Hör-Tipp: Léa Steinacker und Miriam Meckel sprechen über das YouTube-Phänomen ASMR.

Hör-Tipp: In der neuen Ausgabe des Ada-Podcasts sprechen Léa Steinacker und Miriam Meckel über das YouTube-Phänomen ASMR und spielen Beispiele vor. ASMR steht für Autonomous Sensory Meridian Response und umfasst insbesondere Videos, in denen durch Flüstern und ruhige Geräusche, zum Beispiel das Streichen eines Pinsels über das Mikrofon, Entspannung bei den Zuhörern erzeugt werden soll. ASMR sei mittlerweile ein großer Markt mit zahlreichen Uploads und Nutzern – allerdings kaum wissenschaftlichen Untersuchungen.
join-ada.com (27-Min-Audio)

Anzeige: Hören Sie Gabor Steingart, Miriam Meckel und Christoph Keese im turi2 podcast.

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Im turi2 podcast erzählen Medien- und Markenmacher*innen wie Gabor Steingart, Miriam Meckel und Christoph Keese, wie sie die digitalen Umbrüche meistern und was sie persönlich antreibt.
turi2.de/podcast – auch bei iTunes, Spotify, Deezer und in der turi2 App

Handelsblatt-Gruppe: Ingo Rieper geht, Miriam Meckel konzentriert sich auf Ada.

Handelsblatt Media Group: Miriam Meckel gibt zum Jahreswechsel den Posten als Herausgeberin der “Wirtschaftswoche” ab, um sich voll und ganz auf Ada zu konzentrieren, ihre neue Marke für digitale Weiterbildung. Finanzchef Ingo Rieper verlässt das Unternehmen “auf eigenen Wunsch”, sein Nachfolger Oliver Voigt kommt von der Mediengruppe Österreich der Fellners. Rieper kam 2014 von Ströer. Miriam Meckel, Sven Afhüppe und Beat Balzli rücken als “assoziierte Mitglieder” in die Geschäftsführung der Gruppe auf – “ohne Organfunktionen”, damit ihre publizistische Unabhängigkeit gewahrt bleibt.
dwdl.de, wuv.de

lexikon2: Miriam Meckel.


Miriam Meckel ist eine hervorragende Kommunikatorin und für die Verlagsgruppe Handelsblatt und deren Wirtschaftswoche als eine Art Außenministerin unterwegs. Die Herausgeberin glänzt trotz oder gerade wegen eines Burnouts mit einem tiefen Verständnis der modernen, digitalen (Arbeits-)Welt. turi2 schenkt ihr zum 50. Geburtstag einen Eintrag im lexikon2. Weiterlesen …

Anzeige: Miriam Meckel sucht Verstärkung für das ada-Team.

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Wir suchen Verstärkung für das ada-Team der Handelsblatt Media Group in Düsseldorf: Wer ist motiviert, organisiert, von der Zukunft inspiriert, kennt sich mit digitalen Themen und Medien aus, mag die Arbeit in einem dynamischen Team und will Dinge voranbringen?
Bitte Video gucken und melden unter miriam.meckel@handelsblattgroup.comwww.join-ada.com

Zitat: Miriam Meckel sieht in der Digitalisierung nächste Evolutionsstufe.

“Ich bin fest davon überzeugt, dass der Mensch und der Computer immer weiter zusammenwachsen werden. Ich glaube, dass das schlicht die nächste Evolutionsstufe ist.”

Miriam Meckel sagt im Podcast von Gabor Steingart, dass die Digitalisierung die Gesellschaft stärker verändert als die Industrialisierung. Wenn Roboter künftig Arbeit übernehmen, bliebe mehr Zeit für zwischenmenschliche Kommunikation – beispielsweise in der Altenpflege.
gaborsteingart.com (21-Min-Podcast)

Zitat: Miriam Meckel will mit ‘Ada’ Journalismus neu nutzen.

“Wir wollen den Journalismus nutzen, um so etwas zu versuchen wie ein Wirtschaftswunder 4.0 auf den Weg zu bringen – über digitale Weiterbildung.”

Miriam Meckel schafft mit “Ada” eine neue Markenwelt. Das heute erscheinende Magazin soll das Element sein, das Digitalisierung im wahrsten Sinne begreifbar macht.
turi2.tv (4-Min-Video)

Miriam Meckel will mit “Ada” ein Wirtschaftswunder schaffen.


