Uwe C. Beyer holt Peter Lewandowski als Partner an Bord.

Uwe C. Beyer holt Peter Lewandowski als Partner seiner Hamburger Agentur Büro Freihafen an Bord. Beyer und Lewandowski, der Chefredakteur bei "Gala" und "Maxim" war, wollen das Angebot der Designagentur erweitern und Unternehmen helfen, eigene Redaktionen aufzubauen. Beyer wirkt auch als Co-Herausgeber und Creative Director der turi2 edition.
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Meinung: Medien sollten ihre Rolle bei den Rufmord-Vorwürfen hinterfragen.

Rufmord-Vorwürfe: Die Medien nehmen den Fall des angeblichen Maschmeyer-Whistleblowers Stefan Schabirosky nicht als Anlass zur Selbstkritik, kritisiert Uwe Vorkötter. Mit Interviews und Vorabdrucken von Schabiroskys Buch bereiteten die Journalisten dem "charakterlosen Rufmörder" heute wieder die Bühne. Fassungslos macht Vorkötter, dass Journalisten und PR-Leute offenbar nichts aus früheren PR- und Medienaffären gelernt haben.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bild des Tages: Friede Springer feiert ihren 75. Geburtstag.


Eine Raute zum Geburtstag: Angela Merkel (rechts) schenkt der Kamera ihr schönstes Wahlkampflächeln und die obligatorische Merkel-Raute. Die Kanzlerin ist – wie mehr als 250 weitere Gäste – in Springers Journalisten Club gekommen, um den 75. Geburtstag von Verlegerin Friede Springer (links) zu feiern. Im Hintergrund sind u.a. ZDF-Chefredakteur Peter Frey, Upday-Chef Peter Würtenberger, Autor Henryk M. Broder und Sat.1-Moderator Claus Strunz zu sehen. (Foto: Springer)Kommentieren ...

Madsack will zweiwöchiges Service-Special an andere Verlage verkaufen.

madsack_150Madsack startet mit seinem Redaktionsnetzwerk Deutschland am 11. November eine zweiwöchige Serie zum Thema Sicherheit. Die täglich zwei Seiten zum Thema will der Verlag auch externen Verlagen anbieten. Auch Konzepte für Events mit Lesern und Werbepartnern will Madsack mitliefern. Im März widmete sich Madsack bereits dem Themenschwerpunkt Fit & Gesund - damals noch ohne externe Kunden.
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Wir graturilieren: Friede Springer wird 75.


Wir graturilieren: Friede Springer feiert heute ihren 75. Geburtstag. Zur Feier ihres Ehrentages lädt die Verlegerin um 11 Uhr in den Journalisten-Club im Springer-Hochhaus ein. Sie erwartet rund 250 Gäste aus Medien, Wirtschaft und Gesellschaft. Springer-Chef Mathias Döpfner wird eine Rede auf seine Chefin halten, der Rest des Empfangs soll betont locker, ohne große Worte und dafür mit persönlichen Gesprächen verlaufen. Darüber, wie Springer den Rest ihres Geburtstages verbringt, schweigt der Verlag, Gratulationen erreichen sie per E-Mail. turi2 schenkt der mächtigsten Verlegerin im Land etwas, was selbst sie sich nicht kaufen kann: einen Eintrag ins lexikon2. (Foto: dpa)
lexikon2.deKommentieren ...

Frankreich: SFR gefährdet Verlage, beobachtet Jürg Altwegg.

Frankreich: SFR, Nummer Zwei auf dem französischen Telekommunikationsmarkt, gefährdet die Verlage mit seinem Angebot SFR Presse, bei dem Kunden mit Handy- oder Internetvertrag sämtliche Medien digital zu Dumpingpreisen lesen, beobachtet Jürg Altwegg. SRF-Chef Patrick Drahi findet hingegen, er habe für die Zeitungen das Geschäftsmodell der Zukunft entwickelt. Die Verleger sagen, sie wollen Erfahrungen mit Drahis Digitalkiosk sammeln.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

"NOZ" startet Podcast-Reihe zur Bundestagswahl.

