Michael Graeter will Tageszeitung “München Express” starten.

Michael-GraeterBaby Schimmerlos wird Verleger: Boulevard-Reporter-Legende Michael Graeter, 75, will in München eine neue Tageszeitung starten, berichtet Marvin Schade. Auf Facebook kursieren Bilder von einem Dummy, der an die "Abendzeitung" aus Graeters besten Tagen anknüpfen soll. Vor allem will er sich mit exklusiven Geschichten absetzen, kündigt Michael Graeter seine Zeitung an und beschreibt sein Projekt als "eine Tageszeitung, die wirklich schreibt, was die Gesellschaft bewegt." Selbstbewusst geht Michael Graeter von 50.000 bis 100.000 Exemplaren aus, die der "München Express" verkaufen kann.

In den 70er und 80er-Jahren wurde Michael Graeter als Boulevard-Journalist bekannt und diente als Vorlage für die Figur Baby Schimmerlos in der TV-Serie Kir Royal. 2002 wurde er u.a. wegen Insolvenzverschleppung auf Bewährung verurteilt und musste später einen Teil der Haftstrafe absitzen, da er gegen die Bewährungsauflagen verstoßen hatte. (Bild: dpa)
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“Washington Post” und “New York Times” werben mit viel Pathos.

Washington Post 150Washington Post und "New York Times" werben mit übertriebenem Pathos, urteil Michael Hanfeld. Zwar würden die beiden Zeitungen regelmäßig von Donald Trump attackiert, der nicht viel von der freien Presse zu halten scheine, gleichzeitig würden die Blätter von der Stimmung aber auch profitieren. "Washington Post"-Besitzer Jeff Bezos habe in seiner Rolle als Amazon-Chef zudem wenig Skrupel, sein Geschäft auch in unfreie Staaten auszudehnen.
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Mediengruppe Thüringen und Salve.tv arbeiten zusammen.

mediengruppe Thueringen am anger slave t 150Mediengruppe Thüringen kooperiert mit dem Regional-Sender Salve.tv. Gemeinsam produzieren beide Medienhäuser zunächst einen Sport- und einen Polit-Talk. Die Sendungen sind außer im TV auch auf den Zeitungsportalen sowie bei thueringen24.de zu sehen. Die Mediengruppe Thüringen übernimmt auch die Vermarktung der beiden Talksendungen und prüft eine Vermarktungskooperation für das gesamte Programm des Senders.
funkemedien.de, salve.tv (2-Min-Video zur Kooperation)Kommentieren ...

Mitarbeiter bestreiken den “Nordbayerischen Kurier”.

Nordbayerischer Kurier-150x150Nordbayerischer Kurier: Knapp die Hälfte der rund 200 Mitarbeiter bestreikt seit heute Morgen für 24 Stunden die Zeitung in Bayreuth. Bei ersten Verhandlungen über einen Sozialplan für die im Dezember angekündigte Entlassung von bis zu 50 Mitarbeitern habe es keine Annäherung gegeben. Das Angebot des Verlags sei "unterirdisch", sagt Betriebsratschef Gunter Becker zu turi2. Auf Gesprächsangbote der Gewerkschaften BJV und Verdi über einen Sozialtarifvertrag habe der Verlag nicht reagiert. Zudem lasse die Geschäftsführung die Belegschaft im Dunkeln, welche Abteilungen geschlossen werden und welche Mitarbeiter gehen müssen.
turi2- eigene Infos, bjv.de (Streikaufruf), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basler “Tageswoche” und Chefredakteur Christian Degen trennen sich.

Christian-Degen150Christian Degen, bisher Chefredakteur der Basler Tageswoche, verlässt die Zeitung "auf eigenen Wunsch". Hintergrund seien unterschiedliche Ansichten über die künftige Entwicklung des Mediums. Degen war erst 2016 Chefredakteur der Zeitung geworden. Sein Nachfolger steht noch nicht fest. Die "Tageswoche" publiziert täglich online und erscheint einmal in der Woche als Druckausgabe.
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Bekannte Kulturredakteure verlassen die “Berliner Zeitung”.

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Mit leerem Kulturbeutel: DuMont vergrault mit seinem Sparkurs seine Kultur-Schwergewichte, schreibt Malte Göbel in der "taz". Pop-Guru Jens Balzer, Filmredakteurin Anke Westphal, Literaturredakteurin Sabine Vogel und Carmen Böker verlassen die "Berliner Zeitung" und wechseln nicht zur neuen Redaktionsgemeinschaft mit dem "Berliner Kurier". DuMont sieht den Schwerpunkt künftig im Lokalen.

