Zahl des Tages: ZDF-Intendant Thomas Bellut verdient 350.400 Euro.

Zahl des Tages: Läppische 350.400 Euro umfassten die Bezüge von ZDF-Intendant Thomas Bellut 2017, wie das ZDF mitteilt. Hinzu seien ein Dienstwagen und monatlich 766,94 Euro Aufwandsentschädigung gekommen, zudem 41.135,48 Euro für Tätigkeiten bei Tochterfirmen. Die Bezüge von Chefredakteur Peter Frey lagen bei 230.880 Euro, Programmdirektor Norbert Himmler erhielt mit 227.280 Euro etwas weniger.
bild.de

ZDF-Intendant Thomas Bellut kalkuliert mit realem Rundfunkbeitrag von 18,35 €.

Rundfunkbeitrag: Die Gebühr liege derzeit eigentlich bereits bei 18,35 €, rechnet ZDF-Intendant Thomas Bellut der dpa vor. Zu den 17,50 € Rundfunkbeitrag kämen Rücklagen, die die Öffentlich-Rechtlichen nach der Umstellung auf das neue Beitragssystem angesammelt und nun einsetzen dürften. Wenig überraschend argumentiert Bellut, der Beitragssatz müsse daher moderat erhöht werden.
abendblatt.de

Zitat: Thomas Bellut plädiert für starke Online-Präsenzen der Öffentlich-Rechtlichen.

“Wer nicht gehört wird, kann auch mit tiefschürfendster Information keine Wirkung entfalten.”

ZDF-Intendant Thomas Bellut fordert im Deutschlandradio-Programmheft sicher nicht zur Freude der privaten Konkurrenz weitreichende Online-Angebote von ZDF und Co., um den Kontakt zu jungen Zielgruppen nicht zu verlieren.
deutschlandradio.de

Zitat: Thomas Bellut will mit der ZDF-Mediathek mit Netflix und Co mithalten können.

“Jüngere Menschen können nicht nachvollziehen, warum eine internationale Kaufserie, die das ZDF in seinem linearen Angebot zeigt, nicht in der Mediathek zu finden ist.”

ZDF-Intendant Thomas Bellut erhofft sich von Neuerungen im Telemedienauftrag, dass die Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender an die Bedingungen des Internets und die Erwartungen der Nutzer angepasst werden können, um im Wettbewerb mit Netflix, Amazon und Co bestehen zu können.
“promedia” 05/2018 (Paid), medienpolitik.net

Zitat: Thomas Bellut sieht keine weiteren Möglichkeiten für Reformen.

“Über die vorgeschlagenen, gründlich durchdachten Strukturprojekte hinaus lassen sich zurzeit seriös keine weiteren Maßnahmen identifizieren.”

ZDF-Intendant Thomas Bellut stellt gegenüber der Rundfunkkommission der Länder dar, dass die Anstalt zu Kooperationen mit ARD und Deutschlandradio bereit sei, aktuell aber nicht mehr als die bereits geplanten Reformen möglich seien.
presseportal.de

Zitat: Thomas Bellut lacht heute nicht mehr über Frauenbeauftragte.

“Ich erinnere mich, dass erst 1995 eine Frauenbeauftragte im ZDF eingesetzt wurde – was zu vielen Scherzen führte. Ich weiß nicht mehr, ob ich mich beteiligt habe.”

ZDF-Intendant Thomas Bellut glaubt im Schatten des Falls Dieter Wedel, dass die “Zeit der Dinosaurier” vorbei ist – auch in seinem Kopf.
“Maybrit Illner”, ZDF (Video, bei Min 61)

Thomas Bellut: Champions League läuft ab 2018/19 wohl nur noch im Pay-TV.

ZDF stellt sich nun auch offiziell auf den Verlust der Champions-League-Rechte ein: “Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Rechte in den Pay-Bereich gehen”, sagt Intendant Thomas Bellut bei der Jahrestagung des Markenverbandes. “Bild” hatte bereits Mitte Mai berichtet, dass der Fußball-Wettbewerb von 2018 bis 2021 nicht mehr im ZDF laufen wird. Spätestens am Samstag soll die Entscheidung bekannt gegeben werden.
horizont.net, turi2.de (Background)

Zitat: ZDF-Intendant Thomas Bellut bleibt beim ARD-Verleger-Streit Zaungast.

