Zitat: Axel Wüstmann hält Ed-Sheeran-Songs für besser verkäuflich als journalistische Texte.

"Gibt es wirklich einen journalistischen Content, der wie ein Lied von Ed Sheeran irgendwann zum Standardpreis von einem Dollar verkauft wird? Da sollten wir uns keine Illusionen machen."

Axel Wüstmann, CEO des Schweizer Medienhauses AZ Medien, ist bei Paid Content wenig optimistisch. Auch weil Ed-Sheeran-Songs langlebiger sind als Zeitungsartikel, die meist nur einmal gelesen werden.
"Horizont" 13/2017, S. 36 (Paid)
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"El Trome" ist die erfolgreichste spanischsprachige Tageszeitung der Welt.

El Trome aus Peru ist mit 740.000 verkauften Exemplaren pro Tag die meistgelesene spanischsprachige Zeitung der Welt, obwohl sie erst vor 15 Jahren gegründet wurde, beobachtet Felix Lill. Das Blatt, dessen Name übersetzt "Anpacker" bedeutet, fällt durch bunte, wild gestaltete Titel und emotionales Storytelling auf. Die Zeitung kann auch florieren, weil die flächendeckende Internetversorgung fehlt, schreibt Lill.
"Die Zeit" 14/2017, S. 29 (Paid)Kommentieren ...

Peter Burger wird kommissarischer Chefredakteur der "Rhein-Zeitung".

Rhein-Zeitung ernennt Peter Burger zum kommissarischen Chefredakteur. Das hat Verleger Walterpeter Twer laut kress.de heute der Redaktion mitgeteilt. Peter Burger war bisher Vize-Chef für Lokales. Er folgt auf Christian Lindner, der am Dienstag überraschend erklärte, dass er nicht weiter für das Unternehmen tätig sei. Hinter den Kulissen soll es Streit zwischen Lindner und Twer über die Ausrichtung der "Rhein-Zeitung" gegeben haben.
kress.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Jörg Eggers sieht die deutschen Anzeigenblätter auf Erfolgskurs.


Mit dem Bohrhammer: Anzeigenblätter sind mit 87 Mio Auflage stille Riesen im Medienmarkt – im vergangenen Jahr erzielen sie sogar ein Umsatzplus von 5,9 %. Eine Trendwende? Mehr denn je liefern sie "Kaufimpulse für Produkte, die man sonst nicht haben möchte", gibt Geschäftsführer Jörg Eggers vom Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter freimütig zu. Eggers selbst ist stolzer Besitzer eines Bohrhammers – weil ein Gratisblatt ihn zum Kauf trieb.

Eggers Verband BVDA ermittelt, dass die Leser-Blatt-Bindung steigt: 68 % der Leser würden ihr Anzeigenblatt stark oder sehr stark vermissen. Auch Werbekunden schätzten die Blätter, mit denen sie in die unterschiedlichsten Haushalte vordringen. Die Werbeumsätze liegen mit 1,9 Mrd Euro auf dem Niveau von Publikums- und Fachzeitschriften zusammen. Der Markt ist komplex: 1.298 Titel erscheinen in 436 Verlagen.
youtube.com (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Chefredakteur Christian Lindner verlässt die "Rhein-Zeitung" – wohl im Streit.

Kollision in Koblenz: "Rhein-Zeitung" und ihr langjähriger Chefredakteur Christian Lindner gehen getrennte Wege, meldet Bülend Ürük auf kress.de. Lindner verlässt das Unternehmen im Streit über die Ausrichtung der Zeitung. In einer Mail an seine Redaktion erklärt Lindner: "Mit dem heutigen Tag endet mein Wirken für diese Zeitung und dieses Unternehmen." Die Arbeit hätte er aber gerne fortgesetzt. Warum es zu der Trennung zwischen dem selbstbewussten, digitalaffinen Chefredakteur und dem als konservativ geltenden Verleger Walterpeter Twer kam, bleibt vorerst unklar.

