Kai Gniffke

Kai Gniffke, Jahrgang 1960, ist seit Mai 2019 Intendant des SWR. Bekannt wurde er zuvor als Chefredakteur der “Tagesschau”, als welcher er im Tagesschau-Blog regelmäßig auch offen mit Kritik umging. Passend dazu sagt er im Interview mit turi2.tv zu Qualitätsmaßstäben im Nachrichten-TV: “Schnelligkeit ist nicht die einzige Kategorie,... Weiterlesen ...

Kai Gniffke nimmt Quoten-Verluste in Kauf, um auch Jüngere zu erreichen.

SWR-Intendant Kai Gniffke will "richtig Gas geben" und mehr Inhalte für Menschen unter 50 produzieren. Es habe "keinen Zweck" das SWR-Fernsehen auf unter 30-Jährige auszurichten. Die Jungen müssten an anderer Stelle erreicht werden. Wenn dafür Ressourcen beim TV abgezogen werden, nehme er auch Verluste bei den Quoten in Kauf.
sueddeutsche.de

Basta: SWR-Intendant Kai Gniffke bloggt über seine Arbeit.

Der Blogger, den sie Intendanten nannten: SWR-Intendant Kai Gniffke will - wie schon bei der Tagesschau - in Blogbeiträgen Einblick in seine Arbeit geben. Die erste Sitzung mit den SWR-Direktoren beschreibt er als "ein bisschen wie beim ersten Date", von der Big-Band-Probe postet er ein Video. Follw-me-Arounds durch Baden-Baden dürften bald folgen, nur im bloggertypischen Hoodie wurde Gniffke noch nicht gesichtet.
dwdl.de, swr.de (Blog)

SWR: Kai Gniffke schlägt Anke Mai und Clemens Bratzler für die Nachfolge von Hug und Hauser vor.

SWR: Intendant Kai Gniffke schlägt Anke Mai als Nachfolgerin für Kulturchef Gerold Hug vor. Mai ist aktuell in gleicher Position beim BR tätig. Clemens Bratzler, aktuell Leiter Multimediale Aktualität und Vize-Landessenderdirektor BaWü, soll auf Infochef Christoph Hauser folgen. Hug und Hauser gehen vorzeitig in Ruhestand. Der Rundfunkrat muss die Vorschläge noch absegnen.
dwdl.de, turi2.de (Background)

SWR wählt Kai Gniffke zum Intendanten.


SWR: "Tagesschau"-Chefredakteur Kai Gniffke ist neuer Intendant des ARD-Senders im Südwesten, meldet DWDL. Die SWR-Gremien haben ihn im zweiten Wahlgang mit deutlicher Mehrheit gewählt. Im ersten Durchlauf hatte Gniffke noch keine Mehrheit. Er setzt sich damit gegen Mit-Bewerberin Stefanie Schneider, Landessenderdirektorin im baden-württembergischen Teil des Zweiländer-Senders, durch. Er folgt auf Peter Boudgoust, der in den Ruhestand geht.

Im SWR Mehrheiten zu organisieren, ist schwierig. Der Intendant braucht nicht nur die Mehrheit der Gesamt-Gremien, sondern auch die Mehrheit der Gremien der Länderanstalten in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Gniffke hatte zunächst in Rheinland-Pfalz die Mehrheit, Schneider in Baden-Württemberg. Im zweiten Wahlgang setzte sich Gniffke in allen Instanzen durch.
dwdl.de

Mitarbeit: Markus Trantow

Renner: ARD-Mitarbeiter werfen Kai Gniffke Zweckentfremdung von Gebührengeldern vor.


Sendestörung: Redakteure von ARD-aktuell richten sich mit einem Brandbrief an die ARD-Intendanten und werfen "Tagesschau"-Chefredakteur Kai Gniffke die Zweckentfremdung von Gebührengeldern vor, berichtet Kai-Hinrich Renner. Gniffke habe Anfang des Jahres die Nachtschicht in der Redaktion von ARD-aktuell abgeschafft, wo "Tagesschau", "Tagesthemen" und "Nachtmagazin" produziert werden. Ab 2.30 Uhr arbeite seither ausschließlich ein Online-Redakteur. In Nächten mit hohem Nachrichtenaufkommen solle deshalb auf Anordnung Gniffkes die 4.40-Uhr-Ausgabe der "Tagesschau" ausfallen. Ist dies der Fall, sollen als offizielle Version "'redaktionelle Gründe' vorgeschoben werden.

