Zitat: Stefan Raab zeigt sich lustvoll und voller Gründermut.

"Vorne ist immer da, wo sich keiner auskennt."

TV-Rentner Stefan Raab zeigt sich leidenschaftlich auf dem Gründerfestival Bits & Pretzels. Er fordert zum Ausprobieren auf und dazu, nur die Dinge zu machen, die einen persönlich überzeugen.
twitter.com

Weitere Zitate:

"Erfahrung hilft für die Zukunft nicht immer weiter."

"Den Enthusiasmus der ersten Stunde, den dürfen Sie auf keinen Fall verlieren."

"Das unternehmerische Erfolgsrezept ist nicht unbedingt identisch mit dem Konzept dieser Veranstaltung: zwei Tage Arbeit, ein Tag saufen."
stern.de, gruenderszene.deKommentieren ...

Zitat: Georg Diez macht ARD und ZDF für den AfD-Erfolg mitverantwortlich.

"Die Plasbergs dieser Welt haben den Einzug der AfD ins Parlament mitzuverantworten, weil sie so früh den reaktionären Kräften eine Bühne geboten haben."

"Spiegel"-Kolumnist Georg Diez kritisiert öffentlich-rechtliche Talkshows, die immer wieder AfD-Vertreter eingeladen haben. Damit sei eine Stimmung erzeugt worden, in der Stumpfsinn und Hass als Stimme im Bundestag normal erscheinen.
spiegel.deKommentieren ...

Zitat: Jakob Augstein kritisiert den Widerstand älterer Redakteure gegen Veränderungen.

"Es gibt zu viele Kollegen um die 50, die sich ausrechnen, dass ihr Arbeitgeber bis zu ihrer Rente noch durchhalten wird, und die sich darum gegen einen Wandel sperren."

Verleger Jakob Augstein wirft älteren Mitarbeitern von Print-Redaktionen vor, Widerstand gegen notwendige Veränderungen zu leisten. Tageszeitungen müssten sich bald online finanzieren, sagt Augstein im Interview mit Profil Bestseller.
horizont.at

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Die Provokation ist im Journalismus – übrigens so wie der Populismus in der Politik – ein legitimes Mittel. Allerdings ist sie ein gefährliches Mittel. Wenn Provokation zum Selbstzweck wird, verbrennt man."

Über die Zukunft von "Spiegel" und Spiegel Online:
"Print und Online müssen möglichst schnell und vollständig ­zusammengeführt werden."Kommentieren ...

Zitat: N24-Chef Torsten Rossmann ist beim Markenbranding kompromisslos.

"Bei der Marke und dem Branding gibt es keine Kompromisse."

Torsten Rossmann, Geschäftsführer von N24, agiert bei der Umbenennung des Senders in "Welt" wie ein Markenartikler. Vom Mikrofon-Windschutz bis hin zum Aufkleber an der Bürotür soll am 18. Januar auf einen Schlag überall der neue Name stehen.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Gabor Steingart wünscht sich ein grassierendes "Gründungsfieber".

"Das Gründungsfieber ist das einzige Fieber, von dem man hofft, dass es ansteckend ist."

Gabor Steingart wünscht sich mehr Gründungsfieber in Deutschland und empfiehlt in seinem Morning Briefing das Gründertreffen Bits & Pretzels, das am Wochenende in München stattfindet und u.a. Vorträge von Kevin Spacey, Philipp Lahm und Stefan Raab bietet.
morningbriefing.handelsblatt.comKommentieren ...

Zitat: Herbert Grönemeyer hält die deutsche Poplandschaft für "vernebelt".

"Wir als Musiker sind dafür da, die Leute zu ärgern, nervös zu machen, aufzurütteln. Vor allem junge Kunst muss den Etablierten so richtig auf die Nerven gehen."

Musiker Herbert Grönemeyer kritisiert auf dem Reeperbahnfestival seine Musikerkollegen und Kanzlerin Angela Merkel. Die Poplandschaft sei bis auf den Hip-Hop "vernebelt" und passe damit zur Ära Merkel.
abendblatt.deKommentieren ...

Zitat: Volker Herres nimmt Deutschlands schlechtes Abschneiden beim ESC locker.