Christian Lindner wurde 2004 Chefredakteur der "Rhein-Zeitung" und hat dort sein gesamtes Berufsleben verbracht. 1979 kam er als Volontär zu der Zeitung, dann arbeitete er auf verschiedenen Positionen in Lokalredaktionen und in der Zentralredaktion. Als Chefredakteur wurde er zu einer der bekanntesten Leiter einer Lokalzeitung in Deutschland. Christian Lindner betont häufig die Bedeutung von Internet und Social Media auch für Lokalredaktionen, gilt aber auch als Verfechter einer strikten Paywall, wie er sie bei der "Rhein-Zeitung" eingeführt hat.
kress.de
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Presse-Weltverband kritisiert US-Präsident Trump in einem offenen Brief.

Donald Trump bekommt Post von über 40 Chefredakteuren und Geschäftsführern von Verlagen und Newssites, die im Weltverband WAN-IFRA organisiert sind, darunter "FAZ"-CEO Thomas Lindner und BDZV-Vize Valdo Lehari Jr.. In einem offenen Brief fordern sie die US-Präsidenten zu einem fairen Umgang mit der Presse auf und laden zu einem Treffen, um das angespannte Verhältnis zu verbessern. Der aktuell eingeschlagene Weg, so die Medienvertreter, sei gefährlich und würde Vertreter anderer Staaten motivieren, Freiheitsrechte einzuschränken.
horizont.net, wan-ifra.org (Offener Brief)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Stephan-Andreas Casdorff wird 58.

Stephan-Andreas CasdorffWir graturilieren: Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteur des Berliner "Tagesspiegels", feiert heute seinen 58. Geburtstag. Im vergangenen Jahr hat sich der gebürtige Kölner über die positive Entwicklung seiner Zeitung gefreut. So könne es weitergehen. Der "Tagesspiegel" als tägliche Idee - das bringe ihn voran und halte ihn frisch. Mit seinem Co-Chefredakteur Lorenz Maroldt zeigt Casdorff seit Jahren, dass sich auch ein großes Medium zu zweit leiten lässt.

Der politische Kopf würde in seinem Leben gerne noch den Autoren Ken Robinson kennenlernen und das westliche Australien bereisen. Am wichtigsten in seinem Leben ist ihm jedoch eindeutig die Familie, mit der er heute seinen Geburtstag feiert. Gratulationen seien ihm überall willkommen, wo man ihn finde. Persönlich ist das nicht ganz leicht, denn wo der fleißige Kommentator heute feiert, verrät er nicht. "Familie ist auch ein geistiger Ort", sagt er. Eine Anzeige zum Geburtstag fände er lustig, aber auch Glückwünsche per E-Mail sind willkommen.Kommentieren ...

Meinung: Lokaljournalisten müssen sich mehr gegen unfaire Kritik wehren.

Lokaljournalisten müssen sich stärker gegen ungerechtfertigte Kritik von Lokalpolitikern wehren, sagt Ralf Freitag, Geschäftsführer der Lippischen Landes-Zeitung. Die Zeitungen müssten Lokalpolitikern, die ihre Aussagen in der Zeitung bestreiten, widersprechen. Außerdem müssten Lokaljournalisten bei Akteuren häufiger kritisch nachfragen, meint Freitag in insgesamt sieben Forderungen an modernen Lokaljournalismus.
drehscheibe.orgKommentieren ...

"Rheinische Post" veranstaltet Wahlarena für Schüler.

Rheinische Post lässt Donnerstag Schüler mit Spitzenpolitikern zur Landtagswahl in NRW diskutieren. Die Zeitung streamt die Veranstaltung ins Internet. Für die Wahlarena konnte die "Rheinische Post" unter anderem die stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann (Grüne), NRW-CDU-Chef Armin Laschet, FDP-Chef Christian Lindner und NRW-Jugendministern Christina Kampmann (SPD) gewinnen.
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"FAS": Junge-Freiheit-Leser wollen reihenweise ihr Abo kündigen.

Junge Freiheit: Abonnenten der rechtslastigen Wochenzeitung aus Berlin wollen wegen des Interviews mit Dunja Hayali reihenweise ihr Abo kündigen, will Harald Staun auf Facebook beobachtet haben. Die bisherigen Leser fielen laut "FAS" vom Glauben an ihre Zeitung ab. ZDF-Moderatorin Hayali hatte der umstrittenen Jungen Freiheit ein Interview gegeben. "Junge-Freiheit"-Chefredakteur Dieter Stein dementiert die angeblichen Abo-Kündigungen.
"FAS", S. 53 (Paid), twitter.com (Dieter Stein), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Julian Reichelt: "Zeit" zitiert Staatsanwalt falsch und ignoriert "Bild"-Statement.

