Hör-Tipp: Für Stephan Scherzer sind Redakteur und Techniker im Digitalen gleichberechtigt.

Hör-Tipp: “Man muss den Maschinenraum verstehen wollen”, sagt Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des VDZ, im Geek-Week-Podcast von Marcus Schuler. Redakteure und Techniker seien im Digitalen gleichberechtigt. Begeistert erzählt Scherzer, wie er in den frühen 1990er Jahren als Chefredakteur der “Mac World” das Layout mit Schere und Kleber durch Desktop-Publishing ersetzt hat.
geek-week.de (45-Min-Audio)

Zitat: VDZ-Chef Stephan Scherzer beklagt mangelnde Plattformfähigkeit bei Verlagen.

Stephan Scherzer“Was Verlage in der analogen Welt immer ausgezeichnet hat, war die Stärke ihrer Vielfalt. In der digitalen Welt erweist sich ihr Mangel an Plattformfähigkeit als Schwäche.”

VDZ-Chef Stephan Scherzer betont im Gespräch mit “Horizont”, dass der Wille zur Kooperation bei den Verlagen steigt und dies gut sei.
“Horizont” 09/2018, S. 10 (Paid)

lexikon2: Stephan Scherzer.


Stephan Scherzer ist als Hauptgeschäftsführer des VDZ qua Amt der Cheflobbyist der deutschen Zeitschriften-Branche. Seit dem großen Krach um die Nachfolge des langjährigen Präsidenten Hubert Burda 2016 kämpft Scherzer um das Standing des geschrumpften Verbandes. Zur Jahrestagung des VDZ in Berlin, die heute beginnt, bedenkt turi2 ihn mit einem Eintrag ins lexikon2. Weiterlesen …

Zitat: VDZ-Chef Stephan Scherzer glaubt nicht an guten Willen von Facebook, Google & Co.

“Mark Zuckerberg, Eric Schmidt und Jeff Bezos lassen sich nicht mit guten Worten beeindrucken.”

VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer glaubt, dass nur gesetzliche Regularien gleiche Bedingungen zwischen globalen Tech-Giganten und deutschen Verlagen schaffen können.
“New Nusiness” 45/2017, S. 26/27 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

“Das Verbraucherbild muss sich am aufgeklärten, informierten Menschen orientieren, der in der Lage ist, Entscheidungen selbst zu treffen, und am nicht am unmündigen Bürger, den man durch staatliche Regulierung vor sich selbst schützen muss.”

“‘Verantwortlich im Sinne des Presserechtes’ ist ein Qualitätssiegel, das es in sozialen Netzwerken nicht gibt.”

Aus dem Archiv von turi2.tv: Stephan Scherzer beantwortet den fragenbogen2.

Zitat: VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer sieht Fake News als Chance für die freie Presse.

“Verlage sind nicht die Müllmänner der sozialen Netzwerke.”

VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer sieht die Fake-News-Flut bei Facebook & Co als Problem der Netzwerke – nicht der Verlage. In Zeiten staatlich verbreiteter Lügen in der Türkei oder den USA “kann die unabhängige Presse zeigen, was sie kann”.
“Horizont”, 11/2017, S. 16 (Paid)

Zitat: Stephan Scherzer findet, jede Kritik habe ihre Grenzen.

stephan-scherzer-150“In Deutschland hat jeder das Recht auf seine eigene Meinung und kann die auch deutlich sagen, schreiben oder auf Demonstrationen vertreten, aber niemand hat das Recht auf eigene Fakten.”

VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer ist besorgt, weil der “Lügenpresse”-Vorwurf nun selbst gegen Auto- oder Computer-Magazine erhoben wird.
meedia.de

Zitat: Stephan Scherzer kritisiert die russischen Mediengesetze.

Stephan Scherzer-150“Als Russland die Mediengesetze geändert hat, hatten die Verleger keine Möglichkeit vor ein Gericht zuziehen. Wir reden über mehrere Hundert Millionen Euro, die sie verloren haben.”

Stephan Scherzer, VDZ-Hauptgeschäftsführer, will sich deswegen weltweit für Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit einsetzen.
wwwagner.tv (9-Min-Audio)

turi2.tv: VDZ-Chef Stephan Scherzer sieht Boom für Independants.

