Zitat: Margrethe Vestager stimmt der Leak der "Pa­ra­di­se Papers" optimistisch.

" Je­mand, der sei­nen Le­bens­un­ter­halt da­mit verdient, Steu­er­spar­mo­del­le für Un­ter­neh­men zu entwickeln, schläft nachts jetzt viel­leicht schlech­ter."

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager freut sich im Interview mit dem "Spiegel" über die Wirkung der Enthüllung der "Pa­ra­di­se Pa­pers". Die EU arbeite an schärferen Gesetzen zur Bekämpfung von Steu­er­tricks.
"Spiegel" 48/2017, S. 72-74 (Paid), turi2.de (Background)

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"Ich habe noch eine so­ge­nann­te Fan-Sei­te auf Face­book, aber ich nutz­te Face­book selbst nicht mehr und zwar aus den glei­chen Grün­den, aus denen ich auch Kun­den­kar­ten im Su­per­markt ab­leh­ne: Die Un­ter­neh­men sau­gen alle In­for­ma­tio­nen auf, ohne ei­nen angemessenen Preis da­für zu zah­len."Kommentieren ...

Zitat: Gabor Steingart würdigt Roland Berger als Mann der Kommunikation.

"Er sendet und empfängt. Er nimmt und er gibt zurück. Und falls gerade kein geeigneter Gesprächspartner zur Verfügung steht, kann Roland Berger auch mit sich selbst in den geistigen Austausch treten."

"Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart würdigt Unternehmensberater Roland Berger als Mann der Kommunikation. Autor Hans-Jürgen Jakobs porträtiert Berger zum 80. Geburtstag als "Neugierigen, der es mit den Existenzialisten hielt".
morningbriefing.handelsblatt.com (Steingart), "Handelsblatt", S. 18-21, blendle.com (Jakobs, Paid)Kommentieren ...

Zitat: Stefan Winners bedauert geringe internationale Rolle deutscher Verlage.

"Es ist Kleinmist, was wir machen."

Burda-Digital-Vorstand Stefan Winners bedauert auf dem VDZ-Tech-Summit, dass deutsche Medienunternehmen im Vergleich mit amerikanischen und asiatischen Tech-Konzernen kaum ins Gewicht fallen.
meedia.de, turi2.tv (5-Min-Interview)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Interview: Stefan Winners.
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Zitat: Christoph Keese wünscht sich mehr Digitalisierung im Alltag.

"Im 21. Jahrhundert wird geschätzt, obwohl man es genauso gut messen, die Ergebnisse via Internet automatisch übertragen könnte und so den genauen Verbrauch statt Abschläge bezahlen kann."

Springer-Mann Christoph Keese sieht bei den 25. Mönchengladbacher Wirtschaftsgesprächen dank der Digitalisierung viel disruptives Potenzial für die banalen Dinge im Alltag wie das Ablesen eines Wasserzählers.
rp-online.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Christoph Keese erklärt bei der Launchparty der turi2 edition5, wie Disruption funktioniert.
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Zitat: Stephan Schäfer setzt auf Magazine, die Herzklopfen auslösen.

"Eine Idee muss zuerst in unserem eigenen Haus Herzklopfen auslösen."

Stephan Schäfer, Produktchef von Gruner + Jahr, fragt gerne Kollegen und Besucher, was diese von einer neuen Zeitschriften-Idee halten. Im Endeffekt seien aber die Heft-Macher in der Umsetzung entscheidend.
"FAZ", S. 22 (Paid), turi2.tv (4-Min-Interview)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Stephan Schäfer setzt bei Gruner + Jahr auf Gedrucktes mit Gesicht.
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Zitat: Onlinewerbung wirkt zu selten, findet Tina Beuchler.

"Wenn eine längere Kreation nur zwei Sekunden gezeigt wird, hat sie mit Sicherheit nicht die volle Werbewirkung erzielt."

Tina Beuchler, OWM-Vorsitzende und Nestlé-Mediachefin, kritisiert die mangelnde Leistung von Onlinewerbung – und Agenturen, die tun, als sei das ein Problem zwischen Medien und Unternehmen.
wuv.de

Aus dem turi2-Archiv: Nestlé-Mediachefin Tina Beuchler wünscht sich Print-Titel mit klarem Profil.

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Zitat: Ulf Poschardt sieht nur Chancen für wenige, gute Zeitungen.

