Hör-Tipp: Marcus Schuler sucht Wege aus der Corona-Krise.

Hör-Tipp: Marcus Schuler (Foto) spricht im Tech-Podcast GeekWeek mit den Journalisten Frederic Lardinois und Mustafa Isik u.a. über die Folgen der Corona-Pandemie in den USA, wo bereits Lieferengpässe drohen. Eine Corona-App könnte Kontaktpersonen speichern, um bei einer Ansteckung Andere zu warnen: Statt Namen erhält jedes Smartphone eine Nummer. Aus Datenschutzgründen sei die Übermittlung der Kontakte an Gesundheitsbehörden umstritten, allerdings solle die App-Nutzung freiwillig sein.
geek-week.de (44-Min-Audio)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Wie geht's dem Silicon Valley, Marcus Schuler? (Archiv März 2020).

Wie geht’s dem Silicon Valley, Marcus Schuler?


Wenig Hoffnung: Die Mitarbeiter*innen der Tech-Firmen im Silicon Valley arbeiten schon seit drei Wochen aus dem Home Office, sagt Marcus Schuler, Silicon Valley-Korrespondent der ARD, im "Wie geht's"-Interview von turi2.tv. Damit waren Google, Facebook und Co schneller und wohl auch weitsichtiger als die Politik in den USA, die erst später "eine Art Ausgangs-Beschränkung" ausgerufen hat. Ob die Konzerne am Ende zu den Gewinnern der Krise gehören, will er noch nicht abschätzen. Wo das Geschäft ungebrochen gut laufe, sei bei Streaming-Diensten wie Netflix und Disney+. Anders als in Europa, gibt es in den USA auch keine Bandbreiten-Beschränkungen. Wenig Hoffnungen hat Schuler, dass das US-Gesundheitssystem der Krise standhält.

Sich selbst schützt der ARD-Journalist dadurch, dass er ganz regulär im Home Office arbeitet und – wenn er zu Terminen geht – den Sicherheitsabstand einhält und das Mikrofon mit Plastik umwickelt, wie man es jetzt häufig im Fernsehen sieht. Schuler lobt die deutschen Medien, die anders als viele US-Medien, verlässliche Informationen liefern. Ein Lichtblick ist für ihn der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo. Im Gegensatz zu Präsident Trump, habe er seine Zahlen und Fakten parat und wisse, wo es zu Engpässen in der Versorgung kommen kann.
turi2.tv (7-Min-Video auf YouTube)

Marcus Schuler

Status: Marcus Schuler ist ARD-Korrespondent im Silicon Valley und die Station-Voice von turi2.tv. Geboren 1971 in Esslingen Bio: Marcus Schuler absolviert seinen Wehrdienst bei Radio Andernach und volontiert bei der BBC in London. Er studiert Politikwissenschaften in Bonn und moderiert in Baden-Baden die Morning-Show bei SWF3, dem heutigen... Weiterlesen ...

Marcus Schuler kritisiert maulfaule Tech-Konzerne im Silicon Valley.

Hör-Tipp: ARD-Korrespondent Marcus Schuler, seines Zeichens Europäer, fühlt sich im Silicon Valley manchmal "wie ein Korrespondent fünfter Klasse." Google, Apple und Co bevorzugten bei Interviews und Akkreditierungen Tech-Webseiten und US-Medien. Korrespondenten ausländischer Medien seien wegen der hohen Lebenshaltungskosten ohnehin Exoten. Google findet Schuler "launisch, undurchsichtig", vielleicht "aber auch einfach nur konzeptlos."
deutschlandfunk.de (5-Min-Audio)

Marcus Schuler wird ARD-Radiokorrespondent im Silicon Valley.

Traumjob: Marcus Schuler, schon lange Geek vom Dienst beim Bayerischen Rundfunk, zieht für die ARD ins Tal seiner Träume. Schuler, der strukturell trimedial angelegt ist, übernimmt formal die Hörfunkstelle von Wolfgang Stuflesser, der aus L.A. zum SWR zurückkehrt. Die ARD verlegt die Korrespondentenstelle ins Silicon Valley. Schuler, der bei turi2.tv seit 2008 als Station Voice wirkt, berichtet aus Menlo Park, dem Hauptsitz von Facebook, nicht weit entfernt von Google und Apple.

Marcus Schuler hat bei der BBC in London volobtiert, für den SWR gearbeitet und war bei BR Referent von zwei Intendanten. Er hat sich früh als Digitalisierungs-Experte profiliert und gehört zu den Machern des Tech-Podcasts GeekWeek.
turi2 - eigene Infos

Welte sieht eine Krise “wie 2009” im Anzeigengeschäft.

Kontakter vs Burda 600Philipp Welte dementiert nicht nur seine Frisur von anno tobak, sondern auch die Absicht, bei Burda wieder Anzeigenleiter einzuführen.

