Mein größter Misserfolg – und was ich daraus gelernt habe (3): Ulf Poschardt.


Ulf Poschardt, 2007, damals Chefredakteur von “Vanity Fair” (Foto: Rainer Jensen / dpa / Picture Alliance).

Verliebt in Lernkurven: Ulf Poschardt, Chefredakteur der “Welt”-Gruppe, sieht Scheitern als Chance. Ohne Misserfolge keine Entwicklung, so sein Credo. Er und viele andere Medien-, Marken- und Meinungsmacher schreiben bei turi2, was sie aus schmerzhaften Niederlagen gelernt haben. Erzählen auch Sie uns Ihre Geschichte: post@turi2.de. >>> weiterlesen…

Wir graturilieren: Ulf Poschardt wird 52.

Ulf Poschardt
Wir graturilieren: Ulf Poschardt, Chefredakteur der “Welt” im Hause Springer, feiert heute zurückhaltend seinen 52. Geburtstag. Den Tag verbringt er “wie immer im Newsroom, beim besten Team der ‘Welt'”. Das Beste im abgelaufenen Jahr war für Poschardt zu sehen, dass guter Journalismus digital viele Abonnenten finden kann.

Für das kommende Jahr wünscht er sich für den Journalismus mehr Mut und Originalität – und dazu “weniger Opportunismus und Sentimentalität”. Glückwünsche erreichen ihn heute oldschool per Fax und Telex oder klassich per Mail.

Aus dem Archiv von turi2.tv: “Strengere Maßstäbe für freie Mitarbeiter”: “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt im Gespräch.

“Strengere Maßstäbe für freie Mitarbeiter”: “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt im Gespräch.


Freien auf die Finger schauen: Die “Welt” lernt aus dem Fall Claas Relotius. Chefredakteur Ulf Poschardt will “strengere Maßstäbe” an freie Mitarbeiter anlegen – und Fotos von Reisen und Gesprächen einfordern, um Geschichten zu checken. Poschardt sagt im Gespräch mit Peter Turi aber auch, der Fall Relotius sei “ein ‘Spiegel’-Problem”. Das komplette Gespräch zur “Welt”-Zukunft, zu Social Media und der Zukunft des Journalismus steht jetzt als Video online.
turi2.tv (46-Min-Video), turi2.de/podcast (nur Audio)

Die Themen zum direkten Reinspringen:

0:00 … die Döpfner-Debatte: Stellen Springer-Journalisten das Twittern ein?

4:55 … was er mit Social Media macht – und was Social Media mit ihm macht.

7:33 … was Journalisten müssen: über Provokation, Hartnäckigkeit, Haltung.

11:26 … seine Erfolge und Misserfolge.

15:00 … über journalistische Qualität und den Fall Relotius.

18:02 … was “Welt” aus dem Fall Relotius lernt.

21:23 … vor welchen Herausforderungen “Welt” steht: Digitale Abos und Leser loyalisieren.

25:20 … über “Welt”-Journalisten und den Nachwuchs.

31:00 … wie Online, Print und TV zusammenspielen.

34:28 … der Newsroom: was im neuen Haus anders wird.

42:16 … über Experimentierlust und Fehlerkultur.

Das Gespräch gibt es auch zum Anhören als turi2 podcast:

turi2 podcast: Wie “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt Leser loyalisiert.


Ein Mann von “Welt”: Ulf Poschardt ist Chefredakteur der crossmedialsten Redaktion Deutschlands. Unter dem Dach einer Marke versammeln sich News-Site und Apps, Zeitungen und Hochglanz-Beilagen, Podcasts und ein TV-Sender. Im turi2 podcast bespricht Poschardt mit Peter Turi, wie er in diesem Gewirr die wichtigste Aufgabe meistert: digitale Leser zu loyalisieren.

Poschardt nutzt dafür auch seinen Twitter-Account – weshalb er seinem Vorstandschef Mathias Döpfner sanft widersprechen muss. Döpfner empfahl gerade öffentlich “allergrößte Zurückhaltung”, denn es werde “viel zu schnell geschrieben, was am Ende der Marke abträglich ist”.
Das komplette Gespräch ist jetzt als Audio-Podcast verfügbar auf turi2.de, bei Spotify und iTunes.
turi2.de/podcast, spotify.com, itunes.apple.com

Zitat: “Welt”-Chef Ulf Poschardt will nicht für Bezahlung von Inhalten betteln müssen.

“Ungern würden wir als Bettler auftreten, wenn wir einfach nur das bürgerliche Eigentumsrecht ernst genommen sehen wollen.”

“Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt macht in einem Leitartikel Stimmung für einen besseren Schutz geistigen Eigentums. Heute debattiert und morgen entscheidet das EU-Parlament über eine Reform des Urheberrechts.
welt.de

Weitere Zitate aus dem Kommentar:

“Auf kaum einem anderen Feld grassiert ein derart weltfremder Idealismus wie in der Netzpolitik.”