Neue Osnabrücker Zeitung will Jungwählern die Bundestagswahl erklären und reaktiviert dafür die Podcast-Reihe "Noz aufs Ohr". Ab Freitag produzieren die Volontäre der Zeitung fünfmal pro Woche zweiminütige Audio-Beiträge, die Grundsätzliches und Aktuelles rund um die Wahl beleuchten sollen. Verschickt werden die Beiträge via WhatsApp. Im vergangenen Herbst hat die "NOZ" schon einmal eine Podcast-Reihe produziert.
noz.deKommentieren ...

Zitat: Maschmeyer-Whistleblower Schabirosky hat seinen Ruf liquidiert, findet Hans-Jürgen Jakobs.

"Moral der Rufmord-Klamotte: Wer auf Rache sinnt, sollte am besten gleich zwei Gräber graben."

"Handelsblatt"-Autor Hans-Jürgen Jakobs findet, dass der angebliche Maschmeyer-Whistleblower Stefan Schabirosky "seinen eigenen Ruf liquidiert" hat.
morningbriefing.handelsblatt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Mathias Döpfner besucht in Ostpolen Vernichtungslager der Nazis.

Lese-Tipp: Mathias Döpfner reist für die "Welt am Sonntag" an den "Tiefpunkt menschlicher Zivilisation", die Nazi-Vernichtungslager von Sobibor, Belzec und Majdanek. Der Springer-Chef setzt mit seiner Reportage ein starkes Zeichen gegen das Vergessen der Nazi-Gräuel und Alltags-Antisemitismus. Den findet er heute etwa in "Hass-Kommentarspalten" auf Facebook und in "israelfeindlichen Kommentaren mancher Medien".

Döpfner beschreibt mit beklemmender Härte die Orte, an denen Millionen Juden noch bis kurz vor Ende des Krieges systematisch vergast oder erschossen wurden. Beim Blick in die Gastkammer von Majdanek überkommt ihn Übelkeit. Sein Foto des schuhkartonartigen Raumes, in dem Hunderttausende starben, füllt ein gutes Drittel der Doppelseite in der Zeitung. Döpfner schließt bitter: Viele der Mörder und ihre Helfer kamen wenig oder ungestraft davon. Einige starben in der Bundesrepublik als hochgeachtete Bürger.
"Welt am Sonntag", S. 8-9, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Chelsea Manning kritisiert US-Zeitungen für Desinteresse an ihrem Material.

"2010 bin ich quer durch Washington D.C. geturnt, um die 'Washington Post' zur Veröffentlichung dieses Materials zu bringen, und dann bin ich zur 'New York Times' gegangen."

Whistleblowerin Chelsea Manning kritisiert im Interview mit der "Vogue", die "Washington Post" und die "New York Times" hätten kein Interesse an ihren geheimen Dokumenten gezeigt. Deshalb sei sie mit ihrem Material zu Wikileaks gegangen.
sueddeutsche.deKommentieren ...

News Corp rutscht tiefer in die roten Zahlen.

News Corp, Verlagsgeschäft von Rupert Murdoch, beendet das abgelaufene Quartal mit einem dicken Minus. Unter dem Strich steht ein Verlust von 430 Mio Dollar. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch knapp 90 Mio Plus gemeldet. Der Umsatz sinkt um 6,6 % auf gut 2 Mrd Dollar. Grund für das Minus sind weiter sinkende Print-Werbeeinnahmen.
handelsblatt.com, theguardian.com, turi2.deKommentieren ...

Wir graturilieren: Ludger Möllers wird 55.


Wir graturilieren: Ludger Möllers, Chefreporter Ulm und Alb-Donau der Schwäbischen Zeitung, wird heute 55. Abends feiert er mit der Familie, Samstag kommen Freunde und für Sonntag hofft er auf "Carmen"-Karten für die Seebühne Bregenz. Möllers bestes Erlebnis im abgelaufenen Lebensjahr war die Spenden-Bereitschaft seiner Leser. Bei der Weihnachtsaktion, die er koordiniert, sind mehr als 500.000 Euro zusammengekommen. Der Erlös fließt unter anderem in ein Flüchtlingsdorf im Nordirak und finanziert Wohncontainer, ein Ausbildungszentrum und einen Fußballplatz.

