"Mittelbayerische" holt Alexandra Wildner und Michael Kusch in die Verlagsleitung.

Mittelbayerisches Medienhaus stockt die Führungsebene auf: Die Geschäftsführer Martin Wunnike und Manfred Sauerer berufen Alexandra Wildner und Michael Kusch in die Verlagsleitung. Wildner verantwortet weiter den Privatkundenbereich, Kusch kümmert sich um Geschäftskunden. Neuer Geschäftsleiter des Mittelbayerischen Druck- und Logistikzentrums wird Bernd Riffel.
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Volker Breid wird "FAZ"-Geschäftsführer.


Kluge Zeitschriften-Köpfe: Volker Breid, 55, (Foto links), bis Ende Mai noch Geschäftsführer der Motor Presse Stuttgart, fährt bei der "FAZ" als neuer Geschäftsführer vor. Er verantwortet die FAZ GmbH gemeinsam mit Thomas Lindner, 52, (Foto rechts), dessen Vertrag vorzeitig in die Verlängerung geht. Damit holt sich die "Zeitung für Deutschland" noch mehr Zeitschriften-Knowhow ins Haus: Mit Breid und Lindner stehen zwei frühere Manager von Gruner + Jahr an der Spitze der "FAZ".

Der Verlag stattet Neuzugang Breid mit umfangreichen Aufgaben aus: Er verantwortet die Unternehmensstrategie, die Fachmedien, Controlling, Recht und Personal. Die Führung der Frankfurter Societät wird er sich mit Oliver Rohloff teilen. Breids Vorgänger Burkhard Petzold wechselt in die Geschäftsführung der Fazit-Stiftung, Eigentümerin der "FAZ". Er war mehr als 30 Jahre lang für die "FAZ" und Tochterunternehmen tätig und übernahm die Leitung des Verlags 2014 gemeinsam mit Lindner.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Boston Herald" ist pleite, Gatehouse Media will übernehmen.

Boston Herald meldet Konkurs an und soll an Gatehouse Media verkauft werden. Die Behörden prüfen die Übernahme. Eine Auktion für weitere Interessenten findet trotz der Vereinbarung der Verlage statt. Der Boston Herald ist eine der ältesten US-Zeitungen und kämpft laut eigenen Angaben finanziell mit Pensionsverbindlichkeiten und sinkenden Anzeigen-Erlösen.
dnv-online.netKommentieren ...

Porträt: Tanit Koch will keine Heldin sein und scheut sich nicht vor Kritik.

Tanit Koch will nicht als Vorbild für weibliche Redaktionsleiterinnen instrumentalisiert werden, porträtiert "Clap" die "Bild"-Chefredakteurin. Koch lehne Einladungen mit reinem Frauenbezug ab und sei bei längeren Gesprächen über Geschlechterrollen genervt. Mit ihrem Sturmgeschütz "Bild" will sie die veränderte Sicherheitslage und den "Abschiebeirrsinn" anprangern und scheut sich nicht, sich damit unbeliebt zu machen. Mit dem Verschweigen von relevanten Infos richteten Journalisten mehr Schaden an als mit ihrer Veröffentlichung, meint die "Anti-Heldin", wie Autor Bijan Peymani Koch nennt.
"Clap" 12/2017, S. 6-11 (Paid)Kommentieren ...

Hör-Tipp: Tom Buhrow erklärt die Textreduktion beim WDR.

Hör-Tipp: WDR-Intendant Tom Buhrow begründet im Deutschlandfunk, weshalb der WDR Online-Texte auf das Nötige verknappt. Er habe "nicht warten" wollen, bis der WDR verklagt wird und wolle sich nicht die ganze Zeit "vor Gericht oder anderswo die Köpfe" mit Verlegern "einschlagen". Buhrow glaubt aber, dass die Textreduktion beim WDR "kein bisschen" an den Problemen der Verleger ändert.
deutschlandfunk.de (8-Min-Audio), turi2.de (Background)1 Kommentar

Stefan Raue will sich den Text im Netz nicht gänzlich verbieten lassen.


