Zitat: Robert Schneider würdigt den verstorbenen Uli Baur.

“Er lebte ‘Focus’. Er war der Spielmacher in der Mannschaft von Hubert Burda und Helmut Markwort.”

“Focus”-Chefredakteur Robert Schneider würdigt seinen verstorbenen Amtsvorgänger Uli Baur in seinem Editorial. Er berichtet von langen Abenden an der Bar und nennt ihn einen “wichtigen Ratgeber”.
“Focus” 38/2018, S. 3 (Paid), turi2.de (Background)

“Focus”-Chefredakteur Robert Schneider ist überzeugt, dass noch was geht.


Das Interview mit Robert Schneider (oben) entstand im Zusammenhang mit einem Rundgang durch die Redaktion (siehe unten).

Schneider, der Handwerker: Mit Robert Schneider kann der Focus heute Abend beruhigt seinen 25. Geburtstag feiern. Chefredakteur Schneider ist Magazin-Mann aus Leidenschaft und begabter Blattmacher. Der Blick auf die Auflage macht ihn nicht nervös. “Es geht was”, sagt Schneider im turi2.tv-Interview. “Es ist nicht so negativ, wie wir Journalisten unsere Branche selbst zerreden.”

Schneider denkt klassisch, er macht “Focus” wie vor 25 Jahren. Jedes Heft soll Gesprächsstoff liefern, auch wenn die Redaktion mit dem Umzug von München nach Berlin schmerzhaft geschrumpft ist. “Ein ‘Focus’ ist gelungen, wenn die Leute drei, vier Dinner Talks aus dem Heft haben.” Trotz vieler Rückenschmerz- und Burnout-Cover verteidigt Schneider die Bezeichnung als Nachrichtenmagazin. “News to use” seien die “Focus”-Erfolgsformel und längst Alltag bei “Spiegel” und “stern”.
turi2.tv (10-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Wie der “Focus” gemacht wird: Chefredakteur Robert Schneider zeigt seine Redaktion.


Fakten, Fakten, Feiern: Der “Focus” wird 25 Jahre alt – und hat sich stark gewandelt. Aus dem üppigen Münchner Magazin von Markwort ist ein Hauptstadt-Heft geworden. Chefredakteur Robert Schneider lädt turi2.tv in seine Redaktion ein. Vor der Kamera zeigt er sein Büro, den “Balken” und die einzelnen Abteilungen.

Am Schlusstag der Jubiläums-Ausgabe wuselt Schneider durch ein Team unter höchster Anspannung. Fotoredakteure fahnden nach aktuellen Aufnahmen, Infografiker basteln letzte Bilder. Schneider mischt sich immer wieder selbst ein, sichtet Cover und textet im Vorbeigehen Überschriften.

“Es ist eine große Freude und eine große Ehre, ‘Focus’ zu machen”, sagt der gebürtige Leipziger, der 2016 Burda-intern von der Ost-Illustrierten “Superillu” kam. “Dass die Print-Auflagen zurück gehen, ist eine Marktrealität, die alle Zeitschriften betrifft. Gleichzeitig gibt es mehr Zeitschriften als je zuvor.”
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Hinweis: turi2 veröffentlicht das komplette Video-Interview mit Robert Schneider am Donnerstag, dem tatsächlichen “Focus”-Geburtstag.

“Focus”-Chefredakteur Robert Schneider newslettert jetzt auch am Montag.

Robert Schneider meldet sich nun auch montags zu Wort: In seinem neuen Newsletter “Inner Circle” will der “Focus”-Chefredakteur die Leser auf dem Laufenden halten, “was die Redaktion bewegt, weil es Deutschland bewegt”. Seine “Drei Thesen um drei” sollen Inspiration und Orientierung geben und – das dürfte der Hauptgrund des Newsletters sein – “auf spannende Themen in unserem Magazin verweisen”, um den Verkauf nochmal anzukurbeln.
per Mail

Zitat: “Focus”-Chef Robert Schneider ist nicht auf möglichst viele Zitierungen aus.