“Die Büros des Duopols Google/Facebook sehen wie bunte Kinderspielplätze aus. Die Hoodie- und Turnschuh-Phänomenologie der Helden hat viel für die Immunisierung gegen jede Kritik geleistet.”

“Es geht um Fair Trade von Ideen und Inhalten. Es geht nicht darum, das Internet zu zerstören oder gar dessen Freiheit zu beschränken.”

Zitat: Ulf Poschardt bietet sich als Träger der letzten Laterne an.

“Ich liebe Zeitungen und bin überzeugt: Unser Haus hat die Kraft, hier am Ende so etwas wie ‘the last man standing’ zu sein.”

Chefredakteur Ulf Poschardt ist zwar Print-Fan, aber auch Realist: Er begeistert sich für Papier, aber vor allem fürs Zusammenspiel der vielen “Welt”-Ausspielwege von App bis TV.
“Horizont” 16/2018, S. 10-11 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Ulf Poschardt glaubt an Zeitungen, aber längst nicht an alle.

Zitat: SPD-Politiker Ulrich Kelber reißt Ulf Poschardt aus der Samstagsruhe.

“Die Springer-Publikationen ‘Bild’ und ‘Welt’ sind Sprachrohre für die AfD-Ideologie geworden.”

Ulrich Kelber, Justiz-Staatssekretär und SPD-Politiker, wirft den Springer-Medien vor, der liberalen demokratischen Grundordnung “schweren Schaden” zuzufügen.
ulrich-kelber.de

“Wie im Eimer ist die SPD, wenn sie aus der ‘Welt’ ein Sprachrohr der AfD machen will? Ich finde das ekelhaft und eigentlich klassischer AfD-Stil.”

Ulf Poschardt, liberaler FDP-Fan und “Welt”-Chefredakteur, mag das nicht auf sich sitzen lassen.
twitter.com

Lese-Tipp: Ulrike Simon porträtiert “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt.

Lese-Tipp: Pünktlich zur Umbenennung von N24 in Welt in der kommenden Woche widmet Ulrike Simon “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt ein Porträt. Sie zeichnet das Bild eines leidenschaftlichen Journalisten, dessen Aufgabe es ist, “Ideen zu entwickeln, Themen aufzuspüren, die Redaktion zu hohem Output zu ermuntern”. Ein Chefredakteur, bei dem aber auch Empathie spürbar wird – besonders, wenn die Sprache auf den in der Türkei inhaftierten “Welt”-Korrespondenten Deniz Yücel kommt.
“Horizont” 2/2018, S. 4 (Paid), turi2.de (Umbenennung)

Lese-Tipp: Bento veröffentlicht die Predigt, die Ulf Poschardt aufregte.

Lese-Tipp: Bento veröffentlicht die Predigt, über die sich “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt auf Twitter aufgeregt hat. Gehalten wurde sie von Steffen Reiche, Pfarrer an der evangelischen Kirche in Berlin-Nikolassee. Darin spricht er unter anderem von Missständen im Vatikan und zitiert das Weihnachtsgedicht von Erich Kästner.
bento.de, turi2.de (Background)

Zitat: Ulf Poschardt twittert gegen politische Weihnachts-Predigten.

“Wer soll eigentlich noch freiwillig in eine Christmette gehen, wenn er am Ende der Predigt denkt, er hat einen Abend bei den Jusos bzw. der Grünen Jugend verbracht?”

“Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt findet die Predigt an Heiligabend politisch zu weit links und macht sich bei Twitter Luft. Die Angesprochenen empören sich und verfassen ein neoliberales #PoschardtEvangelium.
twitter.com

Zitat: Ulf Poschardt sieht nur Chancen für wenige, gute Zeitungen.

“Print wird bleiben, aber es wird nur das Allerbeste bleiben.”

“Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt vermutet eine Bereinigung auf dem Zeitungsmarkt. Seine Redaktion probiert, mit Sonderaktionen wie Kunstausgaben zu bestehen.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Weitere Zitate:

“Ich muss einfach arbeiten. Es geht nur um harte journalistische Arbeit. Damit macht man die Punkte und nicht mit Sonntagsreden.”

“Ich denke alles vom Produkt her. Ich bin Leser, Medien-Junkie. Ich lese Tag und Nacht, wenn es irgendwie geht und ich schreibe auch viel. Ich versuche alles, was nicht schreiben und Journalismus ist, in meinem Alltag so klein wie möglich zu halten.”

Ulf Poschardt glaubt an Zeitungen, aber längst nicht an alle.


Survival of the bravest: “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt glaubt an eine Bereinigung auf dem Zeitungsmarkt. Einige, die sich der Digitalisierung verweigern, werden verschwinden, sagt Poschardt im Video-Interview von “Horizont” und turi2.tv. “Print wird bleiben, aber es wird nur das Allerbeste bleiben”, sagt er beim best4-Event in Frankfurt. Und fordert von Kollegen harte journalistische Arbeit ein: “Damit macht man die Punkte und nicht mit Sonntagsreden.”

