Madsack schafft neue Einheit für Sportberichterstattung.

madsack_150Madsack sieht sich durch Springers "Fußball Bild" im Zugzwang und baut seine Sportberichterstattung um. Am Verlagsstandort in Hannover werden die Sportredaktionen von "Hannoversche Allgemeine Zeitung", "Neue Presse" und Sportbuzzer zusammengezogen, schreibt Gregory Lipinski. 16 Redakteure sollen unter Leitung von Marco Fenske titel- und medienübergreifend die regionale Sportberichterstattung leisten.
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2020 Report: “New York Times” legt Strategie fest.

New York Times Gebäude 150 (Foto: dpa)New York Times veröffentlicht ihrem 2020 Report, in dem die Traditionszeitung festhält, wie sie sich für die digitale Zukunft fit machen will. So sollten Inhalte visueller aufbereitet werden, statt nur aus langen Texten zu bestehen. Die Leser sollen mehr Ratgeber-Inhalte bekommen und stärker Teil der Geschichten werden.
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Zahl des Tages: Paid-Content-Umsatz von Publikumsmedien wächst um 14 %.

Icon ZAHL-JPGZahl des Tages: Knapp 276 Mio Euro Umsatz haben deutsche Publikumsmedien 2016 mit Paid-Content-Angeboten erwirtschaftet, errechnet PV Digest. Das ist binnen Jahresfrist ein Plus von 14 %. 70 % des Umsatzes stammt von Tageszeitungen, von denen Regionalzeitungen mit 40 % den größten Anteil haben. Bezahl-Angebote von Zeitschriften tragen 30 % bei.
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“Handelsblatt Magazin” erscheint künftig sieben statt sechs Mal pro Jahr.

Handelsblatt-H-150Handelsblatt Magazin erscheint 2017 mit sieben statt bislang sechs Ausgaben. Zwei der Ausgaben haben den Schwerpunkt Mode - u.a. mit einem Interview der britischen Stil-Ikone Victoria Beckham. Creative Director Donald Schneider sorgt bei den Mode-Specials für die Optik. Schneider erfand die Kooperation zwischen H&M und Designer Karl Lagerfeld und war von 2011 bis 2016 Global Creative Director der Modekette.
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“Hamburger Morgenpost” startet tägliche, herausnehmbare Sportbeilage.

Mopo Hamburger Morgenpost 150Hamburger Morgenpost stärkt sein Sport-Profil und veröffentlicht seinen Sportteil ab sofort täglich als herausnehmbare Beilage. Sie soll täglich acht bis sechzehn Seiten umfassen. Bisher erschien der Sportteil nur sonntags und montags als Beilage und war an den übrigen Tagen wie die anderen Ressorts regulärer Bestandteil der Zeitung.
new-business.de1 Kommentar

Ulrike Simon: Michael Heun soll den DuMont-Newsroom in Berlin leiten.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont holt Michael Heun, 49, zuletzt Chefredakteur der "Hildesheimer Allgemeinen Zeitung", nach Berlin und übergibt ihm die Leitung des neuen Newsrooms von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier", schreibt Ulrike Simon. Sie zeichnet ein beklemmendes Bild von der Arbeitsatmosphäre in den alten Redaktionsräumen am Alexanderplatz, die bereits halb verwaist seien. Zudem habe der Verlag ein Kontaktverbot zwischen den Redakteuren am alten und den Chefs am neuen Standort ausgerufen. Ziel sei es, jeden Verdacht eines "Betriebsübergangs" zwischen alter und neuer Redaktion zu vermeiden. Damit spare sich der Verlag, die alte Belegschaft zu übernehmen.
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Wir graturilieren: Joachim Dreykluft wird 49.

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Wir graturilieren: Joachim Dreykluft, Online-Chefredakteur beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag, wird heute 49 Jahre alt. Obwohl Altern in seinen Augen keine Leistung ist, feiert er mit seiner Familie in einem noblen Restaurant in einem noblen Hamburger Stadtteil. Toll war für ihn am letzten Jahr, dass seine Tochter eingeschult wurde und seither viel Spaß am Lernen hat. Ganz im Gegensatz zu den diversen "Demokratiezerstörern", die gerade in vielen Ländern am Werk sind.