"Print wird bleiben, aber es wird nur das Allerbeste bleiben."

"Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt vermutet eine Bereinigung auf dem Zeitungsmarkt. Seine Redaktion probiert, mit Sonderaktionen wie Kunstausgaben zu bestehen.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Weitere Zitate:

"Ich muss einfach arbeiten. Es geht nur um harte journalistische Arbeit. Damit macht man die Punkte und nicht mit Sonntagsreden."

"Ich denke alles vom Produkt her. Ich bin Leser, Medien-Junkie. Ich lese Tag und Nacht, wenn es irgendwie geht und ich schreibe auch viel. Ich versuche alles, was nicht schreiben und Journalismus ist, in meinem Alltag so klein wie möglich zu halten."Kommentieren ...

Zitat: Medienunternehmen sollten die ganze Gesellschaft abbilden.

"Es gibt kaum Redaktionen, die ausdrücklich nur nach herkunftsdeutschen Journalisten suchen. Fakt ist aber, dass sie über die Jahrzehnte sehr 'weiß' geblieben sind."

Ferda Ataman, Mitgründerin des Vereins Neue deutsche Medienmacher, sieht Journalisten mit Migrationshintergrund trotz Veränderungswillen und Fortschritten noch unterrepräsentiert.
dwdl.deKommentieren ...

Zitat: Toyota-Aufsichtsratschef Uchiyamada lehnt Tesla als Vorbild ab.

"Tes­la ist nicht un­ser Geg­ner und auch nicht un­ser Vor­bild. Ich den­ke, dass die deutschen Hersteller Tesla eher als Kon­kur­ren­ten se­hen."

Toyota-Aufsichtsratschef Takeshi Uchiyamada setzt auf Autos mit Hy­brid­-An­trieb statt auf reine Elekto-Autos. Ein in Chi­na be­trie­be­nes Elek­tro­-Auto schade dem Klima wegen des hohen chinesischen Koh­le­strom­an­teils mehr als ein spar­sa­mes Hy­brid-Fahrzeug, sagt Uchiyamada im "Spiegel"-Interview.
"Spiegel" 47/2017, S. 114 (Paid)

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"Bat­te­rie­au­tos, die gro­ße Reich­wei­ten er­zie­len, ha­ben ei­nen schwe­ren Akku, für des­sen Her­stel­lung viel En­er­gie ver­braucht wird, sie sind sehr teu­er und ha­ben lan­ge La­de­zei­ten. Sol­che Au­tos pas­sen nicht in un­ser Pro­gramm."Kommentieren ...

Zitat: Christof Baron sieht Wettbewerbsnachteil in der Marktmacht von Facebook & Co.

"Die Silicon Valley Giants sind nicht mehr zu bremsen. Der Rest ist eben der Rest - und der muss schauen, was übrig bleibt."

Christof Baron, Mediachef beim französischen Pharmakonzern Sanofi, sieht in der Marktmacht von Google, Facebook und Co einen "gravierenden Wettbewerbsnachteil" für alle Konkurrenten, die auch um Werbegelder buhlen.
horizont.netKommentieren ...

Zitat: "Charlie Hebdo"-Chef verteidigt Islam-Titelbilder.

"Für 'Charlie Hebdo' war der Islam nie eine Obsession, auch wenn das gern behauptet wird. Die allermeisten Titelbilder beziehen sich auf innenpolitische Themen. Aber durch seine politische Ideologie, den Islamismus, schafft es der Islam seit Jahrzehnten regelmäßig in die Nachrichten."

Gérard Biard, Chefredakteur der französischen Satirezeitung Charlie Hebdo, sieht Islam-Karikaturen nur als Spiegelbild der politischen Lage.
"FAZ", S. 14 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

Zu Mordaufrufen bei Facebook:

"Beleidigungen sind der neue Status quo, Einschüchterungen und Bedrohungen gelten als legitime Argumente. Man sagt nicht mehr: 'Ich bin anderer Meinung', sondern: 'Du Hurensohn, ich werde dich umbringen.'

"Es braucht Gesetze, damit gewährleistet wird, dass die Eigentümer und Betreiber von sozialen Netzwerken juristisch verantwortlich sind für das, was in ihren Netzwerken passiert, so wie ein Verleger für den Inhalt seiner Zeitung juristisch verantwortlich ist. Diese Leute wissen genau, wie sie weniger Steuern zahlen, also sollten sie auch in der Lage sein, wirksame Filter einzubauen."
Kommentieren ...