Eine Zeitschrift als Lehrbuch: Miriam Meckel, Herausgeberin der “Wirtschaftswoche”, will mit ihrer neuen Zeitschrift Ada mehr als nur Auflage am Kiosk machen. Im Video-Interview von turi2.tv erklärt sie die Ada-Strategie als Plattform, bestehend aus Veranstaltungen, Newsletter, Podcasts – und der Zeitschrift über digitale Weiterbildung. Ein Magazin über Digital-Themen zu drucken, ist für die Herausgeberin nicht abwegig: “In einem Moment, wo es kompliziert wird, muss man nicht nur lesen und verarbeiten, man muss auch begreifen”, sagt Meckel und meint das ganz wörtlich. Eine Zeitschrift liefere, weil man sie anfassen könne, eine zusätzliche Dimension des Verstehens.

Inhaltlich versucht das Heft zu fassen, was kaum zu fassen ist: Künstliche Intelligenz, Blockchain, gefakete Realität und die Frage “Wie viel Roboter verträgt der Mensch” – ein insgesamt optimistischer, aber kritischer Rundumschlag, der künftig alle drei Monate am Kiosk liegen soll. Geld verdienen soll “Ada” nicht nur durch Verkäufe und Anzeigen. Geschäftsführer Frank Dopheide will mit dem Projekt für die Handelsblatt Media Group ein Stückchen aus dem 34 Mrd Euro großen Kuchen der beruflichen Weiterbildung schneiden, erklärt er im Gespräch.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Miriam Meckel hackt ihr Hirn – der komplette Talk mit Peter Turi.

Zitat: Miriam Meckel will Digitalisierung nicht planen, sondern ausprobieren.

“Wir sollten weniger auf typische gemanagt-strukturierte Projekte setzen und einfach mal ausprobieren.”

“Wirtschaftswoche”-Herausgeberin Miriam Meckel spricht im OMR Media Podcast u.a. über Digitalisierung – in Deutschland ihrer Meinung nach zu oft als im Sande verlaufende Projekte angelegt.
spotify.com, turi2.de (Background)

weitere Zitate:
“Ich glaube, es gibt keinen Frauen- und Männer-Wirtschaftsjournalismus, sondern nur gut erzählten und schlecht erzählten.”

Aus dem Archiv von turi2.tv: Miriam Meckel hackt ihr Hirn – der komplette Talk mit Peter Turi.

Macher des “Ada Magazins” ärgern sich über “Ada” von Miriam Meckel.

Ada, von Miriam Meckel geplantes Print-Magazin zu ihrer Zukunftsplattform, gibt es schon. Das Ada Magazin wird von Ehrenamtlichen produziert und von einem gemeinnützign Verein herausgegeben. Verleger Ole Rauch ärgert sich: “Von einem zukünftigen Tech-Magazin hätte ich erwartet, dass sie vorher ihren Namen googeln können.” Das Ada Magazin ist im Mai 2018 in Deutschland gestartet und arbeitet in Kooperation mit dem US-Magazin Jacobin.
per Mail, turi2.de (Meckel), taz.de (Ada)

Miriam Meckel startet Zukunftsplattform “Ada”.


Blick in die Glaskugel: Miriam Meckel marschiert bei der Handelsblatt Media Group weiter Richtung Zukunft und startet eine Zukunftsplattform namens Ada – ein multimedialer Mix aus Live-Journalismus, wöchentlichem Newsletter, Podcast und Print-Magazin. Der Startschuss erfolgt – anders als sonst bei Journalismus-Projekten üblich – am Mittwoch mit Live-Journalismus auf der KI-Konferenz Morals and Machines gemeinsam mit Bundeskanzlerin Merkel. Es folgen der Newsletter “Brief aus der Zukunft”, der immer sonntags verschickt wird und Meckels bisherigen Serendipity-Newsletter ersetzt. “Ada – der Podcast” startet in der kommenden Woche und geht in der ersten Staffel u.a. den Fragen nach, welche Moral Maschinen brauchen und wie sich Sex mit Robotern anfühlt. Im Oktober debütiert das gedruckte “Ada-Magazin” und soll alle drei Monate erscheinen.
turi2 – eigene Infos, kress.de, join-ada.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Miriam Meckel hackt ihr Hirn – der komplette Talk mit Peter Turi.

Zitat: Miriam Meckel prophezeit die Verschmelzung von Mensch und Smartphone.

“Noch liegt es in meiner Hand, ist also etwas Externes. Aber es ist nur eine Zeitfrage, wann es in uns hineinwächst.”

