Zitat: Diversität ist Voraussetzung für gute Geschäfte, findet Fränzi Kühne.

"Vielfalt ist kein Hippie-Lifestyle, das ist Business."

Fränzi Kühne, Mitgründerin der Agentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr, sagt im Interview mit "Red Bulletin Innovator", dass Unternehmen sich Chancen verbauen, wenn sie aus Bequemlichkeit einen Mann befördern, wo eine Frau den besseren Job machen würde.
"Red Bulletin Innovator" 2/2018, S. 36-41 (E-Paper bei Issuu)

weitere Zitate von Fränzi Kühne ...

... über ihre Forderung nach einer Frauenquote:

"Die Quote hilft dabei, Frauen zu 'finden', wo vermeintlich keine sind."

... über den Führungsstil in Zeiten des digitalen Umbruchs:

"Mehr menschliche Nähe und Natürlichkeit! Das tut der Wirtschaft in so komplexen Zeiten gut"

... über Angst angesichts ihrer Verantwortung für 180 Mitarbeiter:

"Ich mache mir das alles selten in dieser Dimension bewusst. Wenn ich bei einem Projekt bin, blende ich die anderen aus; alles andere würde mich ablenken."

... über Projekte, die scheitern:

"Erfahrungen mitnehmen und rein ins nächste."

Zitat: Frank Thelen will, dass Gründer aus seinen Fehlern lernen.

"Ich war zu voreilig, habe nicht auf die Finanzen geachtet und das Team falsch aufgebaut."

Startup-Investor Frank Thelen gibt im Interview mit "Red Bulletin Innovator" zu, alle Fehler gemacht zu haben, die er seinen Gründern heute austreiben will: "Ich habe für euch geblutet und jetzt gucke ich, dass ihr schwitzt."
"Red Bulletin Innovator" 2/2018, S. 69 (E-Paper bei Issuu)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Startup-Löwe Frank Thelen fordert von der Medien-Branche die Volldigitalisierung.

Zitat: Maschinen können dem menchlichen Gehirn nicht nachempfunden werden, sagt Chris Boos.

"Wer so was sagt, sollte zur Strafe seiner alten Bio-Lehrerin beweisen, dass die Amöbe dem menschlichen Körper nachempfunden ist."

KI-Pionier Chris Boos findet den Vergleich von Maschinen und dem menschlichen Gehirn unsinnig, erklärt er im "Handelsblatt"-Interview. Während neuronale Netzwerke mit 1 Mio Knoten ein halbes Atomkraftwerk bräuchten, komme ein menschliches Gehirn mi 84 Mrd Neuronen mit einem Butterbrot aus.
"Handelsblatt", S. 48-49

Zitat: Ralph Dommermuth freut sich über das Angebot der Telekom.

"Unser DSL-Kundenbestand ist nur ein Drittel so groß wie der der Deutschen Telekom und daher werden wir die neuen Netze nicht in gleichem Maße auslasten können."

Ralph Dommermuth, Gründer und Chef von United Internet, beteiligt sich "gern im fairen Verhältnis unseres Marktanteils" an der von Telekom-Chef Timotheus Höttges angebotenen Zusammenarbeit und sieht ein "75:25 Joint Venture" als machbar an.
united-internet.de via golem.de, turi2.de (Background)

Zitat: Laura Himmelreich bedauert den Rücktritt der Österreich-Redakteure.

"Es sind nicht alle weg, da ist die Darstellung ein wenig dramatisiert. Andererseits möchte ich aber auch nicht die Chefin von Menschen sein, die eigentlich nicht zu meinem Team gehören wollen."

Vice-Chefredakteurin Laura Himmelreich, die künftig auch die Österreich-Redaktion verantwortet, reagiert im Meedia-Interview auf den Rücktritt der Redaktion.
meedia.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Laura Himmelreich kämpft gegen Sexismus in den Medien.

Zitat: Vice-Redaktion hat wegen thematischer Ausrichtung aufgehört, sagt Hanna Herbst.

"Es ist niemand gegangen, weil er etwas anderes vorhatte. Sondern weil es Zeit war, zu gehen."