Bildung ist für Joachim Dreykluft ein wichtiges Thema - er sieht in sich selbst ein "lebendiges Beispiel" dafür, dass Bildungspolitik für Menschen aus armen Familien etwas bewirken kann. Beruflich hat er sich für die nächsten Jahre vorgenommen, zu beweisen, "dass unsubventionierter unabhängiger digitaler Journalismus möglich ist." Gratulationen erreichen Joachim Dreykluft auf allen bekannten Wegen, auch per E-Mail.

Aus dem Archiv von turi2.tv: Joachim Dreykluft treibt die Spezialisierung seiner Redaktion voran.

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Zitat: Kai Diekmann sagt, er habe das Trump-Interview selbst vereinbart.

Kai Diekmann 2015b - 150"Mir war in den letzten 16 Jahren immer wichtig, dass ich meine Interviews selber vereinbare und auch selber führe."

Kai Diekmann spricht mit der "FAZ" über seine Begegnung mit Donald Trump. Das Interview mit dem künftigen US-Präsidenten sei kein Abschiedsgeschenk des Verlags für den scheidenden "Bild"-Herausgeber gewesen.
"FAZ", S. 14 (Paid)Kommentieren ...

US-Zeitungen rüsten sich mit neuen Investigativ-Kräften für die Trump-Ära.

Washington Post 150US-Zeitungen investieren wieder in bessere Recherche, beobachtet Matthias Kolb und beschreibt, wie "Washington Post", "New York Times" und andere nach neuen Journalisten suchen, die Trumps Lügen korrigieren und Enthüllungen liefern sollen. Angetrieben werden die Blätter vom Nutzer- und Abowachstum, das derzeit für vollere Kassen sorgt.
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“WamS” druckt vier Sonderseiten zum Deutschen Medienkongress von “Horizont”.

welt-am-sonntag-zeitungsrolle-150Welt am Sonntag erscheint heute mit einer vierseitigen Beilage zum Deutschen Medienkongress von "Horizont", der am Dienstag in Frankfurt startet. Themen sind u.a. Trends wie Fake News, Bildungsmedien und neue Populisten-Portale, aber auch bewährte Berichtsfelder wie der Presserat und Zeitschriften-Entwicklung.
"Welt am Sonntag", S. 75-79, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

interview2: Lars Haider, Chef des “Hamburger Abendblatts”, singt ein Loblied auf Funkes Zentralredaktion.


Läuft bei ihm: Lars Haider, Chefredakteur des "Hamburger Abendblatts", ist nach drei Jahren im Funke-Reich voll des Lobes für die neuen Besitzer der früheren Springer-Zeitung. Toll an den Funkes sei die Konzentration auf ein gutes Produkt, sagt Haider im Gespräch mit turi2.tv am Rande des "Abendblatt"-Neujahrsempfangs Anfang der Woche. "Insbesondere durch die Zentralredaktion in Berlin ist die Zeitung besser geworden", so der Chefredakteur.

Eine Konkurrenz zu den Kollegen um Zentral-Chef Jörg Quoos sieht Haider nicht, ganz im Gegenteil: Von den Lesern bekomme er viel Lob für den gut gemachten Politik-Teil aus Berlin. Er selbst begreife sich als Lokalchefredakteur, der sich für Hamburg interessiert - und Haider bekennt: Wer als Chefredakteur bundespolitisch oder international denkt, ist beim "Abendblatt" falsch.
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Beim VDZ-Summit im November 2016 hat turi2.tv mit Jörg Quoos, dem Chefredakteur der Zentralredaktion, über seine Arbeit gesprochen.
turi2.tv (3-Min-Video)

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Wir graturilieren: Herbert Dachs wird 56.

Herbert Dachs 600
Wir graturilieren: Herbert Dachs, mächtiger Herrscher über die Medienholding Süd, u.a. mit "Stuttgarter Nachrichten" und "Stuttgarter Zeitung", wird heute 56 Jahre alt. Er feiert seinen Geburtstag in Form eines Geburtstagsbrunchs mit der Familie und besten Freunden. Vor einem guten Jahr ist er in Stuttgart angetreten und versucht bei den Stuttgarter Tageszeitungen seitdem die Quadratur des Kreises: zwei Lokalblätter mit unterschiedlicher Tonalität in der gleichen Redaktion zu produzieren. Der Start, so schreibt er selbst, sei großartig gelungen - auch dank der "tollen Unterstützung meiner Familie in dieser herausfordernden Phase".