"Mit Lena Meyer-Landrut haben wir gewonnen. Ganz ehrlich gesagt, will ich in meiner Amtszeit gar nicht so unbedingt noch mal gewinnen, denn dann ist man im nächsten Jahr Gastgeber, und das ist teuer."

Volker Herres, Programmdirektor von Das Erste, scherzt über das schlechte Abschneiden Deutschlands beim ESC. Für die ARD sei nicht entscheidend, wer wie gut abschneidet, sondern die Ausstrahlung einer guten Unterhaltungsshow, sagt Herres im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: n-tv-Chef Hans Demmel appelliert an Sorgfaltspflicht von Journalisten.

"Wenn man wie ich eine Ausbildung bei einer Lokalzeitung gemacht hat und in einer Reportage den Vornamen des Besitzers des größten Metzgereibetriebs und gleichzeitig des größten Werbekunden falsch schreibt, dann wird man relativ schnell darauf hingewiesen, was Sorgfaltspflicht ist."

Hans Demmel, Chef von n-tv, weiß, dass Journalisten durch soziale Netzwerke heute stark unter Beobachtung stehen und Fehler daher noch mehr vermeiden sollten.
dwdl.deKommentieren ...

Zitat: Souad Mekhennet setzt auf sichere Kommunikation mit ihren Quellen.

Souad Mekhennet "Ich muss manchmal die Spielregeln der Seite befolgen, mit der ich reden will, zumindest, was die Kommunikation angeht. Ich lasse mir aber nicht sagen, welche Fragen ich stellen darf und welche nicht."

Krisenreporterin und Buchautorin Souad Mekhennet will den Lesern zeigen, wie die Anführer des IS denken. Um Geheimdienste abzuschütteln, achtet sie besonders auf sichere Kommunikation mit ihren Quellen, sagt sie im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".
sueddeutsche.de

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Unser Job ist es, mit allen Seiten zu reden. Dabei ist es egal, wie wir zu diesen Menschen stehen. Die Leser müssen die Chance haben, die Aussagen einer Person zu hören, die in dieser Gruppe aktiv ist - und in der Befehlskette eben nicht unten steht, sondern etwas zu sagen hat."

Über psychische Folgen ihrer Arbeit und eines Gefängnisaufenthalts:
"Ich musste vieles verarbeiten, bin nach Marokko gefahren in ein Hotel auf einen Berg, der mein Zufluchtsort ist, habe Minztee getrunken und in den blauen Himmel geschaut."
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Zitat: Thomas Mickeleit kritisiert schlechtes Marketing in sozialen Medien.

"Häufig hat das Marketing die Mechanismen der klassischen Werbung einfach in Social Media übertragen. Damit macht es schlechte Werbung in einem Umfeld, dessen Mechanismen dafür nicht geeignet sind."

Microsoft-Kommunikationschef Thomas Mickeleit kritisiert im Interview mit dem "PR Report", die Social-Kanäle würden durch schlechtes Marketing kaputt gemacht. In den sozialen Medien gehe es um Dialog, nicht um das Herausblasen von Botschaften.
kress.deKommentieren ...

Zitat: Mathias Döpfner fordert Beschränkungen für ARD und ZDF.

"Ich hoffe sehr darauf, dass die Ministerpräsidenten den Sendern sehr bald klare Grenzen setzen."

BDZV-Präsident und Springer-Chef Mathias Döpfner appelliert beim Zeitungskongress an die Politik, die "gebührenfinanzierte Staats-Presse" von ARD und ZDF einzuschränken. Zudem fordert er, die "staatlich verursachten Kosten" für Zeitungszusteller deutlich zu senken.
presseportal.deKommentieren ...

Zitat: Martin Schulz beobachtet besondere Regeln im Hauptstadt-Journalismus.

"Es gibt be­stimm­te Re­ak­tio­nen, die darf man in Berlin nicht zei­gen, etwa, dass man sich ver­letzt fühlt. Tut man es doch, kriegt man im bes­ten Fall einen mit­lei­di­gen Ar­ti­kel nach dem Mot­to: Lie­ber Kerl, aber er ist dem Ding nicht ge­wach­sen."

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz stellt im Hauptstadt-Journalismus einen Druck fest, sich an bestimmte Regeln anzupassen. Man dürfe in all den Re­geln nicht ver­lo­ren gehen, sagt er im Interview mit dem "Spiegel".
"Spiegel" 38/2017, S. 22-25 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Boris Schramm glaubt, dass der Werbeträger Print nicht ohne weiteres zu ersetzen ist.

