Zitat: Siemens-Chef Joe Kaeser sieht weiter Alarmstufe Rot für die Weltwirtschaft.

"Es wäre fatal, zu glauben, dass wir das Schlimmste bereits hinter uns haben. Alarmstufe Rot gilt weiter."

Siemens-Chef Joe Kaeser sagt im "Handelsblatt"-Interview, dass eine stabile Erholung der Weltwirtschaft erst mit einem Impfstoff gegen das Corona-Virus zu erwarten ist.
"Handelsblatt", S. 4 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Siemens-Chef Kaeser spricht über seine AfD-Kritik. (06/2019)

Joe Kaeser geht zu Siemens Energy, Siemens-Vizechef Roland Busch wird Nachfolger.


Altersteilzeit: Siemens beendet die monatelangen Diskussionen um Konzernchef Joe Kaeser, 62, und befördert dessen Vize und Cochef Roland Busch (rechts) spätestens ab Februar 2021 zum Nachfolger. Kaeser, seit August 2013 CEO von Siemens und als twitternder, politisierender Chef nicht unumstritten, bleibt aber im Konzern. Er wird Aufsichtsratschef der von ihm selbst geschaffenen Abspaltung Siemens Energy. Kaeser liegt im Clinch mit Energy-CEO Michael Sen, weshalb der mitsamt Finanzvorstand Klaus Patzak das Haus verlässt. Nachfolger von Sen bei Siemens Energy wird Christian Bruch, der von Linde kommt.

Kaeser habe den Aufsichtsrat darüber informiert, dass er keine Verlängerung seines bis Anfang 2021 laufenden Mandates anstrebt. Busch, seit Oktober 2019 Kaesers Vize, ist seit 2011 im Siemens-Vorstand und verantwortet u.a. die Bereiche Technologie und Unternehmensentwicklung. Im Hintergrund schwelt ein Streit über die weitere Strategie, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Sen habe für die Zeit nach dem geplanten Börsengang ein möglichst eigenständiges Energieunternehmen angestrebt.
spiegel.de, dgap.de (Pressemitteilung), faz.net, "Süddeutsche Zeitung", S. 15 (Paid)

Mitarbeit: Peter Turi

Aus dem turi2.tv-Archiv: Joe Kaeser spricht im Juni 2019 über seine AfD-Kritik:

Zitat: Joe Kaeser sieht auch in der Hölle die Digitalisierung.

"Als ich eine Morddrohung von Adolf.Hitler@nsdap.com bekommen habe, habe ich geantwortet, dass es in der Hölle wohl schon Digitalisierung gibt, weil der Teufel jetzt schon E-Mail hat. Das fand unsere Sicherheitsabteilung nicht so lustig."

Siemens-Chef Joe Kaeser beklagt im "Handelsblatt"-Interview, dass es in Social Media oft "nur Schwarz-Weiß-Kritik" gibt.
handelsblatt.com

Joe Kaeser

Status: Josef Käser, der sich seit seinen USA-Aufenthalten Joe Kaeser nennt, ist Chef der Siemens AG. Geboren am 23. Juni 1957 in Arnbruck Bio: Joe Kaeser ist studierter Betriebswirt und tritt 1980 bei Siemens ein. In den folgenden Jahren übernimmt erverschiedene Leitungsfunktionen. 1994 wird er unter anderem Vizepräsident... Weiterlesen ...

Siemens-Chef Joe Kaeser lässt sich Tweets und Retweets vorschlagen.

Joe Kaeser, Siemens-Chef, überlässt auf Twitter wenig dem Zufall, schreibt Daniel Neuen. Bevor er im Juni 2017 sein Profil gestartet hat, verpasste er sich und seinen Vorstandskollegen zunächst ein Training. Die Kommunikationsabteilung erarbeitet Vorschläge für Tweets und Retweets. Zudem hat jeder Siemens-Vorstand einen festen Ansprechpartner in der Kommunikationsabteilung. Für Joe Kaeser ist PR-Chefin Clarissa Haller zuständig.
"PR Report" 4/2018, S. 38 (Paid)

“FAS”: Siemens-Chef Kaeser wollte Luisa Neubauer nur im Aufsichtsgremium.

