Martin Blach

Status: Martin Blach ist Mitgründer und CEO der Hirschen-Group, einer der einflussreichsten Werbeagenturen Deutschlands. Geboren 1964 in Wien Bio: Blach studiert Volkswirtschaft in Wien und Toronto, bevor er für verschiedene internationale Kommunikationsagenturen arbeitet, u.a. als Berater und Stratege. Bis 2004 ist Blach Deutschland-CEO der FCB Wilkens Group; 2005... Weiterlesen ...

Wie geht’s der Werbebranche, Martin Blach und Marcel Loko?


Zusammen weniger allein: "Mein Eindruck ist, dass diese Krise eine Kreativitäts-Explosion in der gesamten Gesellschaft auslöst", sagt Marcel Loko im "Wie geht's"-Doppelinterview mit Martin Blach, beide Gründer und CEOs der Hirschen Group. Durch Corona und firmenübergreifendes Home Office habe sich die Kommunikation mit Kund*innen und Kolleg*innen massiv beschleunigt. Loko ist überzeugt, dass am Ende "neue Wege, neue Formate und auch neue Märkte entstehen".

Auch Martin Blach erwartet "sehr viele positive Veränderungen", z.B. bei Digitalisierung und Mobilität. Seinen Kund*innen gibt Blach in der Corona-Krise zwei Kommunikations-Tipps: "empathisch kommunizieren und vertriebsmäßig denken" – so könne eine Marke mit mehr Profil aus der Krise kommen. Corona selbst würde er in der Werbung nicht explizit erwähnen, wohl aber zeigen, wie Firmen und Unternehmen sich in der Krise engagieren.
turi2.tv (7-Min-Video)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Martin Blach, Hirschen Group, übers Marketing der Verleger. (12/2015)

Zitat: Hirschen-Chef Martin Blach hält TV-Werbung für Marktführer für unabdingbar.

"In Deutschland ist das Fernsehen nach wie vor ein sehr wichtiger Kanal zum schnellen Aufbau von Reichweite. Eine Kampagne mit Marktführeranspruch ohne TV zu konzipieren wäre daher weniger wirksam."

Hirschen-Chef Martin Blach sagt im "Horizont"-Interview, dass die neue Kampagne für Media Markt und Saturn nicht ohne Fernsehen funktionieren würde.
"Horizont" 44/2019, S. 12 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Martin Blach, Hirschen Group, übers Marketing der Verleger. (12/2015)

turi2.tv: Werber Martin Blach impft Verlegern Mut ein.


Seid wuchtig: Werbe-Wunderheiler Martin Blach bekämpft die Verzagtheit der Verleger. Die Branche müsse selbstbewusst kommunizieren, dass die Formel "Verleger = Print = Papier" nicht mehr gelte, fordert der Chef der Hirschen Group im turi2.tv-Interview. Ober-Hirsch Blach hilft mit der Kampagne Editorial Media bei der Kurskorrektur - und räumt ein, dass der Kampagnen-Titel Fragen offen lässt.

Die Gattungskampagne Editorial Media löst den eingängigen Slogan "Print wirkt" ab und erklärt sich nicht von selbst. "Wenn Sie einen neuen Begriff kreieren, dauert es immer ein Stück", entschuldigt sich Blach und startet einen Versuch: Editorial Media grenze sich von Social Media und Functional Media (z.B. Google) ab. Blach lobt: "Es gibt kaum eine Branche, die auf so vielen Kanälen ihre Inhalte ausspielt wie die Verlagsbranche." Nur müsse sie das immer wieder betonen, auch gegenüber der werbetreibenden Industrie.
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTune-Kanal von turi2), turi2.de (Background)

(Interview vom VDZ Publisher's Summit, November 2015)

Termin-Tipp: Hirschen-Group diskutiert online über Krisenmanagement für Entscheider.