Hanna Herbst, Ex-Vize-Chefredakteurin von Vice Österreich, sagt im Interview mit SZ.de, österreichische Innenpolitik hätte Leser im gesamten deutschsprachigen Raum nicht interessiert. Nicht mehr über sie zu schreiben, fände die Redaktion aber falsch.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Zitat: Frank Überall fordert mehr Kommentar-Checker.

"Mit dem Aus für die Kommentarfunktion wird die Schlammschlacht nicht beendet, sondern auf die Ebene der Social Media verlagert."

Frank Überall vom DJV fordert mehr Journalisten für die Moderation von Kommentaren und Forenbeiträgen. Die Deutsche Welle hat vor kurzem ihre Kommentarfunktion wegen zu vieler Hasskommentare abgestellt.
djv.de, turi2.de (Background)

Zitat: Justus Haucap befürwortet Andrea Nahles Vorschlag für ein Daten-für-alle-Gesetz.

"Ich bin selbst überrascht, aber ich kann dem Vorschlag von Frau Nahles durchaus etwas abgewinnen."

Justus Haucap, Volkswirt und Ex-Vorsitzender der Monopolkommission, sieht den Vorschlag von SPD-Chefin Andrea Nahles, Nutzerdaten von Tech-Riesen anonymisiert zu veröffentlichen, als machbaren Schritt gegen Monopole. Bei Gas- und Stromversorgung u.a. sei der diskriminierungsfreien Zugang auch ermöglicht worden, sagt er im "Handelsblatt"-Interview.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Zitat: "Bild" nutzt "Refugees Welcome"-Banner nur noch als Feigenblatt.

"Im Spätwerk Diekmanns wollte 'Bild' von den Eliten, den Intellektuellen, den Kollegen gemocht werden. Reichelts 'Bild' ist wieder plumper geworden, verbohrter, dümmer, rechter."

Stefan Niggemeier beobachtet, "Bild" sei nach einem "kostspieligen Ausflug in die Welt der Menschlichkeit" wieder "für AfD-Anhänger und Pegida-Spaziergänger lesbar".
uebermedien.de

Zitat: Telefónica-Chef Markus Haas warnt vor den Folgen eines mangelhaften 5G-Ausbaus.

markus-haas-telefonica-150"Wenn wir 5G verschlafen, haben wir nicht nur in der Telekommunikationsbranche ein Problem, sondern dann hat Deutschland ein Problem."

Markus Haas, Chef von Telefónica Deutschland, fordert im "Handelsblatt"-Interview die Politik auf, die Frequenzen für die 5G-Netze günstig zu vergeben, um den Konzernen Geld für Investitionen zu lassen.
handelsblatt.com

Zitat: Jörg Risken setzt bei Egmont Ehapa weiter auf Print.

"In Apps haben wir vor einigen Jahren viel Geld investiert, aber leider ist die Zahlungsbereitschaft für diese Produkte zu gering. Es sind zu viele digitale Lizenzangebote kostenlos verfügbar."

Jörg Risken, Publishing Director Magazine bei Egmont Ehapa, sagt im Interview mit "New Business", dass sich sein Verlag weiter weitgehend auf die Entwicklung und Produktion von Print-Titeln fokusieren will.
new-business.de

Zitat: Vor Gericht gelten andere Maßstäbe als in der Presse, findet Ronan Farrow.

"Ich halte es für richtig, dass in einem Pressebericht andere Anforderungen an die Beweislast gestellt werden als in einem Gerichtssaal."

Anwalt und Weinstein-Enthüller Ronan Farrow glaubt, dass nicht alle MeToo-Geschichten vor Gericht standhalten würden, verteidigt im "Spiegel"-Interview aber die Veröffentlichung der Vorwürfe in der Presse. Der Sohn von Woody Allen wirkt auf Interviewer Phil­ipp Oehm­ke "manchmal fast ein bisschen manipulativ".
"Spiegel" 33/2018 S. 110-114 (Paid)

Weitere Zitate von Ronan Farrow ...

... über Anfeindungen im Vorfeld der Weinstein-Veröffentlichung:

"Ich wur­de ver­folgt, ich wur­de heim­lich über­wacht, ich habe To­des­dro­hun­gen be­kom­men. Ich bin ver­klagt und drang­sa­liert wor­den."