Burdas Verlagsvorstand Philipp Welte warnt in einem Brief an die Mitarbeiter vor einer Krise im Anzeigengeschäft, die "in ihrer Wucht nur vergleichbar mit der Wirtschaftskrise 2009 ist". Gleichzeitig dementiert Welte in der Mail, dass er darüber nachdenke, die Anzeigenleiter im Burda Community Network wieder einzuführen. Dieses hatte der "Kontakter" am Mittwochabend berichtet - und dabei den Fauxpas begangen, Don Philipp mit der Frisur von 2008 zu zeigen.

Welte wehrt sich gegen den Eindruck, rückläufige Anzeigen seien ein Burda-Problem. Die "disruptive Veränderung des Vermarktungsgeschäftes" treffe "die gesamte Medienindustrie". Weltes Analyse: "Unsere Kunden haben unendlich viel mehr Möglichkeiten, ihre Werbung medial zu transportieren, und unsere Wettbewerber gehen deutlich aggressiver vor als in den letzten Jahren noch." Vor allem die "Fernsehanbieter in Deutschland" drückten "das Niveau der gesamten Medienindustrie".
"Kontakter", S. 1, 3, 20, 21 (Paid), youtube.com (4-Min-Interview mit Marcus Schuler)

turi2 neu – das sagen die Nutzer auf Twitter.

turi2 neu - das sagen die Nutzer auf Twitter:

Stream-Tipp: Geek Week streamt 22 Uhr live aus dem Silicon Valley.

Stream-Tipp: Geek Week meldet sich heute 22 Uhr mit einem Live-Stream aus dem Silicon Valley. ARD-Korrespondent Marcus Schuler diskutiert mit u.a. mit Mozilla-Innovationschefin Katharina Borchert über das Leben in Corona-Zeiten, die besten Kommunikations-Tools und den Umgang der Tech-Konzerne mit Fake News.
geek-week.de, twitter.com

Watch live video from geekweekde on http://twitch.tv

turi2 edition #10: 20 Fragen an 2020 – beantwortet von 20 Expert*innen.


Was wird sein? Wir haben 20 Expert*innen aus Medien, Wirtschaft und Politik 20 wichtige Zukunftsfragen. Lesen Sie hier die zukunftsweisenden Antworten – u.a. Antje Neubauer übers Aussteigen, Thomas Lindner über Innovation, Friederike Sittler übers Gendern und Sylvie Nicol über Führungskräfte. Lesen Sie jetzt den ganzen Artikel kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der "turi2 edition #10".

Hör-Tipp: Mehrere Tech-Journalisten sprechen über Googles angekündigte Neuerungen.

Hör-Tipp: Im BR-Podcast GeekWeek sprechen Britta Weddeling vom "Handelsblatt", Frederic Lardinois von TechCrunch, Sven Stein von der "Bild" und Matthias Kremp von Spiegel Online mit Gastgeber Marcus Schuler rund 50 Minuten über die Ankündigungen von Google auf seiner Entwicklerkonferenz I/O. Die Experten sprechen unter anderem über die Themen Datenschutz und KI. Privatsphäre werde in ihren Augen auch zum Marketing-Instrument
geek-week.de

Hör-Tipp: Neue Streamingdienste könnten Dominanz von Netflix brechen.

Hör-Tipp: Apple und Disney könnten mit ihren Streamingangeboten Netflix schwächen, glaubt Marcus Schuler bei WDR5. Ähnlich wie bei Büchern, zahlen Zuschauer künftig für einzelnen Content, sagt DWDL-Chefredakteur Thomas Lückerath im Interview. Die öffentlich-rechtlichen Sender müssten künftig stärker auf Innovationen statt "auf Nummer sicher" setzen.
overcast.fm (11-Min-Audio)

Meinung: Apple News Plus ist kein großer Wurf.

Apple wird mit seiner News-Flatrate den Journalismus "weder retten noch ruinieren", kommentiert Marcus Schuler im Deutschlandfunk. Die ersten zwei Wochen hätten gezeigt, dass die App kein großer Wurf sei und bisweilen anstrengend in der Bedienung. Mittelfristig könnte sich das Angebot am ehesten für Magazine lohnen, die so ein Schaufenster für neue Leser erhalten.
deutschlandfunk.de

Hör-Tipp: Für Stephan Scherzer sind Redakteur und Techniker im Digitalen gleichberechtigt.

Hör-Tipp: "Man muss den Maschinenraum verstehen wollen", sagt Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des VDZ, im Geek-Week-Podcast von Marcus Schuler. Redakteure und Techniker seien im Digitalen gleichberechtigt. Begeistert erzählt Scherzer, wie er in den frühen 1990er Jahren als Chefredakteur der "Mac World" das Layout mit Schere und Kleber durch Desktop-Publishing ersetzt hat.
geek-week.de (45-Min-Audio)

Meinung: Google hat bisher beim Datenschutz einfach Glück gehabt.

Google sammelt mehr Daten als Facebook, duckt sich aber bisher erfolgreich vor Datenskandalen weg, beobachtet Marcus Schuler. Während des Cambridge-Analytica-Skandals habe sich der Suchriese auffällig still verhalten. Beim Thema Künstliche Intelligenz habe Google die Nase vorn, bleibe aber die Antwort schuldig, wie private Daten vor allzu schlauen Maschinen geschützt werden.
tagesschau.de