Termin-Tipp: Die Hirschen-Group startet eine neue Webinar-Reihe. Zum Auftakt heute um 17.00 Uhr diskutieren Expert*innen der Agenturgruppe über das Thema "Krisenmanagement - Was Entscheider jetzt brauchen". Zur Gratis-Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich.
kreative-transformation.com, turi2.tv (Interview mit den Hirschen-Gründern Martin Blach und Marcel Loko)

Aktuell bei turi2.tv: Wie geht’s der Werbebranche, Martin Blach und Marcel Loko?

Hirschen Group beruft neues Führungsduo in Frankfurt.

martin blach 150Martin Blach, CEO der Hirschen Group, findet ein neues Führungs-Duo für den Standort Frankfurt: Alexander Priebs-Macpherson, seit Anfang 2015 Creative Director, und Christian Floeck, seit Oktober Berater der Agentur, übernehmen die Leitung des Frankfurter Büros. Sie folgen auf Marius Darschin und Daniel Wudtke und betreuen u.a. die "Frankfurter Rundschau" und den HR.
wuv.de, turi2.de (Blach bei turi2.tv)

J. Walter Thompson will die Goldenen Hirschen einfangen.

Zum Goldenen Hirschen 600Trophäe überm Kamin: Horizont meldet den "Agenturdeal des Jahres" - J. Walter Thompson, Teil des weltweiten Werbenetzwerkes WPP Group, will die Goldenen Hirschen zähmen. Zum Goldenen Hirschen gilt als eine der feinsten Kreativ-Adressen in Deutschland und rangiert im Umsatz als Nr. 5 der inhabergeführten Agenturen. Laut Mehrdad Amirkhizi von "Horizont" werden die Hirschen "zunächst 49 %" ihrer Holding Hirschen Group an WPP verkaufen.

Sinn des Deals ist wohl ein uraltes Prinzip: Cash kauft sich Brain. J. Walter Thompson gilt in Deutschland als ausgebrannt, die dahinter stehende Holding WPP ist jedoch äußerst finanzstark. Martin Blach, der Platzhirsch bei den Goldenen Hirschen, soll mit seinem Rudel wohl auch das stagnierende Geschäft von JWT übernehmen. Indiz: JWT agiert in Deutschland seit 2012 ohne operative Führung und verwaltet nur noch die Deutschland-Etats internationaler Kunden.

Die Hirschen gelten mit 500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 40 Mio Euro als Kreativschmiede, sie arbeiten u.a. für Fiat, Ferrero, Lidl und Media-Markt. Platzhirsch Martin Blach gab sich bis vor kurzem als Gegner großer Netzwerke - jetzt hat ihn wohl die Argumentationskraft eines sieben- bis achtstelligen Schecks überzeugt.
horizont.net, hirschen.de

Mitarbeit: Peter Turi

Marcel Loko

Status: Marcel Loko ist Mitgründer, CEO und Kreativ-Chef der Kommunikationsagentur Hirschen-Group und zählt zu den kreativsten Werbern in Deutschland. Geboren am 9. April 1964 in Lutherstadt-Wittenberg Bio: Marcel Loko wird als Sohn einer deutsch-kongolesischen Familie in der ehemaligen DDR geboren und wächst in Kinshasa, Leipzig, Berlin und Bonn... Weiterlesen ...

turi2.tv – die Top 10 des Branchenfernsehens im März 2020.


Prechtig geklickt: Krisenzeiten sind gute Zeiten für Journalisten, bei turi2.tv sind die Klicks höher denn je. Philosoph Richard David Precht vertritt im turi2.tv-Interview am 10. März noch die Ansicht, die Corona-Krise sei "etwas vergleichsweise Harmloses". Mit dieser Aussage beim Focus Inner Circle polarisiert Precht - er kommt damit auf über 600.000 Video-Views bei YouTube, Facebook, Twitter und Linked-in - mehr als jedes andere Video bei turi2.tv. Zukunftsforscher Matthias Horx findet mit seinem Interview über Positives in der Corona-Krise mehr als 15.000 Zuschauer.
die ganze Top 10 anschauen, turi2.tv (die Top 10 in einer Playlist)