Zitat: Stefan Raue wünscht sich mehr Kompromissbereitschaft im Streit mit Verlagen.

"Nicht der Streit stört mich, sondern dass der Streit so ohne Dialog stattfindet, dass beide Seiten lustig vor sich hin ballern."

Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue hat im Deutschlandfunk-Interview Verständnis für die Sorgen der Zeitungsverleger und kann sich durchaus Kooperationen zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Medien vorstellen.
deutschlandfunk.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Arno Frank kritisiert sexistischen Kameraschwenk in ARD-Sendung.

"Sexismus ist, wenn Laura Himmelreich bei 'Anne Will' gerade über Sexismus als 'strukturelles Problem' referiert - und der Kameramann auf die rosafarbenen Stilettos von Verona Pooth zoomt, um dann laaangsam die Beine hinaufzufahren."

Spiegel-Online-Kolumnist Arno Frank kritisiert in seiner Rezension die Kameraführung bei "Anne Will" am Sonntag. Mittlerweile hat sich die ARD für die Bildführung entschuldigt.
spiegel.de, spiegel.de (ARD-Reaktion)Kommentieren ...

Zitat: Eckart von Hirschhausen vergleicht digitalen Konsum mit "Chips fressen".

"Wir gewöhnen uns an eine Taktung und Beliebigkeit in der Informationsaufnahme, so wie beim Chips essen: immer reingreifen und ständig was vor sich hin fressen. Aber das tut keiner Seele gut, auch nicht unserem Hirn."

Arzt-Entertainer Eckart von Hirschhausen erklärt im Video-Interview, warum digitaler Dauerkonsum "Gift fürs Gehirn" ist. Als neue Kühlerfigur von "stern Gesund Leben" hält er bald selbst mit Gedrucktem dagegen.
turi2.tv (4-Min-Interview)1 Kommentar

Zitat: Funke-Chef Manfred Braun freut sich über Wachstum im Niedergang.

"Als ich anfing, hat eine Programmzeitschrift 3,5 Mio Auflage gehabt. 1 Mio wäre als große Katastrophe empfunden worden. Heute haben die Zeitschriften eher 300.000, die Renditen sind eher besser."

Funke-Chef Manfred Braun, 65, hat Spaß auch mit schwindender Auflage. Im Video-Interview begründet er, warum Verleger generell den Kopf nicht hängen lassen sollten.
turi2.tv (5-Min-Interview auf YouTube)

Weitere Zitate:

"Mit den Zeitschriften werden wir kaum große Sorgen haben. Im Gegenteil: Wir müssen sehen, dass wir mehr junge Talente bekommen, denn die müssen die Geschichten für ihre Generation erzählen."

"Journalismus als Treibriemen für die menschliche Gesellschaft und Kommunikation wird nicht in Kürze vorbei sein."

"Es gibt immer so Early Adopter und Freaks die glauben, dass mit der Technologie sich die Welt ändert. Nein, die Menschen sind seit 2.000 Jahren nach den gleichen Grundwerten ausgerichtet. Die Verkleidung ändert sich etwas."

"Wenn Programmatic Advertising zukünftig bedeutet, dass eine Maschine besser Werbeempfehlungen geben kann als ein Außendienst, dann ist unser Außendienst nicht gut genug."Kommentieren ...

Zitat: Deniz Yücel kritisiert seine Haftbedingungen als Folter.

"Isolationshaft ist Folter. Auch wenn ich eigentlich guter Dinge bin, kann ich nicht absehen, welche langfristigen Folgen das haben wird."

Der in der Türkei inhaftierte "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel wirft im Interview mit der "taz" der Türkei vor, Einzelhaft als Folter gegen ihn zu verwenden.
taz.de

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Ich weiß, wie es mir gehen würde, wenn die Öffentlichkeit mich vergessen würde: nicht so gut."

"Obwohl noch immer keine Anklageschrift vorliegt, weiß ich ja, weshalb ich eingesperrt bin: weil ich, so meine ich mir einbilden zu können, meinen Job als Journalist ordentlich gemacht habe."Kommentieren ...

Zitat: Christian Schertz glaubt nicht an einen Sinneswandel der Regenbogen-Blätter.

"Solange es sich rechnet, gegen Persönlichkeitsrechte zu verstoßen, wird die Klatschpresse ihre Arbeit mehr oder weniger weiter verrichten wie bisher."

