Hamburger "Mopo" holt neuen Digitalchef, hat Umsatz-Sorgen.

Hamburger Morgenpost holt Alexander Krug, 43, "spätestens im November" als neuen Digitalchef und Vize-Chefredakteur. Er bündelt damit die Jobs von Henning Langer und Frank Wieding, die das DuMont-Blatt "auf eigenen Wunsch" verlassen. Krug ist bisher Content-Chef der Digitalagentur Supercat. Auch die Digitalvermarkterin Lena Voges verlässt die "Mopo" auf "eigenen Wunsch", schreibt Roland Pimpl. Die Umsätze stimmen nicht, so Pimpl: Der Print-Vertrieb schrumpfe um 4 %, die Print-Werbung um 5 %. Gleichzeitig wachse die Digitalwerbung nur um unterwältigende 7 % statt der geplanten 50 %.
horizont.net, turi2.de (Background)

"Leipziger Volkszeitung" druckt eine eigene Wirtschaftszeitung.

Madsack: Die "Leipziger Volkszeitung" legt am Freitag einen eigene Wirtschaftszeitung für 2,90 Euro an den Kiosk. Der Titel kommt mit 20.000 Startauflage und einem Umfang von 32 Seiten. Der Titel im kleinen rheinischen Format erscheint zunächst quartalsweise und wird bei der Madsack-Schwester "Märkische Allgemeine Zeitung" in Potsdam gedruckt, berichtet flurfunk-dresden.de. Die Redaktionsleitung übernimmt der langjährige Wirtschaftschef Ulrich Milde.
flurfunk-dresden.de

BDZV will eine Stichtagssammlung der Tagespresse in Angriff nehmen.

Pressestatistik: Der BDZV plant offenbar, die von Walter J. Schütz initiierte Stichtagssammlung wieder ins Leben zu rufen, berichtet "Horizont". Die letzte statistische Erfassung der deutschen Tagespresse stammt aus dem Jahr 2012. Schütz hatte seit 1954 acht Mal alle Titel, Kopfblätter, Nebenausgaben, Stadtteilzeitun­gen, lokalen Wechselseiten und Beilagen gesammelt und ausgewertet. Der BDZV habe bereits Kontakt mit Beate Schneider, der Verwalterin des wissen­schaftlichen Erbes von Walter Schütz, aufgenommen.
"Horizont" 25/2018, S. 5 (Paid)

Matthias Thieme geht als neuer Chefredakteur zu "FNP".

Frankfurter Neue Presse holt Matthias Thieme als neuen Chefredakteur. Er folgt auf Joachim Braun, der nach Ippens Übernahme den Verlag verlassen hat. Co-Chefredakteur wird der bisherige kommissarische Chefredakteur Max Rempel, Mitgesellschafter der Zeitungsholding Hessen. Thieme leitet bisher das Wirtschaftsressort der DuMontFunke-Zentralredaktion. Er hat bei der "Frankfurter Rundschau" volontiert und dann als Lokal- und Politikredakteur gearbeitet.
mediengruppe-frankfurt.de, turi2.de (Background)

Karikaturist Berndt Skott, 75, ist tot.

Berndt Skott ist tot. Der Karikaturist starb am Montag im Alter von 75 Jahren nach schwerer Krankheit. Das "Handelsblatt" würdigt seinen langjährigen Karikaturisten als "streitbaren Verfechter der Pressefreiheit", der sich sein Leben lang für Benachteiligte der Gesellschaft engagierte. Skott habe mit seinen feinsinnigen, bisweilen scharf gewürzten Zeichnungen das Gesicht des "Handelsblatts" mitgeprägt.
handelsblatt.com

Studien: Paid Content funktioniert beim Streaming, noch nicht bei Nachrichten.

