Roland Tichy siegt vor dem Oberlandesgericht im Streit gegen Correctiv.

Correctiv durfte im Auftrag von Facebook einen Beitrag von "Tichys Einblick" aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht mit dem Stempel "teils falsch" versehen, urteilt das Oberlandesgericht Karlsruhe. Die Darstellung einer Faktenprüfung auf Facebook dürfe nicht "missverständlich" sein. Über die Rechtmäßigkeit von Faktenprüfungen auf Facebook im Allgemeinen habe das Gericht aber nicht geurteilt.
faz.net, turi2.de (Background)

Roland Tichy

Status: Roland Tichy, Ex-Chefredakteur von “Impulse” und “Wirtschaftswoche”, ist jetzt selbständiger Publizist mit eigenen Publikationen und dem Label rechts & frei. Geboren am 11. November 1955 in Bad Reichenhall Bio: Roland Tichy studiert VWL, Politik und Kommunikationswissenschaften in München und New Orleans. 1983 bis 1985 ist er Mitarbeiter... Weiterlesen ...

Claudia Roth gewinnt Rechtsstreit gegen Roland Tichy.

Meinungsfreiheit: Claudia Roth darf weiter sagen, dass das Geschäftsmodell von "neurechten Plattformen" auf Falschbehauptungen beruht, so das Landgericht Stuttgart. Es hat die Klage des Publizisten Roland Tichy abgewiesen. Roth hatte in einem Interview gesagt: "Wir müssen die Stichwortgeber benennen, all diese neurechten Plattformen, deren Geschäftsmodell auf Hetze und Falschbehauptungen beruht - von Roland Tichy über Henryk M. Broder bis hin zu eindeutig rechtsradikalen Blogs." Auch Broder hat geklagt, das Verfahren läuft noch.
augsburger-allgemeine.de

“Handelsblatt” widerspricht dem Vorwurf, Roland Tichy nicht gehört zu haben.

Handelsblatt verteidigt sich gegen den Vorwurf von Fritz Goergen, Roland Tichy in seinen Bericht über einen Eklat beim Ludwig-Erhard-Preis nicht einbezogen zu haben. Die Redaktion kontert, Tichy habe die Fragen am Freitagnachmittag bekommen und sei mit seinen Antworten "ausführlich zitiert" worden.
twitter.com/handelsblatt, turi2.de (Background)

“Handelsblatt”: Ludwig-Erhard-Stiftung streitet über Roland Tichys Rolle.


Um keinen Preis: Ex-CDU-Politiker Friedrich Merz lehnt den Ludwig-Erhard-Preis ab und löst in der Ludwig-Erhard-Stiftung einen Streit um den Vorsitzenden Roland Tichy aus, schreibt das "Handelsblatt". Merz begründete demnach die Preis-Ablehnung damit, dass er nicht mit Tichy auf einer Bühne stehen wolle.

Nach der Absage von Merz sind die Journalisten Rainer Hank, Ursula Weidenfeld, Ulric Papendick und Nikolaus Piper aus der Jury des Preises zurückgetreten, schreibt das "Handelsblatt". Die Journalisten fürchteten, die Stiftung könne zur "Reputationsmaschine" für Tichys Einblick werden. Tichy vermische seine publizistische Arbeit mit der Stiftung. Tichy weist den Vorwurf zurück. Kritiker werfen "Tichys Einblick" vor, die Grenze zum Rechtspopulismus zu überschreiten.
"Handelsblatt", S. 8 (Paid)

Roman Pletter portraitiert Roland Tichy als Grantler, der Konsens nicht aushält.