Seit Montag arbeiten die Berliner DuMont-Redakteure zusammen in ihrem neuen Verlagsgebäude. An der Grenze zwischen Berlin-Mitte und Kreuzberg kann die Chefredaktion der Berlin Newsroom GmbH nun auch direkt mit den Redakteuren zusammenarbeiten. Um den Anschein zu vermeiden, hier würden Redaktionen umgezogen und fusioniert, sei die Kommunikation bis Montag nur über Redaktionsleiter möglich gewesen, schreibt Malte Göbel.
taz.de, welt.de (Background), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Porträt: Nicolas Richter, Investigativ-Chef der “Süddeutschen Zeitung”, ist ein “Welt-Ermittler”.

Nicolas Richter 150Nicolas Richter, 43, hat vor knapp einem halben Jahr Hans Leyendecker als Leiter des Investigativ-Ressorts der "Süddeutschen Zeitung" beerbt. Ulrike Simon porträtiert ihn als "Welt-Ermittler": Er ist in Genf geboren, spricht Französisch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch und ist mit einer Brasilianerin verheiratet. Auch nach Leyendeckers Renteneintritt arbeiten er und Richter eng zusammen und erzählen sich alles, schreibt Simon.
rnd-news.de, wikipedia.de (Richter)Kommentieren ...

Chefredakteur Philip Grassmann verlässt den “Freitag”.

Philip Grassmann 150Freitag: Philip Grassmann, seit 2009 Chefredakteur der Wochenzeitung von Jakob Augstein, verlässt den "Freitag" Mitte März. Er wird Geschäftsführer des Hamburger Programmkinos Abaton, das sein Vater 1970 gegründet hat. Zum Chefredakteur beim "Freitag" steigt der langjährige Mitarbeiter Christian Füller auf. Katja Kullmann bleibt Vize-Chefin.
dnv-online.net, horizont.netKommentieren ...

Porträt: “B.Z.”-Chefin Miriam Krekel macht ungewöhnlichen Boulevard-Journalismus.

Miriam Krekel 150Miriam Krekel, 39, neue Chefin der "B.Z.", produziert mit dem Boulevardblatt Schlagzeilen, die hintergründiger und verspielter sind, als die von "Bild", schreibt Jens Schneider in seinem Porträt. Auch Krekel selbst sei der Gegenentwurf zum klassischen Boulevard-Haudegen, der Journalismus als 24-Stunden-Job begreife. In wenigen Wochen erwartet sie ihr zweites Kind - wie sie ihre Zeit zwischen Redaktion und Familie aufteile, lasse sie sich noch offen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Isabelle Sonnenfeld wirbt in deutschen Redaktionen für die Zusammenarbeit mit Google.

isabelle-sonnenfeld150"Natürlich haben viele Journalisten Sorge, dass Strukturen, die bislang erfolgreich waren, durch die Digitalisierung infrage gestellt werden."

Isabelle Sonnenfeld, Chefin von Google News Lab, beobachtet in vielen deutschen Redaktion aber auch Experimentierfreude und Aufbruchstimmung.
"Horizont", 8/2017, S. 16 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Isabelle Sonnenfeld reist als Gesicht von Google durch deutsche Redaktionsstuben und verbreitet Digital-Optimismus.

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Video-Tipp: 166 Jahre “New York Times” in 55 Sekunden.

NYT Cover-Video 150Video-Tipp: Der Digital-Künstler Josh Begley zeigt fast alle Titelseiten der altehrwürdigen "New York Times" im Schnelldurchlauf. Er dokumentiert die Entwicklung der Zeitung seit 1851, angefangen bei den reinen Bleiwüsten der ersten Jahrzehnte, über einzelne Illustrationen, bis hin zur Bilderflut - erst in Schwarz-Weiß, später in Farbe.
vimeo.com (55-Sek-Video), theverge.com

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lexikon2: Julian Reichelt.