Etwas weniger gern denkt Dachs dagegen an eine ungewollte Begegnung des Hecks seines Autos mit einer Säule - und an den VfB Stuttgart. Die Mannschaft überwintert derzeit auf Platz 3 der 2. Liga und soll, so findet Dachs, schleunigst wieder erstklassig kicken. Auch er selbst will in neuen Jahr wieder mehr Sport machen und seine neue Heimat Stuttgart besser kennen lernen. Gratulationen erreichen ihn per Facebook, Xing und E-Mail.
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Zitat: Türkische Oppositionsmedien unterstützen statt vorfristig betrauern, fordert Özlem Topcu.

oezlem-topcu150"Statt zu jammern, könnte man einfach ein Abo abschließen. Und wenn man der türkischen Sprache nicht mächtig ist, eben ein Soli-Abo."

"Zeit"-Redakteurin Özlem Topçu rät allen, die sich um oppositionelle Medien in der Türkei sorgen, ein Abo abzuschließen statt sich bei Twitter oder Facebook aufzuregen.
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AfD-Abgeordneter schließt einzelne Journalisten von Termin mit Frauke Petry aus.

AfD-150AfD-Europaabgeordneter Marcus Pretzell verweigert Journalisten von "FAZ", "Spiegel", "Handelsblatt" sowie öffentlich-rechtliche Medien die Teilnahme an einem Treffen von AfD-Chefin Frauke Petry und führenden Rechtspopulisten wie Marine Le Pen und Gerd Wilders. Ausländische Medien und die dpa sind jedoch zugelassen. Pretzell, der seit Dezember mit Frauke Petry verheiratet ist, begründet die Entscheidung mit Kritik an der Berichterstattung über die AfD. Interessant: Auch das AfD-freundliche Magazin "Compact" ist nicht willkommen. AfD-Pressesprecher Christian Lüth kritisiert die Entscheidung, nur ausgewählte Medien zuzulassen. DIe ARD erwägt rechtliche Schritte.
faz.net, meedia.de, dwdl.deKommentieren ...

Zahl der Beschwerden beim Presserat nimmt ab.

PresseratPresserat hat 2016 rund 500 Beschwerden weniger erhalten als 2015, insgesamt 1.851. Mehr als zwei Drittel davon beziehen sich auf Online-Artikel, gegen die Berichterstattung in Zeitungen und Zeitschriften richtet sich rund ein Viertel der Beschwerden. Einer der Gründe für die Verschiebung: Beschwerden gegen Online-Berichte lassen sich online einfacher einreichen.
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Mara Delius wird Leiterin der “Literarischen Welt”.

Mara Delius 150Welt befördert Feuilleton-Redakteurin und Autorin Mara Delius, 37, zur Leiterin der Literarischen Welt. Sie folgt auf Richard Kämmerlings, 47, der "literarischer Korrespondent" wird. Die Literaturbeilage soll vom reinen "Rezensionsorgan" zu einem wöchentlichen Magazin "für das literarische Leben" werden. "Welt"-Kulturchef Andreas Rosenfelder trägt die Gesamtverantwortung.
axelspringer.deKommentieren ...

Basta: Rainer Esser ist der ideale “moderne 60-Jährige”.

Rainer Esser 150Schöner altern mit Esser: Bei Zeit Online schreibt Alina Schadwinkel unter dem Titel "60 ist nicht das Ende" über die angenehmen Seiten des Alterns. Zur Illustration dient ihr das "Symbolbild" eines "modernen 60-Jährigen". Wer genau hinschaut, erkennt Verlagschef und Geburtstagskind Rainer Esser, der beim Shooting allerdings erst 58 Lenze zählte.
zeit.de, turi2.de (Fotoshooting)Kommentieren ...

“Hamburger Abendblatt” bringt Sonderausgabe zur Eröffnung der Elbphilharmonie.

hamburger-abendblatt_elbphilharmonie-150Hamburger Abendblatt erscheint heute zur Eröffnung der Elbphilharmonie mit einer Sonderausgabe. Auf 20 Seiten hat das "Abendblatt"-Team u.a. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, dessen Vorgänger Ole von Beust und den Komponisten des Eröffnungsstückes, Wolfgang Rihm, interviewt.
funkemedien.de, funkemedien.de (20-Seiten-PDF), turi2.tv (2-Min-Interview mit "Abendblatt"-Chef Lars Haider)

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Zitat: Penis-Skulpteur Peter Lenk findet den Fall Diekmann ironisch.

peter-lenk-150"Als Chefredakteur der 'Bild'-Zeitung hat Kai Diekmann lange Jahre in Sperma gebadet und ist in Uteri gekrochen."