“Wir tun nichts lieber, als Bewegtbild im Netz zu verbreiten. Probleme, wie es sie zwischen den Verlegern und der ARD gibt, haben wir nicht.”

ZDF-Intendant Thomas Bellut erlaubt sich einen Seitenhieb auf den medienpolitischen Dauerzank – eine von ihm geplante Kulturplattform soll auch vor allem Videos bieten.

… zur Vergabe der TV-Rechte an Discovery:
“Die Olympischen Spiele sind weg, auf Jahre.”

… zum Thema Faktenchecks auf Facebook:
“Ich beteilige mich nicht am Internet- oder Facebook-Bashing. Ich sehe uns nicht als ‘Polizei’ oder ‘Wächter’ für andere. Wir schauen auf uns selbst und stellen sicher, dass unsere Informationen und Nachrichten stimmen.”
“FAZ”, S. 13 (Paid), dwdl.de

Zitat: Thomas Bellut mahnt Unvorgenommenheit an.

Thomas Bellut“Unser Mittel kann nur sein: Unvoreingenommenheit. An der Wahrheit arbeiten. In postfaktischen Zeiten nicht ganz einfach. Aber wir müssen das versuchen.”

ZDF-Intendant Thomas Bellut erklärt, wie seine Anstalt mit lauter werdender Kritik umgehen soll. Eine Studie im Auftrag des ZDF attestiert stabile Glaubwürdigkeits-Werte für “heute” und “heute-Journal”.
heute.de, heute.de (Studie)

Zitat: ZDF-Chef Thomas Bellut widerspricht Kritikern der Berlin-Berichterstattung.

Thomas Bellut“Wir haben entschieden, erst Fakten zu sammeln und ein Bild von der Lage zu bekommen, bevor wir das Programm unterbrechen.”

ZDF-Intendant Thomas Bellut hält die Entscheidung, den Spielfilm gestern Abend nicht zu unterbrechen “auch im Nachhinein für richtig”. Es sei anfangs nicht klar gewesen, ob es sich bei dem Anschlag in Berlin nicht doch um einen Unfall handelte.
meedia.de

Meinung: Thomas Bellut glaubt, der Markt für Sportrechte sei im Umbruch.

Thomas BellutZDF-Intendant Thomas Bellut glaubt, dass sich der Markt für Sportrechte im Umbruch befindet. Er vermutet, dass sich künftig häufiger multinationale Konzerne engagieren werden – nicht nur bei Olympia, sondern auch bei anderen Großveranstaltungen. Der Verlust der Olympia-Senderechte schmerzt zwar, andererseits ist Bellut stolz, das Vorurteil widerlegt zu haben, “dass wir immer alles kaufen”.
horizont.net, turi2.de (Background)

lexikon2: Thomas Bellut.

Thomas Bellut: Mainzelmann tritt Mainzelfrau und zeugt zwei Mainzelkinder. (Foto: dpa)
Thomas Bellut: Mainzelmann tritt Mainzelfrau und zeugt zwei Mainzelkinder. (Foto: dpa)

Sein Traumberuf war Regisseur – doch das Drehbuch für seinen Aufstieg zum Intendanten des ZDF, der buddhahaften Anstalt mit über 4.000 Insassen, hätte er nicht besser schreiben können: Thomas Bellut, Vertreter des soliden Nachkriegs-Jahrgangs 1955, beginnt seinen Kletterstieg auf den Mainzer Lerchenberg mit einem ausführlichen Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Publizistik in Münster samt Promotion. Über die Westfälischen Nachrichten kommt er 1984 zum ZDF.
Weiterlesen …

Zitat: ZDF-Intendant Bellut sieht Sport als Lockmittel für Info-Sendungen.

