Wiedervorlage: Das wichtigste aus KW 27/20: Lina Timm, Mathias Döpfner, Ulla Holthoff.


Wiedervorlage: Was in der Kalenderwoche 27 wichtig war – für alle Meinungsmacher*innen, die es verpasst haben:

Innovationen trotz Krise? Im Video-Interview von turi2.tv erklärt Lina Timm, dass die Krise einige Innovationen bremst und andere beschleunigt. Als Gewinner sieht die Geschäftsführerin des Media Lab Bayern den Datenjournalismus.
turi2.tv (10-Min-Video auf YouTube)


Springer-Chef Mathias Döpfner spricht im Video-Talk mit Samsung-Strategie-Chef Young Sohn über die Folgen der Pandemie. Corona dürfe nicht zum Ende der offenen Gesellschaft führen, in der Freiheitsrechte langfristig eingeschränkt werden, sagt Döpfner.
youtube.com (20-Min-Video), presseportal.de


Ulla Holthoff im Fußball-Fragebogen: Die Sport-Journalistin und Erfinderin der Sport1-Talkshow "Doppelpass" schwärmt im turi2.tv-Video vom Klackern von Stollen auf Asphalt und erklärt ihre Leidenschaft für den BVB – und das nicht erst, seit ihr Sohn Mats Hummels dort spielt.
turi2.tv (7-Min-Video)


Wirecard: Enthüller Dan McCrum hatte beim Zahlungs-Dienstleister schnell den Eindruck, dass die Bilanzen nicht stimmen können, sagt er im Video von finanz-szene.de. Später bestätigten Whistleblower seinen Verdacht. McCrum sagt, dass er selbst als Verdächtiger wegen Marktmanipulation galt.
finanz-szene.de (40-Min-Video)


"Bild" vs. Drosten: Ranga Yogeshwar bezeichnet den Umgang der "Bild" mit Christian Drosten als eine "Katastrophe". Im RTL-Podcast "Fragen wir doch" fordert er die journalistische Zunft auf, sich gegen so etwas zu wehren. Als Grund für die aggressive Berichterstattung wittert er die sinkende Auflage der "Bild".
maassgenau.de (35-Min-Audio), turi2.de (Background)


Video-Tipp: Freiheitsrechte müssen die Krise überstehen, sagt Mathias Döpfner.

Video-Tipp: Die Pandemie darf nicht zum Ende der offenen Gesellschaft führen, in der Freiheitsrechte langfristig eingeschränkt werden, sagt Springer-Chef Mathias Döpfner in der englischsprachigen Interview-Reihe mit Samsungs Chief Strategy Officer Young Sohn. Die Krise ist auch eine Chance für die Digitalisierung oder das mobile Arbeiten, hofft Döpfner.
youtube.com (20-Min-Video), presseportal.de

Lese-Tipp: Mathias Döpfner sieht Europa im ungerechten Wettbewerb mit China.

Lese-Tipp: Springer-Chef Mathias Döpfner und Ex-Diplomat Kishore Mahbubani streiten in der "Zeit" über die Gefahr, die von China ausgeht. Döpfner nennt Chinas Aufnahme 2001 in die WTO einen "historischen Fehler". China habe nie die Regeln der freien und offenen Märkte akzeptiert. Ein ungerechtes Wett­bewerbs­system werde Chinas Wachstum weiter befeuern und den autoritären Staat stärken. Mahbubani argumentiert, Europäer und Amerikaner hätten ihren Lebens­standard nur dank billiger Waren aus China halten können. Die Vorstellung, der Rest der Welt werde sich genauso entwickeln wie der Westen, sei arrogant. Europa sieht er in der Rolle als unabhängiger Akteur.
"Zeit" 26/2020, S. 10/11 (Paid), turi2.de (Background)

Mathias Döpfner nimmt Julian Reichelt im Podcast ins Gebet und nennt Ein-Stunden-Frist für Drosten einen “dummen Fehler”.


Im Verhör: Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner knöpft sich in Springers Inside.Pod-Podcast "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt (Foto) vor. Die Ein-Stunden-Frist für Virologe Christian Drosten zur Beantwortung von Fragen nennt Döpfner einen "dummen Fehler". Reichelt räumt ein, "Bild" habe sich dadurch "angreifbar" gemacht, glaubt aber: "Die Fragen hätte Drosten in der Zeit, in der er getwittert hat, beantworten können." Vom "Unantastbarkeitsprinzip" gegenüber "Heilsbringern" hält Reichelt nichts und wünscht sich, "dass die Menschen mit mir so energisch und aggressiv diskutieren wie ich auch diskutiere".

