Zitat: Katja Brandt sieht eine veränderte Rolle von Agenturchefs.

"Der eine große Hero, der für alles steht, funktioniert heute nicht mehr. Dafür verändern sich die Dinge viel zu schnell."

Katja Brandt, Mindshare-Chefin für die DACH-Region, sagt im "W&V-Interview, sie wäre eine schlechte Geschäftsführerin, würde sie ihre Agentur so aufbauen, dass der Erfolg an ihr persönlich hängt.
"Werben & Verkaufen" 17/2019, S. 10-15 (Paid), turi2.de (Background)

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"Die Rolle von Agenturchefs hat sich verändert. Es wird weniger über einzelne Personen definiert."

Aus dem Archiv von turi2.tv: Mindshare-Chefin Katja Brandt wünscht sich klare Regeln für digitale Werbewirkung.
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Zitat: Frank Appel verteidigt Paketboten, die mit dem Transporter im Weg stehen.

Frank Appel "Von der Müll­ab­fuhr ver­lan­gen Sie ja auch nicht, die Stra­ße im­mer frei zu las­sen. Da müs­sen Sie manch­mal halt hin­ter­her­fah­ren. Bei der Müll­ab­fuhr ak­zep­tie­ren es die meis­ten – nur bei den Pa­ket­wa­gen lei­der nicht."

Post-Chef Frank Ap­pel hat im "FAS"-Interview kein Verständnis für Kunden, die eine schnelle Paketlieferung wollen, sich aber als Pend­ler über im Weg stehende Autos beschweren.
"FAS", S. 23 (Paid)

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"Es sind vor al­lem un­se­re gro­ßen Ge­schäfts­kun­den, die sa­gen: Schnel­ler ist bes­ser. Wir ha­ben den Ein­druck, den pri­va­ten Kun­den ist es wich­ti­ger zu wis­sen, wann ihr Pa­ket ge­nau an­kommt."

Aus dem turi2.tv-Archiv: Jens Twiehaus begleitet Postbotin Heike Straube in ihrem Alltag.
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Zitat: Richard David Precht sieht Digitalisierung als bisher verniedlichten Umbruch.

Richard David Precht"Der ei­gent­li­che Kern der Di­gi­ta­li­sie­rung be­steht darin, dass die Leis­tungs- und Ar­beits­ge­sell­schaft, wie wir sie bis­her kann­ten, zu Ende geht. Und das ist ein epo­cha­ler Um­bruch."

Philosoph Richard David Precht sagt im "Spiegel"-Interview, bisher seien die Folgen der Digitalisierung maß­los ver­nied­licht worden. Immer mehr Menschen merkten, dass die Di­gi­ta­li­sie­rung ihre Le­bens­ver­hält­nis­se um­wälze.
"Spiegel" 17/2018, S. 78-80 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Im Kin­der­gar­ten mit Pro­gram­mie­ren für alle an­zu­fan­gen ist in je­der Hin­sicht Un­sinn. Mil­lio­nen un­ta­len­tier­te IT­ler braucht in der Zu­kunft nie­mand."

"War­um fin­den die Men­schen es auf ein­mal un­sitt­lich, dass die Di­gi­tal­kon­zer­ne ma­chen, was sie im­mer ge­macht ha­ben: Da­ten ab­schöp­fen, Men­schen aus­spio­nie­ren, Da­ten wei­ter­ge­ben, Pro­fi­le er­stel­len? Sie fin­den es un­sitt­lich, weil es Trump ge­nutzt hat. Wenn Cam­bridge Ana­ly­ti­ca die Da­ten an Ber­nie San­ders ge­ge­ben hät­te, wäre der Auf­schrei wahr­schein­lich sehr viel klei­ner, ob­wohl der ei­gent­li­che Skan­dal nicht die Wei­ter­ga­be an Trump war, son­dern, dass man Per­so­nen­da­ten ohne de­tail­lier­te Zu­stim­mung über­haupt kom­mer­zi­ell wei­ter­ge­ben kann."

"Das Si­li­con Val­ley folgt dem Men­schen­bild der Ky­ber­ne­tik. Es sieht den Men­schen als ei­nen ler­nen­den Or­ga­nis­mus, der als Re­flex­me­cha­nis­mus funk­tio­niert, nicht an­ders als eine Rat­te im La­bor. Und auf ge­nau die glei­che Wei­se ar­bei­ten die Leu­te, die die Al­go­rith­men bei Face­book pro­gram­mie­ren. Wenn ich weiß, was dich in­ter­es­siert, dann wer­de ich dir im­mer das emp­feh­len, was du magst."