... über seine Kindheit nach dem Bekanntwerden der Missbrauchsvorwürfe gegen Farrows Vater Woody Allen:

"Mei­ne Kind­heit über habe ich aus nächs­ter Nähe be­ob­ach­ten kön­nen, wie mäch­ti­ge Män­ner in den An­griff über­ge­hen und ver­su­chen, Frau­en zu ver­leum­den und letzt­lich zu zer­stö­ren, wenn die­se sie mit glaub­wür­di­gen An­schul­di­gun­gen kon­fron­tie­ren."

Zitat: Patricia Riekel findet Horst Seehofer interessanter als Til Schweiger.

"Ich würde gerne tiefer in sein Herz hineinschauen, seine Motivation kennen, die Dinge so anzugehen, wie er es tut."

Patricia Riekel, frühere Königin des People-Journalismus bei Burdas Promi-Bibel "Bunte" und aktuell Wahlkampf-Assistentin ihres Lebensgefährten Helmut Markwort, würde für eine Homestory lieber Horst Seehofer als Til Schweiger besuchen, sagt sie im Interview mit der "Augsburger Allgemeinen".
augsburger-allgemeine.de

Aus dem Archiv von turi2.tv Patricia Riekel beendet die News-Jagd. (2015)

Zitat: G+J-Vermarkter Frank Vogel erwartet Budget-Verschiebungen.

"Viele Unternehmen müssen ihre Vertriebsstruktur neu aufstellen und ihre Budgets zwischen Vertrieb, Marketing und Media anders aufteilen."

Frank Vogel, Chef des G+J-Vermarkters EMS, sagt im "Horizont"-Interview, dass es in der Digitalisierung noch immer keine Gewissheiten gibt.
"Horizont" 32/2018, S. 10 (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Frank Vogel könnte seinen Lebensunterhalt notfalls auch mit der Klampfe in der Hand als Straßenmusiker verdienen, sagt er im fragebogen2.

Zitat: Mathias Döpfner lässt die Finger von Print-Investitionen.

"Ich sehe keine Möglichkeit, eine andere Print-Marke zu kaufen."

Springer-Boss Mathias Döpfner sagt im Interview mit Bloomberg, er interessiere sich mehr für originär digitale Marken.
bloomberg.com

Weitere Zitate aus dem Interview:

- zum Verhältnis mit Facebook und Google, immerhin Konkurrenten im Anzeigenmarkt:

"Da gibt es viel mehr Chancen als Risiken."

- zu seinem Vertrag, der 2021 ausläuft:

"Warum sollte ich jetzt aufhören? Der Spaß beginnt gerade erst."

Zitat: Hans Demmel hält nichts von längeren Einstellzeiten in den Mediatheken.

"Die 'Verlängerung von Einstellzeiten' ist keine Therapie, sondern eine Fehlbehandlung."

Hans Demmel, Vorstandschef der Privatfunk-Lobby Vaunet, glaub nicht, dass die Akzeptanz von ARD und ZDF steigt, wenn Inhalte länger in Mediatheken sind. Im Interview mit "promedia" spricht er stattdessen von Wettbewerbsnachteilen für die Privatwirtschaft.
medienpolitik.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Facebook wird vollgepumpt": Hans Demmel will ARD und ZDF im Netz einschränken

Zitat: Neue Technik, altes Handwerk.

"Auch wenn ganz viel auf einer Festplatte ist: Nachher werden es auch Fälle. Dann sind die Mechanismen wieder die alten."

Hans Leyendecker, langjähriger Leiter des Investigativ-Ressorts der "Süddeutschen Zeitung", hat die modernen Datenanalyse-Techniken für die Panama Papers nicht mehr gepaukt. Im Interview mit Daniel Bouhs blickt er auf seine Aufdecker-Karriere zurück.
ndr.de (18-Min-Video)

Weitere Zitate aus dem Interview:

- zum Investigativ-Wettbewerb zwischen "Süddeutschen" und dem "Spiegel":

"Ich glaube nicht, dass wir uns irgendetwas neiden sollten."

- zum Zustand der Medienlandschaft:

"Ich glaube, es gab noch nie so viel schlechten Journalismus wie heute und noch nie, in meinem Bereich, so viel Guten."