Julian Reichelt wirft der "Zeit" vor, den Düsseldorfer Staatsanwalt Christoph Kumpa falsch zitiert zu haben. Kumpa habe "Bild" keine schlechte Recherche vorgeworfen und nicht behauptet, dass "Bild" die Geschichte über Andreas Lubitz angebliche Ex-Freundin Maria W. erfunden habe. Dies zeige ein Statement des Boulevardblatts gegenüber der "Zeit". "Bild" hält an der Geschichte fest. "Zeit"-Autorin Petra Sorge habe unsauber gearbeitet, meint Bild.de-Chef Reichelt bei Twitter. Auch "Welt"- Wirtschaftsjournalistin Anette Dowideit‏ wirft der "Zeit" "Borderline-Berichterstattung" vor. Kollegen seien zu Unrecht beschuldigt worden, falsch berichtet zu haben. turi2 hatte berichtet, Kumpa habe "Bild" schlechte Recherche vorgehalten. "Zeit"-Chefredaktionsmitglied Holger Stark weist Reichelts Kritik zurück. Seine Zeitung habe einen Springer-Sprecher zitiert und Kumpa korrekt wiedergegeben.
twitter.com, twitter.com (Reichelt), twitter.com (Dowideit), twitter.com (Stark), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Ulf Poschardt wird 50.

Ulf PoschardtWir graturilieren: Ulf Poschardt, Chefredakteur von WeltN24, feiert heute seinen 50. Geburtstag. Der Autoliebhaber gibt nicht nur im Porsche Gas, sondern auch mit seiner crossmedialen Redaktion. Das turbulente Jahr 2016 sei der "ideale Nährboden für substanziellen Journalismus" auf allen Kanälen von WeltN24 gewesen. Besonders freut sich der promovierte Philosoph darüber, wie gut der Sender N24 mit der neuen WeltN24-Homepage ineinandergreift. Er könne sich kein besseres oder athletischeres Team vorstellen als seine Mannschaft.

Nicht zu Ruhe kommen lässt Poschardt das Schicksal seines Türkei-Korrespondenten Deniz Yücel. "Seine Untersuchungshaft in Einzelhaft ist jeden Tag neu ein Schock für uns alle", sagt Poschardt. Der Umgang der Türkei mit dem exzellenten Kollegen mache ihn fassungslos. Für das 51. Lebensjahr wünscht er sich deshalb vor allem eins: Freiheit für Yücel. Heute feiert Poschardt, der 1967 in Nürnberg geboren wurde, seinen runden Geburtstag im kleinsten Kreis in einem chinesischen Imbiss. Gratulationen erreichen ihn auf allen Wegen - etwa per E-Mail.Kommentieren ...

Presserat: "Morgenpost"-Video vom #Breitscheidplatz verstößt nicht gegen den Pressekodex.

Berliner Morgenpost verstößt mit einem Facebook-Live-Video vom Breitscheidplatz kurz nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt nicht gegen den Pressekodex, entscheidet der Presserat. Das Gremium findet das Video "weder unangemessen sensationell, noch wurden Persönlichkeitsrechte verletzt". Ein Reporter der Zeitung hatte unmittelbar nach dem Anschlag den zerstörten Weihnachtsmarkt gefilmt und im Vorbeigehen auch Verletze gezeigt. Von anderen Passanten war er dafür verbal und auch tätlich angegriffen worden. turi2 hatte in der Nacht getitelt: 'Berliner Morgenpost' hält voll drauf. Funke nahm das Video noch in der Nacht wieder aus dem Netz und zeigte später nur noch Ausschnitte.
morgenpost.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Correctiv und "Standard": Ex-"Bravo"-Redakteur hatte kritischen Management-Job.