“Meine Priorität ist nicht die erste Agenturmeldung oder in einem Zitate-Ranking möglichst weit vorne erwähnt zu werden.”

“Focus”-Chefredakteur Robert Schneider redet sich schön, dass Burdas Nachrichtenmagazin selten Scoops landet – weil exklusive Nachrichten “grundsätzlich weniger” werden. Im Meedia-Interview wundert er sich, dass auch “Spiegel” und “stern” immer häufiger mit Nutzwert-Themen aufmachen.
meedia.de

Weitere Zitate aus dem Interview:

“Mich stört, wie sich unsere Branche permanent selbst massakriert und schlecht redet.”

“So wie beim Spiegel das politische Cover gelernt ist, ist es beim Focus der Nutzwerttitel, der regelmäßig erfolgreich ist. An dieser Tradition halten wir fest.”

“Unsere Leser erwarten, dass wir ihnen in einer immer komplexer werdenden Welt konkrete Lösungen für ihr eigenes Leben anbieten.”

“Wenn Sie viel zitiert werden, weil Sie den ganzen Tag lang den Bundestag nach exklusiven Stimmen oder Forderungen abtelefoniert haben, können Sie sich vielleicht über das quantitative Ergebnis freuen. Qualitativ sagt das aber gar nichts aus.”

“Ich mache mir keine Gedanken übers Scheitern, sondern schaue positiv in die Zukunft, für die wir neue Voraussetzungen geschaffen haben.”

“Wir reißen jede Geschichte gemeinsam mit Schreiber, Grafiker, Fotoredakteur, Art Director und Chefredaktion auf, jeder erlebt jeden mit all seinen Stärken und Schwächen und kämpft um die beste Zeile, das beste Foto, die Storyline. Ich möchte, dass alle Kollegen das erleben und wir gemeinsam am Balken sitzen wie an einem Lagerfeuer. Und an dem sitze ich lieber als in meinem Büro.”

Robert Schneider ist ein visuell denkender Magazin-Macher.

Robert-Schneider -150Focus bekommt mit Robert Schneider einen visuell denkenden Chefredakteur, schreibt Ulrike Simon. Ende der 90er sei er bei der “B.Z.” zum Zeilenmacher neben Franz Josef Wagner geworden, weil ein Bildtext überzeugte. Von Walter Mayer lernte er bei “Bild am Sonntag”, visuell zu denken. Der scheidende “Focus”-Chef Ulrich Reitz denke vom Text her, schreibt Simon, die Bebilderung wirke wie die Berichterstattung düster.
“Horizont” 04/2016, S. 4 (Paid), turi2.de (Background)

Robert Schneider wird “Focus”-Chef.

Robert Schneider 600Robert Schneider ist der neue Mann an der Spitze des “Focus”.

Schleudersitz: Burda setzt Ulrich Reitz, 55, als Chefredakteur des “Focus” ab und ersetzt ihn durch Robert Schneider, 39, der seit fünf Jahren die Ost-Postille “Super-Illu” leitet. Damit erweist sich der Führungsjob bei Burdas Nachrichten-Magazin erneut als Schleudersitz. Reitz war erst im Oktober 2014 in München angetreten und erweitert mit seinem schnellen Ende die Reihe der hochkarätigen Journalisten, die an der “Focus”-Spitze gescheitert sind. Darüber kann auch Reitz neue Rolle als “Editor-at-Large” nicht hinwegtäuschen: Als “Außenminister” des “Focus” soll er künftig Meinungsartikel schreiben und das Magazin in Talkshows repräsentieren, schreibt Christian Meier bei Welt.de.

An der Spitze des “Focus” geht es bereits seit dem Rückzug Helmut Markworts 2010 turbulent zu: Die Ahnengalerie der verflossenen Chefredakteure zählt mit Schneider nun bereits den fünften Post-Markwort-Chefredakteur.
welt.de, burda-news.de

Ulrike Simon: Rober Schneider baut “Focus” um.

