Emotionaler als “Geo”: Peter Wohlleben und Michael Schaper stellen “Wohllebens Welt” vor.


Print über Bäume: Gruner + Jahr erweitert die Reihe seiner Persönlichkeits-Magazine um ein Heft mit dem Bestseller-Autor Peter Wohlleben – heute Mittag hat der Verlag "Wohllebens Welt" der Öffentlichkeit vorstellt. Wohlleben firmiert als "Chefreporter" unter Chefredakteur Michael Schaper. Ein klassisches Persönlichkeits-Magazin soll das Heft nicht sein, sagt Wohlleben im Video-Interview von turi2.tv, eher ein "Natur-Magazin mit speziellem Blick, nämlich meinem."

Chefredakteur Schaper, selbst eher kein Naturbursche, gesteht, dass er anfangs nicht sicher war, ob "Geo" und Wohlleben kompatibel sind. Er war dem falschen Vorurteil erlegen, dass Wohlleben einen esoterischen Ansatz verfolgt. Das aber stimme nicht – in "Wohllebens Welt" sei alles wissenschaftlich fundiert. Wohlleben finde andere Worte und beschreibe emotionaler und eingängiger als die klassischen "Geo"-Texte. Das habe sich seine Redaktion für dieses Heft zu eigen gemacht.

"Wohllebens Welt" liegt ab heute mit 110.000 Auflage am Kiosk und soll alle drei Monate erscheinen. Das Heft kostet 6 Euro.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

fragebogen2: Michael Schaper.


fragebogen2: Michael Schaper, Erfinder und Chefredakteur von Geo Epoche, wäre beinahe beim Film gelandet. In den 1970er Jahren begeistert er sich u.a. für "Der Amerikanische Freund" von Wim Wenders, sagt er im Video-Fragebogen von turi2.tv. Nach einem Praktikum hinter der Kamera entscheidet er sich dann aber doch für den Journalismus und wird einer der ersten Absolventen der damals ganz neuen Henri-Nannen-Schule. Wenn Schaper nicht an "Geo Epoche" und "Geo Wissen" arbeitet oder neue "Geo"-Ableger erfindet, träumt er von einem Klatschmagazin.
turi2.tv (2-Min-Video bei YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Michael Schaper über 20 Jahre "Sex, Drugs & Rock'n'Roll" bei "Geo Epoche".

Michael Schaper über 20 Jahre “Sex, Drugs & Rock’n’Roll” bei “Geo Epoche”.


True Crime: Michael Schaper, Chefredakteur von Geo Epoche, erzählt mit seinem schwarzen "Geo"-Ableger seit fast 20 Jahren Geschichten aus der Geschichte – nicht staubtrocken wie im Geschichtsunterricht, sondern ganz lebendig als historische Rekonstruktion. Sein Genre sind Krieg, Intrigen, Mord und Totschlag, erklärt Schaper im Video-Interview mit Peter Turi. "Der einzige Unterschied zwischen uns und einem historischen Roman: Bei uns ist alles wahr", sagt der Chefredakteur.

Inspiriert wird Schaper Mitte der 1990er Jahre vom Roman Die Einkreisung, der im Jahr 1898 spielt und aktuell als Netflix-Verfilmung zu sehen ist. "Sowas zu erzählen, ohne dass es Fiction ist, könnte interessant sein", denkt er damals und hebt ein paar Jahre später "Geo Epoche" aus der Taufe. Angst, dass ihm nach nun bald 20 Jahren der Stoff ausgeht, hat Schaper nicht und nennt viele Geschichten, die er noch nicht erzählt hat, etwa die Geschichte Skandinaviens.

Wichtig ist für Schaper das Kiosk-Potential: Rund 100.000 Hefte will er pro Ausgabe unter die Abonnenten und Impulskäufer bringen. Eines seiner Lieblings-Themen – der spanische Bürgerkrieg – werde es vorerst also nicht im schwarzen "Geo"-Rahmen an den Kiosk schaffen.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

lexikon2: Michael Schaper.