Correctiv Ausrufezeichen ohne Schriftzug-150Correctiv und der "Standard" berichten über eine angeblich kritische Zusammenarbeit zwischen dem Sänger Wincent Weiss und Ex-"Bravo"-Redakteur Sascha Wernicke. Der frühere Mitarbeiter des Bauer-Magazins übernimmt für Weiss Management-Aufgaben. Correctiv wirft der "Bravo" vor, die Karriere von Weiss gepusht zu haben. Der Presserat sieht keinen Verstoß gegen den Pressekodex, auch der Bauer-Verlag und Wernicke sehen keine Verfehlungen. Die Veröffentlichung ist die erste Kooperation von Correctiv mit der österreichischen Tageszeitung. Das Recherchebüro arbeitet bereits mit anderen ausländischen Medien zusammen, u.a. mit dem französischen Blatt "Le Monde".
derstandard.at (Bravo), derstandard.at (Kooperation)Kommentieren ...

Dunja Hayali wirbt in der "Jungen Freiheit" für mehr Dialog.

Dunja Hayali und die rechte Junge Freiheit proben den Dialog – und finden in einem überraschenden Interview doch nicht zusammen. ZDF-Moderatorin Hayali bekräftigt, als Journalistin alle Menschen gleich zu behandeln. Sie bittet, nicht jeden Fehler als Absicht auszulegen. Interviewer Moritz Schwarz mimt die Stimme der Konservativen und fragt fair. Die Freitag erscheinende Zeitung druckt Hayalis Appell "Wir müssen reden!" auf den Titel.
"Junge Freiheit" 13/2017, S. 3 (Vorabexemplar), jungefreiheit.deKommentieren ...

Zitat: Thilo Knott freut sich über vier Leserschaften.

"Wir haben eigentlich vier Leserschaften. Das ist eigentlich eine Idealsituation."

Thilo Knott, Digital-Chefredakteur des Berliner Verlags, sieht es als Vorteil dass nur jeder zehnte Zeitungsleser von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" auch die Webseiten besucht und sich auch die Print-Abonnenten kaum überschneiden. Gemeinsam mit Jochen Arntz, Chefredakteur der "Berliner Zeitung", berichtet er Bülend Ürük über die ersten Erfahrungen im gemeinsamen Berliner Newsroom.
kress.deKommentieren ...

Investoren-Anwalt: Ringier-CEO Marc Walder brachte "Blick"-Verkauf zum Scheitern.

Blick zurück im Groll: Der Verkauf der Schweizer Boulevard-Zeitung ist gescheitert, weil Ringier-CEO Marc Walder Medienanwalt Martin Wagner, der den Deal im Auftrag von Investoren einfädeln sollte, "öffentlich als Strohmann der SVP hinstellte", sagt Wagner dem "Tages-Anzeiger".

Bei Verleger Michael Ringier sei seine Offerte "auf offene Ohren gestoßen", ist er sich sicher. Walder hatte Verkaufsabsichten dementiert. Die Interessenten wollten u.a. freie Hand bei der Besetzung von Führungspositionen und den Sport-Teil von "Blick" abspalten, um damit Event-Lizenzen zu vermarkten.
tagesanzeiger.ch via persoenlich.comKommentieren ...

Zitat: Jörg Quoos' Redaktionsteam kämpft gegen den demografischen Wandel.

"Unsere Onliner fangen um 5 Uhr morgens an, die letzten Redakteure gehen um Mitternacht – 7 Tage die Woche. Dass wegen dieser Arbeitszeiten das Privatleben zu kurz kommt, ist ein Gerücht: Wir haben schon das vierte Redaktionsbaby."

Jörg Quoos, Chef der Funke Zentralredaktion in Berlin, verrät Details über das Paarungsverhalten seines Personals.
turi2 vor Ort beim "Medien-Q"

Aus dem Archiv von turi2.tv: Wie Jörg Quoos die Zentralredaktion zur Marke macht.
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"Süddeutsche Zeitung" recherchiert Schwarzgeld-Netzwerk im internationalen Team.

Süddeutsche Zeitung veröffentlicht erneut eine internationale Datenrecherche. Im Team mit 60 Journalisten aus 32 Ländern nimmt Hannes Munzinger das Schwarzgeld-Netzwerk "Russische Waschmaschine" auseinander. Mindestens 20,7 Mrd US-Dollar mutmaßliches Schwarzgeld soll aus Osteuropa in die EU geflossen sein, 66,5 Mio gingen auf deutsche Konten. Unbekannte Drahtzieher sollen über Briefkastenfirmen u.a. bei Bogner und BASF eingekauft haben, um das Geld zu waschen. An der Recherche waren auch "Profil" aus Österreich und der "Guardian" beteiligt.
sueddeutsche.de, sueddeutsche.de (Video)Kommentieren ...