Boom für Spezial-Zeitschriften: “Die Zahl der Zeitschriften nimmt deutlich zu”, sagt VDZ-Chef Stephan Scherzer im Interview mit Peter Turi am Rande des VDZ Innovations-Gipfels in Berlin. Zwar schrumpfen bei den großen Publikumstiteln die Auflagen, doch ein Zeitschriftensterben wie in den USA sieht Scherzer nicht – im Gegenteil: Weil… Weiterlesen …

Wir graturilieren: Stephan Scherzer wird 51.

Stephan Scherzer-VDZ-600
Wir graturilieren: Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des Zeitschriften-Verleger-Verbandes VDZ, wird heute 51. Besonders gefreut hat sich der Print-Lobbyist im abgelaufenen Lebensjahr über die positiven Reaktionen auf die VDZ-Kampagne zur Pressefreiheit. Bedenklich findet er den “anhaltenden Trend zur Bevormundung in Politik und Gesellschaft”. Scheinbar frei von persönlichen Wünschen hofft Scherzer, dass “die Vielfalt, die redaktionelle Leistung und Unabhängigkeit unserer Presselandschaft erkannt und geschätzt wird”.

Auch am Geburtstag beschäftigt den VDZ-Mann die Begrüßung der Bundeskanzlerin als Rednerin auf dem VDZ Publishers’ Summit Anfang November. Trotzdem findet er ein paar Momente, um Glückwünsche entgegenzunehmen: per Print, Web, Mobile, Social – und per Handschlag. Nur auf den Oktoberfest ist er zur Feier seines Ehrentages in diesem Jahr “leider nicht” anzutreffen.
twitter.com/stephanscherzer, turi2.tv (6-Min-Interview), turi2.tv (fragebogen2)

Zitat: Stephan Scherzer widerspricht Christian Wulff.

Stephan-Scherzer150Lieber Christian Wulff, Zeitschriften erreichen in Deutschland so viele Menschen wie nie zuvor. Damit verdienen die Verlage ihr Geld. Lassen Sie uns über die Welt der Verlage sprechen. Ich melde mich bei Ihnen.

VDZ-Chef Stephan Scherzer teilt die Diagnose des Altbundespräsidenten, Verlage würden Erfolge heute eher mit Partnervermittlungen erzielen, nicht.
per Mail

turi2.tv: VDZ-Chef Stephan Scherzer sieht Boom für Independants.

Boom für Spezial-Zeitschriften: “Die Zahl der Zeitschriften nimmt deutlich zu”, sagt VDZ-Chef Stephan Scherzer im Interview mit Peter Turi am Rande des VDZ Innovations-Gipfels in Berlin. Zwar schrumpfen bei den großen Publikumstiteln die Auflagen, doch ein Zeitschriftensterben wie in den USA sieht Scherzer nicht – im Gegenteil: Weil… Weiterlesen …

Zeitschriften-Branche stagniert – und setzt ihre Hoffnungen auf den Vertrieb.


Digitalvertrieb hui, Werbung pfui: Die deutschen Zeitschriftenverleger erwarten für dieses Jahr einen stabilen Umsatz – aber eine völlig gegensätzliche Entwicklung in den Segmenten. Der Bereich digitale Werbung, E-Commerce und Rubriken soll um 9,6 % wachsen, digitaler Vertrieb um 14,5 %, Events und Corporate Publishing um 3,8 %, geben die Mitglieder des VDZ laut Trend-Umfrage an. Umsätze mit Print-Vertrieb werden um 3,8 % zurückgehen, das Anzeigengeschäft um 4,2 %. Fach- und Publikumsverlage erzielten 2018 zusammen 20,6 Mrd Euro Umsätze – eine Steigerung um mehrere Milliarden, weil Methoden geändert wurden.

Die Hoffnung der Branche liegt auf dem Vertrieb: 4 Mrd Euro setzten Publikumszeitschriften 2018 mit Abos und Einzelverkäufen um – die Zahl hat der VDZ neu und erstmals über IVW-Zahlen hinaus erhoben. Einnahmen aus dem Lesermarkt werden wichtiger, sagt VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer (Foto, links). Einerseits weil das Geschäft mit Print-Anzeigen weg bricht. Andererseits weil digitale Werbedollars hauptsächlich bei Google und Facebook landen. Scherzer hofft auf ein Umdenken der Werbungtreibenden weg von den Plattformen: “Wenn sich das Mindset der Buchenden nicht ändert, sind wir bei 85 bis 90 % in drei Jahren.”