Robert-Schneider -150Rober Schneider macht “vielleicht zum ersten Mal” aus dem “Focus” ein Magazin, wie es Verleger Hubert Burda vorschwebt, schreibt Ulrike Simon über den Chefredakteur. Großraumbüro und neue Arbeitsprozesse sollen den “Focus” zu einem Blatt machen, das – ähnlich wie die “Bunte” das Glamour-Personal – Menschen, die im Licht der Öffentlichkeit stehen, begleitet. “Focus” werde wie Schneider: visuell, zugänglich, auf Selbstoptimierung getrimmt.
“Horizont”, 19/2016, S. 12 (E-Paper)

Drei Minuten Feierei – die wichtigsten Medien-Jubiläen 2018.


Hoch die Tassen: Krisen-Modus in den klassischen Medien hin oder her – 2018 haben die Medienjubilare gefeiert, als gebe es weder Krise noch Probleme. turi2.tv war mit der Kamera dabei, als Funkes “Hamburger Abendblatt” und Springers “Welt am Sonntag” den jeweils 70. Geburtstag feierten. Wir sprachen mit Sport1-Chef Olaf Schröder und “Focus”-Chefredakteur Robert Schneider anlässlich der 25. Geburtstage des Senders und des Nachrichten-Magazins. Auch der bisherige “stern”-Chefredakteur Christian Krug kam zu Wort: Er holte zum 70. Jubiläum der Illustrierten die gefälschten “Hitler-Tagebücher” aus dem Giftschrank.

Hier geht es direkt zu den turi2.tv-Videos …

… zum 70. Geburtstag des “Hamburger Abendblatts”

… zum 25. Geburtstag von Sport1

… zum 70. “stern”-Jubiläum

… zum 70. Jubiläum der “Welt am Sonntag”

… zum 25. “Focus”-Geburtstag

… zum 65. Jubiläum der Deutschen Welle

turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Drei Minuten Print-Debatte – turi2.tv im Schnelldurchlauf.


Debattieren über Druckerzeugnisse: Spannende Köpfe der Medienbranche haben 2018 ihre Sicht auf die Zukunft für Print bei turi2.tv erzählt. Wir zeigen zum Jahreswechsel in drei Minuten die Gedanken von u.a. Springer-Chef Mathias Döpfner, der künftigen “stern”-Chefredakteurin Anna-Beeke Gretemeier und Bertelsmann-Boss Thomas Rabe.

Hier geht es direkt zu den Video-Interviews mit …
Mathias Döpfner, Springer

Frank Dopheide, Handelsblatt

Anna-Beeke Gretemeier, “stern”

Kai Rose, Klambt

Thomas Rabe, Bertelsmann

Florian Haller, Serviceplan

Robert Schneider, “Focus”

Horst Ohligschläger, Bayard

Jochen Arntz, “Berliner Zeitung”

Manuela Kampp-Wirtz, BurdaStyle

Rainer Esser, “Zeit”

turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube)

Lese-Tipp: Markwort holt sich Hilfe fürs Netz und setzt auf Fakten im Landtag.

Lese-Tipp: Helmut Markwort spricht im “Zeit”-Interview offen über Burda und seine Pläne mit der FDP. Markwort stellt fest, dass Burda kein journalistisches Vorstandsmitglied mehr habe. Sein Nachfolger Robert Schneider habe es schwer. Für seinen Landtagswahlkampf für die FDP holt Markwort “ein paar junge Leute”, die ihm im Netz helfen sollen. “Ich bin ein alter Print-Mann, ich kann mit Anzeigenblättern reden und mit Tageszeitungen und Radio und Fernsehen. Aber Netz kann ich nicht”, sagt der Ex-“Focus”-Chef. Politisch sei sein Ziel, mehr Fakten in den Landtag zu bringen, mit vielen Bürgern zu reden und das Ergebnis “in klarer deutscher Sprache” zu verbreiten.
“Zeit”, S. 5 (Paid), turi2.de (Background)

Sport1, “Focus”, Klambt: Die Woche bei turi2.tv.