Gleichzeitig würden bei Tagesschau24 "redaktionelle Kapazitäten … heruntergefahren". Die so eingesparten Gelder seien laut dem Brandbrief nötig, "um Löcher im Dienstplan zu stopfen". Redakteure, die nicht am Brandbrief beteiligt waren, bestätigen die Vorwürfe gegenüber Renner. Es seien vor allem Mittel zugunsten von Tagesschau.de umgeschichtet worden.

Die Verfasser des Briefs wollen anonym bleiben. Sie werfen Gniffke vor, "ein Klima der Angst geschaffen" zu habe. Der Brandbrief ist auf den 13. März datiert – drei Tage zuvor wurde bekanntgegeben, dass Gniffke zur SWR-Intendantenwahl antreten wird.
morgenpost.de

Kai Gniffke erklärt das übliche Vorgehen bei Moderatoren-Übelkeit.

Über Übelkeit: Kai Gniffke erklärt im "Tagesschau"-Blog, warum die Kamera so lange auf Moderator Jan Hofer hielt, dem schlecht war – man sei davon ausgegangen, Hofer komme "noch ins Ziel", eine kürzere Abspann-Variante sei misslungen. Bisher sei eine solche Situation noch nie vorgekommen. Grundsätzlich sei das Worst-Case-Szanrio, dass der Off-Sprecher einspringe oder eine Ablösung ins Studio gehe, z.B. während eines Filmbeitrags. Hofer geht es gut, er twitterte, er habe ein Medikament nicht vertragen.
blog.tagesschau.de, turi2.de (Background)

“Tagesschau”-Chefredakteur Kai Gniffke soll bei SWR-Intendantenwahl antreten.

Zweikampf im Südwesten: "Tagesschau"-Chefredakteur Kai Gniffke wird bei der SWR-Intendantenwahl antreten, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Bei der Vollversammlung des Rundfunk- und Verwaltungsrates am 22. März soll sich die Medienmanagerin Stefanie Schneider als einzige Gegenkandidatin vorstellen. Beide Bewerber sind nur wenige Jahre jünger als der 64-jährige Peter Boudgoust, der als SWR-Intendant zurücktritt.

Gniffke zählt zu den profiliertesten Journalisten Deutschlands, was im bunten SWR-Angebot aber auch ein Nachteil sein könnte, sagen Kritiker, die ihm Unterhaltungs-Kompetenz absprechen. Gniffke arbeitete in den 1990ern bereits als SWR-Reporter. Schneider gilt im Südwesten als stark verwurzelt, doch im Umgang mit anderen ARD-Anstalten fehle ihr die Erfahrung.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Zitat: “Tagesschau”-Chefredakteur Kai Gniffke findet Migrationspakt-Berichterstattung unvoreingenommen.

"Die Nachrichtenangebote von ARD-aktuell haben die Aufgabe, die unterschiedlichen Positionen im gesellschaftlichen Diskurs angemessen abzubilden."

"Tageschau"-Chefredakteur Kai Gniffke verteidigt im Interview mit der rechten Wochenzeitung Junge Freiheit die Berichterstattung über den UN-Migrationspakt als "unvoreingenommen".
jungefreiheit.de

Kai Gniffke wirft Hans-Georg Maaßen Rufschädigung der “Tagesschau” vor.

Tagesschau-Chef Kai Gniffke schaltet sich in den Fall Maaßen ein. In einem Brief an den Noch-Verfassungsschutz-Chef und die Obleute im Innenausschuss wirft er Hans-Georg Maaßen vor, den Ruf der "Tagesschau" geschädigt zu haben. Maaßens Aussagen vor dem Ausschuss würden sich nicht "mit den nachprüfbaren Fakten" decken. Insbesondere habe die Nachrichtensendung nie die Begriffe "Hetzjagd" oder "Menschenjagd" verwendet. Buzzfeed veröffentlicht den gesamten Brief.
buzzfeed.com

Kai Gniffke würde Seehofers Beinahe-Rücktritt wieder so kommentieren.