Die Zahl der Publikumszeitschriften wächst trotz sinkender Reichweiten der großen Titel immer weiter. 2018 zählte der VDZ 1.625 Magazin-Titel, ein Plus von 38 % verglichen mit 2001. 45 % der Verlage planen auch in diesem Jahr neue, regelmäßig erscheinende Printtitel, 60 % Print-Sonderausgaben. Scherzer glaubt fest an eine analoge Zukunft – selbst Airbnb baue jetzt Hotels und Amazon eröffne Geschäfte. Zudem habe 20 Jahre Medienwandel gezeigt, dass alle Verlage noch da seien: “Ich habe den Eindruck, dass in dieser Branche noch immer Geld verdient wird.”
turi2 bei VDZ-Pressekonferenz in Berlin, vdz.de (Mitteilung) vdz.de (PDF-Dokument)

VDZ-Bilanz: Immer mehr Zeitschriften sorgen für immer weniger Umsatz.


Früher war mehr Papier: Die deutschen Zeitschriftenverleger rechnen 2018 mit stabilen Umsätzen, die allerdings immer weniger von Print getragen werden. Auf 55 % sinkt dieses Jahr der Anteil von Vertriebs- und Anzeigenerlösen im Gedruckten. Der Anteil digitaler Geschäfte (21,5 %) und sonstiger Felder (23,5 %) wie etwa Events wächst. VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer schließt im Video-Interview von turi2.tv nicht aus, dass die Zeitschriftenbranche in zwei bis drei Jahren weniger als die Hälfte ihrer Umsätze über Zeitschriften macht. Trotzdem gibt es am Kiosk immer mehr Titel.

Im vergangenen Jahr sind 90 neue, regelmäßig erscheinende Publikumstitel herausgekommen, 37 stellten die Verlage ein. Das waren mehr neue Titel und weniger Einstellungen als 2016. Zusammen mit der Fachpresse kommt die deutsche Branche auf rund 5.600 periodisch erscheinende Zeitschriften. Im Jahr 2017 machten Magazinverlage 14,8 Mrd Euro Umsatz mit 60.000 Mitarbeitern – Tendenz gleichbleibend. Die 1,7 Mrd verkauften Zeitschriften erreichten 94 % der Bevölkerung.

Fast die Hälfte der Verlage will in diesem Jahr redaktionelle Digitalangebote starten. Die politischen Forderungen des VDZ richten sich deshalb vor allem auf den digitalen Bereich: Der VDZ fordert eine grundlegende Überarbeitung der E-Privacy-Richtlinie auf EU-Ebene. Der Verband befürchtet 30 % Umsatzverlust bei digitaler Werbung, weil den Verlagen die Datenerhebung erschwert werde. Außerdem fordern die Verleger, als Rechteinhaber im EU-Urheberrecht anerkannt zu werden. (Foto: Jens Twiehaus für turi2)
turi2 vor Ort bei der VDZ-PK in Berlin, vdz.de, turi2.tv (100-Sek-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Verlage fürchten Reichweitenverlust bei Facebooks Timeline-Tests.

Facebook-LogoFacebooks Timeline-Experimente machen die Verlage nervös, sie fürchten weniger Reichweite und mehr Kosten, beobachten Thomas Nötting und Lisa Priller-Gebhardt. Facebook sei “ein klassischer Frenemy”, sagt VDZ-Chef Stephan Scherzer. Ein Zugeständnis des Konzerns an die Verlage sei aber die im November startende Paywall-Variante des Instant-Articles-Programms.
“W&V 44-2017”, S. 14-15 (Paid)

VDZ fordert ein Ministerium fürs Digitale.

Zeitschriften-Verleger verlangen von der künftigen Bundesregierung ein “Digitalstaats-Ministerium”. Es soll digitale Politik schneller umsetzen, sagt VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer. Die Verleger wollen vor allem Google und Facebook an die Kette legen: Die Regulierung der Plattformen dauere viel zu lang, ihre Wettbewerbsfeindlichkeit schade der freien Presse. Die Forderung nach einem Digitalministerium unterstützt auch die FDP.
“W&V” 38/2017, S. 26-29 (Paid)

VDZ sucht transparent und ohne Zeitdruck Nachfolger für Holthoff-Pförtner.