"Die Annahme, jeder Werbekontakt ließe sich beliebig durch einen Kontakt in einem anderen Medium ersetzen, ist falsch!"

Group-M-Boss Boris Schramm sagt im Vorab-Interview zum Print Summit, dass sich der Print-Niedergang in den USA nicht eins zu eins auf den deutschen Markt übertragen lässt.
horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Boris Schramm offenbart im fragebogen2 seine schüchterne Seite.

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Zitat: BMW-Markenchefin Hildegard Wortmann gestaltet Marketing als Dauer-Dialog.

"Wir entwickeln uns zu einer Beziehungsmarke, oder anders gesagt: Die Kommunikation mit unseren Kunden geschieht one-on-one, mit individuellem und relevantem Content."

BMW-Markenchefin Hildegard Wortmann kommuniziert nicht mehr entlang von Fahrzeug-Präsentationen. Marketing heute sei ein dauerhafter, digitaler Echtzeit-Dialog mit dem Kunden.
"Ramp" 39/2017, S. 166-170 (PDF)Kommentieren ...

Zitat: Jung von Matt-Vorstand Thomas Strerath glaubt, es gibt zu viel Content Marketing.

"Weil jeder auf den Zug aufspringt, sind die Menschen von Content Marketing inzwischen doch viel mehr genervt, als sie es von Werbung je waren."

Jung von Matt-Vorstand Thomas Strerath sagt im "Horizont"-Streitgespräch mit Territory-Chef Soheil Dastyari, dass von Marken mittlerweile zu viel Content produziert würde.
"Horizont" 37/2017, S. 12 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Philipp Welte hat einen Plan B für die Grosso-Modernisierung.

"Wenn kein konstruktives Signal kommt, ist das für uns der Startschuss für eine neue Organisation des Pressevertriebs in Deutschland."

Philipp Welte droht dem Grosso mit einem gemeinsamen "Plan B" für Bauer, Burda, Funke, Springer, Spiegel und Klambt, falls die Verhandlungen über eine Modernisierung im Pressevertrieb scheitern.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Sascha Jansen findet die Unterscheidung in Media-Gattungen überholt.

"Traditionelle Gattungsbegriffe sind überholt und bilden die mediale Wirklichkeit nicht mehr adäquat ab."

Sascha Jansen, Chief Digital Officer bei Omnicom Media Group Deutschland, sieht die Grenzen zwischen TV, Video, Mobile und Social verschwimmen.
"Dmexco Trendscout" von "Werben & Verkaufen", S. 22–26 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Lea Deuber hofft auf weitere Aktionen für in der Türkei inhaftierte Journalisten.

"Wenn wir solche Aktionen nicht mehr machen, wenn wir keinen Anteil mehr nehmen, dann passiert halt nichts mehr."

Lea Deuber, Vorstandsmitglied von Journalists Network, appelliert im Interview mit dem Deutschlandfunk, mit Aktionen für die Freilassung von Journalisten in der Türkei nicht aufzuhören.
deutschlandfunkkultur.de (6-Min-Audio), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Edward Snowden fordert verhältnismäßige Methoden für Geheimdienste.

"Ich habe nicht da­für ge­kämpft, die NSA oder die CIA nie­der­zu­bren­nen. Ich fin­de so­gar, dass sie eine nütz­li­che Rol­le in der Ge­sell­schaft spie­len."

NSA-Whistleblower Edward Snowden bezeichnet im Interview mit dem "Spiegel" in Moskau Geheimdienste als sinnvoll. Sie müssten aber verhältnismäßige Maßnahmen verwenden und dürften nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen.
"Spiegel" 37/2017, S. 38-42 (Paid), spiegel.de (Zusammenfassung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
Über Spionagemöglichkeiten in Deutschland:
"Deutsch­land hat ge­wal­ti­ge Mög­lich­kei­ten, weil es so zen­tral ge­le­gen ist und es so vie­le gute Orte gibt, die zum Spio­nie­ren ge­eig­net sind. Wie der Internetknoten De-Cix in Frank­furt am Main. Es ist wie An­geln in ei­nem Fass."