Miriam Meckel zeigt sich im “stern”-Doppelinterview mit Ranga Yogeshwar fest davon überzeugt, dass wir irgendwann mit unserem Smartphone verschmelzen.
“stern” 26/2018, S. 36-41 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Miriam Meckel erklärt bei der Launch-Party zur turi2 edition6, wie sie die Zukunft des Gehirns erforscht.

Für Eilige: Miriam Meckel erklärt in drei Minuten die Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz.

Und: Miriam Meckel beschreibt in vier Minuten, wie Startups an unseren Gehirnen schrauben.

Das komplette Gespräch: Wie Miriam Meckel die Zukunft des Gehirns erforscht.


Hirn, aber herzlich: Miriam Meckel hat sich Elektroden an den Kopf geklebt und in ein dunkles Zimmer sperren lassen. Mit ihren Experimenten erforscht die “Wirtschaftswoche”-Herausgeberin ihr Gehirn – und welche technologischen Möglichkeiten es gibt, das Hirn zu hacken. turi2.tv zeigt ab heute das komplette Gespräch zwischen Meckel und Peter Turi von der Launchparty für die turi2 edition Netze in München.
turi2.tv (39-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Für Eilige: Miriam Meckel erklärt in drei Minuten die Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz.

Und: Miriam Meckel beschreibt in vier Minuten, wie Startups an unseren Gehirnen schrauben.

In der gedruckten turi2 edition Netze sprechen Meckel und Turi ebenfalls über das Gehirn, das Netz der Netze.
Lesen Sie die #6 jetzt gratis – direkt hier im Browser als E-Paper. Oder bestellen Sie das Buch hier für 20 Euro.

Miriam Meckel beschreibt, wie Startups an unseren Gehirnen schrauben.


Silicon Brainey: In den USA entsteht die nächste digitale Revolution – und sie geht direkt ins Hirn. Miriam Meckel beschreibt bei der Launchparty der turi2 edition Netze, wie Technologie schon bald noch mehr aus unserem Denkorgan rausholen wird. Startups im Silicon Valley seien jetzt an einem Punkt, wo ihre realen Hirngespinste tauglich werden für den Massenmarkt. turi2.tv zeigt einen weiteren 4-Minuten-Ausschnitt des Abends.

Meckel spricht unter anderem über Elon Musks Projekt Neuralink, das menschliche Gehirne digital vernetzen und an eine intelligente Cloud anschließen will. “Das ist ja nicht abwegig, weil wir aus der medizinischen Forschung wissen, dass das geht”, sagt Meckel – und verweist auf Menschen, die durch Denken Roboterarme und Exoskelette bewegen.

Echt massentauglich klingen Überlegungen von Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Er baut an einem Gerät, mit dem sich Textnachrichten “ins Handy hineindenken lassen”. Meckel glaubt: “Die Bequemlichkeit wird dafür sorgen, dass Menschen das ausprobieren. Und dann werden wir uns die Frage stellen: Wer darf unsere Gedanken mitlesen? Wo ist ein Gedanke noch privat?”
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Aktuell auch bei turi2.tv: Miriam Meckel erklärt die Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz.

turi2 edition6: Miriam Meckel erklärt die Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz.

Mensch, Maschine, Meckel: Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant – und ist nicht mehr zu stoppen. Die kluge digitale Vordenkerin Miriam Meckel glaubt: “Wir werden eine Verbindung von künstlicher und menschlicher Intelligenz werden.” Im Live-Gespräch mit Peter Turi beschreibt “Wirtschaftswoche”-Herausgeberin Meckel, warum KI kein Killer sein muss, sondern Fortschritt bedeuten kann. turi2.tv zeigt einen 3-Minuten-Ausschnitt von der Präsentation der turi2 edition Netze in München, einem Media Talk in Kooperation mit Landau Media.

Meckel hat für ihr neues Buch Mein Kopf gehört mir intensiv zum menschlichen Gehirn recherchiert und Menschen getroffen, die mehr aus ihm machen wollen. Sie glaubt, dass allein die Möglichkeit auf Künstliche Intelligenz schon ausreicht für die Tatsache, dass wir zunehmend mit ihr konfrontiert werden: “Es geht in so rasantem Entwicklungstempo voran, dass ich nicht davon ausgehe, dass wir das zurückdrehen oder stoppen werden.” Ihr 89-jähriger Vater lehrte sie einen nüchternen Blick auf die Dinge. Vielleicht sei der nächste Schritt in der Evolution, dass im Menschen Biochemie und Technologie verschmelzen.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Clip 1: Miriam Meckel beschreibt, wie Startups an unseren Gehirnen schrauben.