VDZ will die Suche nach einem neuen Präsidenten “mit ausreichender Zeit” angehen und dabei alle Fach- und Landesverbände einbinden, schreibt Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer in einer E-Mail an alle 500 VDZ-Mitglieder, aus der Meedia zitiert. Die Wahl soll am 5. November stattfinden. Ohne Zeitdruck und mit Transparenz wolle Scherzer die Fehler der Nominierung von Stephan Holthoff-Pförtner vermeiden, schreibt Gregory Lipinski und sieht Burda-Vorstand Paul-Bernhard-Kallen sowie Gruner+Jahr-Chefin Julia Jäkel als heiße Kandidaten.
meedia.de

Zeitschriften-Verleger wollen “Facebook-Gesetz” verhindern.

VDZ formuliert einen Fünf-Punkte-Plan, um das geplante “Facebook-Gesetz” der Bundesregierung zu stoppen. Internetkonzerne sollten nicht über die Meinungsfreiheit entscheiden, sagt VDZ-Chef Stephan Scherzer. Polizei und Gerichte müssten mit bestehendem Recht gegen Hassrede kämpfen. Facebook solle außerdem sicherstellen, rund um die Uhr erreichbar zu sein: “Im Zweifel müssen sie halt mal ein paar Leute mehr einstellen.” Scherzer fürchtet, dass Facebook und andere Netzwerke künftig schnell löschen statt gründlich zu prüfen.
turi2 vor Ort bei der VDZ-PK in Berlin, vdz.de

Zeitschriftenverlage halten sich wacker – Print wird unwichtiger.

Zeitschriften-Verlage melden für das vergangene Jahr 14,8 Mrd Euro Umsatz, im Vorjahr waren es 14,7 Mrd. Einen immer größeren Anteil machen Digital und Dienstleistungen wie Konferenzen und Datenbanken aus, meldet der Verband VDZ. Für dieses Jahr rechnen die Verlage mit 11 % Digitalwachstum und 7 % im sogenannten sonstigen Geschäft. Der Vertrieb wird voraussichtlich um 1,6 % schrumpfen, die Anzeigen um 1,9 %.

Print wird laut der Trendumfrage in diesem Jahr noch 57 % des Umsatzes ausmachen, im vergangenen Jahr waren es 60 %. Digital kommt auf 20 % (2016: 18 %), Sonstiges 23 % (2016: 22 %). Die digitalen Reichweiten sind inzwischen gleichauf mit Print-Reichweiten: Eine VDZ-Auswertung unter 55 Publikumszeitschriften ergibt, dass beide Kanäle je 2,1 Mio Nutzer pro “Erscheinungsintervall” erreichen. Die Nutzerschaft beider Kanäle überschneide sich kaum, sagt VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer. Verlage gründen deshalb weiter Print-Titel, die fokussiert auf Zielgruppen sind: Aktuell 1.596 Titel bedeuten einen Rekord. 46 % der Verlage planen aber auch neue redaktionelle Digitalangebote. (Foto: Jens Twiehaus)
turi2 vor Ort bei der VDZ-PK in Berlin, vdz.de

VDZ und BDZV fusionieren vorerst nicht.

vdz-bdzv-150VDZ und BDZV bleiben vorerst getrennte Verbände. Eine Fusion, über die vor vier Wochen zuletzt Kai-Hinrich Renner berichtet hatte, stehe beim Publishers’ Summit in Berlin nicht auf der Agenda, sagt VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer zu “Clap”. In der Politik sei es oft gut, wenn man “zweimal an die Tür klopfen kann”.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Basta: “Print and More” mag den VDZ-Geschäftsführer ganz besonders.

Stephan Scherzer-150Im Dutzend billiger: Das vom VDZ herausgegebene Magazin “Print and More” hat in seinem aktuellen Heft den VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer abgebildet. Soweit noch nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist vielmehr, wie oft Scherzer zu finden ist. Stefan Niggemeier zählt mindestens elf, vermutlich sogar zwölf Bilder mit ihm.
uebermedien.de

Hör-Tipp: Deutschlands Medienlandschaft ist einzigartig.

