ORF setzt auf Constructive News.

ORF 150ORF will verstärkt auf konstruktiven und investigativen Journalismus setzen. Dabei geht es Generaldirektor Alexander Wrabetz nicht um "Wohlfühlberichterstattung", sondern um eine "bestmögliche Teilhabe an demokratischen, sozialen und kulturellen Prozessen". Kommunikationswissenschaftlerin Julia Wippersberg warnt davor, dass Journalisten selbst Lösungen liefern.
kleinezeitung.at

Stefan Niggemeier findet Constructive News gut.

Daumen Hoch 150Stefan Niggemeier glaubt, dass die guten Nachrichten des Constructive Journalism ganz grundsätzlich dazu anregen, Nachrichtenroutinen zu hinterfragen. Der Konservatismus mancher Vertreter des Konzeptes sei zwar kritikwürdig, die Mechanismen der Dramatisierung zu hinterfragen allerdings etwas Gutes. Denn diese Dramatisierung schade am Ende auch den Medien.
"FAS", Nr. 34 , S. 45 (Paid)

Spiegel Online versucht sich an Constructive News.

spiegel online_spon_logo_150Spiegel Online probierts mal positiv und testet verstärkt Artikel mit optimistischem Dreh. Der Ansatz werde in der Redaktion derzeit diskutiert, offenbar sollen die von Chefredakteur Florian Harms im Spiegelblog erbetenen Leserreaktionen den Ausschlag geben. Ein Teil der neun präsentierten Artikel haben von Hause aus einen positiven Ansatz, einige sind versöhnliche Nachklapps von Texten über problematische Situationen.
spiegel.de

turi2 Termin-Tipp: Konstruktiver Journalismus, DLD Nightcap, Chefredaktionskonferenz.


turi2 Termin-Tipp: Die Hamburg Media School und NDR Info konferieren über konstruktiven Journalismus, Burda feiert am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz und die dpa diskutiert mit den Chefredakteurinnen und Chefredakteuren ihrer Kunden - turi2.tv ist dabei. Das sind unsere drei Termin-Empfehlungen für diese Woche. Für Ihre Planung haben wir aus den kommenden vier Wochen noch zwölf weitere Tipps zum Weiterbilden, Diskutieren und Vernetzen herausgesucht. Weiterlesen ...

turi2 Termin-Tipp: Alle Branchen-Events im Februar.


turi2 Termin-Tipp: Die Zukunft des Handelsmarketings, ein Kaminabend mit spannenden Medienmachern und Deutschlands wichtigstes Filmfest – das sind unsere drei Termin-Empfehlungen für diese Woche. Außerdem liefern wir Ihnen in diesem Newsletter einen Überblick über die wichtigsten Branchen-Events im Februar. Rund 600 weitere Möglichkeiten zum Vernetzen, Weiterbilden und Feiern bis zum Jahresende finden Sie jederzeit auf turi2.de/termine. Weiterlesen ...

Ulrik Haagerup glaubt, schlechter Journalismus sei gefährlicher als Fake News.

Ulrik Haagerup, Vordenker des konstruktiven Journalismus, sagt im Meedia-Interview, es gehe dabei um die "beste verfügbare Version der Wahrheit" – und um die Rettung der Medien. Denn Menschen brauchen Journalismus "mehr als jemals zuvor". Zu viele Journalisten denken laut Haagerup aus einer Hypothesen-Position heraus und suchen dann einen O-Ton, der diese These stützt.
meedia.de

Meinung: Journalismus muss den Blickwinkel der Leser stärker erweitern.

Journalismus braucht eine größere Rückkopplung mit der Gesellschaft und der Lebenswirklichkeit der Bürger, meint Ulrik Haagerup, Gründer des Constructive Institutes für konstruktiven Journalismus. Journalisten müssten Geschichten erzählen, die den Blickwinkel der Leser und Zuschauer erweitern. Menschen wendeten sich von den Medien ab, weil sie die Nachrichten zu deprimierend fänden, sagt Haagerup im Interview mit kress.de. Für Leser sei es fesselnder, mögliche Lösungen zu diskutieren als wieder einmal zu lesen, was alles schief läuft.
kress.de

“Mona Lisa”-Mitarbeiter sollen nach Mainz zurückkehren.

ZDF logo_150ZDF ordert "Mona Lisa"-Redakteure von München nach Mainz zurück, schreibt der BJV. Der Sender stellt das wöchentliche Magazin im Sommer nach 30 Jahren ein, 14 der 18 Mitarbeiter, die ihren Vertrag beim ZDF in Mainz haben und zeitlich befristet zur Produktion der Sendung nach München abgestellt wurden, sollen in die ZDF-Zentrale zurückkehren, wo wegen Sparauflagen Personalknappheit herrsche. Die Nachfolge-Sendung, ein Constructive-Journalism-Format, wird nach Angaben von Mitarbeitern extern produziert.
bjv.de

Wir graturilieren: Michael Wulf wird 58.

michael wulfWir graturilieren: Michael Wulf wird 58. Beruflich freut sich der RTL-Chefredakteur und Chef der News-Tochter Infonetwork über die vorangebrachte Strategie im abgelaufenen Lebensjahr. Wermutstropfen: Bei einzelne Projekten dauert es natürlich auch mal, bis der Erfolg sichtbar wird. Beim Morgenmagazin "Guten Morgen Deutschland" soll es nicht zu lange dauern: "Wir drehen gerade an allen Schrauben, um es wieder auf Erfolgskurs zu bringen".