Poschardt selbst liebt Analoges: Zeitungen, Bücher, alte Autos. Deshalb erfasse ihn eine “zarte Melancholie”, wenn er auf die sinkenden Reichweiten der Zeitungen schaut. Der “Welt”-Chefredakteur verzagt aber nicht, weil das digitale Geschäft brummt, sondern fasst sich ein Herz. “Ich muss einfach arbeiten. Es geht nur um harte journalistische Arbeit”, sagt Poschardt: “Ich versuche alles, was nicht schreiben und Journalismus ist, in meinem Alltag so klein wie möglich zu halten.”
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Bild des Tages: Jeff Koons und Ulf Poschardt reden über die “Welt”-Künstlerausgabe.


Künstler von “Welt”: Ulf Poschardt, Chefredakteur WELTN24, und der US-Künstler Jeff Koons unterhalten sich im Newsroom der “Welt”. Zuvor hat Jeff Koons im Rahmen der Redaktionskonferenz seine Zeitungsseiten für die morgige Ausgabe des Springer-Titels präsentiert, die zum achten Mal als sogenannte Künstlerausgabe unter gestalterischer und inhaltlicher Federführung eines Künstlers erscheint. (Foto: Martin U. K. Lenngemann/Welt N24)

“Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt adelt die neue “taz”.

taz erhält unverhofft Lob von der anderen Straßenseite: Ulf Poschardt, Chefredakteur der benachbarten “Welt”, lobt den “taz”-Relaunch als beispielhaft gelungen und inspirierend. Die Zeitung entwickele ein frech klassisches Verhältnis zu sich selbst. Mit dem neuen Layout “knallen die Ideen doller”, schreibt Fan-Boy Poschardt. Sogar Neoliberale und Konservative könnten mit der “taz” glücklich werden.
“Welt”, S. 24 (Paid), turi2.tv (Video zum Relaunch)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Chefredakteur Georg Löwisch zeigt die neue “taz”.

“Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt schreibt Mittags-Newsletter “5 nach 12”.

Ulf Poschardt geht unter die Newsletter-Schreiber: Der Chefredakteur der “Welt” meldet sich im Gegensatz zu anderen Chefredakteuren nicht am Morgen, sondern am Mittag zu Wort. In seinem Newsletter “5 nach 12” will Ulf Poschardt einen Überblick über die relevantesten Themen des Vormittags geben sowie einen Ausblick auf das, was nach der Mittagspause wichtig wird.
per Mail, meine.welt.de (Newsletter-Anmeldung)

Zitat: “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt ist besorgt über schwindende Pressefreiheit.

“Die vergangenen 100 Tage haben deutlich gemacht, wie kostbar und zentral die Meinungs- und Pressefreiheit für eine liberale Gesellschaft ist und wie wenig selbstverständlich sie geworden ist – auch an den Rändern Europas.”

Ulf Poschardt, Chefredakteur der “Welt, ist besorgt über schwindende Pressefreiheit. Am morgigen Mittwoch ist Korrespondent Deniz Yücel genau 100 Tage in Haft.
daily.spiegel.de (Paid)

Wir graturilieren: Ulf Poschardt wird 50.

Ulf PoschardtWir graturilieren: Ulf Poschardt, Chefredakteur von WeltN24, feiert heute seinen 50. Geburtstag. Der Autoliebhaber gibt nicht nur im Porsche Gas, sondern auch mit seiner crossmedialen Redaktion. Das turbulente Jahr 2016 sei der “ideale Nährboden für substanziellen Journalismus” auf allen Kanälen von WeltN24 gewesen. Besonders freut sich der promovierte Philosoph darüber, wie gut der Sender N24 mit der neuen WeltN24-Homepage ineinandergreift. Er könne sich kein besseres oder athletischeres Team vorstellen als seine Mannschaft.

Nicht zu Ruhe kommen lässt Poschardt das Schicksal seines Türkei-Korrespondenten Deniz Yücel. “Seine Untersuchungshaft in Einzelhaft ist jeden Tag neu ein Schock für uns alle”, sagt Poschardt. Der Umgang der Türkei mit dem exzellenten Kollegen mache ihn fassungslos. Für das 51. Lebensjahr wünscht er sich deshalb vor allem eins: Freiheit für Yücel. Heute feiert Poschardt, der 1967 in Nürnberg geboren wurde, seinen runden Geburtstag im kleinsten Kreis in einem chinesischen Imbiss. Gratulationen erreichen ihn auf allen Wegen – etwa per E-Mail.

Ulf Poschardt schreibt offenen Brief an Erdogan.

“Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt fordert in einem offenen Brief an den türkischen Präsidenten Erdogan, Deniz Yücel freizulassen. Er mache sich große Sorgen um ihn, schreibt Ulf Poschardt. Deniz Yücel liebe die Türkei und habe mit seinen Artikeln das Interesse an der Türkei-Berichterstattung der “Welt” verdoppelt. Ulf Poschardt schreibt in dem in der Zeitung auf Deutsch und Türkisch abgedruckten Brief zudem von positiven Türkei-Erfahrungen seines Vaters und zitiert den Koran.
“Welt”, S. 2, welt.de

Lehrer rieten Ulf Poschardt vom Journalistenberuf ab.

