Benedikt von Imhoff wird Regionalbüro-Leiter der dpa in London.

dpa macht Benedikt von Imhoff, 39, Ende 2020 zum Leiter des Regional­büros Nordwest­europa in London. Er arbeitet derzeit in der Wirtschafts­redaktion der dpa und folgt auf Silvia Kusidlo, die nach nach Berlin zurück­kehrt. Das Regionalbüro in London verantwortet auch die Arbeit der dpa-Korrespondent*innen in Irland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island.
presseportal.de

Anzeige: Für die Digitalredaktion im Berliner Newsroom sucht die dpa-infocom eine Teamleiterin News.

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TEAMLEITERIN NEWS (M/W/D)
Für die Digitalredaktion im Berliner Newsroom sucht die dpa-infocom eine Teamleiterin News (m/w/d). Du bist gemeinsam mit einer motivierten Mannschaft verantwortlich für die Produktion reichweitenstarker multimedialer Nachrichtenformate und entwickelst sie kreativ weiter. dpa.com/karriere

Silke Brüggemeier wechselt als Foto- und Video-Chefin zur dpa.

dpa holt zum Jahreswechsel Silke Brüggemeier von "Bild" und ernennt sie zur stellvertretenden Chefredakteurin. In ihrer neuen Rolle ist sie für die Foto- und Video-Redaktion der Agentur verantwortlich. Brüggemeier ist seit 2005 bei "Bild", wurde 2008 Fotochefin und koordinierte zuletzt Foto und Video plattformübergreifend. Bei der dpa absolvierte sie bereits ihr Volontariat.
horizont.net, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Die dpa blickt auf die Markenkommunikation der Post-Corona-Zeit.

Lese-Tipp: Das "Whitepaper" der dpa beleuchtet, welche langfristigen Auswirkungen die Krise für die Unternehmens- und Markenkommunikation haben wird. Einschätzungen kommen u.a. von OMR-Gründer Philipp Westermeyer: "Persönliche Begegnungen lassen sich Stand 2020 nicht komplett digitalisieren", sagt Westermeyer. Das E-Paper ist nach einer Registrierung kostenfrei nutzbar.
dpa.de (E-Paper), presseportal.de (Pressemitteilung)

Hör-Tipp: Meinolf Ellers von der dpa spricht über die Anfänge der Digitalisierung.

Hör-Tipp: Meinolf Ellers (Foto) von der dpa erinnert sich im Gespräch mit VRM-Chefredakteur Stefan Schröder an die Anfänge des Internetzeitalters: Mitte der 1990er war Ellers kaum technikaffin, seine Sicht änderte sich als Korrespondent in Tokio. Zurück in Deutschland bekamen zwei Kolleginnen aus der Wissenschaftsredaktion den ersten Internetzugang der dpa. Heute gehöre Skandinavien zu den Vorreitern der Digitalisierung.
schroeder-trifft.podigee.io (62-Min-Audio)

Jan Mies wird Fußballchef der dpa.

dpa befördert Jan Mies, bisher Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball-Politik, zum Fußballchef. Er folgt auf Arne Richter, der inzwischen den Sport in den dpa-Büros Berlin und Leipzig verantwortet. Mies kam 2019 vom SID zur dpa, in seiner neuen Rolle soll er u.a. die Fußball-Berichterstattung im Sinne der sich wandelnden Kunden- und Nutzerinteressen weiterentwickeln.
presseportal.de

dpa startet “use the news” für langfristige Förderung von Nachrichtenkompetenz.

dpa startet das Projekt "use the news" und will damit langfristig Nachrichtenkompetenz von unter 30-Jährigen erforschen und fördern. Grundlage ist eine Studie des Hamburger Leibniz-Instituts für Medienforschung. Anhand der Studienergebnisse sollen u.a. neue Nachrichtenformate entwickelt werden. An dem Projekt sind außerdem u.a. BDZV, SWR, NDR, "Spiegel" und Funke beteiligt.
presseportal.de, kress.de (Interview)

dpa schließt wegen Corona-Verdacht ihre Berliner Zentralredaktion.

dpa schließt am Mittwoch ihre Zentralredaktion in Berlin, weil ein Mitarbeiter Kontakt mit einer Corona-erkrankten Person hatte. Alle Beschäftigten arbeiten bis zu einem Testergebnis im mobilen Büro, lediglich ein "systemerhaltendes Team" werde vor Ort bleiben. Auch Mitarbeiter*innen aller dpa-Tochterfirmen in Berlin sind betroffen. Ein Großteil der dpa-Mitarbeiter*innen in Hamburg, Frankfurt und München arbeitet bereits seit Ende vergangener Woche im Home Office.
dwdl.de, twitter.com/fhomburger

Petra Busch kehrt als Geschäftsführerin der Picture Alliance zur dpa zurück.