Sein "exzessives Twittern" habe er vor zweieinhalb Jahren aufgegeben und sieht es im Nachhinein als Fehler, sich in jede Debatte zu stürzen: "In einer Blase zu argumentieren, ist vollkommen hoffnungslos. Man geht immer als Verlierer heraus." "Bild" überlege gar, ihre Aktivitäten in sozialen Netzwerken einzuschränken, sagt Reichelt: "Wir füllen die Kassen von amerikanischen Plattformen dadurch, dass wir uns gegenseitig zerfleischen und schaden. Twitter lebt davon, dass Menschen sich gegenseitig schaden."

Auch mit "Bild" will Reichelt nicht "Ärgermacher aus Prinzip" sein: "Wir sollten 'Bild' nicht instrumentalisieren, um unsere eigenen Ansichten zu befeuern. Schon gar nicht sollten wir 'Bild' nutzen, um uns über andere Menschen zu erheben." (Foto: picture alliance/Norbert Schmidt)
soundcloud.com (53-Min-Audio)

Weitere Zitate aus dem Podcast:

Julian Reichelt über Wissenschaftler, die sich von der "Bild"-Berichterstattung distanzieren:
"Wissenschaft kann sich nicht aussuchen, wo sie abgebildet wird."

... über "Duelle":
"Ich möchte keine Duelle. Ich weiß, wozu Duelle führen und wie Menschen nach einem Duell aussehen. Und ich bin froh, dass es sowas bei uns nicht gibt."

... über den Unterschied von Wahrheit und Fakten:
"Ich glaube nicht an Wahrheit, aber an die bestmögliche Version der Fakten, die wir vor Deadline recherchieren können."

... über seinen Ruf, einen militärischen Führungsstil zu pflegen:
"Nichts schafft eine größere Abneigung zum Militärischen und zum Krieg als zehn Jahre im Krieg verbracht zu haben. Ich mag keine Waffen, ich finde Waffen nicht faszinierend."

"Wenn der Führungsstil militärisch wäre, gäbe es deutlich weniger Debatten bei uns."

... über Diskussionen in Blasen:
"Wir leben in einer Zeit, in der Öffentlichkeit aus verschiedenen Blasen besteht, die nahezu keine Überschneidungspunkte mehr haben."

... über "Bild" als Ventil:
"'Bild' gibt Menschen, die radikalismusgefährdet sind, eine Stimme, bevor sie sich radikalisieren."

... über Twitter-Krawall:
"Twitter als Krone der Social-Media-Niedertracht lebt davon, dass Menschen aufeinander losgehen, sich gegenseitig schaden und sich selbst schaden. Sich durch eine dumme Äußerung selber vernichten, ist das, was auf Twitter am besten funktioniert."

"Es kann nicht sein, dass wir diejenigen, die das Konzept Free Media am meisten untergraben, nämlich Social Media, dass wir denen die Kassen mit unserem Streit füllen. Das ist inzwischen meine Überzeugung."

... über "Bild"-Kritiker:
"Die wissenschaftliche Disziplin 'Bild -Kritik' besteht in allererster Linie daraus, 'Bild' nicht zu lesen. Das ist die einzige wissenschaftliche Disziplin der Welt, in der man sich ausdrücklich und stolz nicht mit dem Forschungsobjekt beschäftigt, sondern zu seinen Einschätzungen kommt, ohne sich damit zu beschäftigen."

Mathias Döpfer über "Bild"-Kritiker:
"Ich freue mich über jeden, der 'Bild' kritisiert. Das ist gut und wichtig. Aber eines ist Voraussetzung: Ich muss es schon lesen. Wass ich immer häufiger höre ist: 'Ich kann es nicht mehr lesen, ich lese es nicht mehr, aber ich weiß trotzdem, was drinsteht.' Das ist einfach nicht mehr akzeptabel: Haut drauf, aber bitte nach Lektüre."

... über das Rezo-Video zur "Zerstörung der Presse".
"Da sollte man ganz gelassen reagieren. Nicht alles, was uns nicht gefällt, ist deswegen kein Journalismus. Natürlich ist das hervorragender Journalismus, auch wenn er in der These und der Beweisführung meines Erachtens sehr brüchig ist."

Mathias Döpfner sieht Corona-Krise für digitale News-Angebote als “riesige Chance”.

Corona-Krise ist aus der Perspektive digitaler Medienmacher "eine riesige Chance", sagt Springer-Chef und BDZV-Präsident Mathias Döpfner beim BDZV-Kongress #beBeta und freut sich über die steigende Bereitschaft, für digitalen Journalismus zu bezahlen. Zugleich glaubt Döpfner, dass die Krise den "Strukturwandel massiv beschleunigt" und manche Verlage den "Anschluss ans digitale Zukunftsgeschäft" nicht mehr finden.
presseportal.de, wuv.de

Mathias Döpfner: Europa soll nicht mehr “Everybody’s Darling” sein.