Clip 2: Miriam Meckel erklärt die Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz

In der turi2 edition Zeitschriften sprachen Peter Turi und Miriam Meckel bereits über die Ambivalenz der Globalisierung und Meckel ließ sich mit der Zeitschrift “Hohe Luft” ablichten: Text und Video hier.

Für die turi2 edition Netze hat Peter Turi schon vorab Miriam Meckel interviewt. Ihr Thema: Das Netz der Netze, also das menschliche Gehirn, das unser Leben steuert.
Lesen Sie die #6 jetzt gratis – direkt hier im Browser als E-Paper. Oder bestellen Sie das Buch hier für 20 Euro.

Zitat: Miriam Meckel arbeitet mit Listen effizienter.

“Die Seele der Effizienz ist die Liste.”

Miriam Meckel sagt auf der Launchparty der turi2 edition #6 Netze in München, manche angeblich wichtige Sache sei überhaupt nicht wichtig. Im Slack-Netzwerk ihrer Redaktion habe sie einen Channel “unwichtig” eingerichtet.

twitter.com (Effizienz), twitter.com (Slack), twitter.com (Steingart), twitter.com (KI)

Weitere Zitate:
“Ich finde, dass Gabor Steingart einen unglaublichen Drive in die Dinge bringt.”

“Wir müssen uns mit künstlicher Intelligenz auseinandersetzen, um das Refugium für unsere menschliche Intelligenz auszuhandeln.”

Anzeige: Mediatalk mit Miriam Meckel zum Erscheinen der turi2 edition #6 “Netze”.

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Mediatalk mit Miriam Meckel: Am 27. April erscheint die turi2 edition #6 “Netze”. Bereits am Dienstag, den 24. April, laden wir unsere Partner und Freunde zur Launchparty nach München ein. Wir sprechen mit der Publizistin und Medienwissenschaftlerin Prof. Miriam Meckel über das Netz der Netze – unser Gehirn in Zeiten digitaler Zumutungen. Außerdem erhalten alle Gäste eine druckfrische Ausgabe der turi2 edition.
turi2.de

Lese-Tipp: Miriam Meckel erkundet die neurotechnologische Eroberung des Gehirns.

Lese-Tipp: Rund 30 Unternehmen weltweit arbeiten an der neurotechnologischen Eroberung des Gehirns. Bei Facebook z.B. forschen 60 Mitarbeiter daran, Texte in einen Computer zu denken. Miriam Meckel beschreibt in der “Wirtschaftswoche” die Entwicklung von Hirn-Computer-Schnittstellen. Mithilfe eines Implantats könnten Menschen untereinander Gedanken übertragen, ohne den Umweg über Text und Sprache. Zuvor müsste aber ein anderes Problem gelöst werden: Bisher arbeiten Mediziner bei Hirnexperimenten meist mit Kabeln im Kopf.
“Wirtschaftswoche” 12/2018, S. 20-26 (Paid)

termine2: Launchparty “turi2 edition #6” & Mediatalk mit Miriam Meckel.

Programm: Zum Erscheinen der turi2 edition #6 “Netze” laden turi2 und der Medienbeobachter Landau Media am 24. April in München zum Mediatalk mit anschließender Launchparty ein. turi2-Verleger Peter Turi diskutiert mit der Publizistin und Medienwissenschaftlerin Prof. Miriam Meckel über das Netz der Netze – unser Gehirn in Zeiten… Weiterlesen …

Zitat: Miriam Meckel bekommt erst Angst vor Maschinen, sobald sie Absurdes können.

“Die künstlich intelligenten Audiosysteme sind bislang rein funktional. Kommunikation ist Mittel zum Zweck. Die Menschheitsgeschichte zeichnet sich aber genau dadurch aus, dass Kommunikation nie nur Mittel ist. Sie ist der Selbstzweck des Humanismus.”

Miriam Meckel plädiert für eine besonnene Debatte um künstlich intelligente Maschinen: Erst wenn sie im Absurden Theater auftreten können, müssten wir uns Sorgen machen.
per Mail

Meinung: Miriam Meckel und Léa Steinacker erklären Wirtschaft mit dem nötigen Unernst.