Ulf Poschardt-150Ulf Poschardt, Chefredakteur von WeltN24, wäre nie Journalist geworden, ginge es nach seinen Lehrern in der Schule. Die haben ihm davon abgeraten und meinten: “Gescheit ist er schon, aber schreiben kann er nicht”, erzählt Poschardt dem Mediennetzwerk Bayern. Als junger Journalist habe er seine Texte “mit zitternden Knien” ins Feuilleton der “Süddeutschen” gebracht. Medial besonders geprägt hat ihn der Zündfunk vom BR.
mediennetzwerk-bayern.de

Ulf Poschardt wird neuer Chefredakteur von WeltN24.

Welt_chefredakteurNeuer “Welt”-Herrscher: Springer macht den bisherigen stellvertretenden Chefredakteur Ulf Poschardt, 49, zum neuen Chefredakteur von WeltN24. Er löst damit Interims-Chef Stefan Aust ab, der weiterhin Herausgeber bleibt. Poschardt ist seit 2015 stellvertretender Chefredakteur bei WeltN24, nach mehreren Jahre in gleicher Funktion bei der “Welt am Sonntag”. Bevor er zu Springer kam, war Poschardt u.a. Chefredakteur des “SZ-Magazins”.

Als Poschardts Vize rückt Oliver Michalsky, 52, auf. Er ist damit gleichberechtigt mit Arne Teetz, 49. Neue stellvertretende Chefredakteurin wird zudem Dagmar Rosenfeld, 42. Sie arbeitete zuletzt im Politikressort der “Zeit”.

Weitere Personalien: Jan Küveler, 36, wird Creative Director der “Welt am Sonntag”, Ileana Grabitz, 43, wird neben Olaf Gersemann, 48, das Wirtschaftsressort von WeltN24 leiten. Vorgänger Thomas Exner, 49, wird Geschäftsführender Redakteur von WeltN24. Diese Aufgabe übernimmt Exner von Marius Schneider, 48, der zukünftig als Managing Integration Officer von WeltN24 fungiert.
axelspringer.de

Basta: Wie Ulf Poschardt seine Autoren sehen könnte.

Icon BASTA-JPGVoll billig einjekooft, haha: Oliver Maria Schmitt begleitet “Welt”-Vize Ulf Poschardt gedanklich beim Kleinwagen-Cruisen in Berlin. Der lesenswerte innere Monolog des “promovierten Polofahrers” – natürlich ausgedacht – ist ein vorgezogenes Jahresendgespräch für Poschardts Personal: “Flink wie Schoßhunde, zäh wie Nappaleder und hart wie die Kronkorken von Club-Mate”.
titanic-magazin.de via bildblog.de

Deniz Yücel kehrt als Ostdeutschland-Reporter zur “Welt” zurück.


Comeback im Krisengebiet: Deniz Yücel schreibt ab Juli wieder für die “Welt”. Er soll von Dresden aus über die Landtagswahlen in Ostdeutschland berichten, schreibt Chefredakteur Ulf Poschardt mit Hashtag #BesteComebackWoGibt. Sachsen und Brandenburg wählen am 1. September, Thüringen am 27. Oktober. In Sachsen und Brandenburg könnte die AfD, laut Umfragen, stärkste Kraft werden.

Yücel saß ein Jahr in türkischer Haft und kam im Februar 2018 frei. Seine Inhaftierung hatte bundesweit für Aufmerksamkeit und für Proteste gegen die türkische Führung gesorgt. Yücel zog sich nach seiner Freilassung zurück, erhob im Mai jedoch öffentlich Folter-Vorwürfe gegen die türkische Justiz. (Foto: Michael Kappeler / dpa)
twitter.com, turi2.de (Background)

VW-Chef Herbert Diess wird Gast-Chefredakteur bei “Welt”.

Welt holt VW-Chef Herbert Diess (Foto) für einen Tag als Gast in die Chefredaktion. Die Zeitung widmet sich am Dienstag dem Thema Mobilität der Zukunft. “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt, bekennender Porsche-Fan, verspricht “eine besondere Ausgabe” zum 100. Geburtstag des Autos.
axelspringer.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: “Strengere Maßstäbe für freie Mitarbeiter”: “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt im Gespräch (Archiv: 01/2019).

Zahl des Tages: Jeder 15. Heavy User schließt bei der “Welt” ein Digital-Abo ab.

Zahl des Tages: Jeder 15. Heavy User entscheidet sich bei der “Welt” für ein Digital-Abo, plaudert Chefredakteur Ulf Poschardt im “Horizont”-Interview aus dem Nähkästchen der Tracking-Daten. Zwischen 30 und 60 % der Nutzer landeten “bewusst und direkt” auf den Online-Angeboten der “Welt”.
“Horizont” 16/2018, S. 10-11 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: “Strengere Maßstäbe für freie Mitarbeiter”: “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt im Gespräch.