Roland Tichy 150Roland Tichy sucht den Streit, will aber zugleich gemocht werden, schreibt Roman Pletter in seinem Portrait in der "Zeit". Als Kommentator sei Tichy scharf im Ton, im persönlichen Umgang aber auch charmant und lustig. Doch der "Grantler in Roland Tichy" konnte Konsens noch nie gut aushalten. Mit seiner Debatten-Plattform Tichys Einblick mache er sich zum "Bauchredner von Menschen, die nur die totale Kapitulation abweichender Meinungen akzeptieren".
"Zeit" 6/2017, S. 22/23 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Roland Tichy zieht eine positive Bilanz als Medienunternehmer.

Roland Tichy sieht “Werben & Verkaufen” als Koordinationsstelle seiner Gegner.

Roland Tichy 150Roland Tichy, Herausgeber von Tichys Einblick, wittert eine Verschwörung im Süddeutschen Verlag, berichtet der mutmaßliche Mitverschwörer Frank Zimmer, Online-Chef der "Werben & Verkaufen". Von der Redaktion der "W&V" aus werde eine Kabale gesteuert, in der, so Tichy im Interview mit Jörg Wagner, "bestimmte Werbeagenturen" im Regierungsauftrag "gewissermaßen als Lohn für die fetten Aufträge politische Gegner niederkämpfen".
schmalbart.de (Zimmer), wwwagner.tv (Tichy), turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Roland Tichy zieht eine positive Bilanz als Medienunternehmer.

Roland Tichy tritt als Herausgeber von Xing Klartext ab.

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Tichys Einknick: Roland Tichy legt sein Amt als Herausgeber des Meinungsportals Klartext von Xing ab. Als Grund nennt Tichy eine "massive Kampagne gegen Xing", die er "nicht akzeptieren und gutheißen" könne. Auch Morddrohungen habe er erhalten.

Die Kritik an Roland Tichys Job bei Xing ist nicht neu. Anlass ist Tichys nach eigenen Angaben "liberal-konservatives" Blog Tichys Einblick. Die Kritik intensivierte sich jedoch am Wochenende nach einem umstrittenen Beitrag, der "grün-linke Gutmenschen" als "geistig-psychisch krank" ferndiagnostizierte.
tichyseinblick.de, turi2.de (Background)

Social-Media-Nutzer verlassen Xing – wegen Roland Tichy.

Roland Tichy 150Xing verliert reihenweise Nutzer, die gegen die Herausgeberfunktion von Roland Tichy bei Xing-News protestieren, der gleichzeitig auf seinem Blog Tichys Einblick eine stramm konservative Linie fährt. Ein Boykott des Karrierenetzwerks ist seit 2016 im Gespräch, berichtet Peter Ohnacker. Aktueller Anlass ist ein kürzlich erschienener Text von Jürgen Fritz, der "grün-linke Gutmenschen" als "geistig-psychisch krank" ferndiagnostiziert - der Text ist mittlwerweile entfernt. Besonders auf Twitter kündigen Nutzer an, ihre Xing-Mitgliedschaft zu beenden, darunter TLGG-Kreativdirektor Mathias Richel.
blogrebellen.de (Twitter-Debatte), tichyseinblick.de (umstrittener Blog-Beitrag, mittlerweile gelöscht), twitter.com (Tweet Richel)

Zitat: Roland Tichy will nicht als Scharfmacher gelten.

Roland Tichy 150"Wenn man von der liberal-konservativen Seite kommt, wird jede Überschrift zelebriert als Angriff auf das Grundgesetz."

Roland Tichy streitet Clickbait für Facebook bei Tichys Einblick ab – auch die "linksgestrickteren Kollegen" würden ähnlich entschieden und witzig formulieren.
youtube.com (7-Min-Interview), youtube.com (15-Min-Fassung)

Facetime mit … Roland Tichy: “Das Geschrei wird schriller, aber leiser”.


Der Meinungskrieg geht weiter: Roland Tichy blickt auf ein erfolgreiches Jahr als Medienunternehmer zurück. Der Ex-Chefredakteur der "WirtschaftsWoche" polarisiert mit Tichys Einblick online und in Print. Seinen Kritikern unterstellt Tichy "böse Absicht" – wer anderer Meinung sei, werde in Deutschland schnell als AfD-nah oder Nazi dargestellt. "Das Geschrei wird schriller, aber leiser", sagt Tichy im turi2.tv-Gespräch – immer mehr Menschen bildeten sich ihre Meinung im Netz selbst.