Stephan Scherzer-150Hör-Tipp: In keinem anderen Land der Welt gibt ein so breites Angebot an Presseprodukten und Meinungen, glaubt Stephan Scherzer, Geschäftsführer des VDZ. Sowohl Rechtsgesinnte als auch Moderate und Linksextreme finden ihre Zeitschriften an Kiosken. Im Interview mit Sissi Pitzer spricht Scherzer über Medien-, Format- und Meinungsvielfalt der deutschen Presse.
br.de (13-Min-Audio)

termine2: VZB-Jahrestagung 2016.

VZB-150Veranstalter: VZB
Ort: Lenbach Palais, Ottostraße 6, München.
Termin: 14. April, 14 bis 22 Uhr

Thema: International Publishing


Referenten (Auswahl):
Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer VDZ
Philipp Welte, Hubert Burda Media
Katarzyna Mol-Wolf, Geschäftsführerin Inspiring Network
Andreas Schoo, Geschäftsführer Bauer Media Group
Boris Schramm, Managing Director GroupM

v-z-b.de (Infos)

„Blattmachen und Verlegen hat viel mit Leidenschaft zu tun“.

“Deutschland hat eine weltklasse Magazinlandschaft”: Stephan Scherzer, Chef des Verlegerverbandes VDZ, sieht die deutsche Zeitschriften-Szene “agil, innovativ und vielfältig”. Innovationen kämen “vom kleinsten Independent-Verlag”, aber auch “von den großen Häusern”. Die Zeitschriftenkultur mit einem “leistungsfähigen Kioskgeschäft” sorgten mit dafür, dass die Hemmschwelle für neue Titel sinkt: “Wer fundiertes Wissen hat, kann sich auf der grünen Wiese mit einer Idee selbständig machen”, sagt Scherzer Im Interview mit der turi2 edition, die morgen früh als ca. 1.595. Publikumstitel an den Kiosk kommt. weiterlesen

Zitat: Verlage rufen nach der Politik.

Stephan-Scherzer150“Dass vielen Verlagen die Transformation schon ziemlich gut gelingt, darf doch kein Argument dafür sein, die freie unternehmerische Presse zu behindern und die global agierenden Digitalplattformen zu bevorzugen!”

Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitungsverleger, sieht die Politik in der Pflicht, die Rahmenbedingungen für Verlage und internationale Digitalfirmen anzupassen.
“Horizont”, Nr. 44, S. 13 (Paid)

Zitat: Pressefreiheit ist bares Geld wert.

Stephan Schwerzer 150“Wo es keine oder eingeschränkte Pressefreiheit gibt, gibt es auch keine unternehmerische Vielfalt und keine Freiheit in der Werbung.”

VDZ-Chef Stephan Scherzer begründet, warum sich seine Organisation in einer neuen Werbekampagne für die Pressefreiheit einsetzt. Pressefreiheit und wirtschaftlicher Erfolg gingen nicht nur bei den Verlagen Hand in Hand.
“W&V”, S. 24 (Paid)

“Spiegel”-Spionage: Verbände kritisieren Bundesregierung.

Spiegel-150Journalisten-Verbände springen dem “Spiegel” in der CIA-Abhöraffäre an die Seite: Julia Stein, Chefin des Netzwerk Recherche, spricht von einem “skandalösen Eingriff in die Pressefreiheit”, sollte die Bundesregierung die Abhörung stillschweigend toleriert haben, und fordert weitere Aufklärung. VDZ-Chef Stephan Scherzer bezeichnet die Ausforschung durch US-Geheimdienste als “Respektlosigkeit für den Wert journalistischer Arbeit”. Es habe den Anschein, Informantenschutz sei für die Bundesregierung “eine Nebensache, die keine besondere Beachtung verdient”, kritisiert der DJV-Vorsitzende Michael Konken.
haz.de (Paid), turi2.de (Background)

turi2.tv: Google-News-Chef Gingras über die Zukunft ohne Print.