"Es wird eine zen­tra­le Auf­ga­be des Staats sein, da­für zu sor­gen, dass wir nicht in eine Zwei­klas­sen­ge­sell­schaft zer­fal­len. Ei­nen Ar­beits­a­del, der sei­ne Kin­der auf Pri­vat­schu­len schickt, und ein Mil­lio­nen­heer an Ab­ge­häng­ten, die durch eine im­mer aus­ge­fuchs­te­re Un­ter­hal­tungs­in­dus­trie be­spaßt wer­den, durch ein uni­ver­sel­les Las Ve­gas."Kommentieren ...

Zitat: Thomas Bellut sieht keine weiteren Möglichkeiten für Reformen.

"Über die vorgeschlagenen, gründlich durchdachten Strukturprojekte hinaus lassen sich zurzeit seriös keine weiteren Maßnahmen identifizieren."

ZDF-Intendant Thomas Bellut stellt gegenüber der Rundfunkkommission der Länder dar, dass die Anstalt zu Kooperationen mit ARD und Deutschlandradio bereit sei, aktuell aber nicht mehr als die bereits geplanten Reformen möglich seien.
presseportal.de
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Zitat: Der Medienwandel wird journalistische Arbeit unsicherer und belastender machen.

"Weil der Weg zur Nachhaltigkeit wirklich nicht klar ist, müssen diejenigen, die im Journalismus arbeiten, unvermeidlich für einen kontinuierlichen Wandel bereit sein, und ich fürchte, die Arbeitsbelastung und die Unsicherheit werden zunehmen."

Lucy Küng, Professorin für Medieninnovation an der Uni Oslo, sieht Medien in der Zwangslage, bei schwindenden Ressourcen ihre Produkte neu ausrichten zu müssen.
derstandard.atKommentieren ...

Zitat: Stefan von Holtzbrinck beobachtet im Digitalen Besserungen im Journalismus.

"Journalisten wollen nicht einfach nur im virtuell vorgeprägten Mainstream mitschwimmen, sondern setzen noch stärker darauf, eigene, tiefer recherchierte und damit noch bessere Artikel zu schreiben."

Wissenschaftsverleger Stefan von Holtzbrinck sieht die Diskussion um Fake News positiv: Laien wie auch Medienprofis schauen kritischer auf Quellen.
"Handelsblatt", S. 28-29 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Marius Müller-Westernhagen gibt als Echo auf den Echo-Skandal seine Echos ab.

"Eine Industrie, die ohne moralische und ethische Bedenken Menschen mit rassistischen, sexistischen und gewaltverherrlichenden Positionen nicht nur toleriert, sondern unter Vertrag nimmt und auch noch auszeichnet, ist skrupellos und korrupt."

Musiker Marius Müller-Westernhagen gibt alle seine sieben Echo-Trophäen aus Protest gegen die Auszeichnung der Rapper Kollegah und Farid Bang zurück.
spiegel.deKommentieren ...

Zitat: Thomas Koch sieht Mediaagenturen auf dem Weg in die Überflüssigkeit.

"Die Mediaagenturen bereiten sich auf die Überflüssigkeit vor. Muss man erstmal hinkriegen. Das war bestimmt viel Arbeit..."

Media-Urgestein Thomas Koch stimmt auf Twitter seinem Kollegen Peter Würtenberger zu, der behauptet, dass das Geschäftsmodell von Mediaagenturen sich durch Programmatic Advertising und künstliche Intelligenz überholt.
twitter.comKommentieren ...

Zitat: Eckart von Hirschhausen vermisst eine unabhängige Medizin-Plattform.

"Es gibt ein Überangebot an Informationen, aber die Menschen wissen nicht, wo sie verlässliche Informationen bekommen."

Magazin-Maskottchen und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen würde gerne eine unabhängige medizinische Internet-Plattform schaffen, die Bürger mit Filmbeiträgen und Texten informiert.
"Werben & Verkaufen" 16/2018, S. 26 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Eckart von Hirschhausen über "stern Gesund Leben" und das "digitale Gift fürs Gehirn".
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Zitat: Sheryl Sandberg verteidigt Facebook als wertneutrale Technologie.

Sheryl Sandberg"Jede Technologie, die jemals entwickelt wurde, kann mit guten oder mit schlechten Absichten benutzt werden."

Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg bezeichnet im Interview mit "Plan W" Facebook als eine Technologie, die nicht grundsätzlich gut oder böse sei und macht Facebook damit zu so etwas wie der Atombombe des Internets.
wiwo.deKommentieren ...

Zitat: Arne Wolter will G+J nicht von Facebook abkapseln.