Sie würden Stereotype und Urteile von außen nicht mehr einfach akzeptieren, sondern selber nach Fakten suchen. Auf den Vorwurf, selbst mit Sterotypen zu arbeiten, geht Tichy nicht ein und spielt den Ball zu Kollegen: Auch die "grandiose taz" arbeite mit provokanten Überschriften. Tichys Einblick soll 2017 weiter wachsen und multimedialer werden. Geschichten der Zeitschrift "Tichys Einblick" werden zu Videos – die wechselseitige Durchdringung der Medien mache Spaß.
youtube.com (7-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2), youtube.com (ungekürzte 15-Min-Fassung)

Aus dem Archiv: interview2 mit Roland Tichy über seine Arbeit für Xing.

Ungeschnitte Fassung des Gesprächs:

Roland Tichy sieht viele Fehlentwicklungen im Journalismus.

Roland Tichy 150Roland Tichy beobachtet Kumpel-Journalismus auf der einen und Glaubens-Journalismus auf der anderen Seite – und findet beides falsch. Journalisten sollten sich manchmal "gewaltsam losreißen" und auch Kumpel kritisch angehen. Der "neue deutsche Kampagnen-Journalismus" erinnert Tichy an die Nazi-Zeit.
kress.de, turi2.de (Video-Interview)

Aus dem turi2.tv-Archiv:

Zitat: Roland Tichy und die Pralinen der Kollegen.

Roland Tichy 150"Der durchschnittliche deutsche Journalist hasst nichts so sehr wie seine Leser. Die sollen bitte schön Geld überweisen und das Maul halten. Ertragen kann er Leser nur, wenn sie ihn loben und Pralinen schicken."

Roland Tichy polemisiert im Interview mit "kress pro" gegen seine Kollegen.
"kress pro" 2/2016, S. 54-59 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Die wirklich großen Journalisten waren immer visionäre Geschäftsleute. Sie haben immer auch unternehmerisch gedacht."

"Digitalunternehmer müssen nicht programmieren lernen. Wir müssen nur die vorhandenen Werkzeuge nutzen. Niemand erwartet vom Friseur, dass er eine Schere erfindet. Es muss damit schneiden können."

"Verlage haben alle erst mal Millionen mit irgendwelchen Content-Management-Systemen versenkt. Auch die Krautreporter haben sich mit Technikbastelei übernommen und Inhalte vernachlässigt. Das ist Wichtigtuerei, leider sauteure."

"Die Killeranwendungen kommen von 50-Jährigen, die ihren Markt kennen, sich aus dem Regal eine Standardsoftware dazuholen und dann loslegen."

"Wenn die Inhalte stark sind, braucht der Leser kein technisches Chichi."

"Mitleid kriegt man umsonst, Neid muss man sich erarbeiten und Missgunst war schon immer die zweithöchste Form der Anerkennung nach dem Plagiat."

Meinung: Roland Tichy zur Berichterstattung über Köln.

Roland Tichy 150Roland Tichy findet, dass viele Medien und Journalisten die Ereignisse von Köln verharmlosen: Ihm fallen "vermeintlich kühle, sachliche Berichte" auf, die "die Leiden der Frauen relativieren" wollen. Sein Fazit: Journalistische Maßstäbe würden so weit hochgehängt, bis "eine Berichterstattung nicht mehr möglich" sei. Außerdem fragt sich Tichy, warum nicht ausgesprochen werden soll, "was ist: Es handelt sich um Migranten. Ob es jetzt Merkel-Migranten aus diesem Sommer sind, oder solche, die schon länger hier sind - diese Differenzierung kann und soll später erfolgen".
rolandtichy.de

turi2.tv: Roland Tichy stößt Wirtschaftsdebatten an.