StreamTeam: Léa Steinacker und Miriam Meckel erfinden ein Facebook-Format, das nicht genug zu loben ist, meint Julia Encke. Die Journalistinnen erklärten im StreamTeam Wirtschaft intelligent, reflektiert und ernsthaft, würden dies aber mit dem “angenehmsten Unernst” vortragen. Anders als viele Männer würden sie aus ihrer Erklärerinnen-Rolle keinen Überlegenheitsgestus machen.
“FAS”, S. 45 (Paid), wiwo.de

Miriam Meckel: 2017 hat die Disruption der Wirklichkeit begonnen.

Miriam Meckel beschreibt in ihrer “Wirtschaftswoche”-Kolumne die Auflösung der Wirklichkeit, wie wir sie heute kennen. Durch neue digitale Möglichkeiten, etwa das synthetische Erzeugen von Stimmen und Bildern, sieht sie den Wert realer Erfahrungen schwinden. Unser Verhältnis zur Realität ändere sich. Künftige Generationen würden zwischen der Realität, die aus dem Computer kommt, und der analogen Welt nicht mehr zwangsläufig unterscheiden. 2017 sei das Jahr, in dem diese “größte Veränderung unserer Zivilisation begonnen” habe.
miriammeckel.de, lexikon2.de (Meckel)

Wir graturilieren: Miriam Meckel wird 50.


Wir graturilieren: Miriam Meckel, Kommunikations-Professorin und Herausgeberin der Wirtschaftswoche feiert heute ihren 50. Geburtstag. An ihrem Ehrentag schnuppert sie Seeluft an der Nordsee und genießt das kurze Glück der Unerreichbarkeit. Über Gratulationen per E-Mail freut sie sich dennoch und verspricht zu antworten, “allerdings vermutlich nicht innerhalb von 24 Stunden”.

Meckel hat einen schreibintensiven Sommer geplant, in dem sie an ihrem neuen Buch arbeiten will. Ansonsten hofft die Technik-Optimistin, dass sie bald endlich die geplante Titelgeschichte zum Thema “100 ist das neue 50” machen kann. turi2 schenkt Miriam Meckel zu ihrem 50. Geburtstag einen Eintrag im lexikon2.
lexikon2.de

Stream-Tipp: Miriam Meckel diskutiert mit Merkel, Máxima und Trump.

Stream-Tipp: Auf dem Frauengipfel der Bundesregierung diskutieren heute Bundeskanzlerin Merkel, die niederländische Königin Máxima, Währungsfond-Chefin Christine Lagarde und Ivanka Trump, Tochter des US-Präsidenten. “Wirtschaftswoche”-Herausgeberin Miriam Meckel (Foto) moderiert das Podium, das um 13 Uhr beginnt.
g20.org (Livestream ab 13 Uhr) via morningbriefing.handelsblatt.com

Zitat: Miriam Meckel über den Wandel der “Wirtschaftswoche” und die Zukunft des Kiosks.

“Gerade im Wirtschaftsjournalismus schreibt man oft begeistert über diejenigen, die echte Disruption wagen. Nur bitte nicht in der eigenen Branche.”

“Wirtschaftswoche”-Herausgeberin Miriam Meckel prognostiziert im Interview mit “kress pro”, dass es Kioske in zehn Jahren nur noch am Flughafen und am Bahnhof gibt. Deswegen baut sie schon jetzt digital um.
“kress pro”, 2/2017, S. 52-55 (Paid)

Weitere Zitate:

… über den Digital-Umbau des Magazins:

“Wir sind dabei, das klassische Abosystem in den Digitalpass zu transformieren. Unser Ziel ist es, bis Ende des Jahres die Zahl unserer Digitalpässe zu verdoppeln.”

… über Kritik an ihren Entscheidungen – etwa lilafarbene Überschriften:

“Es gibt auch noch genügend Leute, die es als eine Zumutung empfinden, dass eine Frau ein Wirtschaftsmagazin führt. That’s life.”

… über den Spagat zwischen Paid Content und Werbeerlösen im Netz:

“Irgendwann wird es eine Entscheidung geben müssen. Und unser Medienhaus hat eine klare Präferenz formuliert. Wir glauben, dass unser Journalismus Geld wert ist.”

Meckel übt Kritik am Zitate-Ranking, in dem die “Wirtschaftswoche” abgerutscht ist:

“Das Zitate-Ranking stammt aus der alten Zeit, in der zählte, welche Printmedien in anderen Printmedien zitiert wurden.”