Medien-Anwalt Christian Schertz bezweifelt, dass der Appell von Funke-Verlegerin Julia Becker in Richtung Klatschblätter etwas verändert und plädiert stattdessen für höhere Geldentschädigungen.
meedia.de, turi2.de (Julia Becker)

Aus dem turi2-Archiv: Promi-Anwalt Christian Schertz über die rauen Sitten des Boulevards.
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Zitat: Werber Armir Kassei erbringt Seat den größten Liebesbeweis.

"Für Seat habe ich sogar vor einem Jahr meinen Führerschein gemacht. Mit 48! Das ist die größte Liebeserklärung, die ich einer Marke je gemacht habe."

Star-Werber Amir Kassaei investiert all seine Energie in die Agentur C14torce, die exklusiv für die spanische VW-Tochter Seat arbeitet. Im Doppel-Interview mit Seat-Marketingchefin Susanne Franz berichtet er u.a. über die Herausforderung, in Barcelona genug Kreative zu finden.
"Horizont" 45/2017, S. 12 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Snapchat-Chef Evan Spiegel will mit Relaunch das Geschäft ankurbeln.

"Wir sind bereit, dieses Risiko zu Gunsten von unserer Meinung nach erheblichen, langfristigen Vorteilen für unser Geschäft einzugehen."

Snapchat-Chef Evan Spiegel will mit einem großangelegten Update Einnahmen und Nutzerwachstum ankurbeln, gibt aber offen zu, nicht zu wissen, wie die User auf die Änderungen reagieren werden.
techcrunch.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: GWA-Amt eignet sich nicht zur Ego-Politur, sagt Wolf Ingomar Faecks.

"Der Vorstand ist nicht dafür da, das eigene Ego zu pflegen, sondern um etwas für die Mitglieder zu erreichen."

Wolf Ingomar Faecks, noch bis Mittwoch Präsident der Agentur-Lobby GWA, findet, er habe in seiner Amtszeit die "Sacharbeit" wieder in den Vordergrund gestellt und den Verband handlungsfähig gemacht.
horizont.net

weitere Zitate:

"Für die Reputation bei den Auftraggebern sind immer noch die Agenturen selbst verantwortlich, nicht der GWA. Wo wir aber sicher noch mehr erreichen können, ist die finanzielle Wertschätzung."

"Werbung und Kommunikation sind weder 'nice to have' noch ein Kostenblock, den man schnell streichen kann. Wir gehören zur Substanz."Kommentieren ...

Zitat: Moderatorin Anja Reschke muss sich für Demokratie rechtfertigen.

"Der Gedanke, dass Medien irgendwie gesteuert werden, hat sich enorm ausgebreitet. Wir folgen in der Tat einer Linie - der des Grundgesetzes. Dazu gehören Kriterien wie Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Toleranz."

Investigativ-Journalistin und "Panorama"-Moderatorin Anja Reschke sieht in der Glaubwürdigkeitskrise der Medien eigentlich eine Demokratiekrise.
kress.de1 Kommentar

Zitat: Sexismus ist kein reines Silicon-Valley-Problem, sagt Katharina Borchert.

"Ich habe zehn Jahre lang in Führungspositionen in deutschen Medienhäusern gearbeitet und ich kann Ihnen sagen: Das ist dort auch nicht viel besser."

Katharina Borchert, Innovationschefin von Mozilla und Ex-Onlinegeschäftsführerin vom "Spiegel", stört, dass Europa in der Sexismus-Debatte empört mit dem Finger auf das Silicon Valley zeigt, statt vor der eigenen Tür zu kehren.
horizont.netKommentieren ...

Zitat: VDZ-Chef Stephan Scherzer glaubt nicht an guten Willen von Facebook, Google & Co.

"Mark Zuckerberg, Eric Schmidt und Jeff Bezos lassen sich nicht mit guten Worten beeindrucken."

VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer glaubt, dass nur gesetzliche Regularien gleiche Bedingungen zwischen globalen Tech-Giganten und deutschen Verlagen schaffen können.
"New Nusiness" 45/2017, S. 26/27 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Das Verbraucherbild muss sich am aufgeklärten, informierten Menschen orientieren, der in der Lage ist, Entscheidungen selbst zu treffen, und am nicht am unmündigen Bürger, den man durch staatliche Regulierung vor sich selbst schützen muss."