Öffentlich-rechtliche Schreibregeln: Stefan Raue, Intendant des Deutschlandradios, fällt in seinen ersten 100 Amtstagen durch besonnene Töne im Streit mit den Verlegern um die Lufthoheit im Netz auf. Er plädiert für Kompromisse statt Krach, komplett verbieten lassen will er sich das Schreiben im Netz aber nicht. "Gerade wenn es um aktuelle Ereignisse geht, ist Text unabdingbar", sagt Raue im Interview mit turi2.tv am Rande des Journalisten-Empfangs des Radiosenders in Berlin. "Wir wissen, dass Nutzer auch eine Erstinformation als Text brauchen."

Den Vorstoß von WDR-Intendant Tom Buhrow, im Netz nur noch das Nötigste mit Texten zu machen, begrüßt Raue und zeigt sich verständnisvoll für die Nöte der Verleger: "Die Verleger müssen schauen, dass sie sich refinanzieren können in der digitalen Welt." Zeilen zählen bei seinen Online-Angeboten will Raue aber nicht und fordert von den Verlegern, dass "wir uns auch mit unseren Produkten in der digitalen Welt zeigen können".
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube), turi2.de (Buhrow)1 Kommentar

Zitat: Schweizer Verleger Peter Wanner kündigt Stellenabbau an.

"Es wäre blauäugig zu sagen, dass es keinen Stellenabbau gibt."

Peter Wanner, Verleger des Schweizer Verlags AZ Medien, schließt Entlassungen durch das Joint Venture von NZZ und AZ Medien für Regional-Medien nicht aus. Der Stellenabbau soll aber möglichst durch "natürliche Fluktuation" erfolgen, sagt Wanner im Interview mit der "NZZ am Sonntag".
nzzas.nzz.ch (Paid), persoenlich.com, turi2.de (Background)

Weiteres Zitat über das Joint Venture:
"Es ist wie in einer Ehe. Wir sind frisch verliebt... und wollen möglichst viele Kinder auf die Welt stellen."Kommentieren ...

CNN muss Story über Trump Jr. und Wikileaks korrigieren.

CNN Logo 150CNN korrigiert eine Story über Donald Trump Jr. und Wikileaks: Eine E-Mail, die dem Trump-Team im Wahlkampf vorab Zugang zu gehackten Dokumenten über die Demokraten gegeben haben sollte, ist erst später als von CNN berichtet abgeschickt worden. CNN hatte den 4. September genannt, tatsächlich wurde die Mail am 14. September verschickt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Wikileaks die Dokumente längst öffentlich ins Netz gestellt. Die "Washington Post" wirft CNN vor, Trump neue Munition in der Fake-News-Debatte zu liefern.
cnn.com, washingtonpost.comKommentieren ...

Deniz Yücel bedankt sich ausführlich bei Menschen, die ihm schreiben.

Deniz Yücel berichtet in der "Welt" auf zwei Seiten aus seinem Haft-Alltag und beantwortet viele Zuschriften. An die Öffentlichkeit kommen die Texte über seine Ehefrau Dilek. U.a. bedankt sich Yücel bei der Nachwuchs-Journalistin Lena W., die sich auch seinetwegen für eine Ausbildung bei der "Welt" und an Springers Axel Springer Akademie beworben hat. Yücel schreibt: "Liebe Akademie, die nehmen wir, ja? Super, danke!"
"Welt", S. 7-8 (Paid)Kommentieren ...

Freundeskreis #FreeDeniz schaltet Anzeigen für Deniz Yücel.

Deniz Yücel: Der Freundeskreis #FreeDeniz schaltet in deutschen und türkischen Zeitungen Anzeigen für eine Freilassung von Yücel. Sie erscheinen u.a. in den Samstags-Ausgaben von "Süddeutscher Zeitung", "Bild" und "Welt", fünf Literaturnobelpreisträger machen bei der Solidaritätsaktion mit. Yücel sitzt am Sonntag seit 300 Tagen in türkischer Haft. Seine Zeitung hat am Samstag eine Sonderausgabe zu Ehren Yücels gedruckt.
"Süddeutsche Zeitung", S. 20, "Welt", S. 9, "Welt", S. 10, "Bild", S. 8 (Paid), welt.de, turi2.de (Background)2 Kommentare

"Welt" erscheint Samstag mit Grundriss der Zelle von Deniz Yücel.