Beat Balzli wird Chefredakteur der “Wirtschaftswoche”, Miriam Meckel Herausgeberin.

beat-balzli-miriam-meckel-600Neuer Beat in Düsseldorf: Die “WirtschaftsWoche” holt Beat Balzli, 50, von WeltN24 und macht ihn ab April zum Chefredakteur. Miriam Meckel, 49, bleibt an Bord und wechselt auf den Posten der Herausgeberin. Meckel soll, befreit vom tagesaktuellen Stress, u.a. den WirtschaftsWoche Club mit Live-Formaten weiterentwickeln und kluge Essays beisteuern. Balzli, derzeit zuständig für “Welt am Sonntag”, verantwortet die Redaktion Print und Online.

Die neue Aufgabenteilung kommt überraschend: Meckel hatte noch kürzlich angekündigt, der Verlagsgruppe Handelsblatt treu zu bleiben. Ihre Beurlaubung an der Hochschule Sankt Gallen hat sie verlängert. Ihre Ankündigung, in Düsseldorf zu bleiben, ist aber nicht falsch – nur ihr Wechsel auf den neuen Posten war nicht abzusehen. Der Job als Herausgeberin ist aber nur logisch: Meckel kann künftig noch mehr Zeit in strategische Gedanken stecken und muss sich nicht mit dem Kleinklein der Blattmacherei herumschlagen.
vhb.de

Miriam Meckel bleibt an der Spitze der “Wirtschaftswoche”.

miriam-meckel-150Miriam Meckel, 49, bleibt Chefredakteurin der “Wirtschaftswoche”. Ihre Beurlaubung als Professorin an der Uni Sankt Gallen wäre ursprünglich Mitte 2017 ausgelaufen, doch Meckel bleibt dem Hörsaal zugunsten der Redaktion länger fern. Sie wolle “Wiwo” vor allem digital weiterentwickeln, sagt Meckel dem “Medium Magazin”.
bild.de, dwdl.de

turi2 edition3: “Wiwo”-Chefin Miriam Meckel über die Ambivalenz der Globalisierung.


Miriam Meckel, Chefredakteurin der “Wirtschaftswoche”, erklärt im Containerhafen Duisburg die Globalisierung – und scheut fürs turi2-Fotoshooting und -Video weder große Höhen noch die bedrohliche Nähe eines Radladers. Wir haben das Interview transkribiert. Wir starten damit eine Serie von 22 Videos, die wir für die Titelproduktion “Deutschland liest” der turi2 edition3 gedreht haben.

Ist die Globalisierung Segen oder Fluch?
Wenn wir beide uns unterhalten, würden wir vielleicht zu dem Ergebnis kommen, sie ist Segen, sie gehört eben zur modernen Wirtschaft dazu. Wir profitieren davon, die westliche Welt, die entwickelten Staaten profitieren davon. Insgesamt bin ich eine Verfechterin von Freihandel. Wir müssen aber zur Kenntnis nehmen, dass es Globalisierungsverlierer gibt. Wenn Sie in die Favelas in Südamerika gehen, dann sehen Sie, dass Globalisierung eine dunkle Seite hat. Trotzdem ist die Globalisierung im Ganzen eine richtige und gute Entwicklung, von der wir in der Mehrheit profitieren.

Es gibt viele Fragen zur Globalisierung. Muss die Chefredakteurin der “Wirtschaftswoche” auf jede Frage eine Antwort haben?
Nein, auf keinen Fall. Ich glaube, im Gegenteil: Sie muss sich mit jeder Frage, die auftaucht, beschäftigen, sie sollte neugierig sein, das tun zu wollen. Wenn Sie behaupten würde, sie hätte auf jede Frage eine Antwort, dann wäre sie größenwahnsinnig und keine gute Chefredakteurin. Bitte hier weiterlesen …

Miriam Meckel zeigt in Experiment die Beeinflussbarkeit der Trendthemen bei Twitter.