Zitat: Thomas Knüwer wäre als Zeitungs-Besitzer ein Bad Boy.

"Ich würde brutal das Boston-Consulting-Portfolio ansetzen: Das Geld, was die Zeitung noch generiert, rausnehmen, die Kuh melken. Und dieses Geld in digitale Entwicklung und Hardcore-Schulungen stecken für alle, die noch Print-Content machen."

Thomas Knüwer ließe als Erbe einer Regionalzeitung den Hammer kreisen: Wer nicht digital handeln will, fliegt raus.
wuv.de (8-Min-Video)Kommentieren ...

Madsack macht 2015 keine Verluste mehr.

Schlankheitskur trägt Früchte: Madsack hat im Geschäftsjahr 2015 schwarze Zahlen geschrieben, berichtet Gregory Lipinski aus der Bilanz im Bundesanzeiger. Der Jahresüberschuss beträgt 7,1 Mio Euro, im Jahr 2014 waren es noch 1,1 Mio Euro Minus. Der Umsatz liegt bei 649 Mio Euro und damit um 20 Mio unter dem Wert von 2014.

Zuletzt konnte Madsack 2011 einen Gewinn ausweisen, damals 8,5 Mio Euro. Seither blutete die Verlagsgesellschaft rote Tinte. Für 2016 rechnet Madsack mit einem "deutlich verbesserten Konzern-Jahresergebnis", wenn sich die Restrukturierungen des Verlags aus dem Sparprogramm Madsack 2018 "kosten- und erlösseitig positiv auswirken".
meedia.de, bundesanzeiger.de (Suchbegriff "Madsack" eingeben)Kommentieren ...

"Hamburger Morgenpost" sammelt Wildtier-Sticker.

Hamburger Morgenpost bringt zusammen mit der Drogerie-Kette Budni das Sammelalbum "Wildes Hamburg" heraus. 50.000 Hefte und 5 Mio Sticker wurden gedruckt. Budni verkauft das Album für zwei Euro, Tütchen mit fünf Stickern für 50 Cent, bei Einkäufen ab zehn Euro gibt es ein Sticker-Tütchen gratis. Die "Mopo" berichtet begleitend über heimische Wildtiere, Sammler und Tauschbörsen. Einmal in der Woche liegt der Zeitung ein Stickerbogen bei.
mopo.deKommentieren ...

"Rheinische Post" will Stärke in Berlin zeigen – Kanzlerin-Korrespondentin Kristina Dunz kommt von der dpa.


Top-Transfer im Raumschiff Berlin: Die "Rheinische Post" gewinnt Kristina Dunz und stockt ihr Berliner Büro auf. Dunz ist seit 25 Jahren bei dpa und bleibt auch ab Oktober bei der "RP" die Kanzlerin-Korrespondentin. Hinter Eva Quadbeck übernimmt sie zudem die Vize-Büroleitung. Dunz ist seit ihrer Konfrontation mit Donald Trump auch in den USA bekannt.

Die "Rheinische Post" hat ihren Standort Berlin gerade erst aufgewertet: Quadbeck ist seit November auch Mitglied der Chefredaktion. Neben Quadbeck arbeiten im Büro Gregor Mayntz, der Vorsitzende der Bundespressekonferenz, Jan Drebes und Birgit Marschall sowie Rena Lehmann von der "Rhein-Zeitung".

Mit mehr Personal macht sich die "RP" interessanter für externe Kunden. Das Büro wird nicht nur zur Konkurrenz für die Zentralredaktionen von Funke, Madsack und DuMont, sondern auch für Dunz' Noch-Arbeitgeber dpa. Texte gehen schon an "Aachener Zeitung", "Allgemeine Zeitung" Mainz, "Wiesbadener Kurier", "Darmstädter Echo" sowie Bonner "General-Anzeiger" und "Kölnische Rundschau".
turi2 – eigene Infos, kress.de, turi2.de (Trump), turi2.de (Background Berlin-Büro)Kommentieren ...