Springer-Chef Mathias Döpfner fordert die Politik in einem Essay in der "Welt am Sonntag" auf, in der "Post-Corona-Ära" klar Position zwischen den USA und China zu beziehen. Durch einen Ausverkauf der Unternehmen an China, fürchtet er, könnte Europa "ein ähnliches Schicksal wie Afrika erleiden. Man begäbe sich auf den schleichenden Weg zur chinesischen Kolonie." Lieber solle Europa das transatlantische Bündnis vertiefen.
edition.welt.de (Paid)

Zitat: Springer-Chef Mathias Döpfner will Inhalte auch in der Corona-Krise nicht verschenken.

"Solange Medizin und Nahrung nicht kostenlos sind, darf Recherche und Information das auch nicht sein. Sonst wird sie sehr bald keiner mehr betreiben."

Springer-Chef Mathias Döpfner will auch in der Corona-Krise keine journalistischen Produkte verschenken. Bei "Horizont" kritisiert er zumindest indirekt u.a. die E-Paper-Aktion von Gruner + Jahr.
horizont.net, turi2.de (Background)

Mathias Döpfner fordert baldiges Ende der Corona-Maßnahmen.

Die Welt dreht sich weiter: Springer-Chef Mathias Döpfner gibt in einem Gastbeitrag in der "Welt" einen Einblick in seine eigene Zerrissenheit im Hinblick auf die Corona-Maßnahmen. Die Welt wisse "erschütternd wenig über das Virus", was auch Döpfner, als Asthmatiker selbst Corona-Risikopatient, verunsichert: "Der eine sagt dies, der andere das", bemängelt er die teils widersprüchlichen Aussagen der Virologen und deren Allmacht, weil die Politik ihren Empfehlungen folge. Der Springer-Chef sorgt sich "um unsere freiheitliche, rechtsstaatliche, offene Gesellschaft, die im Namen der guten Absicht beschädigt werden könnte". Die Maßnahmen müssten sich um die kümmern, die besonders gefährdet sind. "Die Fantasie, dass wir die Pausetaste drücken, bis das Virus verschwunden ist, ist naiv und gefährlich."

Döpfner betont im Gastbeitrag die Rolle des unabhängigen Journalismus: Journalist*innen sind "unser Fenster zur Welt" und "Filter der Wahrheit". Sie haben eine "enorme Verantwortung", welche die Presse "in beeindruckender Weise" gerecht werde. "Vielleicht rückt jetzt auch der Wert von unabhängigem Journalismus wieder stärker ins Bewusstsein." China dürfe als Diktatur kein Vorbild sein, um die Corona-Krise totalitär zu meistern. "Ich fürchte, wir begehen demokratischen Selbstmord aus Angst vor dem Sterben", mahnt Döpfner.
welt.de (Paid)

Mathias Döpfner

Status: Mathias Döpfner ist Springer-Chef und BDZV-Präsident und damit Deutschlands vielleicht wichtigster Medienmanager. Geboren am 15. Januar 1963 in Bonn Bio: Mathias Döpfner beginnt seine Karriere als Musikkritiker bei der “FAZ”, übernimmt später Chefredakteursposten bei der Berliner Wochenzeitung “Wochenpost”, der Hamburger “Morgenpost” und schließlich der “Welt”, ehe er... Weiterlesen ...

Mathias Döpfner spricht sich für Börsen-Rückzug von Springer aus.

Springer soll wie von Investor KKR angedacht von der Börse, bekräftigt nun auch Vorstand Mathias Döpfner, schreibt Gregory Lipinski. Döpfner habe sich vor kurzem vor rund 100 Führungskräften auf einer Veranstaltung dafür ausgesprochen. Im Springer-Intranet werde er mit der Aussage zitiert, es sei sein persönlicher Traum, das "Unternehmen von der Börse zu nehmen".
meedia.de

Springer-Chef Mathias Döpfner fordert im “Spiegel” mehr Mut zu Meinung.


Das wird man ja wohl noch sagen dürfen: Springer-Chef und BDZV-Präsident Mathias Döpfner fordert die Deutschen im aktuellen Spiegel auf, häufiger ihre Meinung offen zu äußern. "Unter Hitler und Stalin haben Menschen ihr Leben riskiert. In Deutschland 2019 riskiert man einen Shitstorm. Und kaum einer traut sich", so Döpfner. Jeder könne sich in Deutschland frei äußern. Dennoch sei der öffentliche Diskurs "politisch korrekt sediert", was der AfD in die Karten spiele: "Wir erleichtern der AfD ihre widerliche Taktik, indem wir die Räume des öffentlich Sagbaren enger machen."

Döpfner verteidigt gegenüber dem "Spiegel" auch seinen Kommentar in der "Welt", in dem er Medien vorwarf, die Realität etwa zu kriminellen Flüchtlingen zu verharmlosen und für den er Zuspruch aus der rechten Ecke bekam: "Einmal Applaus von der falschen Seite, und man ist raus, die ganze Argumentation diskreditiert?" Döpfner kritisiert: "So geht es nicht! Das ist Antidebatte."