Miriam Meckel2 150Journalismus: Miriam Meckel hat mit einem Experiment untersucht, wie Meinungen im Internet entstehen: Innerhalb von 40 Minuten ist es ihr mit weniger als 20 Mit-Twitterern gelungen, den Hashtag #linkemeerheit auf Platz 14 der Trend-Liste zu heben. Meckel will zeigen, dass Medienmacher und -nutzer mit vermeintlichen Trends im Internet vorsichtig umgehen sollten.
turi2 vor Ort beim Kongress des BDZV, dropbox.com (1-Min-Video)

Miriam Meckel: Attentäter sind Schwächlinge.

miriam-meckel150Lese-Tipp: Miriam Meckel sieht Parallelen zwischen dem Massaker in Orlando, dem Anschlag auf zwei Polizisten in Paris und der Gewalt in den EM-Stadien. Als Grund diagnostiziert die Chefredakteurin der “Wirtschaftswoche” Angst der Attentäter vor ihren Opfern. Dagegen helfe keine Gewalt, sondern nur ein konsequent liberaler Rechtsstaat.
miriammeckel.de

Miriam Meckel schreibt Innovations-Newsletter.

miriam-meckel150Miriam Meckel muss nun auch am Sonntag Newsletter schreiben. Neben ihrem freitäglichen Wirtschaftsnewsletter ist heute die erste Ausgabe von Serendipity erschienen. Der Innovations-Newsletter handelt von zufälligen Entdeckungen und unerwarteten Begegnungen, “die einem plötzlich eine neue Perspektive eröffnen”.
twitter.com/mmeckel, nl-services.com (Anmeldung), turi2.de (Background)

Miriam Meckel startet zuversichtlichen “Wiwo”-Newsletter.

miriam-meckel150Miriam Meckel, Chefredakteurin der “Wirtschaftswoche”, lebt ihre Vorliebe für glückliche Zufälle aus und startet einen Sonntags-Newsletter namens “Serendipity”. Darin beschäftigt sie sich mit Innovation und ihren Umständen, erzählt Geschichten von “zufälligen Entdeckungen” und “unerwarteten Begegnungen”. Mit dem kostenlosen Newsletter, der je sonntags um 15 Uhr verschickt wird, möchte Meckel ihre Leser “zuversichtlich stimmen”.
per Mail, nl-services.com (Anmeldung)

Miriam Meckel ringt permanent mit dem Ungewöhnlichen.

Miriam Meckel2 150Miriam Meckel findet das Gerede über Frauen und Männer in Führungspositionen genauso abgedroschen, wie die Unterscheidung zwischen vermeintlich harten Wirtschafts- und soften Gesellschaftsthemen. Zu diesem Ergebnis kommt Mara Delius in ihrem Portrait über die Chefin der “Wirtschaftswoche”. Dennoch sei ihre Rolle immer noch ein “permanentes Ringen im Umgang mit den Ungewöhnlichen”, sagt Meckel.
“Welt am Sonntag”, S. 56 (Paid), blendle.com, turi2.de (Essay Meckel)

Essay: Miriam Meckel über die Wiederentdeckung der Langsamkeit im Lesen.

„Plötzlich tut sich eine Lücke auf“.

Miriam Meckel, Medienprof und Chefredakteurin der „Wirtschaftswoche“, hat für die turi2 edition 1 ein Essay über die Wiederentdeckung der Langsamkeit im Lesen geschrieben. Wir drucken es hier in voller Länge ab – als Weihnachtsbotschaft für die Leser von turi2. Verlag und Redaktion von turi2.de und “turi2 edition” wünschen Ihnen allen langsame Weihnachten!
Bitte hier weiterlesen

Bild des Tages: Miriam Meckel fotografiert ihr Publikum.

Medientage 2015
Kein Selfie, sondern ein Publikumfie schießt Miriam Meckel mit ihrem als Wählscheiben-Telefon verkleideten iPhone. Zum Auftakt der Medientage München fotografiert die Chefredakteurin der “Wirtschaftswoche” das Auditorium, um zu dokumentieren, dass immerhin 22 % Frauen dabei sind. Die Medienprofessorin referiert über die Disruption des Medienmarktes und tadelt die Gier nach Klicks.
wwwagner.tv (Keynote zum Nachhören, 43 Min Audio), meedia.de
(Foto: Sven Simon, picture alliance)

Zitat: Miriam Meckel kritisiert Klick-Bots.

Miriam Meckel2 150“Wenn Nonhuman Traffic, also Bots, die Websiten aufrufen, um die Klickraten nach oben zu treiben, ein wesentlicher Teil des Geschäftsmodells in der digitalen Werbung ist, dann ist das schlicht idiotisch.”

Miriam Meckel, Chefredakteurin der “Wirtschaftswoche”, fordert auf dem Kommunikations-Kongress in Berlin, die digitale Kommunikation neu zu denken.
per Mail

Anzeige: Miriam Meckel, Horst Seehofer und Thomas Gottschalk auf einer Bühne bei den Medientagen München.