Picture Alliance holt Petra Busch (Foto), 51, in die Geschäftsführung. Sie kommt vom Medien­beobachter Argus Data Insights und führt die Bild-Agentur der dpa ab Juni als Doppelspitze zusammen mit Amtsinhaber Andreas Genz, 47. Für Busch ist es eine Rückkehr zur dpa, Anfang 2017 wechselte sie von der dpa-Tochter News Aktuell zu Argus.
presseportal.de

dpa holt Theresa Rentsch und Jörg Pfeiffer als Produktmanager.

dpa holt Theresa Rentsch, Jahrgang 1990, als Leiterin des redaktionellen Produktmanagents. Sie verantwortet bisher die digitale Produktentwicklung bei Springers "Welt". Jörg Pfeiffer, Jahrgang 1972, kommt als Produktmanager für Datenjournalismus und automatisierte Inhalte. Der Datenjournalist hat bisher im Google News Lab Trenddaten kuratiert und zuvor u.a. für ProPublica, Zeit Online und die BBC gearbeitet.
presseportal.de, new-business.de

Wir graturilieren: dpa-Nachrichtenchef Froben Homburger wird 54.

Wir graturilieren: Froben Homburger, Nachrichtenchef der dpa, feiert heute seinen 54. Geburtstag - und zwar "ausgeschlafen, unaufgeregt, altersgerecht". Im vergangenen Jahr war "die 25., 33., 49., 61. und 85. Minute im Bundesligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern München am 2. November sein absolutes Highlight, verrät der leidenschaftliche Eintracht-Fan. Nach dem 5:1-Heimsieg wünscht sich Homburger im neuen Lebensjahr den Europapokal als Geburtstagsgeschenk. Bevor der Fußballgott den Traum erfüllt, sind Gratulationen zum Geburtstag willkommen, beispielsweise über Twitter. "Gute Wünsche finden immer ihren Weg", gibt sich Homburger nicht nur zu seinem Ehrentag zuversichtlich.

dpa-Umfrage: Redaktionen prüfen Texte seit Relotius-Skandal häufiger.

Redaktionen haben nach dem Relotius-Skandal ihre internen Abläufe und Standards überarbeitet und führen mehr Faktenchecks durch, sagt eine Umfrage der dpa. Bei der "taz" entstand zudem ein "Relotius-Stammtisch" aus Reportern, der WDR arbeitet am Papier "10 Grundsätze zur Glaubwürdigkeit", die "Zeit" prüft monatlich Artikel, die ein Zufallsgenerator auswählt.
rnd.de

dpa-infocom-Chef Christoph Dernbach zieht sich aus der Geschäftsführung zurück.

dpa: Christoph Dernbach, langjähriger Geschäftsführer der Töchter dpa-infocom und dpa-infografik, zieht sich Mitte 2020 aus der Geschäftsführung zurück. In der neugeschaffenen Funktion als Chefkorrespondent Digitales will er sich wieder vollständig auf seine journalistische Tätigkeit konzentrieren. Co-Geschäftsführer Frank Rumpf wird die Geschäfte allein weiterführen.
presseportal.de, turi2.de (Video Interview Dernbach aus der turi2 edition1)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Christoph Dernbach sieht die Zukunft der dpa im Live-Geschäft. (12/2015)

Dpa verharmlost Gewaltverbrechen nicht mehr mit Begriffen wie “Familientragödie”.

Dpa nutzt für die Berichterstattung über Gewaltverbrechen in Familien und Partnerschaften keine Begriffe wie "Familientragödie" oder "Beziehungsdrama" mehr, schreibt Nachrichtenchef Froben Homburger. Er argumentiert, dass sie "gezielte und oft tödliche Gewalt verharmlosen". Die konkrete Beschreibung solcher Verbrechen spreche meist für sich und mache die Begriffe deshalb überflüssig. Auch "Sex-Täter" und "Sex-Attacken" wandern auf den Index.
twitter.com

Anzeige: Recherchieren Sie mit dem Termintool der dpa schon jetzt die Highlights in 2020.