Video vielleicht verpasst? Kein Problem. So ein trüber Sonntag eignet sich wunderbar für einen Blick ins Branchenfernsehen. Markus Trantow hat für turi2.tv fünf Fakten zu Sport1 in einem Clip zusammengefasst. Wissen Sie, was es mit dem Phrasenschwein auf sich hat?

Jens Twiehaus hat “Focus”-Chefredakteur Robert Schneider zum 25. Jubiläum besucht …

… und auch das komplette Interview mit ihm online gestellt. Es geht um sinkende Auflagen, die Beziehung zu Focus Online und Schneiders jugendlichen Erstkontakt mit “Focus”.

Auch Klambt-Chef Kai Rose hat sich unseren Fragen gestellt. Jens Twiehaus wollte wissen, ob er als Klatschblatt-Macher der heimliche Vater der Fake News ist.

Übrigens: In dieser Woche erwarten Sie weitere Interviews vom Deutschen Medienkongress. “Horizont” und turi2.tv haben Vice.de-Chefin Laura Himmelreich interviewt und mit “Spiegel”-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer sowie dem VPRT-Vorsitzenden Hans Demmel gesprochen.

Nele Husmann berichtet für den “Focus” aus New York.

Focus engagiert Nele Husmann, 47, als Korrespondentin in New York. Sie folgt auf Susann Remke, die künftig für Zalando in Berlin kommuniziert. Husmann berichtet seit dem Jahr 2000 u.a. für “Euro”, “Euro am Sonntag”, die “Schweizer Handelszeitung” und “Capital” aus dem Big Apple.
kress.de

Aktuell bei turi2.tv: “Focus”-Chefredakteur Robert Schneider zeigt seine Redaktion.

Regierungsnahe Medien in der Türkei werfen “Focus”-Journalist Spionage vor.

Focus Weltkugel ohne SchriftzugFocus erntet für ein Interview mit dem türkischen Oppositionsführer Kemal Kilicdarouglu den Zorn regierungsnaher Medien. Kilicdarouglu rät im Interview indirekt von Reisen in die Türkei ab, wo es “für niemanden eine Sicherheitsgarantie” gebe. Das Erdogan-nahe Blatt “Star” wirft Interviewer Frank Nordhausen vor, ein Spion zu sein. Nordhausen habe die Türkei inzwischen verlassen, schreibt “Focus”-Chefredakteur Robert Schneider im Editorial der kommenden Ausgabe.
meedia.de

“Focus” trennt sich in Berlin von 20 Redakteuren.


Fakten, Fakten, Feuern: “Focus” muss sich an seinem neuen Hauptstandort Berlin von 20 Redakteuren trennen, berichtet Henning Kornfeld im “Journalist”. Bis Ende April galt ein freiwilliges Abfindungs-Angebot. Redakteure bekommen pro Jahr der Betriebszugehörigkeit ein Monatsgehalt und eine Prämie, wenn sie sich fix entscheiden. Das Heft sollen vermehrt freie Autoren füllen. Der Deutsche Journalisten-Verband fordert einen Sozialplan beim Stellenabbau, Burda lehnt ab.

Chefredakteur Robert Schneider will das Nachrichtenmagazin mehr zu einem “Lean-Back-Medium” mit großen Fotos machen, schreibt Kornfeld. “Focus” verliert u.a. Netzökonom Holger Schmidt, der sich unabhängig von der aktuellen Lage entschieden hat, selbständig zu arbeiten. Schneider bewahrt trotz der schmerzlichen Verluste gute Miene in mieser Lage und sagt: “Ich bin fröhlich und optimistisch, nicht vergrämt.” Schneiders Worte sind tatsächlich überaus optimistisch – “Focus” schließt gerade seinen Stamm-Standort München und macht das Düsseldorfer Büro dicht.
presseportal.de, “Journalist” 05/2017, S. 44-47 (Paid), djv.de, turi2.de (Background)

Ulrich Reitz verlässt den “Focus”.