Auch die Kritik an der "Bild" in der Antisemitismus-Debatte sei unangemessen. Die Zeitung hatte unter anderem geschrieben, Claudia Roth würde Antisemitismus fördern, weil sie den iranischen Parlamentspräsidenten treffe. An Grünenpolitiker Omid Nouripour gerichtet, der seit den Berichten nicht mehr mit der Bild reden will, fragt Döpfner: "Wer ist da eigentlich intolerant?"
"Spiegel" 45/2019, S. 20 (Paid), turi2.de (Background)

Mathias Döpfner kritisiert philanthrophische Verleger.

Verlegertum und Journalismus sollten ein Geschäftsmodell bleiben, mahnt BDZV-Präsident und Springer-Chef Mathias Döpfner in seiner Rede auf der BDZV-Mitgliederversammlung. Mit einem Seitenhieb auf das Ehepaar Silke und Holger Friedrich, das den Berliner Verlag gekauft hat und dies auch mit zivilgesellschaftliches Engagement begründet, sagt Döpfner: "Mir wäre lieber, sie sagten: Wir wollen Geld verdienen." Gleichzeitig wirbt Döpfner dafür, die Trennlinien zwischen klassischen Journalisten und Verlegern einerseits und Bloggern und YouTubern andererseits aufzugeben: Jeder Blogger könne der Großverleger der Zukunft sein.
horizont.net, turi2.de (Background)

Klick-Tipp: Mathias Döpfner schauspielert in den Springer-Instagramstories.

Klick-Tipp: Um die verlagsintern entwickelte Visitenkarten-App Qgram zu bewerben, legt sich Konzernchef Mathias Döpfner in den Instagram-Stories auf die Psychiater-Couch. Er wird depressiv, weil seine Mitarbeiter das "Ö" in seinem Nachnamen nicht buchstabieren können. Döpfner stellt seine Schauspielkünste nicht zum ersten Mal unter Beweis, er mimte 2015 im Staatstheater Darmstadt beim Datterich-Festival den Bennelbächer, einen Wirtshausfreund der Titelfigur.
instagram.com

Mathias Döpfner erinnert an Michael Jürgs als “absoluten Journalisten”.

Michael Jürgs verstand es Leser für das zu interessieren, was er selbst interessant fand, erinnert Springer-Chef Mathias Döpfner an den verstorbenen, früheren "stern"-Chefredakteur. Dieser Übertrag sei ihm gelungen, da er sich stets absolut gesetzt habe, "eitel wie ein Kind und die Eitelkeit kontrollierend wie ein Profi".
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Gründer und Digitalexperte Sven Schmidt kritisiert Mathias Döpfners KKR-Deal scharf.


Ohr-Feige: Mathias Döpfner, Vorstandschef und Kleinaktionär bei Springer, bekommt im Podcast seines Kooperationspartners Philipp Westermeyer ordentlich auf die Löffel. Westermeyers Buddy & Digital-Versteher Sven Schmidt (Foto, links) kritisiert den bevorstehenden Einstieg des US-Finanzinvestors KKR bei Springer scharf: Er nütze eher dem Springer-Gesellschafter Döpfner als der Verlegerin Friede Springer.

Schmidt, der als Gründer- und Investoren-Urgestein in der Branche hoch angesehen ist, wirft Döpfner vor, den "logischsten Schritt" nicht gegangen zu sein: Um für Springer neues Geld für große Deals wie den Kauf des Ebay-Kleinanzeigengeschäfts zu besorgen und trotzdem Friede Springers Hoheit über das publizistische Geschäft zu wahren, hätte Döpfner, so Schmidt, das rendite- und wachstumsstarke, aber umkämpfte Rubrikengeschäft für Jobs, Autos und Wohnungen "als Spin-off" ausgliedern und zur "reinen Kapitalbeteiligung" für Springer machen sollen.

Den Finanzinvestor KKR in die Kernfirma Springer zu holen, sei nicht die beste Lösung. Döpfner fürchte, so Schmidt, bei der Ausgliederung der sogenannten Classifieds Media wohl einen persönlichen Machtverlust und erwarte für sich persönlich durch den Einstieg von KKR "wahrscheinlich" höhere Boni.

Schmidt, seit Jahrzehnten erfahren im Venture-Geschäft, kritisiert außerdem, dass Döpfner sich nicht heftiger gegen den Einstieg von Google ins Geschäft mit Stellenanzeigen wehrt. Es sei an der Zeit, dass "Döpfner sich endlich mal aufregt" und "Bild" und "Welt" gegen den "Missbrauch der Marktmacht" von Google in Stellung bringt.
soundcloud.com (ab Minute 13.20)

KKR-Deal: Mathias Döpfner richtet sich mit einer Video-Botschaft an die Mitarbeiter.