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Julian Reichelt lag jahrelang für “Bild” in den Schützengräben dieser Welt. Heute kämpft er meist via Twitter für das Boulevardblatt – von Berlin aus, wo unser Foto 2014 entstand. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Julian Reichelt brauchte 15 Jahre, um sich vom Volontär bei Springer an die Spitze der Boulevard-Haubitze “Bild” vorzuarbeiten. Der Vorsitzende der Chefredaktionen befehligt die gedruckten Titel “Bild” und “Bild am Sonntag”, bei Bild.de ist der Digitalchef sowieso die Nummer eins. Auf dem Weg nach oben hat der Journalistensohn die Brennpunkte dieser Welt vom Schützengraben aus gesehen – mit Stahlhelm auf dem Kopf und Schutzweste am Körper.
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“Frankfurter Rundschau” positioniert sich im Netz neu.

Frankfurter Rundschau Screenshot neue Seite 600
Es geht auch ohne Online: Die "Frankfurter Rundschau" erfindet sich im Netz neu und verzichtet dabei als sichtbarstes Zeichen auf das alte Anhängsel "-online" im Domainnamen. Aus fr-online.de wird fr.de. Optisch setzt der neue Webauftritt auf großformatige Bilder in "brillanter Qualität" sowie ein "luftiges Layout" mit viel Weißraum. In der Darstellung wird künftig unterschieden zwischen schnellen Nachrichtentexten von Agenturen und den vertiefenden Texten eigener Autoren und Korrespondenten. Die zeigen über und unter dem Text ihr Gesicht, Kurzprofile stellen sie vor.

Meinungsstücke, Hintergründe, Analysen und Schwerpunkt-Themen eigener Autoren sollen "das Herzstück der neuen Website" bilden und fr.de von anderen Nachrichtenportalen unterscheiden. "Wir werden auch künftig unsere Inhalte liebevoll und in ganzen Sätzen anmoderieren", kündigt Digital-Chef Michael Bayer an. Die Leserinnen und Leser sollen die Marke "FR" und die Menschen dahinter als "linksliberal, kritisch, streitbar und engagiert für eine gerechte Welt erleben", sagt Digital-Produktmanangerin Monika Gillner.
presseportal.de, fr.de, turi2.de (Background)2 Kommentare

Verlage von “Gießener Allgemeinen” und “HNA” wollen fusionieren.

Giessener Allgemeine - HNA 150Hessische Regionalverlage planen die Fusion: Das Mittelhessische Druck- und Verlagshaus, Herausgeber der Gießener Allgemeinen, und die zu Ippen gehörende Dierichs-Mediengruppe, Verlag der Zeitung Hessische/Niedersächsische Allgemeine, wollen ihre Aktivitäten zum 1. März in einer gemeinsamen Holding mit Sitz in Kassel zusammenführen. Auf die Redaktionen der Zeitungen soll der Zusammenschluss keine Auswirkungen haben. Die Kartellbehörden müssen dem Vorhaben noch zustimmen.
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Medienunternehmer Norbert Fuhs klagt gegen Niedersachsen, “W&V” und “NOZ”.

Osnabrücker Sonntagszeitung 150Osnabrücker Sonntagszeitung: Norbert Fuhs, Ex-Herausgeber des inzwischen insolventen Anzeigenblatts, verklagt das Land Niedersachsen, den Verlag Werben & Verkaufen sowie die Neue Osnabrücker Zeitung auf 30 Mio Euro Schadenersatz, schreibt Alexander Becker. Kontakter und NOZ hatten Ende Mai 2013 unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft über die Insolvenz seines Enorm-Verlags berichtet, die zu diesem Zeitpunkt laut Fuhs noch nicht bestand. Ende November 2016 wurde der Medienunternehmer wegen gewerbsmäßigen Betruges und Insolvenzverschleppung zu sechs Jahren Haft verurteilt, wogegen er in Revision gegangen ist.
meedia.de

Korrektur 21.2., 12.40 Uhr:
In einer früheren Version dieser Meldung hatte turi2 Norbert Fuhs einen falschen Vornamen gegeben. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.Kommentieren ...

Zitat: Damian Imöhl wünscht sich von dpa mehr Fragen zu Wurzeln der Stars.

damian-imöhl-150"Führe ich das Interview mit einem deutschen Star in den USA, dann habe ich den halt auch auf seine lokalen Wurzeln abzuklopfen."

Damian Imöhl, Chef der "Schwäbischen Post" und "Gmünder Tagespost" fordert von dpa, bei Interviews mit Prominenten im Ausland mehr auf die Bedürfnisse von Lokalzeitungen einzugehen und diesen ein passendes Angebot zu machen.
youtube.com (2-Min-Video)

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“FAZ”-Journalist Hans Barbier stirbt im Alter von 79 Jahren.