Medienkritik: Kai Gniffke sagt im "Zeit"-Interview, er würde den angeblichen Rücktritt Seehofers wieder so kommentieren – vielleicht mit einem Satz à la "Da ist noch nichts sicher". Er ziehe aus der Kritik die Lehre, bei hochkochenden Themen "noch stärker zu berücksichtigen, dass der Konjunktiv überhört werden kann". Gniffke glaubt, die Diskussion sei "in gewissem Maße eine medieninterne".
zeit.de (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Tagesschau"-Chef Kai Gniffke will nicht unbedingt der Schnellste sein.

Zitat: Kai Gniffke will die Medienkompetenz der Bürger verbessern.

"Alle haben gesagt: Wir müssen mehr für Medienkompetenz tun. Wir müssen, sei es in Schulen, aber auch bei allen Nutzern sozialer Medien, mehr Kompetenz schaffen für den Umgang mit sozialen Medien."

"Tagesschau"-Chefredakteur Kai Gniffke berichtet im Video-Interview von einem Expertengespräch der EU mit Facebook und Co über Desinformation und sagt, ARD-Aktuell prüfe Projekte mit Schulen, um Schülern zu zeigen, wie man Fake News erkennt.
mdr.de (10-Min-Video)

Lese-Tipp: Kai Gniffke erklärt die Grundsätze für das Zeigen heikler Bilder.

Lese-Tipp: "Tagesschau"-Chefredakteur Kai Gniffke erklärt, warum er im Nachhinein die Bilder unterernährter, syrischer Kinder lieber nicht gezeigt hätte, die Entscheidung aber nicht einfach sei. Er nennt die Grundsätze, an denen das Team sich orientiert, etwa, Menschen nicht im Moment des Sterbens und keine Geiseln zu zeigen.
blog.tagesschau.de

Zitat: “Tagesschau”-Chef Kai Gniffke sorgt sich um das abendliche TV-Lagerfeuer.

"Wenn man die Tagesschau für überflüssig erklärt und zur Disposition stellt – sei es im Internet oder im Fernsehen – dann wird dieses Lagerfeuer erloschen sein und es wird sich nicht wieder entzünden lassen."

"Tagesschau"-Chefredakteur Kai Gniffke reagiert auf den Vorschlag, das Erste auf Regionales zu beschränken.
blog.tagesschau.de, turi2.de (Background), turi2.tv (Video-Interview Gniffke)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Tagesschau"-Chef Kai Gniffke will nicht unbedingt der Schnellste sein.

Zitat: “Tagesschau”-Chef Kai Gniffke will Zuschauern nicht sagen, was sie zu denken haben.

"Wir sollten den Teufel tun, unserem Publikum zu sagen, was es zu denken hat. Auch nicht zwischen den Zeilen."

ARD-Aktuell-Chef Kai Gniffke warnt im "Journalist"-Interview davor, journalistische Glaubwürdigkeit durch Positionierung aufs Spiel zu setzen.
"Journalist" 7/2017, S. 45 (Interview), presseportal.de (Zusammenfassung)

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Das Herz eines Journalisten darf nie übers Hirn bestimmen, sonst wird das Denken beeinträchtigt."

"Die 'Tagesschau' kann das Internet nicht im Alleingang vom Hass befreien, aber dazu beitragen, einen respektvollen Umgang miteinander zu fördern."

"Wir haben keine Trump-Festspiele, sondern einen G20-Gipfel."

"Wir liefern nur den Rohstoff zur Meinungsbildung. Wenn uns das gelingt, sind wir zufrieden."

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Tagesschau"-Chef Kai Gniffke will nicht unbedingt der Schnellste sein. (Januar 2017)

interview2: “Tagesschau”-Chef Kai Gniffke will nicht unbedingt der Schnellste sein.


Absage ans Rattenrennen: Die "Tagesschau" will nicht unbedingt die erste sein, die auf Sendung geht, wenn sich irgendwo auf der Welt eine Breaking-News-Situation zusammenbraut, sagt Kai Gniffke, Chefredakteur von ARD-Aktuell, am Rande des Deutschen Medienkongresses im Interview mit turi2.tv. "Genauso wichtig ist es, zuverlässig, seriös und glaubwürdig zu sein", sagt Gniffke.