“Wer einen Wegfall von Sport und Unterhaltung im ZDF und in der ARD fordert, der muss eine Reduzierung der Reichweite von Informationssendungen einkalkulieren, am Ende die schrittweise Verspartung der großen Vollprogramme.”

ZDF-Intendant Thomas Bellut verteidigt vor dem Start der WM teure Rechte für den Sport: Er locke Publikum an und motiviere Zuschauer, auch bei News und Magazinen dranzubleiben.
tagesspiegel.de

ZDF-Intendant Bellut ist offen für Kooperationen mit Streaming-Anbietern.

ZDF logo_150ZDF könnte wie bereits die ARD im Fall von “Babylon Berlin” Kooperationen mit Streaming-Anbietern oder Pay-TV-Sendern eingehen, sagt Intendant Thomas Bellut der dpa. Damit will Bellut auch bei geringeren Ausgaben im Bereich der Fiktion punkten. Erste gute Erfahrungen habe das ZDF bereits gemacht: “Wir haben mit Netflix koproduziert beim Kinderprogramm oder die Serie ‘4Blocks’ von TNT Serie für ZDFneo eingekauft.”
spiegel.de

Zitat: ZDF-Intendant Bellut wundert sich über BDZV-Präsident Döpfner.

“Ich habe noch keine einzige Klage von einem Verleger oder Chefredakteur gehört, wir vom ZDF würden mit unserem Angebot im Netz Verlagsangebote konterkarieren, Geschäftsmodelle zerstören.”

ZDF-Intendant Thomas Bellut versteht die giftige Debatte nicht. Über kämpferische Aussagen von BDZV-Präsident Mathias Döpfner hat er sich “schwer gewundert”.
“Zeit” 51/2017, S. 29 (Paid), zeit.de

Weitere Zitate:

“Google und Amazon sind wohl schwieriger zu kritisieren, denen ist Kritik aus Deutschland am Ende auch egal.”

“Wir sollten uns als Qualitätsmedien gemeinsam darauf konzentrieren, in möglichst großer Zahl zu überleben.”

“Immer, wenn in Deutschland versucht wird, etwas Größeres zu machen, gibt es den Kartellhammer.”

Bellut fand Böhmermann-Satire “einen Tick zu hart”.

Thomas BellutThomas Bellut äußert sich erstmals zum Fall Böhmernann: Der ZDF-Intendant stehe weiter zu Satire-Sendungen, “zu Herrn Böhmermann auch”, sagt er der dpa. Das Schmähgedicht sei jedoch “einen Tick zu hart” gewesen, Böhmermann sei “einen Tick zu weit gegangen”, so Bellut. Es sei allein die Entscheidung des Programmdirektors gewesen, die Passage aus der Mediathek zu löschen, es habe “keinen Druck von außen” gegeben.
tagesspiegel.de

Besetzung der Schlichtungsstelle von ARD, ZDF und Verlagen steht fest.

Schlichtungsstelle von Öffentlich-Rechtlichen und Verlagen kann ab 1. Mai angerufen werden. Das Gremium soll laut Epd nur anlassbezogen zusammentreten. Die ARD entsendet ihren Vorsitzenden Ulrich Wilhelm, Stellvertreterin Karola Wille und den Intendanten der jeweiligen Anstalt. Beim ZDF werden Intendant Thomas Bellut, Justitiar Peter Weber und Eckart Gaddum, Leiter der Hauptredaktion Neue Medien, im Gremium sitzen. Der BDZV schickt Präsident Mathias Döpfner und einen seiner vier Stellvertreter sowie ein Vertreter des Verlags, von dem die Beschwerde ausging.
“FAZ”, S. 15 (Paid), turi2.de (Background)

ZDF-Intendant ist gegen eine Rückkehr Reinhard Grindels.

Reinhard Grindel wird wohl nicht als Journalist zum ZDF zurückkehren, schreibt Spiegel Online. Intendant Thomas Bellut habe offiziell noch nicht entschieden, intern aber klar gemacht, dass er eine Rückkehr Grindels auf dessen alten Posten ablehne. Grindel dagegen könne sich eine Rückkehr nach Mainz wohl vorstellen, er habe bei Bellut vorgesprochen. Der Sender lasse das Rückkehrrecht des Sport-Funktionärs zum Sender in einem juristischen Gutachten klären.
spiegel.de

ZDF-Intendant will gegenseitige Verlinkung statt senderübergreifende Mediathek.