Springer erhofft sich vom Deal mit US-Investor KKR eine "sehr schöne, langfristig stabile Lösung", sagt Chef Mathias Döpfner in einer Videobotschaft an die Mitarbeiter, aus der Gregory Lipinski zitiert. KKR habe sich zu den Springers Unternehmenswerten bekannt und wolle in den Ausbau des Kerngeschäfts investieren. Die Partnerschaft sei auf mindestens fünf Jahre angelegt.
meedia.de

Meinung: Mathias Döpfner sieht wirkungsmächtigen Politikjournalismus im Rezo-Video.

Politik: Das Rezo-Video ist für Springer-Chef Mathias Döpfner "moderner, innovativer und sehr wirkungsmächtiger Politikjournalismus". Die Diskussionen über die Meinungsäußerungen von YouTubern driften seiner Meinung nach in eine "völlig falsche Richtung" ab. Leitartikel in Zeitungen seien meist ebenso "zugespitzt oder einseitig".
zeit.de

Zitat: Mathias Döpfner spricht sich gegen Upload-Filter aus.

"Wir als Journalisten-Haus sind per se gegen den Einsatz von Upload-Filtern, weil sie theoretisch zur Inhaltskontrolle missbraucht werden können."

Springer-Chef Mathias Döpfner, vorab eifriger Befürworter der EU-Urheberrechtsreform, erklärt bei der Springer-Hauptversammlung und nach der finalen Abstimmung in Brüssel, dass er Upload-Filter im Journalismus ablehnt.
per Mail

Mark Zuckerberg diskutiert mit Facebook-Kritiker Mathias Döpfner.


Giganten-Gipfel: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg diskutiert eine Stunde mit Springer-Chef Mathias Döpfner – über Plattformen, Journalismus und Facebooks Pläne. Das gesamte Gespräch steht als Video zum Abruf auf Zuckerbergs Facebook-Profil bereit. Zuckerberg bestätigt, dass Facebook an einem speziellen Produkt für journalistische Inhalte arbeitet – vergleichbar mit dem Video-Bereich Facebook Watch. Wie das Produkt aussehe, sei völlig offen. Facebook wolle sich mit Verlagen beraten und es nicht "in einem Vakuum bauen", sagt Zuckerberg.

Döpfner betont, dass die Zukunft des Journalismus in digitalen Bezahlangeboten liege, denn Reichweite zahle nicht die Miete. Im gesamten Gespräch stellt vor allem der gelernte Journalist Döpfner die Fragen, etwa nach Privatheit und Datenschutz. Zuckerberg sagt, das Thema sei im öffentlichen Bewusstsein und auch im Unternehmen Facebook deutlich wichtiger geworden. Für Zuckerberg ist das Gespräch, aufgezeichnet Sonntag am Rande der Springer-Management-Tagung, eine weitere vertrauensbildende Maßnahme – Döpfner ist als Präsident des Verlegerverbandes BDZV ein Kritiker der Plattformen und konnte mit dem EU-Urheberrecht gerade einen Sieg gegen die US-Tech-Giganten erringen. (Foto: Springer / Charles Yunck)
facebook.com (61-Min-Video)

Zitat: Mathias Döpfner will das Internet nicht kaputt gemacht haben.

"Die Behauptung ist ungefähr so richtig wie die These, dass die Einführung der Straßenverkehrsordnung die freie Mobilität der Bürger zerstört hat."

Springer-Chef Mathias Döpfner freut sich im Springer-Intranet, dass er künftig auf der Vorfahrt-Straße ist und widerspricht der These, er habe geholfen, das Internet "kaputt zu machen".
meedia.de, turi2.de (Background)

Zitat: Lieber Tod als Gnadenbrot, findet Mathias Döpfner.

"Lieber Insolvenzen bei Zeitungen als der Verlust ihrer Unabhängigkeit durch Subventionen."

Springer- und BDZV-Boss Mathias Döpfner spricht sich im Hamburger Presseclub gegen staatliche Subventionen und auch völlig weltfremde Querfinanzierungen in Medienhäusern aus. Steuervorteile für die Zeitungszustellung fände er trotzdem schön, notiert Roland Pimpl.
horizont.net

“NZZ”-Interview: Mathias Döpfner liest Journalisten die Leviten.


Wahrheit statt Meinung: Mathias Döpfner holt im großen Interview mit der "NZZ" zum Rundumschlag gegen den Gesinnungs-Journalismus aus. Er wirft vielen Journalisten vor, sich "zutiefst unjournalistisch" zu verhalten und sieht die Causa Relotius als systemisches Problem des "Spiegels" und "ein Indiz dafür, was in der Branche schiefläuft". Viele Journalisten wollen bei den Kollegen gut ankommen, statt "nonkonformistisch die andere Seite der Medaille zu beleuchten", sagt Döpfner. Wer als Journalist etwa antrete, um die AfD zu verhindern, werde sie damit stärken.