Anzeige: Im turi2 podcast erzählen Medien- und Markenmacher, wie sie den digitalen Wandel schaffen.

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Auf höchstem Niveau und unter vier Ohren mit Peter Turi erzählen im turi2 podcast Medien- und Markenmacher, wie ihre Unternehmen den digitalen Wandel schaffen. Zum Beispiel: Ulf Poschardt, Julia Jäkel und Mathias Döpfner. Reinhören unter turi2.de/podcast sowie bei iTunes, Spotify und Deezer.

turi2.tv – die Top 5 des Branchenfernsehens im Januar 2019.


Die Quoten bei turi2.tv: Das meistgesehene Video aus der Produktion von turi2.tv war im Januar mit über 11.000 Aufrufen das 7-Minuten-Porträt von “Welt”-Journalistin Niddal Salah-Eldin. In Essen haben uns Funke-Chef Michael Wüller und “WAZ”-Chefredakteur Andreas Tyrock durch die neue Funke-Zentrale geführt und auch bei der Eröffnung des neuen Google-Büros in Berlin war turi2.tv dabei. Das Video des Gesprächs mit “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt im turi2 podcast haben über 5.400 Zuschauer gesehen.
Top 5 hier anschauen, turi2.tv (die Top 5 in einer Playlist)

“Welt” stellt vier Relotius-Artikel wieder online.


Ein echter Relotius: Die “Welt” stellt vier Artikel von Claas Relotius wieder online, weil sie korrekt sind oder zumindest keine Fälschungen nachzuweisen sind. Zwei weitere Artikel bleiben gesperrt. In einer mutmaßlich ausgedachten Reportage beschreibt Relotius einen mexikanischen Bestatter als Profiteur des Drogenkriegs – der Mann und seine Firma sind in der Stadt Ciudad Juárez aber nicht bekannt.

Relotius veröffentlichte die “Welt”-Texte von 2010 bis 2014. Die Redaktion erläutert, Relotius sei nicht im Auftrag losgezogen, sondern habe fertige Texte angeboten – deshalb sind keine Spesenquittungen erhalten. Auch viele Mails von damals sind nicht mehr auf den Springer-Servern. Die “Welt” veröffentlicht nun wieder eine plausible Reportage, eine unstrittige Filmkritik, und ein vom Protagonisten bestätigtes Interview. Ein Interview mit dem Anwalt Jacques Vergès ist wieder online, weil es keine konkreten Zweifel gibt. Vergès ist inzwischen tot. (Foto: Ursula Düren / Picture Alliance, Montage: turi2)
“Welt”, S. 2

Dazu auch bei turi2.tv: “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt spricht mit Peter Turi über die Relotius-Affäre, Social Media und die Zukunft der “Welt”.

Springer baut “Welt”-Chefredaktion um: Johannes Boie übernimmt “WamS”, Peter Huth bekommt neue Aufgaben.


Neue “Welt”-Herrscher: Springer schraubt an der Chefredaktion seiner Blauen Gruppe und löst Peter Huth (Foto: links), 49, als Chefredakteur der “Welt am Sonntag” ab. Er soll sich künftig als Corporate Creative Director um Konzeption, kreative Inszenierung und Umsetzung von Springer-Events kümmern, heißt es in der Pressemitteilung. Darunter fällt u.a. der Axel Springer Award und ein geplanter Musik-Preis. Huth hatte die Aufgabe vor genau zwei Jahren übernommen, zuvor war er Chef der “B.Z.”. Als Chefredakteur der “Welt am Sonntag” übernimmt Johannes Boie (Foto: Mitte), 35, er war vor zwei Jahren von der “Süddeutschen Zeitung” zu Springer gewechselt und wirkt seitdem als digitale rechte Hand von Konzernchef Mathias Döpfner.

Auch die tägliche “Welt” bekommt eine neue Spitze: Mit Dagmar Rosenfeld (Foto: rechts), 44, erstmals eine Frau. Seit 2017 ist Rosenfeld bereits Vize-Chefin. Ulf Poschardt, 51, bisher auch zuständig für die tägliche “Welt”, bleibt als Chefredakteur der “Welt-Gruppe übergreifend für Print, Online und TV verantwortlich. (Foto: Springer, Montage: turi2)
axelspringer.com

Mitarbeit: Markus Trantow

Aus dem turi.tv-Archiv: “Welt”-Chef Ulf Poschardt über Journalismus, Relotius und Social Media.

Springer-Chef Mathias Döpfner predigt Social-Media-Enthaltsamkeit.


Keine Perlen für Twitter: Springer-Chef Mathias Döpfner schießt im großen dpa-Interview scharf gegen Social-Media-Lautsprecher. Twitternde Journalisten nennt Döpfner “zunehmend problematisch”. Es werde “viel zu schnell geschrieben, was am Ende der Marke abträglich ist”, sagt Döpfner. Angesprochen fühlen dürften sich da auch Julian Reichelt und Ulf Poschardt – die Chefs von “Bild” und “Welt” stürzen sich selbst bereitwillig in jedes Twitter-Gefecht. Nun empfiehlt ihr Konzernchef “allergrößte Zurückhaltung” und sagt, dass Twitter-Salven “allenfalls der Person, sehr selten dem von ihr vertretenen Medium” dienen.