Zwölf Quadratmeter: Am Sonntag sitzt "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel seit 300 Tagen in türkischer Haft. Die "Welt" druckt deshalb am Samstag eine Sonderausgabe mit so vielen Seiten wie noch nie und bedruckt nur die Vorderseiten. Auf den Rückseiten bildet die Tageszeitung die Zelle von Deniz Yücel ab. Legt man alle Seiten aneinander, erhält man einen maßstabsgetreuen Grundriss der 4,18 x 3,10 Meter großen Zelle.

Die Redaktion fertigt den Grundriss nach Skizzen von Yücel an, die durch die Anwälte des Korrespondenten aus dem Gefängnis zur "Welt" gelangt sind. Auf Welt.de wird die Gefängniszelle auch für Virtual Reality Brillen erlebbar gemacht.
welt.de, facebook.de/weltKommentieren ...

Zitat: Nordkorea-Vergleich hat seinen Zweck erfüllt, sagt Mathias Döpfner.

"Für mich ist der Begriff nicht wichtig, aber wenn Sie so wollen, hat er seinen Zweck erfüllt."

BDZV-Präsident Mathias Döpfner steht im "Spiegel"-Interview zu seinem Nordkorea-Vergleich im Verleger-Streit mit ARD und ZDF. Die Zuspitzung habe Aufmerksamkeit gebracht, weil "wir Verlage uns nicht mehr anders zu helfen wissen".
"Spiegel" 50/2017, S. 96 (Paid), spiegel.deKommentieren ...

Bild.de lässt Nutzer live beim Redaktions-Chat mitlesen.

bildlogoBild.de stellt den redaktionellen Chatroom zum Auftakt des Loveparade-Prozesses in Essen live zum Mitlesen online. Damit wolle die Redaktion um "Bild"-Chef Julian Reichelt ihre Arbeit transparent machen und die Abläufe in der Nachrichtenredaktion darstellen. Der Redaktions-Chat soll künftig bei großen Ereignissen regelmäßig veröffentlicht werden.
bild.de via meedia.deKommentieren ...

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"Heimat und die Fremden" lautet das Thema des Jahres beim Theodor-Wolff-Preis 2018. Die vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ausgeschriebene Würdigung wird vergeben für Texte, die 2017 in einer deutschen Tages-, Wochen- oder Sonntagszeitung gedruckt oder digital erschienen sind. Autoren bewerben sich bis 31. Januar 2018 hier:
www.bdzv.de/twp/

Springer gründet eine Kommanditgesellschaft für das Digitalgeschäft.

Springer bündelt sein Digitalgeschäft in einer neu gegründeten Kommanditgesellschaft, liest Gregory Lipinski aus dem Handelsregister. Dadurch könnte sich das Unternehmen leichter für Investoren öffnen, was laut einer Springer-Sprecherin jedoch nicht geplant sei. Erst im September hatte Springer-Chef Mathias Döpfner die Bereiche Print und Digital voneinander getrennt und sich klar gegen einen Börsengang oder den Verkauf der Bereiche positioniert.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

NZZ und AZ Medien formen ein Regionalmedien-Dickschiff für die Schweiz.


In der Größe liegt die Kraft: Die Schweizer Verlage NZZ und AZ Medien legen ihr regionales Geschäft in einem Joint Venture zusammen. Das Unternehmen umfasst Zeitungen, Onlineportale, Radio, TV und Druckereien mit zusammen 2.000 Mitarbeitern. Vereint kommen die Bereiche auf 500 Mio Franken Umsatz, rund 430 Mio Euro. AZ-Medien-Chef Axel Wüstmann leitet das Joint Venture, AZ-Verleger Peter Wanner den Verwaltungsrat.