"Beim Reichweitenaufbau ist Facebook ein unsicherer Partner. Medien rangieren scheinbar in der Facebook-Hierarchie hinter den Nutzern und Werbekunden. Daher reduzieren wir unser Engagement an dieser Stelle derzeit massiv."

Arne Wolter, Digitalchef von Gruner + Jahr, sagt im Interview mit Horizont, dass der Verlag zwar überlegt hat, alle Drähte zu Facebook zu kappen, es aber nicht zuletzt wegen der Nutzer nicht tut.
horizont.net

Aus dem turi2.tv-Archiv: Arne Wolter, Digitalchef von Gruner + Jahr, will Digital-Geschäfte mit Verlags-DNA machen.
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Zitat: Krisenreporterin Mekhennet will wissen, weshalb Terroristen hassen.

Souad Mekhennet"Ich will wissen, woher der Hass kommt."

Nannen-Preisträgerin und Krisenreporterin Souad Mekhennet begründet in einem "stern"-Porträt ihre Motivation, sich für Gespräche mit Terroristen in Gefahr zu begeben.
stern.de

Weitere Zitate aus dem Porträt:
Über Gespräche mit Terroristen:
"Wir müssen mit diesen Leuten reden. Nur so können wir verstehen, was sie antreibt."

"Als Journalist darf man keiner Seite angehören – das muss man sich immer wieder deutlich machen."Kommentieren ...

Zitat: Kai Gniffke will die Medienkompetenz der Bürger verbessern.

"Alle haben gesagt: Wir müssen mehr für Medienkompetenz tun. Wir müssen, sei es in Schulen, aber auch bei allen Nutzern sozialer Medien, mehr Kompetenz schaffen für den Umgang mit sozialen Medien."

"Tagesschau"-Chefredakteur Kai Gniffke berichtet im Video-Interview von einem Expertengespräch der EU mit Facebook und Co über Desinformation und sagt, ARD-Aktuell prüfe Projekte mit Schulen, um Schülern zu zeigen, wie man Fake News erkennt.
mdr.de (10-Min-Video)Kommentieren ...

Zitat: Tom Buhrow spricht sich gegen Machtmissbrauch aus.

"Wir gehen im WDR respektvoll miteinander um, Übergriffe und Machtmissbrauch – in welcher Form auch immer – dulde ich nicht."

WDR-Intendant Tom Buhrow wendet sich nach den Vorwürfen von Personalratschefin Christiane Seitz, bei sexueller Belästigung wegzuschauen, in einer Email an alle festen und freien Mitarbeiter des WDR.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Schuhhändler Heinrich Deichmann ist im Netz hoch profitabel.

"Deichmann endet preislich in der Regel da, wo Zalando beginnt."

Heinrich Deichmann, Chef und Inhaber von Europas größter Schuhhandelskette, sagt im Interview mit der "Wirtschaftswoche", dass die Verbindung von Online- und Offlinehandel dafür sorgt, dass Deichmann im Netz hoch profitabel ist.
"Wirtschaftswoche", 15/2018, S. 36-40 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

- über Offline-Handel:
"Einkaufen dient nicht nur der Bedarfsdeckung, sondern ist für viele Menschen eine Freizeitbeschäftigung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass künftig ausschließlich mit dem Tablet in der Hand von zu Hause bestellt wird. Der Mensch hat ein Bedürfnis, mit anderen Menschen zusammen zu sein."

"Der Konsum von reinen Bedarfsartikeln wird sich stärker ins Netz verlagern, aber Produkte wie Mode oder Schuhe, die man am Körper trägt, die damit etwas Persönliches sind, werden auch weiterhin in Geschäften verkauft werden."

- über die Expansion in den Nahen Osten:
"Nehmen Sie die Vereinigten Arabischen Emirate. Dort leben nicht nur viele Luxuskäufer, sondern noch mehr einfache Arbeiter und andere Menschen, die günstig Schuhe kaufen wollen oder müssen. Überlegungen, in den Markt zu gehen, gibt es schon seit einiger Zeit. Mittelfristig kann ich mir Deichmann-Filialen im Nahen Osten gut vorstellen."

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Zitat: Historiker Tomithy Garton Ash hält Facebook-Regulierung für bedenklich.

"Der Staat darf nicht zum Schieds­rich­ter dar­über wer­den, was wahr ist und was nicht. Was ver­läss­li­cher. Wla­di­mir Pu­tin und Xi Jin­ping wä­ren dar­über höchst er­freut."