Döpfner spricht mit den "NZZ"-Journalisten Benedict Neff und René Scheu auch über sein Aktienpaket am Springer-Konzern, das derzeit 150 Mio Euro wert ist. Obwohl er eine "Stresserfahrung" gemacht habe, als der Springer-Kurs während der Finanzkrise einknickte, nennt er die Beteiligung von Mitarbeitern am Unternehmen ein "Modell nicht nur für die Medienbranche". Das schärfe die "Bindekraft" und verhindere "eitelkeitsgetriebene Entscheidungen".
nzz.ch

Claas Relotius, Mathias Döpfner, Reporterfabrik – die meistgeklickten Newsletter-Links im Januar 2019.


Klickmeister: Der Fälscher Claas Relotius hält weiter die Medienwelt in Atem und belegt Platz 1 und 2 der meistgeklickten Links im turi2-Newsletter im Januar. Auch Mathias Döpfners Aufruf zur Social-Media-Enthaltsamkeit, der Start der Reporterfabrik und ein Flug mit Sitzplätzen auf dem Fußboden schaffen es in die Top 10. Weiterlesen...

Hör-Tipp: Mathias Döpfner spricht im HR2-Podcast über Medienwandel.

Hör-Tipp: Mathias Döpfner spricht im HR2-Podcast Doppelkopf mit Andreas Bomba darüber, wie Medien sich wandeln, und stellt Musik vor. Der Springer-Chef glaubt, dass Medien weiter verschmelzen werden und Gesprochenes Geschriebenes ablösen werde. Auf das Verleger-Prinzip sei er stolz und Springer halte daran fest.
hr2.de (43-Min-Audio)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Mathias Döpfner und sein Zehn-Jahres-Plan für Springer.

Lese-Tipp: “RP”-Chef Michael Bröcker widerspricht Mathias Döpfner.

Lese-Tipp: Michael Bröcker, Chefredakteur der "Rheinischen Post", widerspricht in seinem Kress-Gastbeitrag Mathias Döpfner. Der Springer-Chef hatte Journalisten aufgerufen, sich in den sozialen Medien zurückzunehmen. Michael Bröcker nennt Facebook und Co die "Gartenpartys und Stammtische des 21. Jahrhunderts". Journalisten sollten an ihnen teilnehmen, um Echokammern aufzubrechen.
kress.de, turi2.de (Background)

Bild des Tages: Diekmann, Springer und Mathias Döpfner sitzen auf der Couch.


Auf der Couch: Ex-"Bild"-Chef Kai Diekmann, Verlegerin Friede Springer und Springer-Chef Mathias Döpfner sitzen in der Kunsthalle Rostock bei der Eröffnung der Ausstellung bildRAUM auf der Couch vor dem bekannten "Bild"-Kunstwerk von Jens Lorenzen aus dem Chefbüro der "Bild". Besucher können es ihnen ab heute nachtun. (Foto: Bernd Wüstneck / dpa / Picture Alliance)

Springer-Chef Mathias Döpfner predigt Social-Media-Enthaltsamkeit.


Keine Perlen für Twitter: Springer-Chef Mathias Döpfner schießt im großen dpa-Interview scharf gegen Social-Media-Lautsprecher. Twitternde Journalisten nennt Döpfner "zunehmend problematisch". Es werde "viel zu schnell geschrieben, was am Ende der Marke abträglich ist", sagt Döpfner. Angesprochen fühlen dürften sich da auch Julian Reichelt und Ulf Poschardt – die Chefs von "Bild" und "Welt" stürzen sich selbst bereitwillig in jedes Twitter-Gefecht. Nun empfiehlt ihr Konzernchef "allergrößte Zurückhaltung" und sagt, dass Twitter-Salven "allenfalls der Person, sehr selten dem von ihr vertretenen Medium" dienen.

Dass Döpfner selbst das Instrument der Zuspitzung beherrscht, zeigt er zur Causa Relotius, die er "wesentlich schlimmer als die Hitler-Tagebücher" findet. Das Magazin habe ein Klima geschaffen, in dem Weltanschauung wichtiger sei als Anschauung. Einstweilen sei aus dem "Sturmgeschütz der Demokratie" ein "Luftgewehr der Fantasie" geworden. Die Aufklärung des Betrugs findet er "erstaunlich zurückhaltend" und vermutet "Beißhemmungen" bei den Kollegen, weil Relotius in vielen Medien Lügen verbreiten konnte. Der "Spiegel" habe das Glück, dass mit Steffen Klusmann seit Januar ein Chefredakteur im Amt ist, der mit dieser Sache nichts zu tun habe und völlig unbelastet agieren könne. "Wenn er das konsequent macht, kann auch der 'Spiegel' sich davon erholen", glaubt Döpfner.
nordkurier.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Springer-Chef Mathias Döpfner über Musik, Strategie und die Zukunft (9/2018).