Mediatheken: Thomas Bellut hält nichts davon, eine senderübergreifende Mediathek aufzubauen, sagt der ZDF-Intendant vor dem ZDF-Fernsehrat. Stattdessen solle es eine “intelligente Vernetzung bestehender Angebote” geben wie eine gegenseitige Verlinkung. Dies spare Geld und wäre zeitnäher realisierbar, “wenn sich alle aufeinander zubewegen”.
presseportal.de

ZDF will türkische Korrespondenten-Akkreditierung einklagen.

Die vierte Gewalt im Zweiten: Das ZDF bereitet eine Klage gegen die Ablehnung der türkischen Akkreditierung ihres Korrespondenten Jörg Brase (Foto rechts) vor. ZDF-Intendant Thomas Bellut bezeichnet die Ausweisung als “gänzlich unverständlich”. Die anderen Mitarbeiter im ZDF-Studio in Istanbul hätten eine Verlängerung der Pressekarten erhalten.

Der ZDF-Korrespondent und der ebenfalls nicht akkreditierte “Tagesspiegel”-Reporter Thomas Seibert (Foto links) verlassen die Türkei am Sonntagnachmittag. Der türkische Staat versucht, ausländische Medien einzuschüchtern und Druck auf sie auszuüben, sagt Brase. Beide wollen weiter über die Türkei berichten – notfalls von außerhalb.
presseportal.de, turi2.de (Background)

EuGH: Deutscher Rundfunkbeitrag ist rechtmäßig.

Rundfunkbeitrag nach deutscher Ausprägung ist rechtmäßig, entscheidet der Europäische Gerichtshof in Luxemburg. Der Umbau der Abgabe von der früheren, personengebundenen GEZ-Gebühr zum heutigen Rundfunkbeitrag, der sich pro Haushalt bemisst, stelle keine erhebliche Änderung der Finanzierungsregelung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland dar, urteilen die Richter. Auch die Zwangsvollstreckung rückständiger Beiträge durch die Sender statt durch Gerichte widerspricht nicht dem EU-Recht. Das Landgericht Tübingen hatte beim EuGH Fragen eingereicht. Nun müssen deutsche Richter im Sinne der EuGH-Entscheidung urteilen.

“Klarer hätte die Entscheidung des EuGH nicht ausfallen können,” kommentiert der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm das Urteil in einer Pressemitteilung. ZDF-Intendant Thomas Bellut freut sich im Sender-Statement über “Rechtssicherheit auf allen Ebenen”.
bild.de, sueddeutsche.de, presseportal.de (ARD), presseportal.de (ZDF)

Neuer Telemedienauftrag: Politik, Öffentlich-Rechtliche und Verlage beenden jahrelangen Streit.


Nur glückliche Gesichter (von links): Mathias Döpfner, Reiner Haseloff, Malu Dreyer, Ulrich Wilhelm, Thomas Bellut, Stefan Raue. (Foto: Twiehaus)

Weniger Text, Ausbau Mediatheken: Der Telemedienauftrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird in weiten Teilen überarbeitet – damit endet ein jahrelanges politisches Ringen zwischen den Sendern, den Verlagen und der Politik. Die Beteiligten stellen in Berlin die Ergebnisse vor: Wichtigste Neuerung ist, dass die Onlineangebote von ARD, ZDF und Deutschlandradio ihren Schwerpunkt auf Bild und Ton legen – presseähnliche Berichterstattung ist verboten.