Michael Schaper ist ein Chefredakteur, den es im Zeitalter von Twitter, Facebook und Co eigentlich gar nicht mehr gibt: Er steckt all seine Energie in die Arbeit als Chefredakteur von “Geo Wissen” und in die Erfindung immer neuer Ableger wie “Geo Epoche” – und nichts in die Selbstdarstellung.... Weiterlesen ...

Blattkritik: Michael Schaper, “Geo Wissen”, über “People”.

Michael Schaper, Chefredakteur Geo Wissen, hat die ersten vier Ausgaben der deutschen People gelesen: “Ich bleibe skeptisch” – und “Bunte”-Fan.   Das Konzept: Das deutsche People will ein Premiumprodukt sein, gibt sich bewusst seriös. Keine Geissens, kein Bachelor, kein “Germany’s next Top Model”. Texte, Bilder und Layouts sollen... Weiterlesen ...

Gruner + Jahr verkauft 45.000 Ausgaben Waldpapier von “Wohllebens Welt”.

Gruner + Jahr hat von Wohllebens Welt bereits 45.000 Exemplare verkauft. Das Personality-Magazin um Peter Wohlleben ist im April gestartet, seit 14. Juni liegt die zweite Ausgabe am Kiosk. Bei einer Leserbefragung gaben 98 % der Befragten dem Magazin die Noten 1 oder 2.
presseportal.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Peter Wohlleben und Michael Schaper stellen "Wohllebens Welt" vor.

Gruner + Jahr startet Personality-Magazin mit Bestseller-Autor Peter Wohlleben.

Gruner + Jahr startet ein Personality-Magazin mit Bestseller-Autor und Baumflüsterer Peter Wohlleben (Foto). Das Heft entsteht im "Geo Wissen"-Universum von Michael Schaper und soll ab Frühjahr 2019 "die Phänomene der Tier- und Pflanzenwelt verständlich, gehaltvoll und unterhaltsam" erklären, teilt G+J mit.
per E-Mail

Aus dem turi2.tv-Archiv: Michael Schaper stellt sich turi2.de-Fragebogen.

“Geo Epoche” wird dicker und teurer.

Schwarze Kunst: Chefredakteur Michael Schaper optimiert das schwarz umrandete Geschichtsmagazin Geo Epoche. Die Nr. 89, Die Inquisition, die am Mittwoch erscheint, wird dicker (172 statt 164 Seiten), noch hochwertiger und leider auch teurer (12 statt 10 Euro). Die Grundschrift wird etwas größer, weil das Publikum nicht jünger wird, die Zeittafel rückt aufgewertet mit Karton-Papier in die Mitte des Heftes, ein Lesezeichen mit den wichtigsten Namen und Daten liegt bei. Auf dem Titel ist die Teillackierung verschwunden, dafür ist der Umschlag kräftiger. Schaper wagt einen Schuss Populismus und lässt den jungen Illustrator Samson J. Goetze düstere Szenen der Ketzerverfolgung malen.
turi2 - eigene Infos, geo.de (Vorschau), turi2.de (Lob auf "Geo Epoche"),

Spiegel-Verlag startet “Spiegel Edition Geschichte”.

Spiegel Edition Geschichte 600
Geschichte wiederholt sich - "Spiegel Geschichte" auch: Der Spiegel-Verlag entdeckt die Zweitverwertung und bringt Spiegel Edition Geschichte an den Kiosk. Das Heft aggregiert bereits veröffentlichte Texte der "Spiegel"-Redaktion unter einem neuen Oberbegriff und sammelt sie auf 156 Seiten. Der Erstling, ab 10. Mai am Kiosk, erzählt "Wie die Menschen früher lebten – Liebe, Arbeit und Freizeit im Lauf von 5000 Jahren". Themen sind u.a. die kirchliche Sexualmoral im Mittelalter und das Leben der Bauern zu Zeiten Karls des Großen. Das Magazin kommt mit 80.000 Auflage für je 9,90 Euro und soll zwei Mal pro Jahr erscheinen.

