das Amt bislang in Personalunion mit dem Posten des Geschäftsführers führte. Künftig wolle Schumacher sich auf die Geschäftsführung konzentrieren, schreibt der Verlag in eigener Sache. Mladek ist seit 2011 beim Nordkurier, seit 2017 ist er stellvertretender Chefredakteur.
nordkurier.de

Bei der "FAZ" wachsen die Vertriebserlöse durch Paid Content.

FAZ steigert ihre Vertriebserlöse gegen den Trend um rund 2 %, schreibt Kai-Hinrich Renner. Das Plus im Zeitraum Februar 2018 bis 2019 wird im Unternehmen auf die Digital-Flatrate F+ zurückgeführt. Verantwortlich ist Digital-Chefredakteur Carsten Knop, der sich damit für den vierten Herausgeber-Posten bei der "FAZ" empfiehlt.
abendblatt.de (Paid), turi2.de (Background)