Zur Zeit denkt Möllers häufig an die in der Türkei inhaftierte, deutsche Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu, denn sie kommt aus Ulm. Die Ulmer Journalisten treibe die Frage um, wie sie verhindern können, dass Mesale Tolu vergessen wird.

Über Gratulationen freut Möllers sich am meisten via Telefon, E-Mails sind auch willkommen. Auch klassisch findet er super – und ist es gewohnt, denn er hat betagte Tanten, die seit 50 Jahren handgeschrieben gratulieren. (Foto: Seline Ehrenfeld)2 Kommentare

"Washington Post" kritisiert "New York Times" für als exklusiv verkauften Klimareport.

New York TimesWashington Post wirft der "New York Times" "Vollversagen" vor, weil die Zeitung ihren Lesern eine wissenschaftliche Zusammenfassung amerikanischer Klimaforscher als exklusiv verkauft hat. Die "New York Times" schreibt auch über die Sorge der Wissenschaftler, Trump könne die Inhalte zensieren. Der zugrundeliegende Klima-Bericht war nicht exklusiv, sondern im Netz frei verfügbar, die Zeitung korrigiert die Behauptung selbst in ihrer Korrekturspalte. Die Inhalte des Reports hat die "New York Times" korrekt wiedergegeben und kein anderes Medium hat zuvor darüber berichtet, Trump-Anhänger bringen dennoch eine Fake-News-Vorwurfslawine ins Rollen.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Türkische Behörden erteilen Haftbefehle gegen 35 Journalisten.

Türkei Flagge 150Türkei hat Haftbefehle gegen 35 Journalisten ausgestellt. Die Behörden werfen den Journalisten vor, Mitglied der verbotenen Gülen-Bewegung zu sein. Unter den bereits Festgenommenen befindet sich Burak Ekici, Herausgeber der regierungskritischen Zeitung Birgün. Alle gesuchten Journalisten sollen die Messenger-App ByLock genutzt haben, was den türkischen Justizbehörden als Beweis für die Gülen-Mitgliedschaft gilt.
spiegel.de, handelsblatt.comKommentieren ...

Leo Fischer twittert Falschmeldungen über den Account des "Zeit Magazins".

Zeit Magazin beendet ein Twitter-Gastspiel von Satiriker Leo Fischer vorzeitig. Zuvor hatte der frühere "Titanic"-Chef über den Account den Tod von Mehmet Scholl und Explosionen in Nordkorea verkündet. Das "Zeit Magazin" löscht die Falschmeldungen und sperrt Fischer aus. Das Magazin überlässt regelmäßig Prominenten den Twitter-Account, damit sie eine persönliche Note in die Tweets bringen.
twitter.com via meedia.deKommentieren ...

"Monocle" bringt vier Wochen lang eine Sommer-Zeitung heraus.

Monocle macht jetzt Zeitung: Das internationale Lifestyle-Magazin von Tyler Brûlé bringt ab heute vier Wochen lang eine englischsprachige Wochenzeitung heraus. Monocle - The Summer Weekly richtet sich mit 70.000 Auflage zum Preis von fünf Euro an ein internationales Publikum, das für den Urlaub anspruchsvollen Lesestoff sucht. Im Sommer 2010 hatte Brûlé mit "Monocle Meditarreneo" bereits eine ähnliche Zeitung herausgebracht.
wuv.de, diepresse.com, monocle.com (2-Min-Video)Kommentieren ...

Hör-Tipp: Osborne hat sich als Chef des "Evening Standards" gemacht.

Hör-Tipp: George Osborne macht laut Beobachtern einen soliden Job als Chef der Londoner Zeitung "Evening Standard", schildert Sandra Pfister. Die Politik-Berichterstattung sei unter dem Ex-Finanzminister hervorragend. Doch ein Interessenkonflikt bleibe wegen Osbornes hohem Gehalt beim US-Fondsverwalter Blackrock. Auch mit Premierministerin Theresa May habe Osborne wohl noch eine Rechnung offen.
deutschlandfunk.de (5-Min-Audio), turi2.de (Background)Kommentieren ...