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Zur richtigen Zeit auf die passende Themenwelle aufspringen. Um frühzeitig Themen für die eigene Kommunikation zu finden, ist ein kontinuierliches Monitoring unerlässlich. Mit dem Termintool der dpa lassen sich schon jetzt die Highlights in 2020 recherchieren. Wie die jährliche Content-Planung gelingt, lesen Sie hier.

“Süddeutsche”: Springer will weniger für dpa-Meldungen bezahlen.

dpa: Springer verhandelt mit der Deutschen Presse-Agentur über einen "massiven Preisnachlass", schreibt die "Süddeutsche". "Bild" habe in einem mehrtägigen Test auf dpa-Material verzichtet, dpa habe die Außenbüros daraufhin aufgerufen, möglichst viele Exklusiv-Geschichten zu liefern. Chefredakteur Sven Gösmann soll von mittelfristig 1 Mio Euro weniger Umsatz im Jahr gesprochen haben, die er insgesamt erwartet. Als erste Maßnahme verlagert er die Bearbeitung von Regional-Meldungen in die Berliner Zentrale.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

dpa entwickelt App für ihre Reporter.

dpa lässt ihre IT-Tochter Mediatec und externe Dienstleister gemeinsam mit ihren Reportern an einer App für die Berichterstattung arbeiten. Das Tool soll es den Reportern ermöglichen, direkt vom Smartphone Beiträge zur Bearbeitung an die Zentrale zu schicken. Die Arbeit soll für sie dadurch nicht nur schneller zu erledigen sein, sondern auch sicherer werden: Bei der Arbeit am Smartphone seien sie insbesondere in Krisenregionen, anders als am Laptop, nicht direkt als Berichterstatter zu erkennen.
presseportal.de

dpa schafft einen Zentral-Desk, streicht bis zu zehn Stellen.


Nicht mehr Ländersache: dpa verlagert das Redigieren ihrer Agentur-Meldungen aus den Regionen nach Berlin. Ab Sommer 2020 schicken Redakteure alle Texte von Berlin aus in die Landesdienste – die Zentralisierung soll acht bis zehn Stellen einsparen. Betroffenen Journalisten werden Abfindungen und Vorruhestand angeboten. Chefredakteur Sven Gösmann sagt: "Wir wollen bei der Verarbeitung sparen, aber nicht bei der Erarbeitung von Meldungen."

Derzeit geben Mitarbeiter an Regio-Desks die Meldungen in die Landes-Ticker ein. Nur in den Randzeiten 5 bis 9 Uhr und 17 Uhr bis Mitternacht ist schon heute das Team "Powerhaus" in Berlin zuständig, mitten in der Nacht der Berliner Nachtdienst. Künftig laufen sämtliche Landesmeldungen, rund 100.000 pro Jahr, über Berlin. Dort sollen dann unterm Strich weniger Redakteure eine gleich bleibende Anzahl an Meldungen verarbeiten. Die dpa will damit eine sechsstellige Summe einsparen. Durch sinkende Zeitungsauflagen büßt die Agentur in ihrem Kerngeschäft Einnahmen ein. (Foto: Wolfram Steinberg / dpa / Picture Alliance)
turi2 - eigene Infos

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Hundefutter werden wir nie verkaufen" – Sven Gösmann über die dpa in Zeiten sinkender Auflagen. (4-Min-Video, 2/2019)

“Spiegel”-Essay: YouTuber Rezo kritisiert dpa und DJV.

Mehr Kritik wagen: Journalisten fehlt es oft an Bereitschaft zur Selbstkritik, schreibt YouTuber Rezo in einem "Spiegel"-Gastbeitrag. Er berichtet von seinen Erfahrungen nach seiner Print-Kritik in einem Video der YouTuber Space Frogs und kritisiert den DJV und die dpa. Eine später wieder zurückgezogene Pressemitteilung der Journalistengewerkschaft habe ihm fälschlicherweise vorgeworfen, Journalisten pauschal zu diffamieren. Die dpa hatte die Meldung aufgegriffen und viele Medien übernahmen den Text – wie Rezo glaubt – ohne das 14-minütige Original-Video anzusehen. Erst nach einer langwierigen Intervention sei die dpa bereit gewesen, eine Korrektur zu veröffentlichen.