Dass Döpfner selbst das Instrument der Zuspitzung beherrscht, zeigt er zur Causa Relotius, die er “wesentlich schlimmer als die Hitler-Tagebücher” findet. Das Magazin habe ein Klima geschaffen, in dem Weltanschauung wichtiger sei als Anschauung. Einstweilen sei aus dem “Sturmgeschütz der Demokratie” ein “Luftgewehr der Fantasie” geworden. Die Aufklärung des Betrugs findet er “erstaunlich zurückhaltend” und vermutet “Beißhemmungen” bei den Kollegen, weil Relotius in vielen Medien Lügen verbreiten konnte. Der “Spiegel” habe das Glück, dass mit Steffen Klusmann seit Januar ein Chefredakteur im Amt ist, der mit dieser Sache nichts zu tun habe und völlig unbelastet agieren könne. “Wenn er das konsequent macht, kann auch der ‘Spiegel’ sich davon erholen”, glaubt Döpfner.
nordkurier.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Springer-Chef Mathias Döpfner über Musik, Strategie und die Zukunft (9/2018).

Meinung: Dessous-Label Victoria’s Secret hat seine besten Zeiten hinter sich.

Victoria’s Secret steckt in der Krise, selbst im Schlussverkauf bleiben die Dessous immer öfter im Regal liegen. Die berühmte Wäschemarke, bekannt für ihre “Engel” genannten Models, habe den Wandel des Frauenbilds und die Macht des Digitalen verpasst, schreibt Julia Hackober. “Welt”-Chfredakteur Ulf Poschardt sieht in den Victoria’s-Secret-Shows eine “geradezu rührende Nostalgieveranstaltung”.
“Welt”, S. 8 (Paid)

Angelica Blechschmidt, Ex-Chefredakteurin der deutschen “Vogue”, ist tot.

Angelica Blechschmidt, langjährige Chefredakteurin der deutschen “Vogue”, ist tot. Sie starb am Freitagmorgen in Potsdam. Ihr Alter, das sie nie verriet, bleibt auch im Nachruf ungenannt. Blechschmidt arbeitete als Art Directorin und stellvertretende Chefredakteurin für die “Vogue”, bevor sie das Magazin von 1989 bis 2003 leitete. Ulf Poschardt würdigt sie in seinem Nachruf als “zeitlose Dame”.
“Welt”, S. 31 (Paid), tagesspiegel.de (Background Alter)

“Welt kompakt” kennzeichnet Anzeige auf Titelseite nicht.

Welt kompakt erscheint heute mit einer nicht als Werbung gekennzeichneten Anzeige der Deutschen Bank auf dem Titel, schreibt Alexander Becker. In der großen “Welt” ist die Reklame gekennzeichnet, ebenso beim “Handelsblatt”, das die Anzeige ebenfalls auf dem Titel hat. Springer erklärt zunächst, die Veröffentlichung sei auch so als Anzeige zu erkennen, Chefredakteur Ulf Poschardt erklärt später auf Twitter: “Wir haben einen Fehler gemacht und wir entschuldigen uns dafür.”
meedia.de, meedia.de (Poschardt)

Deniz Yücel bedankt sich bei seinen Unterstützern.

Deniz Yücel ist am Samstagabend von mehr als 800 Gästen bei seinem ersten offiziellen Auftritt nach der Haftentlassung gefeiert worden. Bei der Lesung aus seinem Buch Wir sind ja nicht zum Spaß hier in Berlin, dankte er seinen Unterstützern und bat u.a. ZDF-Moderator Jan Böhmermann und “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt auf die Bühne. Er berichtete, wie er bei einem Arztbesuch einen Stift klaute und Notizen für “Welt”-Artikel in seiner Schmutzwäsche aus dem Knast schmuggelte. Yücel verabschiedete sich nach fast zwei Stunden mit den Worten: “Es ist schön nicht alleine zu sein.”
tagesspiegel.de, facebook.com (2-Std-Mitschnitt)

Bild des Tages: Deniz Yücel ist zurück in der “Welt”-Redaktion.


Schönster Montag, wo gibt: “Welt”-Korrespondent Deniz Yücel ist seit seiner Freilassung am 16. Februar zum ersten Mal wieder in der Redaktion der “Welt”. Chefredakteur Ulf Poschardt (links) und die Redaktion begrüßen ihn in der 10-Uhr-Konferenz im Newsroom mit Schaumwein und einem langen Applaus. Anschließend hält Yücel eine emotionale Ansprache und sagt, er sei “stolz, für diese Zeitung zu arbeiten”. (Foto: Martin Lengemann/”Welt”)
twitter.com (1-Min-Video Applaus), twitter.com, turi2.de (Background)

“Spiegel” rekonstruiert die Verhandlungen zur Freilassung von Deniz Yücel.