"Wir alle sind Teil der Wirtschaft." Roland Tichy versteht sich in seinem neuen Job als Herausgeber der Xing News und der Debatten-Plattform Klartext als "Knotenpunkt eines Netzwerks". In dem sei es die Rolle von Journalisten, Themen zu finden, Debatten anzustoßen und zu moderieren. Dadurch entstehe "eine andere Sicht auf die Dinge". Der eigentliche Wissensgewinn komme aber durch die Entscheider der Wirtschaft. "So viel Wissen gibt es sonst nirgends", sagt Tichy stolz im turi2.tv-Interview.

Als Konkurrenz zu etablierten Wirtschaftsmedien wie dem "Handelsblatt" oder seinem ehemaligen Arbeitgeber, der "Wirtschaftswoche", sieht Tichy das Portal nicht. Schließlich würden die Entscheider bei Xing miteinander reden: "Bei uns ist es ja ein Inside-View, wir berichten von innen aus der Wirtschaft." Tichy sieht die Wirtschaftsredaktionen von Medien als Partner, verleugnet aber nicht den Ehrgeiz, "immer wieder auch mal zitiert zu werden".
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Roland Tichy startet Wirtschaftsmagazin “Klartext” bei Xing.

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Roland reloaded: Roland Tichy ist zurück auf der Bühne der Wirtschaftsmedien - nicht gedruckt, sondern vernetzt. Das Business-Netzwerk Xing hat heute das Online-Magazin Klartext gestartet, dessen Herausgeber Tichy ist. Im Editorial kündigt der Ex-"Wiwo"-Chef Fakten und Positionen "aus erster Hand, unverfälscht, schnörkellos, direkt, kontrovers" an. Für Klartext schreiben "Persönlichkeiten, die etwas zu sagen haben", zugleich ist jeder Xing-Nutzer aufgerufen, selber zum Autor zu werden und in Kommentaren Stellung zu beziehen oder die Argumente der Autoren in Frage zu stellen. Die Redaktion moderiert die Diskussion. Tichys Vision ist, dass Xing "zum Sprachrohr der wirtschaftlich Aktiven in Deutschland" wird.

Den Auftakt machen unter anderem Post-Chef Frank Apppel, der Finanzvorstand der Deutschen Bank, Marcus Schenck, und DGB-Vize-Chefin Elke Hannack. Deren Beiträge dürften mit zeitlichem Vorlauf pünktlich zum Start von Klartext geplant gewesen sein. Spannend bleibt, ob die Business-Elite genug Zeit findet, kontinuierlich Nachschub zu liefern und die "wirtschaftlichen Aktiven" wirklich so fleißig kommentieren, dass eine echte Diskussion in Gang kommt und am Laufen bleibt.
horizont.net, xing.com (Tichy)

Wolfgang Herles schreibt für Roland Tichy.

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Triumph für Tichy: Wolfgang Herles, 65, schmückt künftig die Liste der Autoren, mit denen Roland Tichy, wortgewaltiger, konservativer Polemiker, und bis 2014 Chefredakteur der "Wirtschaftswoche", in seinem Blog Tichys Einblick liberal-konservativen Meinungen einen Platz im Netz gibt. Herles, Autor und bis eben ZDF-Moderator u.a. der Literatursendung Das blaue Sofa, verlässt den Mainzer Sender nach 31 Jahren und arbeitet künftig als freier Publizist und Autor. Für "Tichys Einblick" liefert er ab heute immer samstags die Kolumne Herles fällt auf, in der er sich über die "Gefallsüchtigen" in Medien und Politik auslässt.