"'Verantwortlich im Sinne des Presserechtes' ist ein Qualitätssiegel, das es in sozialen Netzwerken nicht gibt."

Aus dem Archiv von turi2.tv: Stephan Scherzer beantwortet den fragenbogen2.
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Zitat: Moser-Chef Hermann Petz sieht keine Alternative zu Print.

"Ohne Print wären Verlage nicht annähernd finanzierbar. Qualitätsjournalismus kann nur durch Print finanziert werden."

Hermann Petz, Chef der österreichischen Moser Holding (u.a. "Tiroler Tageszeitung"), sieht Print auch weiterhin als unverzichtbare Einnahmequelle für Verlage, insbesondere im Regionalen. Sinkende Auflagen stören ihn nicht, solange die Vertriebserlöse steigen und "Intensivleser" relevante Reichweiten erzeugen.
horizont.atKommentieren ...

Zitat: Die Medien tragen am Erstarken der AfD keine Schuld, sagt Maybrit Illner.

Ignorieren war keine Alternative. Aber zwischen 'ignorieren' und 'hofieren' liegen ein paar journalistische Möglichkeiten."

ZDF-Moderatorin Maybrit Illner widerspricht im Interview mit dem "Journalist" dem Vorwurf, Talkshows hätten der AfD eine übermäßige Plattform geboten. Weniger als 3% der Gäste von Januar 2016 bis zur Bundestagswahl seien AfD-Mitglieder gewesen.
presseportal.deKommentieren ...

Zitat: Jan Josef Liefers stellt sich bei der im TV grassierenden Krimiflut die Henne-Ei-Frage.

"Mittlerweile weiß man gar nicht mehr, ob wirklich nur Krimis so viele Zuschauer anlocken - oder ob die Leute so viele Krimis gucken, weil ihnen kaum noch etwas anderes angeboten wird."

"Tatort"-Schauspieler Jan Josef Liefers diagnostiziert im Interview mit "TV Digital" dem deutschen Fernsehen ganz betriebsunblind akute Krimigrippe.
presseportal.deKommentieren ...

Zitat: Bernhard Pörksen sieht ideologische Grabenkämpfe in der Medienkritik.

"Gegenwärtig werden die Debatten über Gegenwart und Zukunft von ARD und ZDF und des Journalismus zunehmend zu ideologischen Grabenkämpfen und zum Spielfeld für populistische Forderungen."

Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen schreibt in einem Beitrag für die "Zeit", dass auch die Mitte der Gesellschaft in ihrer Medienkritik Argumentationsmuster vom rechten und linken Rand übernimmt.
zeit.deKommentieren ...

Zitat: Colin Stretch von Facebook ist besorgt über das Ausmaß der Wahlmanipulation.

"Die ausländische Einflussnahme, die wir gesehen haben, war verwerflich. Wir sind tief besorgt angesichts all dieser Bedrohungen."

Colin Stretch, Chef der Rechtsabteilung von Facebook, äußert sich zu den Vorwürfen der Wahlmanipulation in den USA: Der Konzern hätte mehr tun müssen, gibt er zu, die Verantwortung trage aber nicht Facebook allein. Das Netzwerk hat für die internen Untersuchungen fast ein Jahr gebraucht.
faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: BMW-Marketingchefin Stefanie Wurst sieht Elon Musk als den neuen Steve Jobs.

"Elon Musk hat die Position der Apple-Ikone Steve Jobs eingenommen."

BMW-Marketingchefin Stefanie Wurst schaut ein bisschen neidisch auf Tesla, hat aber nicht vor, mit dem eigenen CEO zu werben.
handelsblatt.com, turi2.tv (3-Min-Video, Nov. 2016)

Aus dem Archiv von turi2.tv: BMW-Marketingchefin Stefanie Wurst erreicht nicht mehr alle Menschen über Medien.

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Zitat: SZ.de-Chefin Julia Bönisch sieht beim "Spiegel" noch "viel zu tun".

"Ich würde es eher so sehen, dass beim 'Spiegel' noch so viel zu tun ist, dass da die größeren Herausforderungen warten als bei uns."

Süddeutsche.de-Chefredakteurin Julia Bönisch glaubt, dass der scheidende "SZ"-Digitalchef Stefan Plöchinger in Hamburg mehr gebraucht wird als in München.
turi2.tv (3-Min-Video)Kommentieren ...