Ein Zückerchen für die Sender: Die 7-Tage-Löschfrist für Inhalte in den Mediatheken fällt weg, sie können außerdem mehr europäische Filme und Serien einstellen. Die Politik beauftragt die Sender zudem ausdrücklich, interaktiv und über Social Media zu kommunizieren. Neu ist auch eine gemeinsame Schlichtungsstelle der Rundfunkanstalten und der Verlage – falls es doch noch Streit um die richtigen Anteile von Text, Video und Audio geben sollte.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff nannte die gemeinsame Lösung aller Beteiligten der Medienindustrie einen “historischen Moment”. BDZV-Präsident Mathias Döpfner war spürbar erfreut, sich mit ARD, ZDF und Deutschlandradio zu einigen. Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm sagt, dass die Belastung der langen Verhandlungen geschafft sei. Wilhelm erinnert daran, dass sich manche journalistische Arbeitsweisen in den Sendern ändern müssten.

Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue schränkte ein, noch mit dem Begriff Presseähnlichkeit zu fremdeln. Sein Deutschlandfunk wird etwa weiterhin die morgendlichen Interviews im Volltext anbieten. Döpfner zeigte sich grundsätzlich offen: “Keiner kann den Öffentlich-Rechtlichen verbieten, Textelemente zu nutzen”. Wenn die Sender also bei investigativen Recherchen Dokumente zugänglich machen, bleibt das weiterhin erlaubt.
turi2 vor Ort bei Pressekonferenz in Berlin, rlp.de (Reaktionen), bdzv.de, ndr.de

“Horizont”: Verleger und Intendanten einigen sich auf Neuordnung öffentlich-rechtlicher Online-Angebote.


Was lange währt: Die Verleger und Vertreter von ARD, ZDF und Deutschlandradio machen den Weg frei für einen neuen Telemedienauftrag. Es sieht vor, dass die Öffentlich-Rechtlichen künftig das Verbot der Presseähnlichkeit in ihren Online-Angeboten akzeptieren, berichtet Ulrike Simon. Das sei das Ergebnis eines Treffens zwischen BDZV-Präsident Mathias Döpfner, ZDF-Intendant Thomas Bellut, Stefan Raue vom Deutschlandradio und ARD-Vertreterin Karola Wille.

Im Ergebnis bedeutet dies, dass die öffentlich-rechtlichen Angebote künftig auf längere Texte ohne Bezug zu einer Sendung verzichten. Websites und Apps von ARD, ZDF und Deutschlandradio müssen sich damit komplett auf audiovisuelle Inhalte konzentrieren und dürfen mit Texten nur noch anteasern. Sollte es Streit geben, entscheidet eine gemeinsame Schiedsstelle. Wie dies rechtssicher im neuen Telemediengesetz formuliert wird, müssen die Ministerpräsidenten der Länder beraten.

Der juristische Streit zwischen den Verlegern und den Öffentlich-Rechtlichen schwelt seit Jahren – unter anderem beschäftigen sich Gerichte mit der Tagesschau-App. Eine Einigung könnte diese Verfahren nun auflösen. Das neue Telemediengesetz bietet aber auch Zuckerstückchen für die Öffentlich-Rechtlichen: So sollen Inhalte künftig länger in Mediatheken online bleiben dürfen. Auch der Rundfunkbeitrag könnte künftig an die Inflation gekoppelt werden – was mehr Geld in die Kassen der Sender spülen würde.
horizont.net

termine2: Die Branche tagt in dieser Woche.

23. April: Kreativleistungen im Fokus (Konferenz)
Veranstalter: Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA und BME
Berlin
bme.de

23. April: EACD Coaching Day – Future Proof Your Brand
Veranstalter: European Association of Communication Directors
Darmstadt
eacd-online.de

24. April: Amazon GameOn (Workshop)
Veranstalter: Amazon
Berlin
meetup.com

Logo-turi2tv-150 turi2.tv24. April: Mediatalk und Launchparty “turi2 edition #6 Netze” mit Peter Turi und Miriam Meckel
Veranstalter: turi2 GmbH, Landau Media
München
turi2.de (Teilnahme mit persönlicher Einladung)