In Zeiten des Terrors in Deutschland sei es wichtig, die journalistischen Maßstäbe zu halten: Auf der einen Seite nichts verschweigen, auf der anderen Seite aber auch nicht dazu beitragen, den Terror zu heroisieren, so Gniffke. Auch wenn im vergangenen Jahr der Terror in Deutschland angekommen sei, könne die "Tagesschau" auf mehr als sechs Jahrzehnte Erfahrung zurückgreifen - auch mit Terrorgefahr.

Stärker als in analogen Zeiten geht das ARD-Nachrichtenflaggschiff auf Kritik der Zuschauer und Nutzer ein. Jüngst hat Gniffke bei Facebook Live Zuschauer-Kritik beantwortet - ein Format, das er künftig öfter nutzen will: "Mir ist es wichtig, mit allen Nutzerinnen und Nutzern, die ein Interesse daran haben, zu diskutieren", sagt Gniffke. Auf welcher Plattform das stattfinde, spiele am Ende keine Rolle.
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Zitat: Gabor Steingart lobt Kai Gniffke für den offenen Umgang mit Kritik.

Gabor Steingart 2011 dap Karlheinz Schindler 150"So funktioniert Mediendemokratie. Karl Popper wäre stolz auf den Journalisten aus Hamburg gewesen: Die offene Gesellschaft und ihre Freunde."

"Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart lobt "Tagesschau"-Chef Kai Gniffke für den offenen Umgang mit der Kritik an der Nicht-Berichterstattung im Mordfall Maria und seine Kurskorrektur.
morningbriefing.handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Zitat: Soziale Medien können Informationen liefern, findet Kai Gniffke.

kai-gniffke150"Ich sehe in sozialen Medien keine Bedrohung für Qualitätsjournalismus."

"Tagesschau"-Chefredakteur Kai Gniffke ist den sozialen Medien als Informationsquelle nicht abgeneigt, solange sie sorgfältig geprüft werden. In seinem Team sitzen dafür Journalisten, die es sich "erlauben dürfen, erst zu denken bevor sie posten".
meedia.de

Zitat: Kai Gniffke ist des Bloggens müde.

kai-gniffke150"Diese Energie vor Mitternacht noch mal aufzuwenden, nach einem langen Arbeitstag, dazu braucht es eine hohe Motivation, und die ist mal stärker und mal weniger stark."

Chefredakteur Kai Gniffke schreibt weniger im "Tagesschau"-Blog, weil er bei manchen Nutzern "gegen eine Wand" schreibe und manche seine Erläuterungen zur Skandalisierung missbrauchten.
"Journalist" 2/2016, S. 27, blendle.com (Paid)

turi2.tv: Kai Gniffke tastet die DNA der “Tagesschau” nicht an.


"Die DNA der Tagesschau bleibt." Kai Gniffke, erster Chefredakteur von ARD-aktuell, hat nicht vor, das Nachrichten-Flaggschiff der ARD grundlegend zu ändern. "So kurios es klingt: Die Tagesschau muss im Kern so bleiben, wie sie ist, damit sie die Relevanz behält", sagt Gniffke im Interview mit turi2.tv. Das heißt: Eine Sprechersendung, die in 15 Minuten "mit all dieser Herzlosigkeit" die Nachrichten des Tages aufbereitet. Nichts würden die Zuschauer mehr übel nehmen, "als wenn wir jetzt versuchen, einem fiktiven Zeitgeist hinterherzurennen", sagt Gniffke. Bunte Geschichten könnten andere ohnehin viel besser.

Dennoch sei der "Tanker 'Tagesschau' manövrierfähiger, als viele sich das vorstellen". In ihren 63 Jahren habe sich die Sendung langsam weiterentwickelt - zuletzt mit Beinfreiheit für die Sprecher. Inhaltlich sollen weniger Themen mehr Hintergründe ermöglichen. Künftig will die "Tagesschau" kleine "Beiboote nach und nach zu Wasser lassen", auch auf anderen Plattformen. Aufmachung und Bildsprache könnten dabei variieren, aber der Grundkern der Marke "Tagesschau" solle bleiben wie er ist.
turi2.tv (3-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Kai Gniffke verteidigt sich gegen Niggemeier-Kritik.