Paid Content legt beim Videostreaming massiv zu, ermittelt der Digitalverband Bitkom. 37 % der deutschen Internetnutzer streamen gegen Gebühr, vor einem Jahr nur 29 %. Bei Online-Nachrichten ist es grundsätzlich anders: Nur 8 % bezahlen gegenüber 7 % im Vorjahr, erhebt das Reuters Institute. In Norwegen hingegen zahlen schon 30 % für Nachrichten im Netz – unter anderem auch, weil es viel weniger Medienangebote und Gratis-Alternativen gibt.
bitkom.org (Streaming), dnv-online.net (Nachrichten)

"Weser-Kurier" stellt mit Partnern Mieträder auf Bremens Straßen.

Weser-Kurier bringt gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben BSAG und der Wirtschaftsförderung Mieträder auf Bremer Straßen. Die 325 WK-Bikes kosten 1 Euro pro 30-Minuten-Tour oder 9 Euro am Tag. "Weser-Kurier"-Abonnenten können täglich eine halbe Stunde gratis strampeln. Hinter dem System steckt Nextbike, das in rund 50 deutschen Städten Fahrräder verleiht. Kunden leihen die Räder per App oder Kundenkarte.
per Mail, wk-bike.de

US-Studie: Wenn Zeitungen sterben, mogeln Lokalpolitiker mehr.

Zeitungssterben: Eine Studie analysiert, wie der Verlust von Ta­ges­zei­tun­gen sich auf die öf­fent­li­chen Fi­nan­zen in ame­ri­ka­ni­schen Land­krei­sen aus­wirkt. Wenn ei­ne lo­ka­le Zei­tung verschwindet, steigt je nach An­lei­he­typ der Zins im Durch­schnitt um 5,5 oder so­gar 10,6 Ba­sis­punk­te. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass wenn we­ni­ger Jour­na­lis­ten Kor­rup­ti­on und Ver­schwen­dung er­for­schen, we­ni­ger Skan­da­le ans Licht kommen und sich lo­ka­le Po­li­ti­ker auf Kos­ten der Bür­ger mehr Ver­schwen­dung er­lau­ben, schreibt Patrick Welter. Auf Deutschland lassen sich die Studien-Ergbenisse nicht direkt übertragen.
"FAS", S. 24 (Paid), ssrn.com (Studie)

Mediengruppe Rheinische Post macht 2017 weniger Umsatz und Gewinn als 2016.

Mediengruppe Rheinische Post, seit Mai auch Eigentümerin des Bonner "General-Anzeiger" veröffentlicht seine Jahresergebnisse 2017: Der Gesamtumsatz geht um 5,5 Mio auf 695 Mio Euro zurück. Das Jahres-Ergebnis liegt bei 10,9 Mio Euro – rund 13 Mio weniger als 2016. Gründe seien u.a. sinkende Werbe-Erlöse, Auflagen-Verluste und die Mindestlöhne der Zusteller. Die Saarbrücker Zeitungsgruppe bringt dem Verlag 355 Mio Euro Umsatz, den mit Abstand größten Anteil.
new-business.de, turi2.de (Bonner "General-Anzeiger")

Zitat: Thomas Düffert verteidigt den Konsolidierungs-Kurs bei Madsack.

"Die pure Existenz einer Regional- oder Lokalzeitung sollte uns wichtiger sein, als der vermeintliche Rückgang der Pressevielfalt im Überregionalen."

Madsack-Chef Thomas Düffert sieht beim Festakt zu 125 Jahren Madsack in Zentralredaktionen keine Gefahr für die Medienvielfalt. In Zeiten der Digitalisierung würden die Stimmen eher mehr als weniger.
turi2 vor Ort in Hannover

Chefredakteurin Simone Schmollack verlässt den "Freitag".