24. April: Praxisorientiertes Verkaufstraining für das Mediabusiness
Veranstalter: VDZ Akademie
Hamburg
vdz-akademie.de

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LOKALRUNDFUNKTAGE 2018 – Jetzt Ticket sichern!
Am 3. und 4. Juli sind die LOKALRUNDFUNKTAGE 2018 im NCC Ost der NürnbergMesse! Ab sofort können Sie sich unter www.lokalrundfunktage.de/tickets online anmelden! Informieren Sie sich über aktuelle Themen und Trends auf dem lokalen Radio- und TV-Markt: Storytelling, Smart Speaker, Update Promotion u.v.m.
lokalrundfunktage.de

24. April: 13. heise Security Tour
Veranstalter: Heise Medien
Köln
heise-events.de

24. bis 25. April: CPX Performance Marketing Gipfel
Veranstalter: Neue Mediengesellschaft Ulm
München
performance-marketing-gipfel.de

24. bis 25. April:  Womenize! Games und Tech
Veranstalter: gamesweekberlin
Berlin
facebook.com

24. bis 25. April: Mobile Advertising Summit 2018
Veranstalter: Adzine
Berlin
adzine.de

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Ideen-Feuerwerke untertags, Partyalarm am Abend. Das erwartet die rund 500 Kongressteilnehmer beim Kongress der Deutschen Fachpresse am 16./17. Mai in Berlin. Bei der B2B Media Night werden die besten Fachmedien und Fachjournalisten des Jahres 2018 gekürt. Im Anschluss wird in den festlichen Räumen des Ellington Hotels gefeiert. Jetzt anmelden!

24. bis 25. April: BDZV-Vermarktungsgipfel
Veranstalter: BDZV
Berlin
zvakademie.de

24. bis 25. April: Tage der Medienproduktion
Veranstalter: Fachverband Medienproduktioner
Düsseldorf
tdm.f-mp.de

24. bis 29. April: Internationales Trickfilm Festival Stuttgart
Veranstalter Film- und Medienfestival gGmbH
Stuttgart
itfs.de

24. bis 27. April: FMX 2018. Conference on Animation, Effects, Games and Immersive Media
Veranstalter: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH, Animationsinstitut
Stuttgart
fmx.de

25. April: Marken Roadshow 2018
Veranstalter: Serviceplan und GfK
Wien
serviceplan.com

25. April: Amazon GameOn (Workshop)
Veranstalter: Amazon
München
meetup.com

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turi2 live – bei Ihrer Veranstaltung! Seit 2008 hat turi2.tv über 700 Video-Interviews veröffentlicht – mit über 200.000 Videoaufrufen und mehr als 450.000 Minuten Sehdauer. Das sind über 7.500 Stunden Branchenfernsehen. Wir bringen Medien & Marken live – jetzt im Doppelpack mit Horizont.net. Sie können davon profitieren: turi2.de/live

25. bis 26. April: Medientage Mitteldeutschland
Veranstalter: Medientreffpunkt Mitteldeutschland e.V.
Leipzig
medientage-mitteldeutschland.de

25. bis 27. April: 21. Festival für Bewegtbildkommunikation spotlight
Veranstalter: spotlight Internationales Werbefestival GmbH
Stuttgart
spotlight-festival.de

25. bis 27. April: Digital Transformation Club, Modul Tech
Veranstalter: Good School
Hamburg
good-school.de

26. April: Mehr als nur Buzzwords – Blockchain und digitale Distribution von Inhalten (Media & Publishing Roundtable)
Veranstalter: inviqa
München
inviqa.de

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Dialogmarketing: Kreativität ein Muss
Abomarketing benötigt mehr denn je eine tragende kreative Idee, um wahrgenommen zu werden. Unsere Experten zeigen Ihnen im Seminar am 03.05., wie Sie in der Masse der Werbebotschaften auffallen und wie die Balance zwischen Kreation und Effizienz zu nachhaltigem Erfolg bei Ihrer Abowerbung führt. Jetzt Teilnahme sichern!