Siemens hat Klima-Aktivistin Luisa Neubauer einen "Sitz in einem Aufsichtsgremium für Umweltfragen" angeboten, kein Aufsichtsratsmandat, relativiert Joe Kaeser in der "FAS" vorige Aussagen. "Das war überhaupt kein PR-Gag". Die umstrittene Kohle-Geschäftsbeziehung in Australien verteidigt Kaeser mit einem "rechtsgültigen Vertrag". Da helfe es auch nicht, "wenn uns Klima-Aktivisten drohen".
faz.net (Paid), turi2.de (Background)

“Es gibt Dinge, die kann man nur für sich selbst verantworten”: Siemens-Chef Kaeser spricht über seine AfD-Kritik.


Gewissensfrage: Siemens-Chef Joe Kaeser zieht ein gutes Jahr nach seinem viel beachteten Anti-AfD-Tweet Bilanz. Bereut habe er den Tweet nicht, in dem er AfD-Chefin Alice Weidel nach ihrer "Kopftuch-Mädchen"-Bemerkung im Bundestag scharf attackiert hatte, sagt Kaeser im Interview von "Horizont" und turi2.tv. Zuvor hatte er auf einer Gemeinschafts-Veranstaltung von Gruner + Jahr, "Spiegel" und "Zeit" in Frankfurt zum Thema Verantwortung von Unternehmen gesprochen.

"Es gibt Dinge, die kann man nur für sich selbst verantworten", sagt Kaeser. Deswegen habe er den Tweet im Mai 2018 auch nicht mit seiner Kommunikationsabteilung abgesprochen. Der Konzernchef sorgt sich um das Bild Deutschlands im Ausland: Wer vor dem Bundestag spreche, müsse einen "Grund-Anstand" und einen "Grund-Respekt" mitbringen.

Sollten mehr CEOs und Wirtschaftsbosse bei Twitter laut Haltung zeigen? Kaeser will das nicht verallgemeinern. Das Medium müsse jeder selbst wählen – und bei Twitter lese er auch Dinge, bei denen er sich frage, ob die Welt das braucht.
turi2.tv (4-Min-Video)

Meinung: Höttges, Kaeser und Zetsche sind Vorzeige-Socialmedia-Nutzer.

Chefsache Social Media: Telekom-Chef Tim Höttges (Foto), Siemens-Chef Joe Kaeser und Daimler-Chef Dieter Zetsche sind das Vorzeige-Dreigestirn der Dax-Chefs in den sozialen Medien, schreibt Daniela Strasser. Höttges und Kaeser kommentierten gesellschaftliche oder politische Anlässe, Zetsche setze auf Humor. Antje Neubauer, Marketing-Chefin der Deutschen Bahn, will via Social Media "sprachfähig und ansprechbar sein". Thjnk-Mitgründer Michael Trautmann helfen Facebook und Instagram beim Aufbau von Communities.
"W&V" 05/2019, S. 37 – 42 (Paid)

Zitat: Siemens-Chef Kaeser deutet Digitalisierung als Feind des Durchschnitts.

"Digitalisierung ist binär in ihrer Natur: Eins und Null, Gewinner und Verlierer. Die schwächsten in der Wertschöpfungskette fallen auf und heraus. Das ist vor allem eine Attacke auf die Mittelmäßigkeit."

Siemens-Chef Joe Kaeser sieht in Größe und Breite eines Unternehmens keine Vorteile – eher die Gefahren von Trägheit und mangelndem Fokus.
"Handelsblatt", S. 4-6 (Paid)

Aktivistin Luisa Neubauer will “unabhängig kommentieren” statt einen Siemens-Job.

Siemens bekommt von Luisa Neubauer eine Absage für den Sitz im Aufsichtsrat des Konzerns, weil sie auch künftig "unabhängig kommentieren" möchte, erklärt die Klima-Aktivistin im "Bild am Sonntag"-Interview. "Gerade am Fall Joe Kaeser sieht man, dass es unabhängige Rollen wie meine dringend braucht", sagt Neubauer, die einen Wissenschaftler im Aufsichtsrat positionieren will.
"Bild am Sonntag", S. 12 (Paid), turi2.de (Background)

Anzeige: manager magazin 11/2019: Wir Überlebenskünstler.

- Anzeige -

Jetzt neu: manager magazin 11/2019 mit diesen Themen:
Wir Überlebenskünstler: J.P.-Morgan-Chef Jamie Dimon und andere Topmanager sprechen über Schicksalsschläge und ihre Lehren für den Job.
Haniel: Jetzt redet die künftige Chefin.
Theo Müller: Viel Milchschaum um nichts.
Eon/Innogy: Verpufft die ganze Energie?
Siemens: Joe Kaesers Blendwerk.
Lesen Sie hier das aktuelle manager magazin.de, abo.manager-magazin.de

Zitat: Konzernchefs müssen mehr für Europa werben, findet Hans Van Bylen.