Simone Schmollack verlässt ihren Posten als Chefredakteurin der Wochenzeitung Freitag schon wieder, twittert sie in eigener Sache. Sie hatte den Posten erst im Dezember übernommen, nachdem Vorgänger Christian Füller auf eigenen Wunsch gegangen war. Vor ihrem Wechsel zum "Freitag" war Simone Schmollack stellvertretende Inlands-Ressortleiterin bei der "taz". Wohin es sie zieht, ist unklar.
twitter.com/sis_teract, turi2.de (Background)

"Tagesspiegel" bringt sechsseitige Beilage von Exiljournalisten.

Tagesspiegel bringt am 16. Juni eine sechsseitige Beilage mit dem Titel "Heimaten". Exiljournalisten aus Syrien, Afghanistan und Ägypten schreiben darin über ihre Erfahrungen. Die Beilage ist Teil des Projekts #jetztschreibenwir, das der "Tagesspiegel" seit zwei Jahren gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Robert Bosch Stiftung durchführt.
tagesspiegel.de

Filmwirtschaft und Privatsender kritisieren neuen Telemedienauftrag.

Telemedienauftrag: Filmwirtschaft und Privatsender kritisieren den zwischen Verlagen und Öffentlich-Rechtlichen ausgehandelten Kompromiss. Filmemacher und Doku-Produzenten wehren sich gegen die längere Online-Verfügbarkeit. Die Privatsender befürchten "weitreichende Auswirkungen auf die Wettbewerbssituation", sagt Vaunet-Chef Hans Demmel.
dwdl.de, turi2.de (Background)

"11 Freunde" und "Tagesspiegel" produzieren tägliche WM-Ausgabe.

11 Freunde erscheinen zur WM täglich – als Fußball-Beilage im "Tagesspiegel". Die Sonderteil soll täglich mehrere Seiten umfassen, zum Start sind es sechs. Für die Produktion entsendet die Fußball-Zeitschrift von Gruner + Jahr Journalisten in die "Tagesspiegel"-Redaktion.
per Mail, twitter.com (Titel), turi2.tv (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "11 Freunde"-Chef Philipp Köster ist "ohne kommerzielle Hintergedanken" kommerziell erfolgreich.

Zitat: Frank Überall kritisiert die Heimlichtuerei von Madsack.

"Die Madsack-Manager müssen lernen, dass Geschäftspolitik nach Gutsherrnart bei uns und den Betroffenen auf Widerstand stößt."

Frank Überall, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands, missbilligt die Geschäftspraktiken bei Madsack, die zur Anzeige durch die Journalistenverbände DJV und DJU sowie die Betriebsräte gegen den Verlag geführt haben.
djv.de, turi2.de (Background)

DJV, DJU und Betriebsräte erstatten Anzeige gegen Madsack.

madsack_150Madsack: Die Journalistenverbände DJV und DJU sowie die betroffenen Betriebsräte beantragen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Verlag. Die Verantwortlichen hätten bei der Bündelung der Online-Aktivitäten im neuen Newsportal RND.de die Interessenvertretungen verspätet und unzureichend informiert. Dadurch sei den Betriebsräten u.a. die Möglichkeit genommen worden, Vorschläge zur Sicherung von Arbeitsplätzen zu unterbreiten. Bei Madsacks Regionalzeitung soll je nur ein Onliner verbleiben, die restlichen Stellen gehen in die Zentral-Redaktion über.
djv.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Paul Dacre lehrte die Mächtigen das Fürchten.

Hör-Tipp: Paul Dacre hat in seinen 26 Jahren als Chef die "Daily Mail" zu einer der wichtigsten und aggressivsten Zeitungen Großbritanniens gemacht, beobachtet Friedbert Meurer. Dacre habe sowohl die Mächtigen des Landes als auch seine eigenen Redakteure das Fürchten gelehrt. So habe der scheidende Chefredakteur manchmal zwei Reporter gegeneinander um die beste Story zu einem Thema konkurrieren lassen.
deutschlandfunk.de (6-Min-Audio)