26. April: Medientage Special – Primetime Anytime
Veranstalter: Medientage München
ünchen
medientage.de

26. April: Tagesspiegel Data Debates – E-Commerce
Veranstalter: Verlag Der Tagesspiegel
Berlin
datadebates.de

26. April: 13. heise Security Tour
Veranstalter: Heise Medien
Hamburg
heise-events.de

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Mehr als 130 Referenten bei den kommenden Medientagen Mitteldeutschland, darunter u.a. Annegret Kramp-Karrenbauer, Harald Lesch, Hajo Seppelt, Jakob Augstein, Eckart von Hirschhausen, Thomas Bellut und Ulrich Wilhelm. Besuchen Sie die #mtm2018 und diskutieren Sie mit.
www.medientage-mitteldeutschland.de

26. bis 27. April: Publishers’ Forum
Veranstalter: The Publishers’ Forum GmbH
Berlin
publishersforum.de

Termin-Vorschläge an post@turi2.de
Alle Termine auf termine2.de

Deutsche Sender begrüßen Pro-Billag-Abstimmung in der Schweiz.

No Billag: Deutsche TV-Sender begrüßen die Entscheidung der Schweizer zur Beibehaltung des Rundfunkbeitrags. Erwartungsgemäß nennt ZDF-Chef Thomas Bellut das Ergebnis ein “ermutigendes Signal”, der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm lobt das “eindeutige Bekenntnis für den ‘Service public'”. Für VPRT-Chef Hans Demmel ist die Entscheidung eine “gute Nachricht für die Medienvielfalt”. Er warnt aber vor der “schwindenden Akzeptanz” von ARD und ZDF und mahnt Reformen an.
presseportal.de (ZDF), presseportal.de (ARD), per Mail (VPRT)

Beratungen über neuen Telemedienauftrag stocken.

Medienpolitik: Staatssekretäre der Länder können sich nicht auf einen neuen Telemedienauftrag einigen, berichtet Daniel Bouhs. Umstritten bleibt, wie viel Text ARD, ZDF und Deutschlandradio ins Netz stellen dürfen. Auch die Vergütung von Produzenten ist unklar, weil Videos künftig länger in Mediatheken stehen sollen. Die Strukturreformen in den Sendern zeigen indes Wirkung, beobachtet Bouhs: ZDF-Intendant Thomas Bellut und ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm teilen sich kostensparend ein Shuttle ins Hotel.
twitter.com

Ministerpräsidenten erlauben ARD und ZDF mehr im Netz.


Mehr sparen und länger verweilen: Die Ministerpräsidenten der Länder haben bei ihrer Konferenz in Saarbrücken diskutiert, was ARD und ZDF im Netz tun dürfen. Das Verbot der Presseähnlichkeit solle bestehen bleiben, sagt Malu Dreyer (rechts), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, als “Signal an die Verleger”. Jedoch sei “nicht vorstellbar”, dass ARD und ZDF nicht die Möglichkeit haben, “auch online bestimmte Dinge zu tun”. Die Sender sollten die Chance haben, “dem heutigen Mediennutzungsverhalten adäquat zu antworten”. Dazu gehört auch die sogenannte Verweildauer, also die Zeit, wie lange Inhalte in den Mediatheken bleiben dürfen. “Die strenge 7-Tage-Frist soll beendet” und “zeitgemäß ausgedehnt” werden, sagt Dreyer.

Die von ARD, ZDF und Deutschlandradio vorgelegten Reformpläne ließen zwar einen “ernsthaften Reformwillen erkennen”, könnten aber nur als “erster Schritt in die richtige Richtung” gesehen werden, sagt Dreyer. Die ARD-Vorsitzende Karola Wille versteht die Botschaft der Politik als “deutliches Bekenntnis der Länder zu einem starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk”. ZDF-Intendant Thomas Bellut freut sich, dass “die Spielräume für die öffentlich-rechtlichen Angebote im Netz erweitert werden”. VPRT-Chef Hans Demmel erwartet von der Politik aber, “zunächst den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu definieren”. (Foto: Oliver Dietze / dpa)
dwdl.de, newsroom.de, facebook.com (PK Malu Dreyer, ab 4:26), facebook.com (PK Malu Dreyer, ab 6:20)

ARD und ZDF erzielen Einigung mit Discovery über Olympia.