Textanzeige
Chefredakteurin Miriam Meckel, der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und Entertainer Thomas Gottschalk auf einer Bühne? Klar, auf den MEDIENTAGEN MÜNCHEN (21.-23.10.2015) geht es diesmal um das Thema “Digitale Disruption”. Alle Infos, Programm und Anmeldung unter www.medientage.de

Mein Homescreen: Miriam Meckel.

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Miriam Meckel, Kommunikationswissenschaftlerin und Chefredakteurin der Wirtschaftswoche, trägt einen gut sortierten Werkzeugkasten zum Wahrnehmen und Präsentieren auf ihrem Startbildschirm herum – und einen Schlaftrainer.

Das Smartphone ist sozusagen meine Fernbedienung für den Alltag. Ich habe es tagsüber eigentlich durchgängig “an der Frau”. Über die Apps auf meinem Homescreen organisiere ich mein Büro und auch Vieles drumherum. Im Hintergrund: der Himmel über Berlin.

Eine der wichtigsten Apps ist für mich Evernote, das ist mein Scrapbook fürs Gedankensortieren. Hier notiere ich Ideen für Geschichten, Beobachtungen, Argumente oder sammele Screenshots, die ich später nochmal brauche.

Für die Kommunikation nutze ich immer noch häufig die E-Mail. Die meisten diktiere ich direkt ins Telefon, weil das viel schneller geht als die Tipperei auf dem Screen. Gelegentlich wird aus einem “Leser” dann ein “Laser” oder aus einer “These” “Käse”, aber meistens verstehen die Kolleginnen und Kollegen, was ich meine.

Das Messaging läuft bei mir hauptsächlich über Threema, weil diese App die Kommunikation verschlüsselt. Das Schweizer Startup, das WhatsApp Konkurrenz macht und als Nachrichtendienst die NSA ärgert, unterstütze ich gerne.

Auf meinem Homescreen gibt es einen ganzen Ordner für Soziale Medien. Facebook, LinkedIn, Xing nutze ich regelmäßig. Auch die Wordpress-App, um von unterwegs etwas auf meiner Website zu posten. Am wichtigsten aber ist Hootsuite, das Dashboard für verschiedene Social-Media-Anwendungen, das im Einklick-Zugriff gleich auf dem Homescreen zu erreichen ist.

Hinter dem kleinen Gehirn verbirgt sich eine Beta-App, mit der ich teste, ob man mit einer App den Schlaf beeinflussen kann. Entwickelt wird sie von einem jungen Wissenschaftler und Startup-Unternehmer aus New York. Das gehört zum Themenfeld Neuroenhancement, mit dem ich mich derzeit intensiver beschäftige.

Und dann natürlich Foto und Video, auch da gibt es einen ganzen Ordner. Meine Lieblingsapp derzeit: RoadMovies, eine kostenlose App, mit der man schnell sehr nette kleine Kurzfilme machen kann. Gerne in Kombination mit MuViBob, einer App, die noch eigene Musik zum Film hinzufügt.

In der vergangenen Woche hat Xing-Gründer Lars Hinrichs seinen prall gefüllten, aber gut sortierten Homescreen vorgeführt. Davor gewährten Jan-Eric Peters, Armin Wolf, Kai Diekmann und Ralf Ressmann Einblick in ihre Startbildschirme.

Zitat: Miriam Meckel über die totale Transparenz.

miriam meckel 150“Der Skandal um die im Netz veröffentlichten Dokumente des Verfassungsschutzes ist Symptom verunsicherter Behörden und Politiker, die mit Übersprungshandlungen gegen die totale Transparenz und ihre eigene Machtlosigkeit zu Felde ziehen.”

Miriam Meckel, Chefredakteurin der Wirtschaftswoche, beklagt die “totalitäre Transparenz” der Internetüberwachung.
miriammeckel.de

Miriam Meckel zeigt ihre neue “Wirtschaftswoche”.

Miriam Meckel, Wirtschaftswoche (Foto Claude Stahel)Miriam Meckel stellt die neue “Wirtschaftswoche” vor: In einem knapp zweiminütigen Video erklärt sie zusammen mit Creativ Director Holger Windfuhr die Heftstruktur, die mit kurzen Meldungen und einem Blick auf die kommenden Woche beginnt und später in “ausgeruhte Stücke” übergeht. Eine neue Typographie soll für bessere Lesbarkeit sorgen, ein geändertes Farbschema “die Leser durchs Heft leiten”.
wiwo.de