Presserat: Netanjahu-Karikatur ist von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Süddeutsche Zeitung: Die Netanjahu-Karikatur von Dieter Hanitzsch überschreitet die Grenze zur Diskriminierung von Juden nicht und ist von der Meinungsfreiheit gedeckt, entscheidet der Presserat mehrheitlich. Die Zeichnung zeigt Israels Premier Benjamin Netanjahu im Kleid der ESC-Gewinnerin. Er hält eine Rakete in der Hand, Ohren und Nase sind überzeichnet. Nach Antisemitismus-Vorwürfen hatte sich die "Süddeutsche Zeitung" von Karikaturist Hanitzsch getrennt.
dwdl.de, turi2.de (Karikatur), turi2.de (Hanitzsch)

Christoph Niemöller wird Geschäftsführer von Mediaprint und "Kronen Zeitung".

Mediaprint, österreichischer Zeitungsverlag hinter "Krone" und "Kurier", holt Christoph Niemöller als neuen Geschäftsführer. Er folgt auf Axel Bogocz, der das Unternehmen "auf eigenen Wunsch" verlässt. Niemöller übernimmt gleichzeitig auch die Geschäftsführung der "Kronen Zeitung" von Bernhard Schneider, der in den Ruhestand geht. Niemöller war von 2007 bis 2016 Geschäftsführer "Neuen Osnabrücker Zeitung".
funkemedien.de, turi2.de (Background)

Neuer Chefredakteur der "Daily Mail" bringt neue Haltung zum Brexit mit.

Daily Mail: Neuer Chefredakteur der streitbaren britischen Zeitung wird Geordie Greig, bisher Chefredakteur der Sonntagsausgabe. Er ist gegen den Brexit - im starken Gegensatz zum scheidenden Chefredakteur, Paul Dacre (Foto), 69, der die "Mail" seit 26 Jahren verantwortet und als einflussreichster und meistgehasster Zeitungsmacher Großbritanniens gilt. Greigs Ernennung sei Teil einer "Entgiftung" der "Daily Mail", erfährt der "Guardian".
theguardian.comsueddeutsche.de

SRF: Tamedia stellt die Zeitung "Le Matin" ein.

Tamedia will die Westschweizer Zeitung Le Matin nach 125 Jahren einstellen, berichtet der Schweizer Rundfunk SRF. Am 22. Juli soll die letzte gedruckte Ausgabe erscheinen, danach geht es nur noch online weiter. 45 Mitarbeiter verlieren ihren Job, für die Online-Ausgabe können nur zehn bleiben. "Le Matin" ist die größte Zeitung in der französischsprachigen Schweiz.
srf.ch via persoenlich.com

Springer verteilt "Bild"-Gratisausgabe über Heimat.

Bild zwangsbeglückt heute ganz Deutschland mit einer Gratis-Ausgabe zum Thema Heimat. Die 24-seitige Sonderausgabe mit mehr als 40 Mio Auflage erscheint parallel zur regulären Ausgabe. In der "Bild für alle" spricht Altbundespräsident Joachim Gauck über Heimat-Liebe, Pop-Star Nena lässt auf der Titelseite 99 Luftballons fliegen. Die Deutsche Post ist Vertriebspartner der Verteilaktion. Springer hatte vorab auf eine Ankündigung verzichtet.
axelspringer.de

Journalisten-Gewerkschaften drohen mit unbefristeten Streiks.

Journalisten-Gewerkschaften wollen eine Urabstimmung an den Zeitungen über unbefristete Streiks. Matthias von Fintel, Verhandlungsführer der DJU, sagt, offenbar sei eine Eskalation nötig, um die Verleger zu einer Reallohnsteigerung zu bewegen. Auch der Bayerische Journalisten-Verband fordert eine Urabstimmung über unbefristete Streiks. Die Tarifverhandlungen waren am Dienstagmorgen ergebnislos unterbrochen worden.
kress.de

Viktor Orban baut Medien-Netzwerk auch außerhalb Ungarns auf.