Dabeisein ist alles: ARD und ZDF haben sich nach langem Ringen mit der Eurosport-Mutter Discovery Communications auf Sublizenzen für die Olympischen Spiele von 2018 bis 2024 geeinigt. Bereits ab den Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar 2018 werden ARD und ZDF im TV, Radio und Online umfangreich und viele Stunden am Tag live berichten. Lediglich von den Wettbewerben im Eiskunstlauf, Short Track und Snowboarden gibt es Live-Bilder nur bei Europort.

BR-Intendant Ulrich Wilhelm, innerhalb der ARD für die Sportrechte verantwortlich, ist glücklich darüber, mit Discovery eine “partnerschaftliche Lösung gefunden zu haben”. ZDF-Intendant Thomas Bellut freut sich: “Das Ringen um die Liverechte hat sich gelohnt.” Discovery verkündet in seiner Pressemitteilung: “Die Fernsehzuschauer in Deutschland sind die großen Gewinner.” Was Discovery nicht sagt, ist, dass eine Refinanzierung allein über die eigenen Kanäle wohl kaum möglich und für den Konzern ein Minusgeschäft gewesen wäre.

Der Einigung ist ein zäher Verhandlungskampf vorausgegangen, nachdem das IOC 2015 die europäischen Rechte an den Spielen für rund 1,3 Mrd Euro überraschend an den US-Konzern Discovery Communications vergeben hat und nicht wie jahrzentelang Usus an ARD und ZDF bzw. die Europäische Rundfunkunion EBU. Die Verhandlungen von ARD und ZDF mit Discovery drohten mehrfach komplett zu scheitern, weil die Preisvorstellungen für Sublizenzen wohl lange Zeit deutlich auseinandergingen.
presseportal.de (ARD / ZDF), presseportal.de (Discovery), dwdl.de

Champions League zieht ins Pay-TV – Sky und Dazn übertragen.


Königsklasse zum fürstlichen Preis: Der Sender Sky und die Streaming-Plattform Dazn sichern sich die Rechte für die Übertragung der Champions League. Fußballfans bekommen ab der Saison 2018/19 keine Live-Spiele mehr im frei empfangbaren Fernsehen, das ZDF unterliegt im Poker um die Rechte. Der Vertrag gilt für zwei drei Spielzeiten.

Sky wird die Spiele im Fernsehen und auf seinen Mobil-Plattformen verbreiten. Mit Sublizenz streamt Dazn, ein Teil der Perform Group. Wer wann genau was überträgt, wollen die Unternehmen später mitteilen. Besonders bitter ist der Deal für das ZDF: In der zurückliegenden Saison sahen im Schnitt 7 Mio Zuschauer die Übertragungen – darunter auch viele Jüngere, die das ZDF sonst nur aus Erzählungen ihrer Großeltern kennen. Intendant Thomas Bellut wirft ein, das ZDF sei trotzdem “wettbewerbsstark”.
presseportal.de, dwdl.de, presseportal.de (Statement Bellut), dwdl.de (Analyse)

ZDF fusioniert Kultur- und Wissensredaktionen.


Streichkonzert am Lerchenberg: Das ZDF verschlankt sich und baut bis 2025 insgesamt 70 Stellen ab, die der Umstrukturierung der Kultur- und Wissensredaktionen zum Opfer fallen. Die Direktion Europäische Satellitenprogramme, zuständig für 3sat und Arte, wird aufgelöst. Redaktionelle und administrative Aufgaben gehen in andere Direktionen. Bislang getrennte Programmbereiche für das ZDF, ZDFneo, ZDFinfo und 3sat werden in gemeinsamen Redaktionen zusammengeführt.

Der bisherige Direktor für Europäische Satellitenprogramme, Gottfried Langenstein, 63, scheidet mit Ablauf seiner Amtszeit aus dem ZDF aus. Programmdirektor Norbert Himmler übernimmt den Vorsitz der 3sat-Geschäftsführung. Die Koordination von Arte unter der Leitung von Wolfgang Bergmann wechselt in die Intendanz. ZDF-Intendant Thomas Bellut sieht die Umstrukturierung als “wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer schlanken Organisation” des Senders.
presseportal.de