Deniz Yücel: Der Spiegel” rekonstruiert, wie bereits die “SZ”, die Verhandlungen zur Freilassung von Deniz Yücel. Was konkret den Ausschlag zur Freilassung gab, kann das Magazin aber nicht aufklären. Außenminister Sigmar Gabriel habe die Kanzlerin erst zwei Tage vor Yücels Freilassung über den Durchbruch informiert. “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt habe im Januar ein Interview Yücels mit dpa verhindern wollen und dafür sogar dpa-Chefredakteur Sven Gösmann angerufen. Doch weder dpa noch der “Welt”-Korrespondent ließen sich beirren. Yücel hatte gesagt, er wolle auf keinen Fall mithilfe “schmutziger Deals” freikommen.
“Spiegel” 09/2018, S. 24-29 (Paid), turi2.de (Background)

Außenministerium hat “Welt” zugesichert, dass es keinen Deal zur Yücel-Freilassung gibt.


Ohne Gegenleistung: Das Auswärtige Amt hat der “Welt” eine “Zusicherung” gegeben, dass es keinen Deal zur Freilassung von Deniz Yücel gibt, sagt “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt bei “Anne Will”. Poschardt glaube dem Versprechen. Auf die Frage, was Yücel von einer Gegenleistung für seine Freilassung halten würde, antwortet Poschardt: “Er würde nicht kommen wollen, wenn es einen Deal gäbe.”

Poschardt lobt u.a. den Einsatz von Sigmar Gabriel, Gerhard Schröder und Peter Altmaier für die Freilassung Yücels. Er habe in den vergangenen Monaten einen großen Respekt vor den Schwierigkeiten der Realpolitik bekommen.

Die Linke-Politikerin Sevim Dağdelen bezweifelt in der Sendung, dass Erdogan den “Welt”-Korrespondenten ohne Gegenleistung freigelassen habe. Auf die Nachfrage von Poschardt, ob sie meine, dass Außenminister Gabriel lüge, will Dağdelen diesen Vorwurf aber nicht erheben.
mediathek.daserste.de (63-Min-Video), spiegel.de, turi2.de (Background)

TV-Tipp: Anne Will talkt über die Folgen der Freilassung von Deniz Yücel.

TV-Tipp: Um 21.45 Uhr spricht Anne Will im Ersten mit ihren Gästen über die Folgen der Freilassung von Deniz Yücel für die deutsch-türkischen Beziehungen. Gäste sind Yücels Chefredakteur Ulf Poschardt, CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen, Europa-Staatsminister Michael Roth, der Menschenrechtler Peter Steudtner und Linke-Politikerin Sevim Dağdelen.
presseportal.de, turi2.de (Background)

“Welt” stellt ab Montag auf der Titelseite inhaftierte Journalisten vor.

Welt stellt ab Montag jeden Tag einen Journalisten vor, der wegen seiner Arbeit im Gefängnis ist, kündigt Chefredakteur Ulf Poschardt an. Die Rubrik erscheint auf der Titelseite an der Stelle, an der die “Welt” bislang an Deniz Yücel erinnert hat. “Wir werden damit weitermachen, bis alle Kollegen frei sind”, so Poschardt, der einräumt, dies sei eine “kindliche Utopie”.
“Welt am Sonntag”, S. 2 (Paid)

Update: “Welt”-Korrespondent Deniz Yücel ist frei.


Deniz is free: “Welt”-Korrespondent Deniz Yücel ist aus türkischer Untersuchungshaft frei. Er sei bereits auf dem Weg zum Flughafen in Istanbul, sagte Außenminister Sigmar Gabriel bei einer Pressekonferenz am Nachmittag. Yücels Ziel sei ihm unbekannt. Es habe keine “Deals” mit der Türkei gegeben, betont Gabriel, abgesehen von der Verfahrensbeschleunigung auch keine politische Einflussnahme. Am Vormittag hat ein Gericht in Istanbul die Freilassung Yücels für die weitere Dauer des Verfahrens angeordnet. Die Istanbuler Staatsanwaltschaft hatte zuvor eine Anklage vorgelegt, die 18 Jahre Haft fordert.

Springer-Chef Mathias Döpfner zeigt sich “unendlich erleichtert” und dankt allen, die sich für Yücels Freilassung eingesetzt haben, insbesondere Sigmar Gabriel. “Es ist ach ein guter Tag für den Journalismus und für die Freiheit”, sagt Döpfner. “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt berichtet von Freudentränen im Newsroom: “Das ist der schönste Tag in meinem Berufleben als Journalist.” Gabriel appelliert im Blick auf fünf weitere Deutsche, die in der Türkei inhaftiert sind: “Ich glaube, dass wir jetzt das Momentum nützen müssen, auch da über Verfahrensbeschleunigung zu sprechen.”