Die Heft-Idee ist nicht neu: Unter dem Namen Geo Epoche Kollektion macht Michael Schaper bei Gruner + Jahr seit Dezember 2015 dasselbe. Der Chefredakteur von "Geo Wissen" und "Geo Epoche" hat gerade die zweite Ausgabe seines Best Ofs aus "Geo Epoche" an den Kiosk gelegt - Thema: Das deutsche Kaiserreich.
spiegelgruppe.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: “Geo Epoche” schreibt die Geschichte des Islam.

geo-epoche-73 Islam 300Lese-Tipp: Für mich hat das Jahr sechs Feiertage mehr als für andere. Immer dann, wenn Geo Epoche erscheint, bleibt für ein, zwei Stunden die Arbeit liegen, weil ich abtauche in eine Epoche, die das schwarze "Geo" mir nahe bringt. Mit überragender Optik und wunderbarer Haptik. In Nummer 73 beschreibt "das Magazin für Geschichte" aus dem Hause Gruner + Jahr auf 174, übrigens werbefreien Seiten für 10 Euro das Thema Islam.

Sagte ich Geschichte? Ach, was. Das Islam-Heft ist Politik pur, es beschreibt die Wurzeln so vieler Konflikte, die uns 2015 weltweit quälen: der Ausschließlichkeitsanspruch des Islam, das frühe Schisma in Sunniten und Schiiten, das Trauma der Kreuzzüge, die 200 Jahre alte Geschichte afrikanischer Gottesstaaten, die Entstehung des Islamismus 1979 in Iran, Saudi-Arabien und Afghanistan. Chefredakteur Michael Schaper sagt im Editorial einen sehr wahren Satz: "Selten war eines unserer Hefte so aktuell." Wäre ich nicht ein antiautoritärer Knochen, ich würde für das Islam-Heft von "Geo Epoche" einen Lesebefehl erteilen.

PS: "Geo Epoche", das ist für mich Print pur, dazu will ich weder eine DVD, noch brauche ich das E-Paper. "Geo Epoche" - für mich ein Wertpapier, das ich besitzen, immer wieder in die Hand nehmen, ins Regal stellen und am Ende vererben will.
shop.geo.de

Bauer beauftragt neue Agentur für “People”.

People 150Bauer verpflichtet für "People" eine neue Agentur: Thjnk folgt auf Blood Actvertising. Die erste Kampagne zum Marktstart im März brachte dem Magazin von Chefredakteur Tom Junkersdorf wohl nicht den erhofften Erfolg: Verkaufszahlen will der Verlag bis heute nicht nennen. Die zweite Werbe-Runde soll nun "lauter" und "aggressiver" ausfallen. Erst vor zwei Wochen senkte der Verlag die Druckauflage des Promiblatts.
wuv.de, turi2.de (Auflage), turi2.de (Blattkritik von Michael Schaper)

turi2.tv – die Top 5 des Branchenfernsehens im April 2019.


Die Quoten bei turi2.tv: Media-Pionier Gabor Steingart erklärt, wie er ganz ohne Werbung ein Podcast-Imperium aufbauen will - ein Thema, das polarisiert und mit mehr als 8.800 Views die meisten Zuschauer anlockte - Platz 1 im Ranking der meistgeklickten turi2.tv-Videos. "Spiegel"-Blattmacher Clemens Höges spricht über die Aufklärung der Affäre Relotius. Und Jessica Peppel-Schulz, neue Deutschlandchefin von Condé Nast, berichtet, wie sie nach dem Sabbatical mit 120 % in den neuen Job starten will.
die ganze Top 5 anschauen, turi2.tv (die Top 5 in einer Playlist)

Blattkritik: Peter Turi über “Geo Epoche”.


Historytelling vom Feinsten: Peter Turi über sein Lieblingsblatt Geo Epoche. Das zeigt, so Turi, wie kaum ein zweites Magazin die Stärke und Unersetzlichkeit von Print.