Privat freut er sich über seine Frau und seine vier Töchter, wünscht sich mehr Constructive News für das neue Lebensjahr und plant eine Mountainbike-Tour über die Alpen. Wo er seinen Geburtstag verbringt, findet Michael Wulf im Laufe des Tages heraus - seine Frau hat die Planung übernommen. Glückwünsche sind in jedem Fall willkommen, über Facebook, Twitter, Whatsapp oder per E-Mail.

Basta: Mach dir keine Platte.

BastaZum Haare raufen: Negativ-Schlagzeilen sind der Grund für kreisrunden Haarausfall. Das zumindest hat ein Russe als Ursache für seine fleischfarbende Badekappe diagnostiziert und kurzerhand den Ursprung allen Übels - nämlich das russische Google Yandex - verklagt. Braucht jetzt wirklich noch jemand Argumente für Constructive News?
mashable.com

TV-News machen Angst und schlechte Laune.

RTL Aktuell neu150TV-Nachrichten sind vielen Zuschauern zu negativ, ergibt eine Forsa-Umfrage für "RTL Aktuell". 45 % der Befragten halten die TV-News für "zu problembeladen", rund ein Drittel gab an, beim Konsum der Nachrichten Angst oder schlechte Laune zu bekommen. Vier von fünf Befragten wünschen sich, nicht nur die Probleme, sondern auch Lösungsansätze zu zeigen.
kress.de, horizont.net

Spiegel Online will mit Bento.de ans junge Publikum.

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News für Hipster: Spiegel Online entdeckt den Trend zum Zweit-Portal für junge Leser und bringt Bento.de an den Start. Auf der Seite, die völlig abgekoppelt vom großen Spiegel.de arbeiten will, sollen 13 junge Journalisten ab Oktober News für junge Leser vom 18 bis 30 Jahren liefern, berichtet "Horizont". Von SpOn kommen nur die Redaktionsleiter Ole Reißmann und Frauke Lüpke-Narberhaus sowie die Redakteurin Sara Maria Manzo und der Redakteur Alexander Demling. Die übrigen Mitarbeiter sind frisch angeheuerte Journalisten im Alter von 22 bis 34 Jahren - nicht nur Journalistenschüler wie bei byou von Bild.de. Und auch über die Zielsetzung soll sich Bento (der Name stammt von japanischen Sushi-Lunchboxen - typische Hipster-Nahrung) von der auf jung gebürsteten Konkurrenz abheben: Anders als byou soll Bento keine neuen Leser für Spiegel Online gewinnen, sondern als eigenes Angebot überzeugen - und Geld verdienen. Erstmal nur mit Banner-Werbung, später auch mit Native Advertising. Auf der Digitalmesse demexco nächste Woche wird eine Vorab-Version präsentiert.

Ganz ohne das Mutterschiff müssen die jungen Wilden an der Ericusspitze allerdings nicht auskommen: Sie können Texte von Spiegel.de verwenden und "jungschreiben", müssen sich aber mit den Autoren abstimmen. Neben reinen News sollen auch Hintergrundstücke laufen, außerdem soll sich das Team in Sachen Constructive News ausprobieren und "Lösungen für Probleme aufzeigen", sagt SpOn-Chef Florian Harms in "Horizont". Das Projekt war unter dem Namen "Bällebad" angekündigt worden. Bei Facebook und Twitter stellt sich das Team schon mal vor.
"Horizont", 37/2015, S. 14 (Paid), meedia.de, turi2.de (Background)

Konstruktiv-Portal Positive Daily will Lösungen liefern.

Positive-Daily-150Positive Daily will "lösungsorientiert über die wichtigen Fragen unserer Zeit" berichten. Im Herbst soll das Contructive-News-Portal an den Start gehen - finanziert durch Jahresbeiträge der Leser. Hinter dem Projekt stehen die drei Wissenschaftler und Journalisten Maren Urner, Han Langeslag und Bernhard Eickenberg.
taz.de, positive-daily.de, turi2.de (Background)

Meinung: Good news are good news.

Daumen hoch 150Constructive Journalism, das Betonen der guten Nachrichten, ist eine sinnvolle Sache, findet Medienjournalistin Julia Schnizlein. Spiegel Online hat kürzlich angekündigt, verstärkt über Positives zu berichten, und war dafür kritisiert worden. Schnizlein glaubt, dass kritischer Journalismus nicht immer negativ sein muss, und auch ständige Schreckensmeldungen einseitig sind.
news.at, turi2.de (Background)

Georg Altrogge giftet gegen SpOn-Chef Florian Harms.

Georg Altrogge 150Spiegel Online hat ein Problem und das heißt Florian Harms, grantelt der gewaltig genervte Georg Altrogge (Foto). Harms sei arrogant, seine Leser erkläre er in seinen "wirren Einlassungen" zu Volltrotteln. Armin Wolf empfiehlt Altrogge, vor dem nächsten Wutschwall mit einem Studium des Konzepts "Constructive Journalism" wieder runterzukommen.
meedia.de, twitter.com (Wolf), turi2.de (Background)

Anzeige: Oberauer-Verlag – warum sind Journalisten so verdammt negativ?

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Constructive News 150
Warum sind Journalisten so verdammt negativ? Ein eben erschienenes Buch dokumentiert, wie Journalisten mit einem konstruktiven Ansatz deutlich erfolgreicher sind. Ulrik Haagerup: Constructive News - Warum "bad news" die Medien zerstören und wie Journalisten mit einem völlig neuen Ansatz wieder Menschen berühren. 216 Seiten, 24,90 Euro. Verlag Oberauer 2015, hier bestellen.