Oxford-Professor und Buchautor Ti­mo­thy Gar­ton Ash warnt im "Zeit"-Interview davor, Plattformen wie Facebook inhaltlich zu stark zu regulieren.
"Zeit" 15/2018, S. 24 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Facebook braucht politische Werbung nicht für seinen Geschäftserfolg und könnte insofern darauf verzichten."

"Ich bin der Überzeugung, Facebook könnte die Plattform so verändern, dass sie unseren Bedürfnissen und unseren Erwartungen an den Schutz von Daten, freier Rede und Informationsfreiheit genügt, ohne dass dies das Geschäftsmodell gefährden würde. Zugleich sollten wir nicht glauben, dass die Nachrichtenlandschaft etwa in den USA im Lot wäre, wenn Facebook seine Probleme in den Griff bekäme."

"Ich denke, es hat etwas damit zu tun, dass Facebook, Google und Amazon zu sehr als große, böse und vor allem auch amerikanische private Supermächte dargestellt werden, die gegen tugendhafte deutsche und europäische öffentliche Mächte kämpfen."Kommentieren ...

Zitat: Werber könnten vielleicht sogar einen Atomkrieg überleben.

"Alle sagen, wir seien Saurier. Dabei sind wir Küchenschaben: Wir huschen herum, verstecken uns in Ecken, finden heraus, wo es was zu fressen gibt und richten uns neu ein."

Rishad Tobaccowala, Wachstumschef der Werbe-Holding Publicis, glaubt trotz einer feindselig gewordenen Welt aus Beratungsfirmen und riesigen Plattformen nicht an ein baldiges Ableben der Werbebranche.
economist.comKommentieren ...

Zitat: NDR-Reporter Michel Abdollahi verunsichert Gesprächspartner, indem er zuhört.

"Ich bin kein Ausfragejournalist, eher ein Gesprächsjournalist."

NDR-Reporter und Performance-Künstler Michel Abdollahi sagt im "Journalist"-Interview, dass die meisten Menschen einfach nicht mehr damit rechnen, dass ihnen jemand zuhört und sie ausreden lässt.
"Journalist" 4/2018, S. 31-35 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Wenn mir jemand sagt, er mag keine Moslems, weise ich ihn ruhig darauf hin, dass ich auch einer bin und fordere ihn unterschwellig dazu auf, mir zu sagen, dass er mich auch nicht mag. Das verunsichert enorm."

"Wenn mir ein Sponsor ermöglicht, Inhalte zu vermitteln, die mir wichtig sind, bin ich da zu Kompromissen bereit. Es muss einfach nicht per se schlecht sein, wenn etwas mit Hilfe von Werbung sehenswert wird."

"Ich bin ein Kind der alten Glotze. Anmachen, hinsetzen, gucken. Ich mag es, wenn ein Format nach 45 Minuten vorbei ist und eine Woche später zur gleichen Zeit weitergeht."Kommentieren ...

Zitat: Steven Spielberg würde am liebsten in der virtuellen Welt bleiben.

"Wenn wir die Brillen abnahmen und aus dem virtuellen Raum zurück in die echte Welt kamen, empfanden wir immer eine Enttäuschung, ein Gefühl von Traurigkeit. Am liebsten wären wir alle in der nicht-realen Welt geblieben."

Steven Spielberg erzählt im "Welt"-Interview von den Dreharbeiten zu seinem neuen Film – der Regisseur glaubt, Virtuelle Realität könnte eine Art "Superdroge" werden.
welt.deKommentieren ...

Zitat: Macron glaubt, Google und Co geraten bald unter Regulierungs-Druck.

"Zu einem bestimmten Zeitpunkt – aber ich denke, das wird ein amerikanisches Problem und kein europäisches – zu einem bestimmten Zeitpunkt könnten deine Regierung und deine Leute sagen 'Wacht auf. Sie sind zu groß'. Nicht nur zu groß zum Scheitern, sondern zu groß, um regiert zu werden."

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron glaubt, Google und Facebook müssen sich mit ihrer monopolartigen Situation auseinandersetzen.
faz.net via wired.comKommentieren ...

Zitat: Dorothee Bär verspricht Gra­tis-Wlan bei Bundesbehörden.

"Als Kind habe ich frü­her auf einer Berg­hüt­te als erstes nach Limo und Pom­mes gefragt, die Kin­der heu­te fra­gen zuerst nach WLAN."

Digital-Staatsministerin Dorothee Bär will auf heutige Ansprüche reagieren und verspricht den Bürgern im "BamS"-Interview Gra­tis-Wlan bei Bun­des­be­hör­den.
"Bild am Sonntag", S. 4 (Paid), bams.de (Vorabmeldung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Schü­ler brau­chen heu­te vor allem drei Din­ge: ein Tablet, ihre Sport­sa­chen und das Schul­brot."