Wer die Geschichte nicht kennt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen – hat einmal ein kluger Mann gesagt. Ich würde es ein bisschen anders ausdrucken: Wer sich Gedanken macht, wohin wir gehen, sollte wissen, woher wir kommen. Um die großen Linien, die Brüche und Konstanten in unserem Dasein als Gesellschafts-Tier zu erkennen, hilft es zu wissen, wie andere Menschen in anderen Zeiten gedacht und gelebt haben. Der schönste und beste Zugang zur Vergangenheit heißt für mich "Geo Epoche". Nie war es einfacher und unterhaltsamer, der eigenen, kurz getakteten Lebens-Perspektive Weite und Tiefe hinzuzufügen. Weiterlesen ...

Blattkritik.

Blattkritik heißt eine Rubrik, die seit April 2015 bei turi2.de erscheint. Nach dem Prinzip des Reigens kritisiert jeweils ein Chefredakteur eine Zeitschrift, eine Zeitung oder ein Online-Portal, um daraufhin mit seinem Blatt selbst Gegenstand der Blattkritik zu werden. Hin und wieder durchbricht turi2 den Reigen – dann werden... Weiterlesen ...

Blattkritik: Marc Winkelmann, Chefredakteur “Enorm”, über “Euro am Sonntag”.

Marc Winkelmann hat keine Lust auf eigene Aktien – auch nach der Lektüre von Euro am Sonntag nicht. Dem Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins Enorm ist der Relaunch des Anleger-Wochenblatts nicht radikal genug. Ich besitze keine Aktien. Zumindest keine, die ich – womöglich täglich – selbst verwalten müsste. Das übernimmt... Weiterlesen ...

Blattkritik: Joachim Spiering, Chefredakteur “Euro am Sonntag”, über “Gala”.

Joachim Spiering muss Gala eigentlich super finden, schon um seiner Frau die wöchentliche Lektüre nicht zu vermiesen. Ein paar Haare findet der Chefredakteur von Euro am Sonntag in Gruner + Jahrs Promi-Klatsch-Süppchen dann aber doch. Die Ausgangslage Ach herrje, die Gala also. Klatsch und People im Hochglanzkonzentrat. Und... Weiterlesen ...

Blattkritik: Anne Meyer-Minnemann, Chefredakteurin “Gala”, über “Donna”.

Anne Meyer-Minnemann, Chefredakteurin der Gala, fasst Donna mit Samthandschuhen an. Nach der Lektüre von Burdas “freundin” für Best-Ager fühlt sie sich “plötzlich sehr jung”. “Donna”! Der klangvolle Titel des Frauenmagazins verspricht: Hier geht es nicht um Mädchen, sondern um richtige Frauen. Ich denke an Sophia Loren und Monica... Weiterlesen ...

Blattkritik: Katja Hertin, Chefredakteurin “Donna”, über “Séparée”.

Katja Hertin, Chefredakteurin von Donna, Burdas “freundin” für Ältere, erregt mit einem gedruckten Männerakt in der U-Bahn Aufsehen – und lobt das Frauen-Erotikmagazin Séparée dennoch in höchsten Tönen. Zunächst mal meine uneingeschränkte Anerkennung für den Mut und den Idealismus, den es braucht, heute im Eigenverlag und ohne großes... Weiterlesen ...

Blattkritik: Janina Gatzky und Ute Gliwa, Chefredakteure “Séparée”, über “Playboy”.

In Séparée schreiben Ute Gliwa und Janina Gatzky über die Lust der Frauen, für turi2 begutachten sie den Playboy und “künstliche Möpse”, die sie “nicht mal geschenkt nehmen würden”. Zwei Frauen zu bitten, den “Playboy” unter die Lupe zu nehmen, kommt der Herausforderung gleich, vor der eine Hardcore-Vegetarierin... Weiterlesen ...

Blattkritik: Florian Boitin, Chefredakteur “Playboy”, über “Clap”.