Als einzige Ausnahme geht das Online-Portal Watson von AZ Medien nicht in dem Joint Venture auf. Auch das nicht regionale Geschäft der NZZ-Mediengruppe bleibt außen vor. Das neue Joint Venture will aber "Technologie-Dienstleistungen" der NZZ beziehen. Zu den Marken der neuen Firma gehören u.a. "St. Galler Tagblatt", "Luzerner Zeitung", "Aargauer Zeitung" und "Badener Tagblatt". Mit vereinter Kraft soll das neue Unternehmen in die Zukunft investieren, sagt Verleger Wanner. Die Schweizer Wettbewerbskommission muss noch zustimmen.
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"Süddeutsche Zeitung": Jugendmagazin jetzt.de stellt Print komplett ein.

Ausgedruckt: Der Süddeutsche Verlag stellt die Printausgabe des Jugendmagazins jetzt.de ab 2018 ein. Das Printheft lag bislang vierteljährlich der Montagsausgabe der "Süddeutschen Zeitung" bei. Da die junge Zielgruppe im Netz besser zu erreichen sei, wolle sich die Redaktion nun auf die Inhalte der Webseite konzentrieren, schreibt Gregory Lipinski unter Berufung auf "SZ"-Kreise.

Es ist das zweite Aus für die Beilage, die 1993 gegründet wurde und damals noch wöchentlich der "Süddeutschen Zeitung" beilag. 2002 hatte der Verlag sich aus Kostengründen schon einmal von der gedruckten "Jetzt" verabschiedet, dem Print-Betrieb des Jugendmagazins 2011 aber noch einmal eine Chance gegeben.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Richard Gutjahr wünscht sich ein Netflix für Journalismus.

Richard Gutjahr kann sich nicht vorstellen, dass Leser mehrere Abos für digitalen Journalismus abschließen, prognostiziert er im Meedia-Interview. Die digitalen Bezahlmodelle von "New York Times" und "Washington Post" seien nicht "auf jedes heimische Angebot übertragbar". Deshalb bedürfe es einer Content-Allianz, ähnlich einem Netflix für Journalismus.
meedia.de, turi2.de ("New York Times"), turi2.de ("Washington Post")Kommentieren ...

Osnabrücker Zentral- ist keine Sparredaktion.

NOZ Medien bauen im Norden eine ungewöhnliche Zentralredaktion, schreibt Henning Kornfeld. Für die Zusammenarbeit von "Neuer Osnabrücker", "Schweriner Volkszeitung" und "Flensburger Tageblatt" müssen vorerst keine Mitarbeiter gehen. Die Produktion läuft zentraler als zuvor, aber nicht nur in Osnabrück. Intern ist von einer "virtuellen Gemeinschaftsredaktion" die Rede.
"Journalist" 12/2017, S. 44-47 (Paid)Kommentieren ...

Content-Klau-Klage: "Bild" und Focus Online einigen sich außergerichtlich.


Bild und Focus Online legen ihren Streit um Content-Klau bei Bild Plus außergerichtlich bei, meldet Burda in einer knappen Pressemitteilung. "Bild" hatte Anfang des Jahres gegen das Burda-Portal Focus.de geklagt. Der Vorwurf: Focus Online übernehme systematisch Content, der bei Bild.de hinter der Paywall steht und vermarkte die Inhalte in einem Reichweiten-Modell. Dabei bediene sich Focus.de nicht nur an News, sondern auch an aufwändigen Hintergrundstücken, sagte "Bild"-Chef Julian Reichelt im Januar zu turi2.tv.

Für den 15. Februar 2018 hatte das Landgericht Köln einen Verhandlungstermin angesetzt, der nun offenbar obsolet ist. Im Pressestatement schreibt Burda: "Nach konstruktiven Gesprächen haben sich beide Häuser geeinigt, die gerichtliche Auseinandersetzung zu beenden." Weitere Stellungnahmen zum Ende des Streits solle es nicht geben.
burda.com, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Bild" verklagt Focus Online wegen Content-Diebstahls - Julian Reichelt erklärt die Klage.

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Martin Fischer wird Senior Manager im Büro Freihafen von Uwe C. Beyer.