SWMH-Anzeigenblatt "Stuttgarter Wochenende" verbreitet AfD-nahen "Deutschland-Kurier".

Stuttgarter Wochenende, Anzeigenblatt der Südwestdeutschen Medienholding, hat seiner jüngsten Ausgabe die AfD-nahe Wochenzeitung Deutschland-Kurier beigelegt, berichtet die "Kontext:Wochenzeitung". Die Verbreitung des rechtspopulistischen Blatts war eine bewusste Entscheidung, sagt Bernhard Reese, Geschäftsführer der Zeitungsgruppe Stuttgart, bei der das Anzeigenblatt erscheint. Es sei nicht sein Job, die "Appetitlichkeit" von politischen Beilagen zu bewerten, auch solche Meinungen müssten einen "Marktplatz" finden. Zudem hat die Verbreitung 10.000 Euro in die Kasse des Verlags gespült.
kontextwochenzeitung.de
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Hör-Tipp: Ukrainische Journalisten sprechen über ihre Rolle im Krieg.

Hör-Tipp: Sabine Adler spricht mit ukrainischen Journalisten über ihre Arbeit im Krieg. Manche sehen keinen Widerspruch darin, als Journalist in Kriegszeiten ein Patriot zu sein. Die Abwesenheit der ukrainischen Medien in den von Separatisten besetzten Gebieten wirke sich durch den Informationskrieg auf die Einstellung der Bewohner aus.
deutschlandfunk.de (19-Min-Audio)Kommentieren ...

Schweizer Kleinverleger gründen Verlegerverband.

Schweiz: Ex-Watson-Chef Hansi Voigt und andere Kleinverleger gründen den Verlegerverband Verband Medien der Zukunft. Die Gründer, u.a. von Republik, WOZ, und Tageswoche, fühlen ihre Interessen vom Verband Schweizer Medien nicht vertreten. Präsident des Verbands ist Tsüri.ch-Chef Simon Jaboby. Der Verband soll den Aufbau unabhängiger Medienmarken in der Schweiz fördern.
persoenlich.comKommentieren ...

Klick-Tipp: "Berliner Morgenpost" visualisiert Mietsteigerungen in 79 Städten.

Klick-Tipp: Die "Berliner Morgenpost" wertet Mietkosten und Einkommen der Bürger aus 79 Großstädten aus. Nutzer der "Mieten-Skyline" sehen, in welchen Städten und Stadtteilen die Mieten am stärksten steigen und welchen Anteil am Durchschnitts-Einkommen die Bewohner für die Miete zahlen müssen. Am unerschwinglichsten seien die Mieten in Berlin - bundesweit müssen nur in fünf Vierteln der Hauptstadt Menschen mehr als 40 % vom Durchschnitts-Einkommen für die Miete ausgeben.
interaktiv.morgenpost.deKommentieren ...

"Nordbayerischer Kurier" entschuldigt sich für Eigenanzeige.

Nordbayerischer Kurier räumt Versagen bei einer Eigenanzeige in seinem Anzeigenblatt "Blickpunkt am Wochenende" ein. Dort präsentiert die Zeitung den meistgelesenen Artikel der Woche auf ihrer Homepage. Das war in der vergangenen Woche ein schwerer Unfall, bei dem zwei junge Menschen gestorben sind und einer schwer verletzt wurde. Durch die Anzeige habe der Nordbayerische Kurier die Hinterbliebenen der Opfer "in ein noch größeres Leid gestürzt", bedauert Chefredakteur Otto Lapp und schreibt: "Das hätte nicht passieren dürfen."
nordbayerischer-kurier.deKommentieren ...

Lokalredaktion der "Süddeutschen Zeitung" sucht Leser-Kontakt im Container.