Man muss die beiden einfach mögen. Die Erfinder und Macher des Magazins Clap: Cartoonist Peter “Bulo” Böhling und seinen Co-Chefredakteur Daniel Häuser. Zusammen mit Herausgeber und Media-Urgestein Thomas Koch haben die beiden mit ihrem “People-Magazin für Neugierige, Eitle und Schadenfrohe” 2006 ein pfiffiges und höchst unterhaltsames Medienmagazin aus... Weiterlesen ...

Blattkritik: Peter Böhling, Chefredakteur “Clap”, über “Cicero”.

Clap-Chefredakteur Peter “Bulo” Böhling liest Cicero und findet’s “furztrocken” aber gut illustriert. (Foto: Clap/Alexander von Spreti)   Zunächst einmal sei an dieser Stelle Herrn Brandhofer gedankt, meinem damaligen Lateinlehrer. Denn seit dessen phänomenalem Improvisations-Comedy-Unterricht vor 30 Jahren weiß ich: Die klassische Aussprache von “ci” und “ce” lautet “ki”... Weiterlesen ...

Blattkritik: Christoph Schwennicke, Chefredakteur “Cicero”, über “Kontext”.

Ich bin Schwabe, besser gesagt: Ich komme aus Schwaben, bin dort aufgewachsen. Deshalb kenne ich auch Josef-Otto Freudenreich. Nicht persönlich. Aber als Helden. Als schwäbischen Held. Als einen, der immer gegen die Gschaftlhuberei angeschrieben hat, der blendend vernetzt ist, aber nie Teil des Filzes wurde. An ihm kommt... Weiterlesen ...

Blattkritik: J.O. Freudenreich, Chefredakteur “Kontext” über die “B.Z.”.

Josef-Otto Freudenreich, Chefredakteur der linksalternativen Kontext-Wochenzeitung, war tapfer und hat die B.Z. gelesen.   Das gefällt: Es tut gut zu wissen, dass es in der Hauptstadt noch ein Organ gibt, das Kurs hält. Die “B.Z.”, in den 60ern gegen Dutschke und die roten Horden, heute gegen die “linksextreme... Weiterlesen ...

Blattkritik: Peter Huth, Chefredakteur “B.Z.” über “Geo Wissen Gesundheit”.

Peter Huth, Chefredakteur “B.Z.”, hat das neue “Geo Wissen Gesundheit” gelesen: Er, der Urzeitkrebs, findet’s “edel – und langweilig”.   Ach, dieses Geräusch, dieser Geruch! Knisterndes Zellophan, the smell of Yps. Jetzt aber, 40 Jahre später, packe ich die erste Ausgabe von G+J’s Geo Wissen Gesundheit aus. Das... Weiterlesen ...

turi2.de/index: Basis-Infos für Medien & Marken.

turi2.de/index liefert Basis-Info für Medien-, Marken- und Meinungsmacher. Im Index finden sie grundlegende Infos, Videos und Links zu Köpfen, Marken und Begriffen der Kommunikationswelt. turi2.de/index/koepfe (derzeit 111) A: Afhüppe, Sven Arntzen, Andreas B: Ballwieser, Dennis Balzli, Beat Becker, Julia Behrendt, Frank Bellut, Thomas Bertram, Heribert Beuchler, Tina Beyer,... Weiterlesen ...

Blattkritik: Julia Werner, Chefredakteurin “Unikat”, über “Berliner”.

bk-20161127
Julia Werner, Chefredakteurin der Luxusbeilage Unikat von Condé Nast, liest für turi2 den "Berliner", die neue Magazin-Beilage des "Tagesspiegel". Die hauptberufliche Vize-Chefredakteurin von "Glamour", nebenher Stilkolumnistin der "Süddeutschen", entdeckt im "Berliner" eine gewisse Unentspanntheit durch stetig vorgetragene Offenheit, aber auch viel Interessantes und Lesenswertes. Weiterlesen ...