"Welt" strukturiert sich mit neuen Rubriken.

Welt ergänzt seine Samstagausgabe um feste Rubriken: Die "Alternative Grafik" auf Seite 2 erinnert sehr an die "Gefühlte Wahrheit" aus dem "SZ-Magazin". Daniel Friedrich Sturm schreibt in der Politik "Unter Zwei", in der "Weiten Welt" reportieren Korrespondenten kurz wie es auch die "Zeit"-Kollegen in ihren "Mails aus ..." tun. Neu ist auch der "Bossy Talk" in der Wirtschaft, "Literarische Welt" und der Stil-Teil wurden erneuert.
"Welt", S. 1 u.a. (Paid)Kommentieren ...

Verleger in Baden-Württemberg gründen regionalen Vermarktungsverbund.


Südwestdeutsche Antwort auf Score Media: "Südwest-Presse", "Schwäbische Zeitung" und acht weitere kleine und mittlere Verlage in Baden-Württemberg stricken sich einen eigenen Vermarktungsverbund, berichtet Henning Kornfeld. Unter dem Dach von Regio Smart, so der Name des Vereins, wollen die Verlage ihre insgesamt etwa 1 Mio Auflage zu Markte tragen, Produktpakete für Werbekunden schnüren und Marktforschung betreiben. Ganz wie bei Score Media, nur eben regional begrenzt.

Eine Konkurrenz für den nationalen Vermarkter will Regio Smart offiziell aber nicht sein - die "Heilbronner Stimme" lässt sich etwa zusätzlich von Score Media vermarkten. Viele Regio-Smart-Verleger gehören aber zu den Score-Media-Skeptikern und befürchten, dass der Vermarkter-Riese die im Südwesten noch recht stabilen Preise kaputtmacht.
kress.deKommentieren ...

Analyse: Werbemarkt startet 2017 vielversprechend.

TV-Werbung im Fernseher 150Werbemarkt startet gut ins Jahr, analysiert "Horizont". Im Januar und Februar 2017 erhöhten die Unternehmen den Werbedruck um 4,3 % auf brutto 4,4 Mrd Euro. Vor allem Kaufland, Telefonica und Lidl weckten bei Werbern starke Frühlingsgefühle. Kaufland hat laut den Nielsen-Daten seine Ausgaben auf 26 Mio Euro mehr als verdreifacht. Der Konsumgüterriese Procter & Gamble sei weiterhin die Firma mit den höchsten Werbeausgaben.
horizont.netKommentieren ...

NZZ-Mediengruppe erhöht ihren Gewinn um 7 %.

NZZ-Mediengruppe steigert ihren Gewinn 2016 um 7 % auf 23,8 Mio Franken. Der Umsatz geht um 3 % auf 442,7 Mio Franken zurück. Gründe für den Umsatzrückgang seien u.a. die Zusammenlegung von drei Zeitungen, der Wegfall von Zeitschriften und der Verkauf einer Druckerei. Der Umsatz verlagere sich von der Print-Werbung hin zu Einnahmen aus dem Lesermarkt und neuen Geschäftsfeldern. Die Erlöse mit Business Medien wachsen besonders stark - von 40,8 auf 49,9 Mio Franken.
handelszeitung.ch, nzzmediengruppe.ch (Pressemitteilung)Kommentieren ...

Zitat: Gabriel zweifelt im Fall Yücel an Rechtsstaatlichkeit der Türkei.

"Wenn die Türkei wirklich ein Rechtsstaat ist, wie Herr Erdogan behauptet, dann frage ich mich, wie er schon vor Beginn eines Gerichtsverfahrens wissen kann und sagen darf, dass Deniz Yücel ein Terrorist und Spion sei."

Außenminister Sigmar Gabriel berichtet im "Spiegel" von vergeblichen Versuchen deutscher Diplomaten, zum inhaftierten "Welt"-Journalisten Deniz Yücel Kontakt aufzunehmen.
"Spiegel", 12/2017, S. 12Kommentieren ...

"NZZ am Sonntag" bekommt eigenen Internetauftritt.