"Ich hat­te bis zum Abitur den schwe­ren Diercke-Welt­at­las aus den 80er Jah­ren. Dar­in gab es noch zwei Deutsch­lands, ein Jugo­sla­wi­en und eine Sowjet­uni­on. Bes­ser die Schü­ler lesen Goe­thes Faust auf dem Tablet als irgend­ei­nen Schund auf Papier."


"Alle Behör­den müs­sen alle Dienst­leis­tun­gen auch digi­tal anbie­ten – rund um die Uhr. Das will ich in die­ser Wahl­pe­ri­ode durch­set­zen."Kommentieren ...

Zitat: Richard Gutjahr findet Mark Zuckerberg äußerst unglaubwürdig.

"Auf berechtigte Kritik einzugehen hatte Facebook nie nötig. Stattdessen steckte das Netzwerk sein Geld lieber in PR- und Lobbying-Maßnahmen."

Richard Gutjahr sieht im Interview mit clap-club.de die Glaubwürdigkeit von Facebook verspielt. Selbst wenn Mark Zuckerberg es mit dem Datenschutz diesmal ernst meint, würde ihm niemand mehr Glauben schenken.
clap-club.deKommentieren ...

Zitat: Richard Allan will keinen mystifizierten Facebook-Algorithmus.

"Wir stimmen darin überein, dass wir besser erklären müssen, wie der Algorithmus funktioniert. Er ist übrigens viel einfacher, als viele Leute denken."

Richard Allan, Facebooks Cheflobbyist für Europa, sagt im "Welt"-Interview, das Mysterium um den Algorithmus helfe Facebook nicht. Ihn richtig offenlegen will er aber auch nicht, sondern lieber algorithmische Häppchen-Infos veröffentlichen.
welt.de

weitere Zitate:
"Es ist für uns unmöglich, zu sagen, wer die korrekte Geschichte erzählt."

"Jede Technologie, die jemals entwickelt wurde, kann für gute oder schlechte Absichten verwendet werden."

"Tatsächlich wäre mehr Regulierung sogar großartig. Einige Felder, auf denen wir uns bewegen, schreien nach Regulierung."
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Zitat: Für Paul-Bernhard Kallen ist die Internet-Euphorie der 1990er Jahre vorbei.

"Drei Dinge sind in den letzten Jahren im Internet schiefgelaufen: Erstens die Desinformation, zweitens die Ausbeutung personenbezogener Daten und drittens das Entstehen von Monopolen."

Burda-Chef Paul-Bernhard Kallen erklärt im "FAZ"-Interview, warum er die Haltung der Gesellschaft zum Internet im Umbruch sieht – die Euphorie der 1990er Jahre sei vorbei.
faz.net (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Hirnforscher John-Dylan Haynes glaubt nicht, dass KI die Idee zum iPhone gehabt hätte.

"Welche künstliche Intelligenz wäre etwa vor 15 Jahren auf die Idee gekommen, so etwas wie das iPhone zu entwickeln?"

Hirnforscher John-Dylan Haynes glaubt im "Zeit"-Interview, dass Menschen Künstlicher Intelligenz auch künftig überlegen sind. Menschen seien flexibler und könnten besser mit Fehlern umgehen, weil sie selbst fehleranfällig sind.
"Zeit" 14/2018 (Paid), zeit.de (Vorabmeldung) Kommentieren ...

Zitat: Medienminister Rainer Robra wünscht sich schärfere Profile bei ARD und ZDF.

"Ein Beitrag zum Sparen ist das zwar nicht unbedingt – aber ganz gewiss ein Beitrag für mehr Akzeptanz des Systems."

Rainer Robra, Medienminister von Sachsen-Anhalt, wünscht sich im Interview mit Christian Meier bei den Öffentlich-Rechtlichen mehr Raum für Kultur und hochwertige Dokumentationen. Sollte der Rundfunkbeitrag 2021 erhöht werden, müsste dieser Schritt aber "sehr gut begründet sein".
welt.deKommentieren ...

Zitat: Grünen-Politiker Konstantin von Notz wirbt für härtere Gangart gegenüber Facebook.

"Jede Würstchenbude in Deutschland wird besser kontrolliert als ein Unternehmen wie Facebook."

Konstantin von Notz, netzpolitischer Sprecher der Grünen, fordert im "ZDF-Morgenmagazin" eine härtere Gangart deutscher Behörden gegenüber Facebook und ist sich sicher, dass der Staat in der Lage sei, Internet-Großfirmen zu kontrollieren.
zdf.de (5-min-Video)Kommentieren ...