Herles hat 40 Jahre fürs Fernsehen gearbeitet, erst für den Bayerischen Rundfunk, ab 1984 fürs ZDF als Leiter Innenpolitik und als Redaktionsleiter von Aspekte. Außerdem hat der studierte Germanist und Historiker Kultur- und Polit-Magazine moderiert - zuletzt die Literatursendung "Das blaue Sofa". Gestern Abend sendete das Zweite seine zweiteilige Dokumentation Wo das Morgen beginnt, eine Reportage über die Datumsgrenze im Pazifik. (Foto: Hans Scherhaufer)
turi2 - eigene Infos, rolandtichy.de

Dieter von Holtzbrinck bricht mit Roland Tichy.

Draußen vor die Tür: Dieter von Holtzbrinck hat sich von Roland Tichy, 59, dem langjährigen Chefredakteur der “Wirtschaftswoche” und kurzzeitigen Geschäftsführer der DvH Ventures getrennt. In einer Pressemitteilung schlägt DvH seinem Leitenden Angestellten die Tür an die Nase: Holtzbrinck betont, dass Tichy “fortan auch publizistisch nicht mehr für... Weiterlesen ...

Roland Tichy will ein liberales Webmagazin.

David gegen Goliath: Roland Tichy, bis zum Sommer Chefredakteur der “Wirtschaftswoche”, will mit rolandtichy.de ein eigenes Web-Magazin etablieren. Eine “liberale Meinungsseite gegen den vorherrschenden Mainstream” soll es werden, ein unabhängiges Wirtschafts- und Politik-Magazin, erklärt Tichy im turi2-Interview. Tichy glaubt, dass Innovationen nicht aus etablierten Medienhäusern kommen, sondern “von... Weiterlesen ...

Zitat: Roland Tichy über Redaktionskultur.

Roland Tichy"Was eben Controller nicht kapieren: Journalisten schreiben für einen Titel, den sie lieben, hassen, inhalieren; meist stehen sie damit auf und gehen damit schlafen. In Gemeinschaftsredaktionen dagegen zerrinnt diese Identifikation; das Besondere wird weggehobelt, der Geist des Blattes geht vor die Hunde."
 
Roland Tichy, Multi-Ex-Chefredakteur, konstatiert bei Gruner + Jahr: "Angst essen Hirn auf".
rolandtichy.de

interview2: Roland Tichy.


Roland Tichy war der Neuling in München: Als Moderator der Elefantenrunde 2011 war er der neue Dompteur in der wichtigsten Manege der Medientage. Im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv wagte der Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" im Anschluss an das Podium einen Blick in die Glaskugel: In zehn Jahren, so Tichy, könnten ganz andere Elefanten den Münchner Medienzirkus bevölkern - die Manager der aufstrebenden Medienkonzerne aus Kalifornien.
youtube.com/user/turi2tv

fragebogen2: Roland Tichy.


Roland Tichy kann auch anders: Der langjährige Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" könnte gut und gerne auch eine Gartenbau-Zeitschrift leiten. Schließlich gesteht er im Video-Fragebogen von turi2.tv sein Talent als "Balkon-Apfel-Birnbaum-Tomatenzüchter". Und dann wäre da noch der "Focus", dessen Gründer Helmut Markwort zu den Vorbildern von Tichy zählt. Warum, das erklärt der "Wiwo"-Chef am besten selbst. Für eine Minute mit dem telegenen Roland Tichy bitte einfach ins Videofenster klicken.

Urteil: Recherchezentrum Correctiv darf “Tichys Einblick” öffentlich kritisieren.

Tichys Einblick darf vom Recherchezentrum Correctiv unter bestimmten Umständen als "teils falsch" gekennzeichnet werden, zitiert die "FAZ" aus dem 45-seitigen Urteil des Landgerichts Mannheim. Zur Presse gehöre auch die Medienkritik, eine "Begleiterscheinung funktionsgerechten Pressehandelns". Roland Tichy hatte wegen unlauteren Wettbewerbs geklagt.
faz.net (Paid)

Berufe mit Zukunft von A-Z: X wie Xing-Digital-Kommunikatorin – Lisa Nölting.