NZZ schenkt ihrer Sonntagsausgabe zum 15. Geburtstag eine eigene Bezahl-Website. Auf NZZaS.ch will die Redaktion die "wichtigsten und überraschendsten Geschichten der Woche" digital aufbereiten und zeitlose Hintergrundartikel liefern. Die Texte erscheinen schon in der Woche und sollen einen "Vorgeschmack" auf den Sonntag geben. Vorläufig ist das Angebot nur zahlenden Abonnenten vorbehalten.
nzzas.chKommentieren ...

Lese-Tipp: "Washington Post" ist nicht im Krieg mit der Regierung, sondern macht nur ihre Arbeit.

Lese-Tipp: Die "Washington Post" ist einer der Lieblingsfeinde von US-Präsident Donald Trump. Chefredakteur Martin Baron sieht sich aber "nicht im Krieg mit der Regierung. Wir sind bei der Arbeit", erfährt Fabian Heckenberger beim Besuch für seine Seite-3-Reportage in der "Süddeutschen". Dank Trump schießen die Leserzahlen in die Höhe. Seit der Übernahme der Zeitung durch Amazon-Chef Bezos ist die Zahl der Mitarbeiter von 500 auf 750 angestiegen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 3 (Paid)Kommentieren ...

Thomas Roth folgt auf Chefredakteurin Isabell Funk beim "Trierischen Volksfreund".

Es ist ein Junge: Der "Trierische Volksfreund" macht Thomas Roth, 42, ab spätestens August zum Chefredakteur. Er folgt auf Isabell Funk, 61, aktuell eine von nur fünf Chefinnen bei den 102 regionalen deutschen Zeitungen. Funk plant offenbar einen Branchenwechsel: Laut Verlag will sie nach fast 40 Jahren journalistischer Tätigkeit "an anderer Stelle noch einmal neue Aufgaben" wahrnehmen. Roth kommt von der "Braunschweiger Zeitung".
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"Hamburger Morgenpost" kündigt pro forma Mietvertrag.

Hamburger Morgenpost hat ihren Mietvertrag im Verlagshaus im Stadtteil Bahrenfeld gekündigt. Der Verlag habe eine Kündigungsoption zum 30. Juni 2018 wahrgenommen, bestätigt DuMont-Sprecher Björn Schmidt auf turi2-Nachfrage, was jedoch nicht heiße, dass die "Mopo" das Gebäude dann verlasse. Es gebe bisher auch keine neue Immobilie. Eine Option neben einem Umzug sei die Neuverhandlung der Miet-Konditionen. Der Betriebsrat hatte in einer Mitteilung geschrieben, ein Umzug werde "in den nächsten Monaten kommen, spätestens im Sommer 2018".
turi2 - eigene Infos, dumontschauberg.files.wordpress.com (Betriebsrat)1 Kommentar

Verfassungsgericht gibt "Bild" im Streit gegen Jörg Kachelmann teilweise Recht.

Bild erringt vor dem Bundesverfassungsgericht einen Teilsieg gegen Jörg Kachelmann. Das Boulevardblatt habe den Wettermoderator vor dem Eingang der Kanzlei seiner Verteidigerin fotografieren dürfen. Fotos im Innenhof der Kanzlei seien aber verboten, entscheidet das Gericht. Es komme darauf an, in welcher Situation der Betroffene fotografiert werde. Das Oberlandesgericht Köln hatte Kachelmann noch in beiden Fällen Recht gegeben.
deutschlandfunk.de, bundesverfassungsgericht.deKommentieren ...

Bilanz.de verschmilzt mit Welt.de und bekommt neuen Geschäftsführer.

Bilanz.de verschmilzt mit Welt.de und verbessert künftig dessen Klick-Bilanz. Springer erhofft sich durch die Einbindung der Bilanz-Artikel auf der Homepage des Mutter-Blatts höhere Werbeerlöse. Der Verlag baut auch die Führungsebene des Wirtschaftsmagazins um: Der bisherige Geschäftsführer Johannes Boege wird vom früheren "Welt"-Geschäftsführer Marius Schneider abgelöst. Boege übernehme neue Aufgaben bei Springer. "Bilanz"-Chefredakteur Klaus Boldt kündigt im Interview mit Meedia an, mehr crossmediale Inhalte anzubieten.
meedia.deKommentieren ...