Peter Lenk
, Schöpfer des Penis-Denkmals für Kai Diekmann am "taz"-Gebäude in Berlin, findet es im Interview mit "Kontext" ironisch, dass der frühere "Bild"-Chef nun selbst Opfer von "Verdachtsjournalismus" ist - eigentlich "eine Spezialität der 'Bild'-Zeitung".
kontextwochenzeitung.de


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Claus Liesegang wird Chefredakteur der “Märkischen Oderzeitung”.

claus-liesegang150Märkische Oderzeitung engagiert Claus Liesegang als neuen Chefredakteur, berichtet Bülend Ürük. Liesegang war zuletzt Chefredakteur beim Ingolstädter Donaukurier, musste dort aber aber nach weniger als einem Jahr gehen. Mit Frank Mangelsdorf, seit 2001 amtierender Chefredakteur der Märkischen Oderzeitung, gebe es Gespräche über eine "eventuelle zukünftige Zusammenarbeit".
kress.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

“Hamburger Abendblatt” startet Chefredakteurs-Newsletter.


Kalauer von der Küste: Lars Haider, Chefredakteur des "Hamburger Abendblatts", probiert aus, womit andere schon Grimme-Preise gewonnen haben, und geht ab heute Abend unter die Newsletter-Autoren. Im Interview mit turi2.tv am Rande Jahresempfangs des "Abendblatts" sagt Haider, dass er selbst die Briefings der anderen gar nicht so genau kenne. Abheben wollen er uns sein Co-Autor Matthias Iken sich vor allem durch ihre unterschiedlichen politischen Standpunkte und Humor. "Entscheider lesen Haider, Katholiken lesen Iken", fasst Haider die Unterschiede zwischen ihm und seinem Vize zusammen.

Schreiben wollen das Briefing ausschließlich Haider und Iken - im täglichen Wechsel. Im Hintergrund gibt es keine Armada aus Redakteuren, die Infos zuliefern. Ein Unterschied zu den Newslettern der Steingarts und Maroldts ist auch der Erscheinungstermin: Das Briefing landet täglich um 18 Uhr in den Mailboxen der Abonnenten und macht dem Namen "Abendblatt" damit alle Ehre.
turi2.tv
(2-Min-Interview vom Neujahrsempfang des "Hamburger Abendblatts" in Hamburg), abendblatt.de (Anmelde-Formular)1 Kommentar

Balle kauft Ingolstädter Verlag Espresso.

espresso-ingolstadt150Balle-Gruppe, zu der u.a. die Münchner "Abendzeitung" und das "Straubinger Tagblatt" gehören, kauft den Verlag Espresso aus Ingolstadt. Das Anzeigenblatt "Blickpunkt" sowie die Zeitschriften "Espresso" und "Bayerns Bestes" bringen knapp 100.000 Haushalte zusätzliche Reichweite. Der bisherige Herausgeber Hermann Käbisch bleibt als leitender Redakteur in Ingolstadt an Bord. Alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.
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“Freie Presse” vergrößert Auflage des TV-Magazins “Prisma”.

prisma-tv-magazin-1-2017-150Prisma wächst in Ostdeutschland: Ab Mai verbreitet auch die Freie Presse aus Chemnitz die wöchentliche TV-Beilage. Mit rund 234.000 Exemplaren mehr wächst die Auflage von Prisma um 6 %, im Osten Deutschlands sogar um 17 %. Der Chemnitzer Verlag wird zugleich der 50. Gesellschafter des TV-Magazins, das bei einer verkauften Auflage von 3,76 Mio bundesweit rund 6 Mio Leser erreicht.
prisma-verlag.de
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Zahl der Presseverkaufsstellen nimmt ab.

presse-grosso-bundesverband150Pressegrosso zählt 2016 bundesweit rund 108.005 Presseverkaufsstellen, ein Rückgang um 2,5 %. Den zahlenmäßig größten Anteil haben mit 57 % ungebundene, fragmentierte Einzelhändler, rund 4 % weniger als 2015. Knapp zwei Drittel des Umsatzes kommt von Filial-Einzelhändlern wie selbständigen Lebensmittelhändlern, Marken-Tankstellen und Supermarkt-Ketten.
dnv-online.net, presseportal.deKommentieren ...