Martin Fischer, Ex-Geschäftsführer von IQ Media und der Verlagsgruppe Milchstraße, wird Senior Manager in der Agentur Büro Freihafen von Uwe C. Beyer. Fischer hat u.a. die Magazine "TV Spielfilm" und das "Handelsblatt Magazin" mit entwickelt. Büro Freihafen will Digital- und Magazinkonzepte für Unternehmen erarbeiten. 2018 soll die freie Bürogemeinschaft zu einer gemeinsamen Firma werden. Beyer wirkt auch als Co-Herausgeber und Creative Director der turi2 edition.
"Werben & Verkaufen" 49/2017, S. 56 (Paid), turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Medien honorieren Krisenreporter zu schlecht.

Krisenreporter: Die Wertschätzung von Medien für die Arbeit von Krisenreportern verroht stark, meint die Schweizer NZZ-Korrespondentin Inga Rogg. Die teuren Berichte der Reporter würden teils als unnötig betrachtet. Für Berichte von freien Journalisten zahlten Redaktionen "einen Apfel und ein Ei". Paul Flückinger, Korrespondent des Netzwerks weltreporter.net, sagt, die schlechtere Kostenübernahme der Einsätze durch die Redaktionen erhöhe die Gefahr für die Journalisten.
derstandard.atKommentieren ...

fragebogen2: Nils von der Kall.

fragebogen2: "Zeit"-Marketingchef Nils von der Kall hatte schon früh ein Herz für den Journalismus. Doch in Redaktionen ist ihm das Tempo zu hoch. Der Bewunderer von Medien wie "Economist" und "Washington Post" erzählt im Video-Fragebogen, dass ihn seine Mutter zum Ausprobieren motivierte – wodurch er auf Verlagsseite landete. Ganz besonders hütet sich der Manager vor dem Eindruck, arrogant zu wirken.
turi2.tv (99-Sek-Video im YouTube-Kanal von turi2), turi2.de (Videointerview zur Zeit Akademie)Kommentieren ...

"HNA"-Redaktion befürchtet Sparkurs nach Abgang von Horst Seidenfaden.

HNA: Der Abgang von Chefredakteur Horst Seidenfaden nährt in der Redaktion die Sorge, es könnte ein radikaler Sparkurs folgen, schreibt Paul-Josef Raue. Über den Grund des Abschieds rätselt die Redaktion noch, manche vermuten, der Verlag befürchte "intensive Gegenwehr" von Seidenfaden gegen Stellen- und Niveauabfall und habe ihn deswegen "vorsorglich entlassen". Die Geschäftsführung dementiert.
kress.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild" wehrt sich mit Vorab-Bericht gegen Boris Beckers Gegendarstellung.


Im Fahrstuhl nach oben: Das Foto zeigt Boris Becker 2012 bei der Präsentation des "Bild"-Buches. Derzeit ist er auf die Zeitung nicht gut zu sprechen. (Foto: Jens Kalaene / dpa / Picture Alliance)

Matchball vor dem Showdown: "Bild" geht mit einer Sonderseite gegen Boris Becker in die Offensive. Der Ex-Tennisstar erwirkt eine Gegendarstellung auf dem Titel der morgigen Samstagsausgabe. Schon einen Tag vorher erklärt "Bild" in der Ausgabe von Freitag, dass Beckers Rechtsmittel mit der Realität wenig zu tun habe. Medienanwalt Matthias Prinz, Sohn von Ex-"Bild"-Chefredakteur Günter Prinz, eilt "Bild" per Interview zu Hilfe.

Im Streit zwischen Becker und "Bild" geht es um die Schlagzeile: "Boris verpfändet auch das Haus seiner Mutter". Becker stellt hierzu fest: "Ich habe das Haus meiner Mutter nicht verpfändet." "Bild" steht jedoch zu der Formulierung und beschreibt, das Haus habe als Sicherheit für ein Darlehen gedient. Nur weil ein Eintrag im Grundbuch fehlte, ist der Begriff "verpfändet" juristisch nicht wasserdicht. Anwalt Prinz bestätigt "Bild" auf stichworthafte Nachfrage, dass eine Gegendarstellung nichts über die Wahrheit einer Berichterstattung aussagt.
"Bild", S. 3, bild.de (Text), bild.de (Interview Prinz)Kommentieren ...

"Süddeutsche" veröffentlicht Fotokolumne von Martin Schoeller.