Zitat: Springer-Chef Mathias Döpfner wünscht sich unbeugsame Journalisten.

"Je größer der Druck durch den FC Bayern oder die Industrie wird, umso unbeugsamer müssen die Journalisten sein. Sonst verlieren wir das Wichtigste: unsere Glaubwürdigkeit."

Springer-Chef Mathias Döpfner sagt beim VDZ Publishers' Summit in Berlin, dass Journalisten auch bei Widerstand nicht einknicken dürfen.
twitter.com (turi2 vor Ort auf dem VDZ Publishers' Summit)

Zitat: Mathias Döpfner sieht das “Prinzip Zeitung” als Mittel gegen Filterblasen.

"Journalisten sind Wecker, die sich nicht abschalten lassen; das Prinzip Zeitung ist das wirksamste Mittel gegen die Filterblasen dieser Welt – denn es lässt sie platzen."

Springer-Chef und BDZV-Präsident Mathias Döpfner sagt beim Zeitungskongress, dass beim "Prinzip Zeitung" - egal ob gedruckt oder digital - der Absender immer klar sei. Die "Welt" druckt das Manuskript seiner Rede.
"Welt", S. 21 (Paid)

Weitere Zitate aus der Rede:

"Wenn in einer Gesellschaft an sich Wahrheit relativiert wird, durch propagandistische Manipulation von allen Seiten quasi zur Ansichtssache erklärt wird, dann wackelt das Fundament."

"Bei der Recherche hat es sich in manchen Ressorts bei manchen Zeitungen und Fernsehsendern aber offenbar eingebürgert, sich ohne Nachfrage auf die Regierung zu verlassen. Dabei ist auch die Regierung – im ausschließlich journalistischen Sinn – ein Gegenspieler für Journalisten."

"Es ist an uns Verlagen, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die Journalisten ermutigen, und eine kritische, unabhängige Arbeitsweise ermöglichen."

Aus dem Archiv von turi2.tv: Das große Interview mit Mathias Döpfner.

Zitat: Mathias Döpfner knöpft sich das große Ganze der Medienpolitik vor.

"Es gibt in der Politik ein erschütterndes Maß an Wissensmangel über die entscheidenden Herausforderungen unserer Gegenwart und Zukunft."

BDZV-Präsident Mathias Döpfner fordert im "Horizont"-Interview "echte und befugte Kompetenzzentren" als Digital-Berater der Regierung und sympathisiert mit Andrea Nahles' "Daten für alle"-Vorschlag.
"Horizont" 38/2018, S. 12-13 (Paid), turi2.de (Background Nahles)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Das große Interview mit Mathias Döpfner.

Netflix beruft Mathias Döpfner in sein Board of Directors.

Die 13. Fee: Springer-Boss Mathias Döpfner rückt als 13. Mitglied in das Board of Directors beim Streaminganbieter Netflix. Netflix-Chef Reed Hastings erwartet sich von der Berufung "wertvolle Perspektiven die kontinuierliche Verbesserung unseres weltweiten Angebots". Besonders sein Know-how im Bereich der digitalen Medien, das Döpfner beim Digital-Primus Springer kontinuierlich vorantreibt, soll Netflix beim Ausbau seines Angebots unterstützen.
media.netflix.com, variety.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Mathias Döpfner über Springers Schwachpunkte.

“Wir sind verwundbar”: Mathias Döpfner über Springers Schwachpunkte.


Weitsicht durch Vorsicht: Auch Digital-Primus Springer hat seine Schwächen, muss Vorstandschef Mathias Döpfner einräumen. Im Video-Interview von Peter Turi spricht er über die drei Eigenschaften, die ihn verunsichern. "Zweckpessimismus" hat bei Döpfner Methode. Er sagt: "Only the paranoids will survive."

Die stets selbstkritische Sicht auf die Situation diszipliniert – und lässt den Zweimeter-Mann nicht noch weiter wachsen: "Ich gehe immer davon aus, dass Dinge schief gehen können." Schief gehen könne auch noch das Experiment, ein Geschäftsmodell für digitalen Journalismus zu finden. Dass sich Journalismus im Netz finanzieren lasse, sei "eine Hypothese, keine Gewissheit".
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube), turi2.tv (37-Min-Video)

Mathias Döpfner und Peter Turi reden insgesamt 37 Minuten. Beim Klick auf die folgenden Links geht es direkt zu den Themen: Döpfner über ...
1. ... Kunst und Technologie
2. ... seinen Karriereweg
3. ... seine Musikleidenschaft
4. ... Strategie, Tempo, Veränderungen
5. ... Paranoia und Zweckpessimismus
6. ... Springers wunde Punkte
7. ... Journalismus-Geschäftsmodelle
8. ... moderne Unternehmenskultur
9. ... Springer in zehn Jahren
10. ... das TV-Geschäft
11. ... neues Geschäft und technische Innovation
12. ... die Zukunft für Print
13. ... seinen Medienkonsum

“Weltweit führender Digitalverlag”: Mathias Döpfner und sein Zehn-Jahre-Plan für Springer.