Ulrich Reitz, Focus-150Ulrich Reitz, ehemaliger Chefredakteur des “Focus”, verlässt das Nachrichtenmagazin Ende Januar “auf eigenen Wunsch”. Reitz kam 2014 als Chefredakteur zum “Focus” und blieb Editor-at-Large, als er das Amt im März 2016 an Robert Schneider abgeben musste. Zuvor war Reitz von 2005 bis 2014 Chefredakteur von Funkes “Westdeutscher Allgemeiner Zeitung”. Für Burdas Nachrichtenmagazin arbeitete er erstmals 1992, damals baute er das Bonner Parlamentsbüro auf. Laut kress.de soll Reitz dem “Focus” in freier Form erhalten bleiben.
kress.de

“Focus” -Umzug nach Berlin ist abgeschlossen.

Focus Weltkugel ohne SchriftzugFocus hat seinen Umzug nach Berlin abgeschlossen, nur noch acht bis zehn Mitarbeiter halten in München die Stellung, berichtet “Clap”. In der Hauptstadt residiert die Redaktion in der achten Etage des Verlagsgebäudes an der Potsdamer Straße. Chefredakteur Robert Schneider sitzt mit Blick auf den Tiergarten im siebten Stock.
clap-club.de

“Focus” gewinnt Frédéric Schwilden als Autor.

Frédéric Schwilden 150Focus wirbt Frédéric Schwilden, 28, bei der “Welt am Sonntag” ab und holt ihn als Reporter ins Kulturressort. Schwilden war bei der “WamS” Feuilleton-Redakteur, hat aber auch für “Rolling Stone” und “Interview” geschrieben. “Focus”-Chef Robert Schneider lobt ihn als “großartigen Autor”. (Foto: Christian Werner)
hubert-burda-media.de

Burda bringt “Mein Land” an die Kioske.

Mein Land-150Burda expandiert und startet das noch von Robert Schneider entwickelte Reiselust-Magazin “Mein Land”. Stefan Kobus, Chef der “Super Illu”, übernimmt die Leitung und bestückt das Magazin mit Inhalten seiner Redaktion in Berlin. Auf 124 Seiten porträtiert “Mein Land” in der ersten Ausgabe Landschaften, Gebirge und Menschen entlang der Elbe. Der Copypreis beträgt 4,80 Euro, die Auflage 60.000 Exemplare.
meedia.de

Stefan Kobus wird “Superillu”-Chefredakteur.

Stefan-Kobus-150Superillu bleibt weiter auf Kurs und lässt Vize Stefan Kobus, 52, zum Chefredakteur aufsteigen. Der bisherige Amtsinhaber Robert Schneider folgt Ulrich Reitz beim “Focus” nach. Kobus ist seit 2004 bei Burdas bunter Speerspitze der Ost-Publizistik im Amt. In Personalunion übernimmt er auch die Verantwortung für “Guter Rat”.
burda-news.de, turi2.de (Background)

Meinung: “Focus” ist profillos.

focus150Focus ist nach fünf Wechseln an der Spitze runtergewirtschaftet, schreibt Stefan Winterbauer in einer vernichtenden Fahrt über Burdas “Chefredakteurs-Achterbahn”. Ulrich Reitz sei nicht über seinen Versuch gestolpert, “Focus” als “Pegida-Vereinsblatt” zu positionieren – sondern über die Verkaufszahlen. Winterbauer sieht auf den Neuen, Robert Schneider, einen Berg an Aufgaben zukommen.
meedia.de, turi2.de (Background)

Hinweis: In einer früheren Version war von “grandios schlechten Verkaufszahlen” die Rede. Stefan Winterbauer legt Wert auf die Feststellung, dass sie nicht grandios schlecht seien.

“Superillu” soll zur “Heimatplattform” im Netz werden.

SuperIllu_150Superillu soll online zum Ossi-Netzwerk werden: Chefredakteur Robert Schneider schwebt eine digital verankerte, moderne “Heimatplattform” vor, sagt er der “FAZ”. Auf dem Portal sollten die Leser sich austauschen, erinnern, Bilder oder Geschichten teilen und nebenbei Ostprodukte kaufen können, an denen das Burda-Blatt dann mitverdient.
“FAZ”, S. 23 (E-Paper), superillu.de

lexikon2: “Focus”.