- zu den Rudel-Recherchen rund um die Causa Christian Wulff:

"Wenn einer nicht die Stärke von Wulff gehabt hätte, wäre er vielleicht von der Brücke gegangen."

Zitat: Kartellamtschef Mundt erwartet Weichenstellung in der Telekommunikationsbranche.

"Wir befinden uns mitten im Endspiel um die Telekommunikationsmärkte."

An­dre­as Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, sagt im Interview mit der "FAZ", dass die Vergabe der 5G-Frequenzen, der Ausbau von Highspeed-Internet und die Fusion von Vodafone und Unitymedia die deutschen Märkte auf Jahre hinaus prägen werden.
"FAZ", S. 17, faz.net (Paid)

Zitat: Gabor Steingart stichelt gegen "FAZ" und "Zeit".

"In Berlin gilt: 3 Schmeicheleinheiten = 1 Interview. Bei Dauerlob lockt – ähnlich dem Prämienprogramm der Lufthansa – sogar ein Business-Class-Sitz im Regierungsflieger der Kanzlerin."

Gabor Steingart stichelt in seinem "Morning Briefing" gegen die "FAZ", die auf Seite 1 den CDU-Vorstoß zur Wehrpflicht-Wiedereinführung lobt - und gegen die "Zeit"-Chefredaktion, die wisse, wie solcherlei journalistischer Opportunismus funktioniert.
gaborsteingart.com

Zitat: Susanne Liedtke von Google fordert Kreative auf, Daten besser zu nutzen.

"Eins muss man klarstellen: Daten ersetzen keine Kreativität. Daten sind aber der beste Freund eines Creative Director. Vor allem, wenn man sich Verhaltensdaten anguckt."

Susanne Liedtke vom Agency-Team von Google sagt im "Werben & Verkaufen"-Interview, dass Kreativagenturen den Datenschatz noch zu wenig heben. (Foto: Daniela Möllenhoff)
wuv.de

Zitat: Media-Impact-Chef Hans Hamer will länger mit Agenturen zusammenarbeiten.

"Wenn jemand nur ein Jahr lang am Hebel sitzt, lernt man sich ja nicht einmal richtig kennen."

Hans Hamer, Chef beim Springer-Vermarkter Media Impact, sagt im Interview mit Meedia, bei der Zusammenarbeit mit Agenturen sei Kontinuität wichtig.
meedia.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Medienmann Hans Hamer zeigt sich fit für selbstfahrende Autos.

Zitat: Diogenes-Verleger Philipp Keel will Geschenke gegen die Krise machen.

"Wäre ich wirklich frei und cool, würde ich im Moment Bücher am liebsten verschenken. Mit anderen Worten: Wenn ihr keine Bücher wollt, schicken wir euch einfach ein paar nach Hause."

Diogenes-Verleger Philipp Keel findet Leute "blöd", die nicht lesen. Gratis-Literatur traut er sich aber doch nicht, aus Angst vor dem Buchhandel und der hauseigenen Buchhaltung.
"Zeit" 32/2018, S. 22 (Paid)

Zitat: Digital-Experte Nico Lumma warnt davor, die Digitalisierung zu verschlafen.

nico-lumma150"Wir sind in Deutschland richtig gut darin, Aufwände zu erzeugen, die unnötig sind, die aber über die Jahrzehnte so entstanden sind oder nie anders waren."

Digital-Experte Nico Lumma schreibt in seinem Kommentar bei "Lead", dass es Deutschland zu gut gehe, um zu erkennen, dass die Verwaltung durch digitale Neuerungen radikal vereinfacht werden müsse.
lead-digital.de

Zitat: Wacken-Gründer Thomas Jensen tun Musiksammler in Zeiten von Streaming leid.

"Ich kenne viele Sammler, die jahrzehntelang mit viel Aufwand Einzelstücke zusammengetragen haben. Heute hat jeder mit einem Knopfdruck eine größere Sammlung. Das tut mir schon leid für die Sammler."

Thomas Jensen, Gründer des Metal-Festivals Wacken Open Air, sagt im Interview mit dem "stern", dass Musikstreaming es leichter mache, neue Bands zu finden, das Sammeln von Musik aber den Charme verliere.
stern.de

Zitat: Julian Reichelt will Promis zwingen, sich kritische Nachfragen anzuhören.