Eine echte Größe: Mathias Döpfner strebt mit Springer die Weltherrschaft an – im geschäftlichen Sinne. Aus Springer soll in den kommenden zehn Jahren der "weltweit führende Digitalverlag" werden, sagt Döpfner im Video-Gespräch mit Peter Turi. Er hat große Visionen für Business Insider, setzt auf digitale Kleinanzeigen und die Transformation der Traditionsmarken – Print kommt in seinen Plänen kaum noch vor. Und auch immer weniger am eigenen Frühstückstisch: Von einst 14 Zeitungen hat er einige abbestellt.

Die Zukunft des Gedruckten will der amtierende Zeitungsverleger-Präsident Döpfner "ganz nostalgiefrei sehen", Achtungserfolge wie "Landlust" sieht er als Ausnahme. "Das geht solange es geht, irgendwann geht es fast nicht mehr." Alle einst reinen Zeitungs-Marken würden auch zu Fernseh- und Radiosendern. Das klassische TV ist für Döpfner kein spannendes Konzept mehr, die Wunden der gescheiterten Fusion mit ProSiebenSat.1 sind allmählich verheilt.
turi2.tv (5-Min-Ausschnitt), turi2.tv (37-Min-Video)

Döpfner und Peter Turi reden in 37 Minuten auch über Musik, Paranoia und Döpfners musikalische Leidenschaft. Unten finden Sie das komplette Video. Beim Klick auf die folgenden Links geht es direkt zu den Themen: Döpfner über ...
1. ... Kunst und Technologie
2. ... seinen Karriereweg
3. ... seine Musikleidenschaft
4. ... Strategie, Tempo, Veränderungen
5. ... Paranoia und Zweckpessimismus
6. ... Springers wunde Punkte
7. ... Journalismus-Geschäftsmodelle
8. ... moderne Unternehmenskultur
9. ... Springer in zehn Jahren
10. ... das TV-Geschäft
11. ... neues Geschäft und technische Innovation
12. ... die Zukunft für Print
13. ... seinen Medienkonsum

Zitat: Springer-Chef Mathias Döpfner sagt, der Journalismus werde besser.

"Eine neue Generation an Journalisten wird sich über die nächsten Jahrzehnte etablieren mit Modellen, die den digitalen Journalismus um ein Vielfaches besser machen als den analogen Journalismus."

Springer-Chef Mathias Döpfner sagt bei der DLD Europe-Konferenz, dass die goldenen Zeiten des Journalismus noch nicht vorbei seien.
burda.com, facebook.com (43-Min-Video)

Hör-Tipp: Mathias Döpfner interviewt Springers älteste Mitarbeiterin, Regina Quast, 80.


Ein Leben für Springer: Regina Quast arbeitet seit 63 Jahren für Springer und denkt auch im Alter von nun 80 Jahren noch nicht an den Ruhestand. Im Inside-Podcast des Medienkonzerns interviewt Springer-Chef Mathias Döpfner die Chefin Stabsabteilung leitende Angestellte, die ihr komplettes Arbeitsleben bei Springer verbracht hat. Quast spricht über den Kulturwandel im Konzern – und bei sich selbst: Anfangs hielt sie es für unmöglich, Kinder und Karriere zu vereinen, männliche Führungskräfte in Elternzeit konnte sie sich kaum vorstellen. "Wenn man weiterkommen will, muss man einfach Neues aufnehmen", sagt sie heute.

Im Tagesgeschäft für Einstellungen und Kündigungen zuständig, fordert Quast von den Springer-Führungskräften eine bessere Feedback-Kultur und mehr Lob für die Mitarbeiter. Von ihrem Vorstands-Vorsitzenden Döpfner wünscht sie sich ein besseres Zeitmanagement: "Sie sind zu eng getaktet in Ihrem Büro." "Das Schlimme ist, Sie haben ganz sicher recht", entgegnet der Springer-Boss.
soundcloud.de

Zitat: Mathias Döpfner lässt die Finger von Print-Investitionen.

"Ich sehe keine Möglichkeit, eine andere Print-Marke zu kaufen."

Springer-Boss Mathias Döpfner sagt im Interview mit Bloomberg, er interessiere sich mehr für originär digitale Marken.
bloomberg.com

Weitere Zitate aus dem Interview:

- zum Verhältnis mit Facebook und Google, immerhin Konkurrenten im Anzeigenmarkt:

"Da gibt es viel mehr Chancen als Risiken."

- zu seinem Vertrag, der 2021 ausläuft:

"Warum sollte ich jetzt aufhören? Der Spaß beginnt gerade erst."