Rezo ist der Meinung, dass die Meldung nur deswegen so detailliert aufgearbeitet worden sei, weil er eine hohe Reichweite hat, "irgendeine Random Oma hätte von der dpa keine Entschuldigung erhalten". Der YouTuber folgert, dass viele Fehler nicht verbessert werden und spricht der Nachrichtenagentur sein Misstrauen aus: "Ich kann keinem dpa-Artikel mehr blind vertrauen." In Zeiten von Fake News bringe die fehlende Bereitschaft zur Selbstkritik einiger Journalisten die ganze Branche in Verruf. Rezo fordert: "Lasst uns mit den vielen großartigen Journalisten in diesem Land genau auf die Presse gucken und jedes Fehlverhalten kritisieren."
"Spiegel" 36/2019, S. 114-115 (Paid), turi2.de (DJV)

Mitarbeit: Markus Trantow

Hör-Tipp: dpa-Vize Niddal Salah-Eldin sieht Fakten als Fundament und Diversität nicht als Deko-Effekt.

Hör-Tipp: Niddal Salah-Eldin, stellvertretende Chefredakteurin der dpa, sieht Fakten als Fundament der Nachrichtenagentur, Vertrauen sei die größte und wichtigste Währung, sagt sie im Podcast von Gabor Steingart. Diversität dürfe in Redaktionen kein Selbstzweck oder dekorativer Effekt für die Unternehmensbroschüre sein, sondern sollte als Bereicherung verstanden werden. Wer immer die gleichen Menschen einstellt, erhalte auch immer die gleichen Antworten.
gaborsteingart.com (13-Min-Audio ab 6:12 Min), turi2.tv (Video-Portät Niddal Salah-Eldin)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Niddal Salah-Eldin im Video-Porträt. (1/2019)

Daniel Bouhs erkundet die Fehlerkultur der dpa.

dpa: Zum 70. Geburtstag der Nachrichtenagentur fragt Daniel Bouhs nach der Fehlerkultur und dekliniert spektakuläre Falschmeldungen durch, z.B. einen Terroranschlag, den es nie gab. Chefredakteur Sven Gösmann warnt vor Deepfakes: "Wir müssen uns alle davor fürchten." Manchmal findet Bouhs die Korrekturen der dpa "in diesen schnellen Zeiten" zu langsam – zuletzt bei der Causa Linnemann.
taz.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Hundefutter werden wir nie verkaufen" – Sven Gösmann über die dpa in Zeiten sinkender Auflagen. (4-Min-Video, 2/2019)

Gruner + Jahr verkauft 45.000 Ausgaben Waldpapier von “Wohllebens Welt”.

Gruner + Jahr hat von Wohllebens Welt bereits 45.000 Exemplare verkauft. Das Personality-Magazin um Peter Wohlleben ist im April gestartet, seit 14. Juni liegt die zweite Ausgabe am Kiosk. Bei einer Leserbefragung gaben 98 % der Befragten dem Magazin die Noten 1 oder 2.
presseportal.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Peter Wohlleben und Michael Schaper stellen "Wohllebens Welt" vor.

dpa-Mitarbeiter streiken erstmals für Lohnangleichung.

dpa: Rund 100 Mitarbeiter haben am Dienstag­mittag in Berlin gestreikt, etwa 80 % der gerade Diensthabenden. Es war der erste Warnstreik in der Geschichte der dpa. DJV und Verdi fordern vor allem die Angleichung der Löhne zwischen der dpa und ihren tariflosen Tochterunternehmen. Die dpa sagt, die Geschäftsführung habe die Aktion "zur Kenntnis genommen".
taz.de

Video-Tipp: Christian Volbracht plaudert aus dem Nähkästchen zum 70. Geburtstag der dpa.

Video-Tipp: Christian Volbracht war mehr als 40 Jahre bei der dpa tätig, u.a. als CvD und Büroleiter in Paris. Anlässlich des 70. Geburtstags der Nachrichtenagentur kehrt er an seinen alten Arbeitsplatz zurück und berichtet von Innovationen und den ersten journalistischen Versuchen am Newsdesk.
youtube.com (4-Min-Video) via twitter.com