Vorgestern jährte sich der Tag, an dem Deniz Yücel ohne Anklage ein Jahr im Gefängnis saß. Die Inhaftierung hatte die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei enorm belastet. Die türkischen Behörden werfen Yücel Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vor.
welt.de, spiegel.de, axelspringer.de, esslinger-zeitung.de (Anklageschrift)

Hör-Tipp: “Welt” gibt im neuen Insider-Podcast Einblick hinter die Kulissen.

Welt startet einen Insider-Podcast, in dem Redakteure regelmäßig hinter die Kulissen blicken. Das Thema der ersten Ausgabe ist der in der Türkei inhaftierte Korrespondent Deniz Yücel. Chefredakteur Ulf Poschardt spricht im Podcast darüber, wie er lernen musste, Diplomatie walten zu lassen. Außenpolitik-Redakteur Daniel Böhmer beschreibt, wie es Yücel in der Haft geht und wie sein Ressort unter seinem Fehlen leidet.
welt.de, soundcloud.com/weltinsider (13-Min-Audio)

Kreative Medienmacher: Sechs inspirierende turi2.tv-Interviews.

Futter fürs Gehirn: turi2.tv hat im ganzen Jahr spannende Medienmacher vor die Kamera geholt. Sechs von ihnen haben wir in eine Playlist gepackt: Stephan Schäfer von Gruner + Jahr etwa – er hat mit Markus Trantow über Maskottchen-Magazine wie “Barbara” und weitere Ideen gesprochen. Ein weiteres Maskottchen hat Jens Twiehaus befragt: Eckart von Hirschhausen bekommt mit “stern Gesund Leben” seine eigene Zeitschrift und kommt frisch von der Fastenkur zum Interview beim Best4-Event in Frankfurt.

Vor Ort in seinem Büro berichtet “Lustiges Taschenbuch”-Chef Peter Höpfner über seine spannend-bunte Arbeit. Spannend-sportlich geht es bei Philipp Köster zu: Der “11 Freunde”-Chefredakteur steht mit turi2-Mittelstürmer Peter Turi in Baden-Baden vor der Kamera.

Der 1.-FC-Nürnberg-Fan und “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt erzählt im Interview, warum er so fest an Zeitungen glaubt und zugleich ein fortschreitendes Zeitungssterben vermutet. Um seine Zukunft keine Sorgen machen muss sich Felix Jahnen, denn Schnaps trinken die Leute immer. Der Chef-Hirsch im Jägermeister-Digitalmarketing antwortet launig auf nüchterne Fragen unseres “Horizont”-Kollegen Giuseppe Rondinella.
turi2.tv (YouTube-Playlist mit sechs Videos)

Welchen Kopf vermissen Sie? Schreiben Sie turi2.tv-Redaktionsleiter Jens Twiehaus eine Mail mit Themenvorschlägen.

Jeff Koons gestaltet eine Ausgabe der “Welt”.

Welt lässt eine Ausgabe im November vom “teuersten lebenden Künstler” Jeff Koons gestalten. Seit 2010 legt jährlich ein anderer Künstler Hand an die “Welt” an. Chefredakteur Ulf Poschardt hofft auf “ästhetische und kreative Inspiration”. Koons ist u.a. durch seinen orangen Balloon Dog bekannt, der für schlappe 58,4 Mio Dollar versteigert wurde.
axelspringer.de

Springer verrät weitere Details zum geplanten WeltN24-Club.

WeltN24-Club soll maximal 500 Mitglieder haben, sagt Geschäftsführerin Kristina Faßler zu Greogry Lipinski. Über die Aufnahme in das Programm wird ein fünfköpfiges Gremium entscheiden, dem neben Faßler WeltN24-Chefredakteur Ulf Poschardt und weitere Manager angehören, darunter auch ein Manager aus der Golfer-Szene. Springer will den Club durch Mitgliedsbeiträge, über deren Höhe der Verlag noch nicht entschieden hat, und Sponsoren wie etwa Hotels finanzieren. Unternehmen sollen die Mitgliedschaft auch als Bonus für Spitzen-Manager erwerben können. Vom Club erhofft sich der Verlag auch positive Effekte für die Gesamtvermarktung der Marke.
meedia.de, turi2.de

Lese-Tipp: Tim Neshitov skizziert “Tragödie” um Deniz Yücel.

Lese-Tipp: Tim Neshitov erzählt auf “Seite Drei” der “Süddeutschen” die “Tragödie” von Journalist Deniz Yücel, der seit zweieinhalb Monaten in der Türkei inhaftiert ist. Yücel habe schon immer gerne und fleißig ausgeteilt, “nach links, nach rechts und auch in die Mitte rein, wo es besonders wehtut”. Manche Kritiker werfen Yücel “Deutschenhass” vor, der türkische Präsident Erdogan hält ihn für einen Terroristen. “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt hat ihn einst von der “taz” abgeworben und betreibt zusammen mit der “taz” jetzt “eine Art Redaktionsgemeinschaft” in Sachen Deniz Yücel.
“Süddeutsche Zeitung”, S. 3 (Paid), sueddeutsche.de (Kurzfassung)