Focus ist der Zwitter im Zeitschriftenregal: äußerlich Illustrierte, offiziell Nachrichtenmagazin. Am 18. Januar 1993 gegründet, gelingt Verleger Hubert Burda und Chefredakteur Helmut Markwort das scheinbar Unmögliche: Sie etablieren eine dritte Kraft neben “Spiegel” und “stern”. Bis heute ist “Focus” eine Wundertüte zwischen politischen Interviews, Lebensratgebern und populärer Kunst. Weiterlesen …

Zalando-Chefs bekommen bei starkem Umsatzwachstum bis 2023 jeder 170 Mio Euro.

Zalando: Glücksschrei-auslösende 170 Mio Euro bekommt laut eines neuen Vergütungsmodells jeder der drei Gründer bis 2023 – allerdings nur, wenn Robert Gentz, Rubin Ritter und David Schneider Zalando in extreme Umsatzhöhen katapultieren. Der Umsatz müsste in den kommenden fünf Jahren mindestens 15 % pro Jahr wachsen. Bleibt er unter 10 %, bekommen die drei ein Jahresgehalt von 65.000 Euro.
“Welt am Sonntag”, S. 4 (Paid)

Lese-Tipp: Zalando-Chefs wünschen sich mehr Dialog mit der Politik.

Lese-Tipp: Die Zalando-Chefs Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz fühlen sich immer noch wie ein Startup und fahren gemeinsam in den Urlaub. Im gemeinsamen Interviews wünschen sie sich in der “Bild am Sonntag” mehr Dialog der Politik mit Digital-Unternehmen. Die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte halten sie für notwendig. Firmenanteile verkaufen wollen die Zalando-Chefs vorerst nicht.
“Bild am Sonntag”, S. 12 – 14 (Paid)

turi2.de/index: Basis-Infos für Medien & Marken.

turi2.de/index liefert Basis-Info für Medien-, Marken- und Meinungsmacher. Im Index finden sie grundlegende Infos, Videos und Links zu Köpfen, Marken und Begriffen der Kommunikationswelt. turi2.de/index/koepfe (derzeit 111) A: Afhüppe, Sven Arntzen, Andreas B: Ballwieser, Dennis Balzli, Beat Becker, Julia Behrendt, Frank Bellut, Thomas Bertram, Heribert Beuchler, Tina Beyer,… Weiterlesen …

Helmut Markwort könnte “Focus” verlassen.

Helmut Markwort-600Rente mit 80: “Focus”-Herausgeber Helmut Markwort überlegt, sein Amt zum 8. Dezember 2016 niederzulegen, erfährt Kai-Hinrich Renner aus dessen Umfeld. Markwort wird an diesem Tag 80. Markwort soll seinen Abgang schon vor der Entmachtung seines Vertrauten Ulrich Reitz geplant haben. Er selbst äußert sich nicht.

Renner interpretiert den erneuten Wechsel des Chefredakteurs als Stärkung von Burda-Vorstand Philipp Welte im hausinternen Machtkampf. Von dem habe Markwort möglicherweise genug. Meedia-Chef Georg Altrogge schätzt den Einfluss Markworts gar auf nahe Null. Er habe seinen Mann Reitz nicht halten können – wegen einiger Defizite: Altrogge berichtet, Reitz sei nach den Terror-Anschlägen von Paris nicht gleich von einer Weinreise in die Redaktion zurückgekehrt. Der frühere “WAZ”-Mann sei “Salonlöwe mit Schwächen in den Binnendisziplinen”.
handelsblatt.com, meedia.de

lexikon2 – der Überblick.

lexikon2 ist das videoorientierte Handy-Lexikon für Medien- und Markenmacher und liefert Basisinfos aus der Kommunikation. Die turi2-Autoren sammeln nützliche Infos, Videos und Links über Köpfe und Konzepte der Branche. A: Afhüppe, Sven Amazon Apple Arntzen, Andreas B: Ballwieser, Dennis Balzli, Beat Bauer Becker, Julia Behrendt, Frank Bellut, Thomas… Weiterlesen …