Viktor Orban gelingt es zunehmend, ein Netzwerk rechtskonservativer Medien aufzubauen, berichtet Patrick Kingsley. Dem ungarischen Präsidenten Nahestehende hätten in den vergangenen Jahren auch außerhalb Ungarns verschiedene Medien gegründet oder übernommen und machen mit ihnen nun Stimmung. Zuletzt habe der Zirkel so Janez Jansa zum Wahlsieg in Slowenien verholfen.
nytimes.com

Hör-Tipp: Lorenz Maroldt spricht über Umgang mit "Vogelschiss"-Aussage.

Hör-Tipp: "Tagesspiegel"-Chef Lorenz Maroldt berichtet im Deutschlandfunk von einem "überwältigenden Leser-Echo" auf die AfD-kritische Titelseite zur "Vogelschiss"-Aussage von AfD-Politiker Alexander Gauland. Gaulands Äußerung zeige seine Geisteshaltung. Es sei falsch, dauernd zu fragen, ob die Diskussion über ein Thema der AfD schade oder nutze. Die Flüchtlingskrise sei kein AfD-Thema, sondern ein gesellschaftliches Thema, sagt Maroldt.
deutschlandfunk.de (7-Min-Audio)

Claas Schmedtje übernimmt auch "Bergedorfer Zeitung" und Wochenblätter in Hamburg.

Funke beauftragt Claas Schmedtje, 43, auch mit der Geschäftsführung der "Bergedorfer Zeitung / Lauenburgische Landeszeitung" sowie der Wochenblätter des Verlags in Hamburg. Er übernimmt die Funktion zusätzlich zur Geschäftsführung des Braunschweiger BZV Medienhauses und des "Hamburger Abendblatt". Claas Schmedtje folgt auf Hans Pirch, 54, der Funke laut Mitteilung "auf eigenen Wunsch" verlässt.
funkemedien.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: DuMont will seinen Digitalanteil von 25 auf 40 % steigern.

Zahl des Tages: Auf 40 % von jetzt 25 soll der Digitalanteil bei DuMont bis 2022 steigen, erklärt Vorstandschef Christoph Bauer im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Da das Zeitungsgeschäft eher stagniere, wolle der Verlag "bei der Digitalisierung noch einen Zahn zulegen" – die Struktur des Unternehmens verändere sich dabei zwangsläufig.
sueddeutsche.de

"Noch schneller." – Tom Drechsler über den Umbau bei "Auto Bild".


Fuß auf dem Gas: Tom Drechsler kurvt mit turi2.tv im Testwagen durch den dichten Hamburger Stadtverkehr. Im Video-Interview erklärt Springers oberster Auto-Journalist, wie das neue Auto-Kompetenzcenter Auto Bild produziert und gleichzeitig "Bild" und "Bild am Sonntag" mit Auto-Inhalten versorgt. So trete "Bild" bei Presseterminen nicht mehr "in Rudeln" auf. Einige Geschichten, die für "Auto Bild" entstehen, laufen auch in "Bild" – etwa ein "Auto Bild"-Besuch in der Garage von Auto-Sammler Fürst Albert.

In den vergangenen zehn Monaten hat Drechsler bei Springers "Auto Bild" u.a. die Optik aufgefrischt – er zeigt Autos jetzt detailreicher als früher – und sich mit der Radfahrer-Lobby angelegt. Eine weitere große Veränderung steht unmittelbar bevor: Ab nächster Woche kommt "Auto Bild" donnerstags statt freitags an den Kiosk. Damit kommt "Auto Bild" alle zwei Wochen am gleichen Tag wie Konkurrent "auto motor und sport" in den Handel, "was mich auch nicht ärgert", sagt der Chefredakteur.

Was Drechsler keinesfalls ändern will, ist die Haltung von Springers Auto-Boulevardblatt: "'Auto Bild' schreibt so, wie ich mit meinem Kumpel über Autos rede – das dürfen wir nicht verlieren."
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)