Veteranin unter 30: Lisa Nölting, Partner Relationship Managerin beim Karriere-Netzwerk Xing, organisiert die jährlich stattfindende Konferenz New Work Experience mit, verhandelt mit Sponsoren und kümmert sich um Kontakte zu Influencern. Für die turi2 edition #8 erklärt sie Markus Trantow, wie sie sich ihren Job "selbst zusammengeschneidert" hat. Lesen Sie das ganze Porträt über Lisa Nölting hier als Online-Text oder hier im kostenlosen E-Paper des Buchs und klicken Sie hier den Videofragebogen.

Oswald Metzger wechselt von “The European” zu “Tichys Einblick”.

Tichys Einblick wirbt Chefredakteur Oswald Metzger, 63, beim Debatten-Magazin The European ab. Er leitet künftig das Berliner Büro des "liberal-konservativen Meinungsmagazins" von Roland Tichy. Metzger hat eine bunte politische Karriere hinter sich: In seiner Jugend trat er in die SPD ein, saß für die Grünen im Bundestag und ist seit 2008 Mitglied der CDU. Seit vielen Jahren ist Metzger freier Publizist und regelmäßiger Talkshow-Gast.
finanzenverlag.info

Renner: Meedia, Global Edition und Tichy kosten Steingart den Job.


Gründe für den Gang des Gabors: Der üblicherweise gut informierte Kai-Hinrich Renner legt den Kopf auf die Schiene der Handelsblatt Media Group und spekuliert über die Gemengelage, die Verleger Dieter von Holtzbrinck bewogen hat, seinen Junior-Verleger Gabor Steingart zu defenestrieren. Zum ersten habe der von Steingart erworbene Mediendienst Meedia die "erhofften Synergien" mit dem Marketingtitel "Absatzwirtschaft" nicht gehoben.

Die englischsprachige Global Edition, als rheinische Mischung aus "Economist" und "Business-Insider" projektiert, sei ein "Fass ohne Boden". Auch Steingarts Personalentscheidungen hätten immer wieder zu einem gewissen Kopfschütteln geführt. Bei der "Wirtschaftswoche" hatte Steingart 2014 den zumindest ökonomisch erfolgreichen Roland Tichy abgelöst, Nachfolgerin Miriam Meckel habe keine besseren Zahlen geliefert.
abendblatt.de

Das sind die zehn meistgeklickten turi2.tv-Beiträge.


Die Branche im Bewegtbild: Wir haben unsere inzwischen rund 700 Video-Produktionen nach den beliebtesten Clips durchsucht. Auf einer Seite gebündelt finden Sie die Top Ten turi.tv zum gemütlichen Durchklicken: Richard Gutjahr etwa erzählt über seine Terror-Berichterstattung, Peter Turi lässt sich 2009 durchs Google-Büro führen und Giovanni di Lorenzo geht die Branche wegen der Flüchtlings-Berichterstattung kritisch an. Weiterlesen und Videos anschauen ...

Tichys Einblick bringt Buch-Edition heraus.

Roland Tichy bringt unter der Marke Tichys Einblick eine Buch-Edition heraus. Im Finanzbuch Verlag der Münchener Verlagsgruppe erscheinen zunächst die Titel "Dunkelflaute" über die Energiewende, "Spurwechsel" zum Thema Flüchtlingspolitik und "Demokratie im Sinkflug". Die Bücher kosten jeweils zwischen 17 und 20 Euro.
tichyseinblick.de

Korrektur: In einer früheren Fassung hatten wir berichtet, der Finanzen Verlag, der auch das Print-Monatsmagazin von "Tichys Einblick" herausbringt, verlege die Buch-Edition. Das ist falsch. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Blattkritik.