Über eine mögliche Kandidatur Mark Zuckerbergs als US-Präsident:
"Wol­len wir zu­las­sen, dass die Fir­ma, die welt­weit die größ­te Prä­senz in den so­zia­len Me­di­en hat und nun auch kla­re po­li­ti­sche Ambitionen, dar­über ent­schei­det, was eine zu­läs­si­ge po­li­ti­sche Rede ist und was nicht?"Kommentieren ...

Zitat: Martin Sorrell macht sich keine Sorgen um die Zukunft seiner Zunft.

"Als konkurrierender Produktanbieter kann ich entweder meine Preise senken, wobei mich Amazon dann unterbieten dürfte, oder ich muss die Verbraucher von der Qualität meiner Marke überzeugen."

Unternehmen müssen deshalb auch in Zukunft stark in Werbung investieren, ist Martin Sorrell, Chef des Werberiesen WPP, sicher.
"Wirtschaftswoche 38/2017", S. 54 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Antonie Rietzschel kritisiert, dass es sich manche Journalisten zu bequem machen.

"Leider haben sich Journalisten genauso wie Politiker aus bestimmten Regionen zurückgezogen."

Süddeutsche.de-Korrespondentin Antonie Rietzschel fordert Kollegen auf, mehr rauszugehen. Die gebürtige Sächsin warnt vor Abschottung und lässt auch Neonazis zu Wort kommen, wenn es für den Artikel wichtig ist.
"Medium Magazin" 5/2017, S. 18-21 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Gute Print-Online-Verzahnung braucht Zeit, glaubt Stefan Plöchinger.

"In Deutschland weichen immer noch viele Redaktionen dem Thema aus, wie man integriert arbeitet. Was ich absurd finde. Unser Job bei der 'Süddeutschen' ist genau, das zu verhindern. Aber vom Ideal sind auch wir noch entfernt."

Das Verhältnis von Print und Online zu ändern, sei ein Prozess, sagt Stefan Plöchinger, Digitalchef der "Süddeutschen Zeitung". Bei manchen Ressorts klappe die Zusammenarbeit schon gut.
"Horizont 36/2017", S. 27 (Paid)

weitere Zitate:

"Ein Verlag der Zukunft braucht ein strategisches Produktmanagement, das nicht nur blitzlichtartig Infos auf diversen Kongressen aufschnappt, sondern professionell entscheidet, auf welchen Plattformen man wie aktiv werden will und wo nicht."

"Wir brauchen keine Angst vor den Märkten der Zukunft haben."Kommentieren ...

Zitat: Thomas Middelhoff hat immer nur eine Rolle gespielt.

"Das Bild von mir, das ich bei anderen oder in der Öffentlichkeit zeichnen wollte, hatte nichts mehr mit dem Menschen zu tun, der ich eigentlich bin."

Thomas Middelhoff versucht in seinem Buch A115 - Der Sturz, das morgen erscheint, weiszumachen, dass seine Rolle als selbstverliebter, international agierender Manager und Narzisst nur gespielt waren.
manager-magazin.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Florian Haller glaubt, für Unternehmen müssen Mediaausgaben sich in erster Linie rechnen.

"Ich bin skeptisch, ob sich Unternehmen im großen Stil einspannen lassen - so sehr ich mir das persönlich auch wünschen würde."

Serviceplan-Chef Florian Haller sagt zu Julia Jäkels Vorschlag eines Corporate-Media-Responsibility-Kodex', Mediaausgaben seien eine Investition, die sich in einem harten Wettbewerb rechnen müsse. Dabei auch noch etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun, sei schwierig zu verkaufen.
Handelsblatt, S. 16 (Paid), turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Florian Haller über die Bedeutung von Persönlichkeits-Marken in einer digitalen Welt.
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Zitat: Stefan Raue will bei den Hörern Beitrag-Überzeugungsarbeit leisten.

"Wir müssen die Menschen, von denen wir erwarten, dass sie jeden Monat diese 17 Euro soundsoviel zahlen, auch überzeugen, dass sie das richtig machen und dass sie dafür gutes Programm bekommen."

Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue plädiert dafür, den Hörern zu erklären, welchen Aufwand die Produktion bedeutet und warum das Geld gut investiert ist.
www.deutschlandfunk.deKommentieren ...