Container-Kontakte: Ein Teil der Münchner Lokalredaktion der "Süddeutschen Zeitung" hat sich in den vergangenen zwei Wochen in einem ausrangierten Schiffscontainer einquartiert. Nicht um sich abzugrenzen, wie aus Container-Sendungen im TV bekannt, sondern um mehr Kontakt zu den Lesern zu bekommen. Im Container Collective am Münchner Ostbahnhof ist die Chance darauf weit höher als im "SZ"-Hochhaus am Stadtrand in Berg am Laim. turi2.tv hat den SZ-Container besucht.

"Wir wollten ein Stück näher an die Stadt ran, näher an die Leser ran", sagt Redakteurin Elisa Britzelmeier, die sonst am Newsdesk von SZ.de arbeitet. Die Redaktion hat die Leser zu Diskussionen über Urbanes Wohnen, Verkehr oder Sicherheit eingeladen, aber auch Laufkundschaft war willkommen, ebenso Themenvorschläge. "Wir hoffen, dass wir dadurch auch Leser ansprechen, die noch nicht Leser sind", sagt Britzelmeier. Sowohl bei den Besuchern, als auch bei den Kollegen im Verlag war das Interesse groß, schon wird über eine Neuauflage nachgedacht. Nach zwei Wochen im Container kehrt Elisa Britzelmeier mit einem guten Gefühl zurück ins Verlagshochhaus am Stadtrand: "Da draußen sind durchaus Leute, die gerne mit uns reden und an denen wir nicht vollkommen vorbei arbeiten."
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)1 Kommentar

Wacken-Chef Thomas Jensen ist neuester "kluger Kopf" der "FAZ".

FAZ findet klugen Kopf mit Vorliebe für wildes Kopfschütteln zu lauter Metal-Musik. Thomas Jensen, Gründer des Metal-Festivals Wacken Open Air, hat sich auf der Festival-Bühne für die Verlags-Kampagne Dahinter steckt immer ein kluger Kopf fotografieren lassen. Wie auch Metal könne er die "FAZ" nicht mal eben nebenbei konsumieren, sondern müsse sich darauf einlassen, sagt Jensen.
faz.net



(Fotos: FAZ)Kommentieren ...

WeltN24 klagt in Straßburg gegen Inhaftierung von Deniz Yücel in der Türkei.

WeltN24 beschwert sich beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg gegen die Inhaftierung von Deniz Yücel in der Türkei. Der Verlag beklagt die Verletzung der Presse- und Berichtsfreiheit, eine Vor-Ort-Berichterstattung aus der Türkei sei nicht mehr möglich. Seit April klagt auch Yücel vor dem Straßburger Gericht gegen seine Haft.
welt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

AGMA verteidigt Erhebung zur Print-Reichweite.

Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse verteidigt gegenüber Michael Meyer im Deutschlandfunk die Ergebnisse ihrer Reichweiten-Erhebung zu Print-Produkten. Die Reichweite folge langfristig bei den meisten Titeln sehr wohl der Auflage, so Gabriele Ritter aus der Geschäftsführung. Reichweitensteigerungen könnten zudem auf Marketingmaßnahmen und längeren Nutzwert zurückzuführen sein. Zuletzt kam Kritik an den Zahlen auf, da diese von mehr Lesern trotz sinkender Auflagen ausgingen.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

Zitat: Mathias Döpfner will weder Print noch Sport1 kaufen.

"Printmedien stehen für uns nicht auf der langfristigen Akquisitionsliste, sondern wir konzentrieren uns ganz auf digitalen Journalismus."

Springer-Boss Mathias Döpfner erteilt bei der Telefon-Pressekonferenz zum Halbjahresergebnis des Konzerns nicht nur Print eine Absage. Auch an einer Übernahme des Senders Sport1 habe Springer kein Interesse.
Springer-PK, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"NOZ" baut Digital-Zentrale in Hamburg.

NOZ Medien trifft sich geografisch halbwegs in der Mitte und baut in Hamburg eine Zentralredaktion fürs Digitale auf. Der Verlag mit Sitz im niedersächsischen Osnabrück hat durch den Erwerb der Medienholding Nord auch Standorte in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. In Hamburg sollen unter der Leitung von Michael Krechting nationale Inhalte für alle Portale der Gruppe entstehen, Joachim Dreykluft übernimmt die Leitung der Forschungs‐ und Entwicklungsredaktion. Die redaktionelle Verantwortung für die Newsportale hat Ralf Geisenhanslüke, Chefredakteur der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
kress.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Joachim Dreykluft sucht Spezialisten, keine eierlegenden Wollmilchsäue.