Wenn Print stirbt, ist einer gar nicht traurig: Richard Gingras, Chef von Google News. Die Zeitungskrise ist gut fürs Geschäft seiner Content-Maschine. Und Gingras, Jahrgang 1952, hat seinen privaten Medienkonsum längst komplett digitalisiert. Drei Zeitungsabos nutzt er im Netz – und vermisst das Geräusch des knisternden Papiers am Morgen nicht, wie er im turi2.tv-Interview sagt: “Meine Frau und ich sitzen am Frühstückstisch, wie viele Leute mit geöffneten Laptops, und lesen Nachrichten aus verschiedenen Quellen.”

Durch seinen persönlichen Abschied von Print wurde Gingras zu einem leidenschaftlicheren Leser. Dank Tablet und Smartphone konsumiere er mehr Medien als je zuvor. Er lese heute auch deutlich mehr Bücher, “einfach, weil sie ständig bei mir sind. Wo immer ich auch bin, ich habe mein Tablet dabei und mein Buch gleich dazu.” Sind Gingras’ Gewohnheiten Vorboten für deutsche Verlage? VDZ-Chef Stephan Scherzer widerspricht. Und Gingras selbst sagt turi2.tv, dass Verlage keine Angst haben müssen – wenn sie denn kooperieren.

turi2.tv (2-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

termine2: Jahrestagung VZB.

termine2.de – für Medienmacher:

VZB Verband Bayerischer Zeitschriftenverleger 15016. April: Jahrestagung des Verbands der Zeitschriftenverleger in Bayern
Veranstalter: VZB Verband Bayerischer Zeitschriftenverleger
Ort: München, Lenbach Palais, Ottostraße 6
17.30 Uhr Podiumsdiskussion Disruptive Innovation. Keynote Speech: Tyler Brûlé, Podium: Stephanie Czerny, Isabell M. Welpe, Petra Winter, Volker Breid, Andreas Neef, Boris Schramm. Moderation: Christian Faltin und Stefan Krüger
19.30 Uhr Abendessen, Dinner Speech: Stephan Scherzer
v-z-b.de, medienevents.com

Zitat: Scherzer will mehr Entscheidungen, weniger Merkelei.

VDZ_Stephan_Scherzer“Das, was man im Wandel gestaltet, wird abgewürgt durch regulatorische Fehlentscheidungen.”

VDZ-Chef Stephan Scherzer ist von politischem Abwarten “mit der merkelschen Raute” genervt. Er will die öffentlich-rechtliche Online-Angebote an die Kette legen und wünscht weniger Verbote auf dem Werbemarkt.
(turi2 bei der VDZ-Jahrespressekonferenz in Berlin)

Terror-Angriff auf Konferenz zur Meinungsfreiheit.

Erneuter Angriff auf die Pressefreiheit: Drei Tote, fünf Verletzte und die Angst vor weiteren Anschlägen – das ist die Bilanz des Terroranschlags von Samstag in Kopenhagen. Ein 22-Jähriger hatte die Konferenz “Kunst, Blasphemie und Meinungsfreiheit” überfallen, bei der auch der schwedische Mohammed-Karikaturist Lars Vilks anwesend war. Womöglich hat ihm der Angriff gegolten,… Weiterlesen …

Anzeige: Das neue Clap-Magazin ist da!

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Clap Titel 051Das neue “Clap”-Magazin ist da!
In Ausgabe 51 erfahren Sie unter anderem, was Sky-Boss Brian Sullivan die Tränen ins Gesicht treibt, warum Ex-“Bravo”-Macher Alexander Gernandt sich als “Stand Up Guy” sieht und wie VDZ-Chef Stephan Scherzer beim Händeschütteln scherzt. “Clap” – Das People-Magazin. Für Neugierige, Eitle und Schadenfrohe. Zum kostenlosen Probeexemplar geht’s für turi2-Leser hier lang: www.clap-club.de

Weitere Interviews aus turi2, 2007/Anfang 2008.

Weitere Interviews mit Medienmachern bei turi2, zum Teil als Video bei turi2.tv von Anfang 2008 und 2007. Zu Wort kommen unter anderem Medien-Insider Kai-Hinrich Renner, Chefredakteurin Bascha Mika, Blogfighter Peter Hogenkamp, Politikblogger Markus Beckedahl, Stephan Scherzer, Verleger Philip Artopé, Vermarkter Christoph Schuh, Andreas Wiele, “Pop-Prinzessin” Christiane zu Salm,… Weiterlesen …