Hans Barbier 600
Neoliberale Stimme verstummt: Hans Barbier, 79, ist tot. Der frühere Leiter des Wirtschaftsressorts der "FAZ" starb in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nach kurzer, schwerer Krankheit in Bonn, berichtet die "FAZ". Herausgeber Holger Steltzner würdigt den Journalisten als "ordnungspolitischen Prüfstein der Wirtschaftsredaktion", durch dessen Schule "Generationen von Jungredakteuren" gegangen seien.

Barbier kam 1969 zur "FAZ" und schrieb bis 1974 für die Börsenredaktion der Zeitung. Er wurde Bonner Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", 1986 holte ihn die "FAZ" als Chef des Wirtschaftsressorts zurück, das er bis 2002 leitete. Nach seiner Pensionierung schrieb er weiter die "FAZ"-Kolumne "Zur Ordnung" und wirkte bis 2014 als Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung. Außerdem arbeitete er als Botschafter für die neoliberale Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. (Foto: dpa)
faz.net, kress.de

Mitarbeit: Markus Trantow2 Kommentare

Flüchtlinge lernen mit den “Ruhr Nachrichten” Deutsch.

RuhrnachrichtenRuhr Nachrichten dienen mehr als 1.100 Flüchtlingen in 73 Klassen in NRW seit vier Wochen als Unterrichtsmaterial zum Deutschlernen. Die Idee hinter dem Projekt des Medienhauses Lensing und der Agentur MCT: Lokalzeitungen verwenden Alltagssprache und informieren die neuen Einwohner über die Region. Lehrer und Schüler empfinden die Zeitung als Bereicherung des Unterrichts, das Projekt soll mit weiteren Klassen fortgesetzt werden.
mct-dortmund.deKommentieren ...

Zitat: Mathias Müller von Blumencron sieht bei Verlagen Nachholbedarf im Verkauf.

Mathias Müller von Blumencron 150"Was die meisten Verlage in Deutschland noch lernen müssen, ist die Perfektion im Verkauf. Gemessen an der Leichtigkeit eines Abschlusses bei Netflix, Spotify oder Amazon haben wir noch Nachholbedarf."

Mathias Müller von Blumencron, Digitalchef der "FAZ", will von den Tech-Riesen lernen. Im Interview mit Stefan Winterbauer erteilt er Instant Articles bei Facebook gleichzeitig eine Absage: "Es ist nicht unsere Aufgabe, den Börsenwert von Facebook zu steigern."
meedia.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: "FAZ" startet abgeschlossene Digital-Ausgabe.

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Zitat: Jakob Augstein spricht mit Planet Interview über Blome, “Bild” und Boulevard.

Jakob Augstein 2015 dpa-150"Die Öffentlich-Rechtlichen haben einen öffentlichen Auftrag. Den haben wir als Zeitung nicht."

"Freitag"-Chef Jakob Augstein erklärt im großen Interview mit Jakob Buhre, warum er keine AfD-Politiker interviewt. Außerdem spricht er über seine Wertschätzung für harten Boulevard-Journalismus, die Dialoge mit Nikolaus Blome und den "Freitag"-Neuzugang Jürgen Todenhöfer.
planet-interview.deKommentieren ...

“Wall Street Journal” streitet über Linie zu Trump.

wsj150Wall Street Journal streitet darüber, wie kritisch es über Donald Trump berichten soll, schreibt Kerstin Kohlenberg. Chefredakteur Gerald Baker fordert Zurückhaltung, etwa bei der Einordnung des Einreiseverbots. Viele Redakteure sehen sich bevormundet. Kritiker vermuten hinter der Blattlinie den Einfluss von Rupert Murdoch, dem die Zeitung seit 2007 gehört.
"Zeit" 08/2017, S. 6 (Paid)
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“Junge Welt” wirft dem MDR einen “Werbeboykott” vor.

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Kein bisschen Frieden: Die "Junge Welt" fühlt sich vom MDR und vom Privatradio in Mecklenburg-Vorpommern boykottiert. Die Radiosender MDR Jump und Ostseewelle weigern sich, Werbespots der linken Tageszeitung auszustrahlen, weil die Werbung eine Weltanschauung transportiere. In ihren Spots zum 70. Jubiläum wirbt die Zeitung u.a. mit Slogans wie "Zeitung für den Frieden" und "Zeitung gegen den Faschismus". Dazu laufen Melodien aus der sozialistischen Mottenkiste, etwa das Lied "Kleine weiße Friedenstaube" und die DDR-Hymne.