Blattkritik heißt eine Rubrik, die seit April 2015 bei turi2.de erscheint. Nach dem Prinzip des Reigens kritisiert jeweils ein Chefredakteur eine Zeitschrift, eine Zeitung oder ein Online-Portal, um daraufhin mit seinem Blatt selbst Gegenstand der Blattkritik zu werden. Hin und wieder durchbricht turi2 den Reigen – dann werden... Weiterlesen ...

Scholz & Friends distanzieren sich von #KeinGeldFürRechts.

stefan-wegner-150Scholz & Friends: Stefan Wegner, Geschäftsführer bei S&F Berlin, nimmt Stellung zur Kritik an seiner Agentur im Rahmen von #KeinGeldFürRechts - und distanziert sich von der Aktion. Er berichtet bei wuv.de über Facebook-Hetze, Drohanrufe und Boykottaufrufe gegen die S&F und den Initiator der Aktion Gerald Hensel. Wegner übt aber auch Kritik an Hensel und bezeichnet dessen Reaktionen auf Anfeindungen als "überzogen". Die Aktion selbst habe "an einigen Stellen unnötig provoziert" und sei zum Teil "nicht konsistent bei der Nennung der betroffenen Medien" gewesen. "Scholz & Friends hätte diesen Weg nicht gewählt", sagt Wegner und zitiert Roland Tichy, Betreiber des Blogs Tichys Einblick, mit den Worten: "Demokratie ist eine ständige, gegenseitige Zumutung" - dazu zähle auch die Aktion #KeinGeldFürRechts.
wuv.de, turi2.de (Background)

“Tichys Einblick” startet mit vielen Abos – ein Buchverlag soll folgen.

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Meinung bringt Moneten: Roland Tichy beliefert am Montag eine vierstellige Zahl an Abonnenten mit der Erstausgabe seines Magazins. Der Ex-"WiWo"-Chef druckt sein liberal-konservatives Blog 70.000-fach aus und verlangt dafür acht Euro. Den Titel von "Tichys Einblick" ziert – unvermeidbar – eine ratlose Kanzlerin, Bettina Röhl schreibt über den "Horror der ewigen Kanzlerschaft Merkel". Tichy will laut kress.de unter dem Label "Tichys Einblick" auch Bücher herausgeben, was der nächste logische Schritt zu einem kleinen Medienhaus wäre.

Tichys Team publiziert aber nicht nur von der Website bekannte Töne auf Papier, es gibt auch hervorstechende Formate: Mit Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann steigt Tichy in ein neues Elektroauto. Den Talk während der Tour halten mehrere Kameras innerhalb und außerhalb des Wagens fest – eine aufwändige Produktion fürs Digitale. Der zum Verleger mutierte Chefredakteur betont, dass "Tichys Einblick" onlinegetrieben sei: "Andere Verlage verstehen Internet als Vertriebskanal, wir bringen Internet ins Print."
kress.de, tichyseinblick.de, turi2.de (Video-Interview)

Aus dem turi2.tv-Archiv:

Online-Portal “Tichys Einblick” bekommt einen Print-Ableger.

Roland Tichy - Tichys Einblick 600
Internetausdrucker: Roland Tichy macht wieder in Papier. Der Ex-Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" bringt zusammen mit dem Münchner Finanzen Verlag eine Printausgabe von Tichys Einblick an den Kiosk, berichtet "Horizont". Das Monatsmagazin speist sich aus Tichys gleichnamigem, nach eigener Einschätzung "liberal-konservativen" Autoren- und Debattenportal. Die erste Ausgabe mit rund 100 Seiten und 70.000 Exemplaren Auflage erscheint am 10. Oktober für acht Euro. Tichy agiert als Lizenzgeber und Herausgeber. Stephan Paetow, von 2002 bis 2009 Vizechefredakteur vom "Focus" und Kolumnist bei "Tichys Einblick", übernimmt die Redaktionsleitung.