Kai Gniffke-150Kai Gniffke verteidigt sich gegen die Kritik von Stefan Niggemeier in der "FAS", findet aber deutlich versöhnlichere Worte als zuletzt im Tagesschau-Blog. Der Chefredakteur von ARD-Aktuell rechtfertigt, den Auftritt von Politikern bei der Charlie-Hebdo-Demo in Paris nicht als Inszenierung entlarvt zu haben. Er wolle "nicht skandalisieren, was kein Skandal ist". Gniffke erwägt, die Themen der "Tagesschau" zu reduzieren und dafür ausführlicher zu berichten.
"FAS", 6/2015, S. 41, blog.tagesschau.de, stefan-niggemeier.de

SWR spart am Videotext und erwägt neue TV-Nachrichtensendung.

SWR will seine nonlineare Reichweite von 6% auf 12% verdoppeln und die Radio-Nachrichten im "Audiokompetenzzentrum" Baden-Baden zentrieren. Betroffene Mitarbeiter aus Mainz und Stuttgart können laut Intendant Kai Gniffke nach Baden-Baden wechseln oder an ihren Standorten neue Aufgaben übernehmen. In der SWR-App sollen weniger nationale und internationale Themen laufen. Ob der SWR Social Media auch zentral bündelt, ist noch nicht klar. Gniffke erwägt laut DWDL auch eine fünfminütige Nachrichten-Ausgabe im TV, werktags um 14 Uhr. Beim Videotext will er Inhalte einsparen.
dwdl.de

DWDL: SWR soll jünger und digitaler werden und bekommt ein Innovationslab.

SWR plant "tiefgreifende Änderungen der Struktur" und will die Aufgaben an seinen drei Standorten neu verteilen, schreibt DWDL. Doppelte Strukturen sollen verschwinden, Stellen hingegen nicht. Die Führungsriege wird neu geordnet. Intendant Kai Gniffke will, dass der SWR jünger und digitaler wird. Dabei soll ein Innovationslab helfen, in dem die Mitarbeiter*innen "außerhalb der üblichen Strukturen und Entscheidungswege" Digitalkonzepte erarbeiten.
dwdl.de

Projektplan Köpfe.

Köpfe – Die wichtigsten Meinungsmacher*innen Wir haben ein neues Ziel: Am 24. April, dem Tag der Fertigstellung und Veröffentlichung des E-Papers zur turi2 edition 11, 250 Köpfe im aktuellsten Format inklusive aller großen edition-Artikel im Issue-Format online zu haben und dann dafür zu werben To dos bis dahin:... Weiterlesen ...

Marcus Bornheim wird “Tagesschau”-Chef, auch Juliane Leopold Chefredakteurin.


Drei auf einen Streich: Die "Tagesschau" wird ab Oktober von einem Trio geführt. Marcus Bornheim (Mitte), 45, wird Erster Chefredakteur von ARD-aktuell. Der bisherige Vize übernimmt von Kai Gniffke, der als Intendant zum SWR geht. Bornheims Stellvertreter wird Helge Fuhst, 35, der derzeit ARD-Programmchef bei Phoenix ist. Mit tagesschau.de-Chefin Juliane Leopold, 36, rückt eine in Ostdeutschland geborene Frau in die Herrenriege auf – sie wird Chefredakteurin Digitales.

Das Trio fängt in Hamburg-Lokstedt im doppelten Sinne neu an: Derzeit entsteht neben den derzeitigen Büros und Studios ein neues, crossmediales Nachrichtenhaus. Es soll stark auf die Arbeit an digitalen Angeboten ausgerichtet sein. Die "Tagesschau" erreicht zunehmend Zuschauer per App oder über soziale Medien statt mit ihrer Flaggschiff-Ausgabe um 20 Uhr, die auch weiterhin von Millionen Menschen geschaut wird. Juliane Leopold kann im Rang einer Chefredakteurin jetzt noch unmittelbarer alle Arbeitsabläufe auf die digitalen Kanäle ausrichten. (Foto: NDR, Phoenix; Montage: turi2)
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