Süddeutsche Zeitung startet die Fotokolumne "Die Gläubigen" mit dem Fotografen Martin Schoeller. Der Deutsche ist vor allem in den USA bekannt für seine Close-Ups von Prominenten. Seine Serie über Gesichter der Religionen in New York erscheint freitags in der Zeitung und parallel auf Schoellers Instagram-Account.
"Süddeutsche Zeitung", S. 11 (Paid), instagram.comKommentieren ...

NZZ-Verwaltungsrat beruft Felix Graf als neuen CEO.


Neuer Zürcher Zampano: Die NZZ-Mediengruppe hat einen neuen CEO gefunden. Felix Graf, 50, tritt den Job im Juni 2018 an. Er folgt auf Veit Dengler, der den Posten im Juni verlassen hat. Finanzchef Jörg Schnyder leitet den Verlag seither und bis zu Grafs Amtsantritt kommissarisch.

Felix Graf ist promovierter Physiker und leitet derzeit den Energieversorger CKW, 1998 bis 2002 arbeitete er für den Berater McKinsey, bis 2009 für den Telekommunikationsanbieter Swisscom. Dort hat er auch Erfahrungen im Managen von Medieninhalten gesammelt - u.a. beim Portal Bluewin sowie dem Fernsehpaket Swisscom TV.
persoenlich.com, nzzmediengruppe.chKommentieren ...

"Hessische/Niedersächsische Allgemeine" trennt sich von Chefredakteur Horst Seidenfaden.

HNA trennt sich von ihrem langjährigen Chefredakteur Horst Seidenfaden. Beide Seiten haben sich auf ein Ende der Zusammenarbeit zum Jahreswechsel geeinigt, meldet der Verlag. Grund für den Schritt seien "unterschiedliche Auffassungen zur künftigen Geschäftsentwicklung". Die Chefredaktion soll zunächst der stellvertretende Chefredakteur Jan Schlüter kommissarisch übernehmen. Horst Seidenfaden war seit 2002 Chefredakteur der Zeitung.
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"Luxemburger Wort" startet kostenpflichtige englischsprachige Digitalausgabe.

Luxemburger Wort ersetzt den englischsprachigen Online-Auftritt heute mit der digitalen Bezahl-Tageszeitung "Luxembourg Times". Beim Verlag Saint-Paul Luxembourg arbeitet eine Redaktion aus sieben Mitarbeitern an dem Produkt, Chefredakteur ist der "Financial Times"-Veteran Jim Robinson. Ein Abo kostet 9,80 Euro pro Monat. Die Zeitung nennt 10.000 regelmäßige Nutzer der englischsprachigen Website, Englisch ist die Muttersprache für geschätzt 60.000 Einwohner des Großherzogtums.
wort.lu, www.wort.lu/enKommentieren ...

Zitat: Christian Nienhaus erhofft sich durch die neue Struktur bei Springer mehr Innovationen in Print.

"Die Menschen sind offener für Werbung in Nachrichtenumfeldern, die ihnen wichtig sind – gegenüber Werbung in irrelevanten Klickmaschinen."

Springers Print-Chef Christian Nienhaus betont die Vorteile der Trennung von Print und Digital im gemeinsamen Interview mit Digital-Chefin Stephanie Caspar in der "W&V".
"Werben & Verkaufen" 48/2017, S. 36 - 40 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Media-Impact-Chef Christian Nienhaus predigt Markenpflege.
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fragebogen2: Julia Becker.


fragebogen2: Funke-Verlegerin Julia Becker offenbart im Video-Fragebogen von turi2 ihre heimliche TV-Leidenschaft: Am liebsten schaut sie "Bergdoktor" Hans Siegel bei der Arbeit zu. Ein unterschätztes Talent attestiert sich die mehrfache Mutter am Herd – auch wenn sie ihre Kinder davon noch überzeugen muss. Beckers Vorbild als Medienmacher ist ganz klar ihr Großvater Jakob Funke – ab 2018 will sie als Aufsichtsratschefin den Zeitungs- und Zeitschriftenriesen Funke in seinem Sinne in die Zukunft führen.
turi2.tv (3-Min-Video)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Julia Becker zeigt klare Kante gegen Klatschblatt-Lügen.
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