Die Print-Ausgabe von "Tichys Einblick" will rund ein Fünftel der Online-Beiträge in Papierform bringen, dazu kommen Interviews und Bildstrecken, die später auch online gestellt werden. Tichy sieht das gedruckte Heft als eine Art "Fanartikel" und berichtet von Lesern, die sich die besten Texte "hübsch ausgedruckt und gebunden" gewünscht haben. Gespräche mit Grossisten hätten ergeben, dass der Markt ein liberal-konservatives Magazin brauche, "dass man mit Anstand mit sich herumtragen kann".
horizont.net, turi2.de (Blattkritik "Tichys Einblick"), turi2.tv (Interview Roland Tichy)

Xing wächst bei Umsatz, Gewinn und Mitgliedern.

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Ka-ching bei Xing: Burdas Karriere-Netzwerk wächst und gedeiht. Für 2015 meldet Xing rund 1,6 Mio Neuanmeldungen - so viele wie noch nie. Die Zahl der Mitglieder wächst auf 10,1 Mio, davon 880.000 zahlende Kunden mit Premium-Account. Der Umsatz des Netzwerks legt um stolze 21 % auf 123 Mio Euro zu. Größter Umsatzposten sind die Einnahmen aus Abo-Gebühren, die 73 Mio Euro ausmachen. Auch der Gewinn macht einen Sprung nach vorn und wächst um 186 % auf 17,6 Mio Euro.

Die im Oktober gestartet Content-Offensive kommt offenbar langsam in Gang. Im Debatten-Magazin Klartext, hinter dem Roland Tichy als Herausgeber und Jennifer Lachman als Chefredakteurin stehen, seien "schon mehr als 1,2 Millionen Mal Artikel geklickt" worden, meldet das Unternehmen in seiner Pressemitteilung. Das gesamte News-Angebot von Xing zählt 2,6 Mio Unique User im Monat.

Über seine Österreich-Tochter kununu streckt das Burda-Netzwerk seine Fühler in die USA aus. Das Arbeitgeber-Bewertungsportal startet dort ein Joint Venture mit der Jobbörse Monster. Von Boston aus wollen die Unternehmen ihre Chancen auf dem US-Markt sondieren.
boerse.ard.de, focus.de

“Tagesspiegel” stellt digitales Debattenportal “Causa” vor.

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Turner contra Tichy: Der "Tagesspiegel" baut neben seiner gedruckten "Causa"-Beilage ein digitales Debattenportal auf. Herausgeber Sebastian Turner will komplexe Themen wie Medienkritik oder Russland-Politik breit ausdiskutieren. Turner konkurriert mit dem Portal, das noch in der Beta-Version ist, direkt mit Roland Tichy, der Xing Klartext aufbaut.

Die Zeitung müsste "mit der Sackkarre ausgeliefert werden", wenn sie jeden Tag alle Facetten darstellen würde, sagte Turner. Online gebe es den Raum und zugleich die Notwenigkeit, zu verknappen. Kernargumente aller Beiträge werden deshalb in twitterfreundlichen 120-Zeichen-Sprechblasen zusammengefasst. Autoren aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft liefern Gastbeiträge. Ihre Positionen werden auf einer Landkarte der Meinungen visualisiert, um die Bandbreite einer Debatte darzustellen.
causa.tagesspiegel.de, turi2 vor Ort in Berlin

Xing will 100 neue Mitarbeiter einstellen.

xing150Xing will kommendes Jahr rund 100 neue Mitarbeiter einstellen, um die eigenen Angebote auszubauen oder neue zu entwickeln, kündigt Xing-CEO Thomas Vollmoeller im "Wiwo"-Interview an. Die Produktoffensive lässt sich Xing jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag kosten, 300 Mitarbeiter seien mit der Entwicklung neuer Produkte beschäftigt. Das Meinungsformat Xing Klartext mit Jennifer Lachman als Chefredakteurin und mit Roland Tichy als Herausgeber sei "erfreulich gestartet".
wiwo.de. turi2.de (Background)