Der RBB-Sender Radio eins, wie der MDR ARD-Mitglied, hatte mit den Spots dagegen keine Probleme und strahlte die Werbung aus. Der Staatsrechtler Andreas Fisahn bezweifelt, dass es sich bei den Spots um politische Werbung handle. Es werde für ein Produkt geworben, das wie jedes andere Kunden finden müsse.
presseportal.de, uebermedien.de

Mitarbeit: Markus TrantowKommentieren ...

“Bild” entschuldigt sich für falschen Bericht über angeblichen Sex-Mob.

bild bildlogo 150Bild entschuldigt sich für einen falschen Bericht über angebliche Übergriffe in der Silvesternacht in Frankfurt. "Bild Frankfurt" hatte am 6. Februar geschrieben, ein Mob aus betrunkenen Ausländern habe Menschen in der Frankfurter Innenstadt belästigt. Andere Medien griffen das Thema auf. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittle nun gegen die damaligen Zeugen wegen des Vortäuschen einer Straftat. "Bild" wolle klären, wie es zu dem falschen Bericht gekommen ist.
bild.de, bildblog.deKommentieren ...

“Süderländer Tageblatt” gehört nun der Ippen-Gruppe.

dirk ippen 150Dirk Ippen (Foto) kauft die Lokalzeitung "Süderländer Tageblatt" im sauerländischen Plettenberg, berichtet Paul-Josef Raue. Stefan Aschauer-Hundt, Mitglied der bisherigen Verleger-Familie, begründet den Verkauf an die Ippen-Gruppe mit einem fehlenden Verleger-Nachfolger in der eigenen Familie. Aschauer-Hundt bleibe Geschäftsführer des Blatts, das sich mit einer Auflage von rund 5.000 Exemplaren 137 Jahre lang im Familienbesitz befand.
kress.de
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Springer streitet mit Bauer und Burda um neue Grosso-Verträge.

Kiosk-Auslage, Zeitungen, Zeitschriften, AuflagePressegrosso: Im Streit um die Neuaushandlung der Verträge zwischen Verlagen und Grossisten stehen sich Bauer und Burda einerseits und Springer andererseits gegenüber, berichtet Gregory Lipinski. Während Bauer und Burda auf geringere Kosten durch weniger Vertriebsstellen oder Auslieferungstage setzen, will Springer hohe Reichweite sicherstellen. Springer hat deshalb eine Zusatzvereinbarung gekündigt, wodurch es dem Verlag möglich wird, Grossisten aus strategischen Erwägungen zu kündigen.
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“New York Times” setzt verstärkt auf Digital-Abos.

New York TimesNew York Times setzt mittlerweile in erster Linie darauf, Digitalabonnenten zu gewinnen und nicht, die Anzeigenerlöse zu maximieren, schreibt Gabriel Snyder für "Wired". Dabei orientiere sich die Zeitung an der Taktik von Digital-Unternehmen wie Netflix oder Spotify: Um das Kernprodukt - im Fall der "New York Times" Journalismus - werden weitere Produkte angeboten.
wired.com, wuv.de (deutsche Zusammenfassung)Kommentieren ...

Basta: Zeitung druckt Foto vom falschen Trump.

BastaEin echter Fake-Trump: Die dominikanische Zeitung El Nacional titelt am Freitag: "Trump sagt, Siedlungen in Israel sind nicht gut für den Frieden". Das Zitat ist richtig, nur das Bild darunter zeigt nicht den echten Donald Trump, sondern Schauspieler Alec Baldwin in seiner Parade-Rolle als Trump-Parodie.
haz.de, spiegel.de, elnacional.com.do (Entschuldigung auf Spanisch)


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“Welt am Sonntag” erscheint mit Jean Paul Gaultier als Gast-Chefredakteur.

Wams_GaultierWelt am Sonntag erscheint diesen Sonntag als Sonderedition mit dem französischen Modeschöpfer Jean Paul Gaultier als Gast-Chefredakteur. Wie bereits frühere Sonderausgaben, die unter anderem Karl Lagerfeld oder Jil Sander begleitet haben, legt die Zeitung ein besonderes Augenmerk auf das Überthema Luxus. Die Ausgabe ist zudem mit Glanzpapier ummantelt.
welt.de, welt.de (Background)Kommentieren ...