Update 14 Uhr: In einer früheren Version dieser Meldung hatten wir die Zentrale der "NOZ" nach Braunschweig verlegt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.2 Kommentare

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Kai Diekmann ein.


Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt nicht mehr gegen den früheren "Bild"-Herausgeber Kai Diekmann wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch, melden zuerst übereinstimmend Focus Online und der "stern". Die Ermittler haben demnach keinen hinreichenden Tatverdacht festgestellt. Die Vorwürfe kamen von einer Mitarbeiterin, die Diekmann beschuldigte, sie im Sommer 2016 nach einer Klausurtagung beim Baden sexuell belästigt zu haben. Der "stern" schreibt, dass die Staatsanwaltschaft viele Zeugen befragt habe, die den Tathergang aber nicht bestätigen konnten. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft die Einstellung des Verfahrens bestätigt.

Springer hatte den Fall selbst durch externe Juristen prüfen lassen, die allerdings keine strafrechtliche Relevanz erkannten, und den Fall anschließend der Staatsanwaltschaft übergaben. Im Januar war das Verfahren durch einen Bericht des "Spiegel" an die Öffentlichkeit gekommen.
focus.de, stern.de, sta-potsdam.brandenburg.de (Presseerklärung der Staatsanwaltschaft, PDF), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Springer meldet gutes Halbjahresergebnis und hebt Prognose für 2017 an.

Springer macht im 1. Halbjahr 1,7 Mrd Euro Umsatz, ein Plus von fast 7 %. Das operative Ergebnis (EBITDA) steigt um 16 %. Das Digitalgeschäft kann um 10,7 % wachsen und macht inzwischen mehr als 70 % der Gesamterlöse aus. Die Bezahlangebote legen um 34 % zu, Treiber sind hier Business Insider und die "Bild für alle" zum 65. Geburtstag des Boulevardblatts. Der Konzern erhöht die Ergebnisprognose für das Jahr 2017 und erwartet nun ein operatives Plus "im hohen einstelligen Prozentbereich".
axelspringer.deKommentieren ...

"Buenos Aires Herald" schließt nach mehr als 140 Jahren.

Buenos Aires Herald wird nach mehr als 140 Jahren eingestellt. Die liberale, englischsprachige Zeitung aus Argentinien hatte erst vor weniger als einem Jahr ihre Erscheinungsweise von täglich auf wöchentlich umgestellt. Das Blatt stach oft durch seine regierungskritische Haltung hervor. Seit 2008 gehört der Buenos Aires Herald zum Verlag der Wirtschaftszeitung "Ambito Financiero".
theguardian.com, n-tv.de
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Tochter der "Saarbrücker Zeitung" kauft US-Übersetzungsfirma Sajan.

Saarbrücker Zeitung übernimmt mit ihrer luxemburgischen Tochter Amplexor die US-Technologie-Firma Sajan, Spezialist für Übersetzungs- und Lokalisierungssoftware. Die Hauptversammlung der bisher an der Technologiebörse Nasdaq gelisteten Firma hat der Übernahme zugestimmt. Sajan hatte zuletzt einen Börsenwert von knapp 28 Mio Dollar.
saarbruecker-zeitung.deKommentieren ...

Russmedia verkauft ungarische und rumänische Zeitungen und gründet Digital-Holding.

Russmedia, Herausgeber der "Vorarlberger Nachrichten", verkauft seine Regionalzeitungen in Ungarn und Rumänien an eine Firma aus dem Umfeld des Wiener Investors VCP. Zugleich gründet Russmedia eine Digital-Holding mit Sitz in Wien und Berlin, die in den kommenden fünf Jahren 100 Mio Euro in europäische Digitalfirmen investieren will. In Deutschland ist Russmedia u.a. mit dem Kleinanzeigen-Marktplatz Quoka aktiv.
derstandard.at, horizont.atKommentieren ...