"Die Lesart, dass Mesut Özil als Einzelperson das Opfer einer Medienkampagne ist, ist schlichtweg absurd."

"Bild"-Babo Julian Reichelt will erreichen, dass Promis trotz reichweitenstarker PR-Kanäle in Sozialen Medien gezwungen sind, sich den kritischen Nachfragen traditioneller Medien zu stellen.
wwwagner.tv (Audio, ab 18:20)

Zitat: McDonalds-Marketingchefin Susan Schramm will Haltung zeigen.

"Ich sehe unsere Mission darin: Haltung zu zeigen und als Marke auch mal eine Meinung zu haben."

Susan Schramm, seit Ende 2016 Marketing-Chefin von McDonalds Deutschland, will nicht Everybody's Darling sein, sagt sie im Interview mit "Werben & Verkaufen", dem ersten seit ihrem Amtsantritt. Gleichförmig und schwammig zu sein, wäre fatal.
"Werben & Verkaufen" 31/2018, S. 10 - 15 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

- Susan Schramm zu ihrer bisherigen Interview-Zurückhaltung:

"Ich finde es außerdem ziemlich übertrieben, von Beginn an "laut" zu sein. Es entspricht auch nicht meinem Naturell 'laut' zu sein."

- zur Leidenschaft für McDonald's:

"In der Vergangenheit haben wir hier den Anschluss etwas verloren und uns zu stark auf einzelne Projekte fokussiert. Mein Ziel ist es, die Leidenschaft, die wir intern leben, auch wieder außen sichtbar und erlebbar zu machen."

- zur Markenwahrnehmung:

"McDonald 's ist nicht einfach ein Restaurant, sondern eine Food-Marke mit einem starken Entertainmentcharakter."

- zur Konkurrenz mit Burgerläden, Bäckereien und Tankstellen:

"Es gibt ja nur einen Magen, um den wir kämpfen und wenn der voll ist, ist der voll. Das heißt, wir müssen weiter vorne sein. Es muss am meisten Spaß machen, den Hunger bei uns zu stillen."

Zitat: Ralph Dommermuth sieht Kunden durch Oligopol der Netzbetreiber im Nachteil.

"Anstatt ihre Kunden zufriedenzustellen, nutzen die drei Netzbetreiber deren Not und versuchen gemeinsam ihre Interessen durchzusetzen."

Ralph Dommermuth, Gründer und Chef von United Internet, zeigt sich im "FAS"-Interview leicht angesäuert, dass er zum Mobilfunkgipfel mit Verkehrsminister Andreas Scheuer nicht geladen war.
"FAS", S. 22 (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: "Monitor"-Chef Georg Restle beklagt mangelnde Einordnung von AfD-Themen.

Georg Restle-150"Relevanz entscheidet sich in vielen Redaktionen nicht mehr danach, was viele betrifft, sondern danach, worüber viele reden."

"Monitor"-Redaktionsleiter Georg Restle beklagt im Interview mit dem "Journalist", dass viele Medien zu undifferenziert Themen der AfD aufgreifen und sich einige Kollegen darin gefallen "die Tabubruch-Strategie der AfD journalistisch zu verlängern".
"Journalist" 7/2018, S. 22 (Paid), journalist-magazin.de

Zitat: Journalistin Andrea Röpke glaubt nicht, dass mit Rechten reden hilft.

"Wir müssen uns im Klaren sein, dass ein Teil der Menschen nicht mehr überzeugt werden will."

Politologin und Journalistin Andrea Röpke recherchiert investigativ in der rechtsextremen Szene und sagt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", die rechte Szene habe längst Gegenmedien und Communitys aufgebaut, denen mit Demokratie nicht beizukommen ist.
sueddeutsche.de

weitere Zitate:
"Ein Großteil deutscher Polizisten, das muss man so sagen, hat keine Ahnung von Medienrecht, es herrscht eine wahnsinnige Unaufgeklärtheit darüber, was die Presse darf und was nicht." (über die Polizei bei rechten Veranstaltungen)

"Twittereien werden oft ohne Analyse zur Nachricht. Aus meiner Sicht muss die Berichterstattung entschleunigt und versachlicht werden." (über den Umgang von Journalisten mit der AfD)