Basta: “Washington Post” illustriert Frauen-Thema mit Männer-Symbol.

wp-express-marssymbol-150Symbolische Gleichberechtigung: Das Gratis-Magazin der "Washington Post" macht mit einer Kundgebung auf, bei der Frauen für Emanzipation und Gleichstellung demonstrieren. Der Grafiker hatte die Idee, das Thema mit Menschen zu illustrieren, die einen Kreis bilden, aus dem ein Pfeil herausragt, das so genannte Marssymbol - das allerdings für Männer steht.
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“Sächsische Zeitung” gerät wegen rassistischer Karikatur in die Kritik.

Sächsische ZeitungSächsische Zeitung hat am Silvesterwochenende eine rassistische Karikatur abgedruckt, kritisiert "taz"-Redakteur Daniel Bax. Die Zeichnung zeigt Angela Merkel und ihren Spruch "Wir schaffen das" vor einer Kulisse, in der stereotypisch gezeichnete Araber und Afrikaner Polizisten jagen und Wahrzeichen zerstören, während der Reichstag in Flammen steht. Chefredakteur Uwe Vetterick weist die Kritik zurück. Es habe zudem keine Beschwerden über die Karikatur gegeben.
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“Süddeutsche”-Journalist Johannes Boie wird Döpfners digitale rechte Hand.

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Digital-Journalist Johannes Boie ist im Netz eher fotoscheu unterwegs. Seine sozialen Profile ziert eine Zeichnung seines Konterfeis. Das passt – im Büro Döpfner wird er der neue digitale Schattenmann.

Ein Digitalista für Döpfner: Springer holt Johannes Boie, 33, in das Büro von Mathias Döpfner. Der Redakteur der "Süddeutschen Zeitung" ist ab Februar einer von zwei Assistenten des Vorstandschefs, bestätigt das Unternehmen. Boie volontierte bei der "SZ", entwickelte die digitale Zeitungsausgabe und leitete deren Team. Zuletzt schrieb Boie ressortübergreifend über Digitales in Politik und Medien.

Auch bei Springer sind Zeitungsinhalte im Netz ein heißes Eisen: "Bild am Sonntag"-Chefredakteurin Marion Horn sprach im Oktober über Pläne für eine Sonntagszeitung auf dem Smartphone. Diesen Print-to-Online-Prozess hat Boie bei der "SZ" schon in leitender Funktion durchgemacht – und mit seinen Kollegen eine technisch nahezu einwandfrei digitale "SZ" gezaubert. Boie schreibt seit Jahren kritisch über soziale Medien. Seinem neuen Chef Döpfner wird er viele kritische Argumente gegen den neuen Lieblings-Freundfeind Facebook einflüstern können. (Foto: privat, Springer / Montage: turi2)
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interview2: Telekom-PR-Chef Philipp Schindera erteilt Print eine Abfuhr.


Das Herz am digitalen Fleck: Philipp Schindera, Kommunikations-Chef der Telekom, bespielt mit seinem Team 24 Kanäle – von Zeitungen über die eigene Website bis zu Snapchat. Printmedien spielen eine immer kleinere Rolle, erzählt Schindera beim turi2.tv-Interview in Bonn. "Unser Produkt ist digital. Wir bringen den Menschen das Digitale nach Hause. Deshalb setzen wir konsequent auf digitale Inhalte." Ob das Marketing in fünf Jahren noch Print-Anzeigen schaltet? "Das wird sich zeigen", antwortet Schindera.

Die Telekom gucke sich Entwicklungen im Content Marketing "interessiert" an und schätze digitale Werbung, weil Kunden dort zielgerichteter angesprochen werden können. Auch Schindera beobachtet an sich, wie sein Alltag ganz selbstverständlich digital wird. Seine "TV Digital"-Zeitschrift, die zusammen mit der Telekom entsteht, nutzt er nur noch "sehr, sehr selten", weil elektronische Programmführer und Apps immer besser werden.
youtube.com (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)
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APA startet News-Video-Angebot Austria Video Plattform.

apa-logo-150Österreich: Die Nachrichtenagentur APA schickt das News-Angebot Austria Video Plattform am 1. Januar in den Regelbetrieb. Elf österreichische Medienhäuser mit 25 Webseiten sind Publikationspartner, u.a. der "Standard" und die Verlagsgruppe News. Zunächst liefert der ORF Videoclips aus seinen Nachrichtensendungen, Videos weiterer Partner sollen folgen. Finanziert wird das Angebot durch Online-Werbung.
derstandard.at, ots.atKommentieren ...