Blattkritik: Jan Oberländer, verantwortlicher Redakteur “Tagesspiegel Berliner”, über die “Emder Zeitung”.

blattkritik-emder-zeitung-jan-oberlaender-600
Jan Oberländer verantwortet beim "Tagesspiegel" das Magazin Berliner, das am Samstag in einer Woche erstmals erscheint. Für turi2 blättert er durch die Emder Zeitung, ein Lokalblatt, das - trotz aller Klischees - "sorgsam auf die Zielgruppe" abgestimmt ist. So richtig hängen bleibt der Hauptstadt-Journalist aber an einer Kolumne auf Seite 1, in der die Postfrau zweimal unerwartet klingelt. Weiterlesen ...

Blattkritik: Stefan Bergmann, Chefredakteur “Emder Zeitung”, über die “Elbe-Jeetzel-Zeitung”.

stefan-bergmann-ejz600
Stefan Bergmann, Chefredakteur der Emder Zeitung, liest für turi2 die Elbe-Jeetzel-Zeitung aus dem Wendland, Deutschlands beliebteste Lokalzeitung. Er lobt das Design und die Sorgfalt der Macher, vermisst aber größere Bilder im Lokalen - und hätte sich den eher mittelspannenden Mittwoch im Lokalteil knackiger aufbereitet gewünscht. Weiterlesen ...

Blattkritik: Sascha Chaimowicz, verantwortlicher Redakteur “Zeit Magazin Mann”, über “Laura”.

Blattkritik-Laura-Sascha Chaimowicz 600
Sascha Chaimowicz, verantwortlicher Redakteur für das neue Zeit Magazin Mann, liest im Auftrag von turi2 Bauers Frauenmagazin Laura und ist erstaut, dass das Heft mit so wenigen Wörtern auskommt. Obwohl er mit Laura nicht wirklich warm wird, ist er überzeugt, dass die Blattmacherinnen wissen, was sie tun. Weiterlesen ...

Blattkritik: Stefan Schweiger, Chefredakteur Apotheken-Umschau.de, über “Psychologie bringt dich weiter”.

Blattkritik_Stefan Schweiger über Psychologie bringt dich weiter
Stefan Schweiger, Chefredakteur der Online-Ausgabe der Apotheken Umschau, liest für turi2 Psychologie bringt dich weiter und unterzieht das Magazin einer psychologischen Persönlichkeitsprüfung. Er diagnostiziert den Machern u.a. einen lockeren Umgang mit dem Layout und viel Verständnis für die Sorgen und Nöte der Leserinnen. Weiterlesen ...

Bauer nimmt “People” vom Markt, Chefredakteur Junkersdorf geht.

People Juni 2016 600
Goodbye, "People": Bauer zieht bei seinem wenig erfolgreichen US-Klatsch-Import People den Stecker und nimmt das Blatt ab der Ausgabe vom kommenden Donnerstag aus dem Handel. Chefredakteur Tom Junkersdorf verlässt den Hamburger Verlag. Grund für das Aus ist laut Bauer nicht etwa ein schleppender Anzeigenverkauf. Das Heft hat sich für den auflagenverwöhnten Hamburger Verlag schlicht zu schlecht verkauft. Zwar steht in der aktuellen IWV-Statistik eine Zirkulation von satten 120.000 Heften pro Woche, allerdings verkaufen sich nur knapp 58.000 Exemplare im Einzelverkauf und 1.400 im Abo. Der Rest sind Bordexemplare und Lesezirkel.

Das Heft war erst im März 2015 mit ordentlich PR-Aufwand gestartet und wollte qualitativ hochwertigen Hollywood-Klatsch nach Deutschland liefern. Bei den Lesern kam "People" damit aber offenbar nicht gut an. Bereits vor einem Jahr hatte "Horizont" aus Vertriebskreisen die ersten Hiobsbotschaften über schlechte Kioskwerte gemeldet. Auch der Versuch der Redaktion, umzusteuern und mehr Klatschgeschichten von deutschen Stars zu liefern, hat offenbar nicht gezündet.
horizont.net, kress.de, meedia.de