"Politisch muss man neutral sein, als Unternehmenschef ist man ja kein Politiker."

Henkel-Chef Hans Van Bylen sieht sich nicht in der Pflicht, sich zur Politik so klar zu äußern wie Siemens-Chef Joe Kaeser. Jedoch müsse die Wirtschaft mehr für Europa werben, sagt Van Bylen im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".
"Süddeutsche Zeitung", S. 18 (Paid)

Anzeige: Murmann Publishers erzählt die Siemens-Geschichte in 13 Portraits.

- Anzeige -

Werner von Siemens bis Joe Kaeser
Das Buch erzählt die Geschichte von Siemens auf persönliche Weise am Beispiel der Führungspersönlichkeiten – ihre Anfänge, den Übergang zur jeweils nächsten Führungsgeneration, die Bewältigung zeitweise herausfordernder Rahmenbedingungen, die Einführung neuer, bisweilen disruptiver Technologien und den Weg zum Weltkonzern. Zum Buch >>>

Siemens stellt sich mit drei operativen Einheiten neu auf.

Siemens stellt sich strukturell neu auf. Aus fünf Divisionen werden drei sogenannte Operating Companies: Digitale Industrien, Kraftwerke und Intelligente Infrastruktur. Hinzu kommen drei Strategic Companies für Medizintechnik (Healthineers), Windkraft (Gamesa) und Züge (Siemens Alstom). Die Einheiten sollen hohe unternehmerische Freiheit genießen – Siemens wird damit zu einer Art Holding. Der Aufsichtsrat genehmigt die Pläne von Konzernchef Joe Kaeser. Er will Entscheidungen und Innovationstempo im 387.000-Mitarbeiter-Mischkonzern beschleunigen.
handelsblatt.com

Anzeige: WirtschaftsWoche 17/2017: Ivanka Trump – die mächtigste Tochter der Welt.

- Anzeige -


Morgen am Kiosk – jetzt schon online:
WirtschaftsWoche 17/2017 – Amerikas Prinzessin.
Lesen Sie außerdem:
Siemens: Joe Kaeser über die Opfer der Digitalisierung.
Energiewirtschaft: Der milliardenteure Rückbau der Atomkraftwerke.
AfD: Propaganda-Hilfe von Schweizer Rechtspopulisten.
Lesen Sie diese Ausgabe der WirtschaftsWoche online unter emagazin.wiwo.de, angebot.wiwo.de (Test-Abo)

Clarissa Haller übernimmt Unternehmenskommunikation bei Siemens.

Clarissa HallerSiemens holt Clarissa Haller, 49, als Leiterin der Unternehmenskomunikation. Haller startet im Juli und übernimmt den Posten von Siemens-CEO Joe Kaeser, der die Position seit März kommissarisch ausführt. Zuvor hatte der langjährige Konzernsprecher Stephan Heimbach Siemens überraschend verlassen. Haller arbeitete zuletzt für Credit Suisse.
manager-magazin.de, turi2.de (Background)

turi2 edition #10: 20 Frauen von B wie Bauerfeind bis Z wie Zeh.


Frauenpower satt: In der turi2 edition #10 widmen wir uns 20 klugen Frauen aus Medien, Wirtschaft und Politik zu Wort, die uns 2020 begeistern, inspirieren oder verstören. Von Katrin Bauerfeind über Julia Jäkel, Aya Jaff und Tanit Koch bis zu Juli Zeh. Lesen Sie jetzt das den kompletten Artikel kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der "turi2 edition #10".

Siemens will Klima-Aktivistin Luisa Neubauer in den Aufsichtsrat holen.

Siemens bietet Klima-Aktivistin Luisa Neubauer, Mitorganisatorin von "Fridays for Future" in Deutschland, öffentlichkeitswirksam einen Posten im Aufsichtsrat von Siemens Energy an.
Neubauer kontert, ihr gehe es nicht um "irgendwelche Aufsichtsratsgeschichten", sondern ob Siemens an den Investitionen festhalte. Der Konzern steht wegen einer Lieferung für ein Kohlebergwerk in Australien in der Kritik.
manager-magazin.de, welt.de (Neubauer-Reaktion)