Die Fifa ruft zu “gesundem Menschenverstand” im Umgang mit Protesten gegen Rassismus auf.

Black lifes matter: Die Fifa plädiert dafür, bei der Bewertung von Protestaktionen gegen Rassismus "gesunden Menschenverstand" anzuwenden. Unter anderem in der Bundesliga hatten am Wochenende mehrere Fußballer ihre Solidarität mit den Protesten in den USA bekundet. Der DFB prüft derzeit mögliche Strafen, die Spieler erhielten zum Teil im Spiel bereits eine Gelbe Karte - politische Statements sind für die Spieler eigentlich untersagt.
tagesschau.de

Analyse: Reisebüros gewinnen durch Corona wieder an Bedeutung.

Reisebüros erleben in der Coronakrise ein Comeback, schreibt Anne-Kathrin Velten. Zuvor durch das Internet an den Rand gedrängt, böten sie nun wieder einen erkennbaren Mehrwert, wenn die Mitarbeiter*innen gut informiert sind. Diese würden für die Kundschaft dann zu Risikomanagern, die über die aktuellen Beschränkungen, die Risiken durch das Virus und die Chancen einer möglichen Erstattung informieren können.
absatzwirtschaft.de

Gesetzliche Krankenkassen erwarten Beitragserhöhung wegen Corona-Massentests.

Corona-Massentests könnten die gesetzlichen Kranken­kassen 2020 bis zu 7,6 Mrd Euro kosten, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf eine Stellung­nahme des GKV-Spitzen­verbands. Dies könnte eine Beitrags­erhöhung von bis zu 0,8 % zur Folge haben. Die Kassen fordern stattdessen die vollständige Übernahme der Kosten durch den Bund.
noz.de (Paid), faz.net

Klick-Tipp: YouTuber erweckt historische Videos mittels KI zum Leben.

Klick-Tipp: Historische Filmaufnahmen sind oft schwarz-weiß, wirken abgehackt und sprunghaft. Mithilfe künstlicher Intelligenz überarbeitet YouTuber Denis Shirayaev die historischen Filme, fügt ihnen Farbe hinzu, verdreifacht die Bildfrequenz von 20 auf 60 Bilder pro Sekunde und erhöht die Auflösung. Die Videos erlauben eine Zeitreise aus neuer Perspektive u.a. nach Moskau, Paris und San Francisco.
youtube.com via basicthinking.de

Trump verschlimmert die Lage in den USA mit einer bizarren Medienshow.

Eskalation: US-Präsident Donald Trump verschärft die Spannungen in den USA mit einer bizarren Medienshow vor dem Weißen Haus. Nachdem Trump am Freitag eine zeitweise in einen Bunker geflüchtet war, hat der 45. Präsident der USA am Montagabend eine weitgehend friedliche Demonstration vor dem Weißen Haus mit Schlagstöcken, Tränengas und Blendgranaten zerstreuen lassen, um sich im Fernsehen und auf Twitter mit einer (falsch herum gehaltenen) Bibel vor der St. John's Church als Mann von "Law and Order" zu präsentieren. Zuvor attackierte die Polizei auch einen Kameramann des australischen TV-Senders 7News.

Auf einer Pressekonferenz im Rosengarten hat Trump damit gedroht nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis "Randale, Plünderungen, Vandalismus, Angriffe und die mutwillige Zerstörung von Besitz" mit dem Einsatz von "tausenden schwer bewaffneten" Soldaten und Polizisten in der Hauptstadt Washington zu stoppen.
sueddeutsche.de, twitter.com (6-Minuten-Rede Trumps)
twitter.com (CNN-Bericht), twitter.com (7News)

Wiedervorlage: Das wichtigste vom Wochenende – Jennifer Morgan, Alexander Kekulé, Franziska Giffey.


Wiedervorlage: Das wichtigste vom Wochenende für alle Meinungsmacher*innen, die es verpasst haben:

Jen ohne Fortune: Jennifer Morgan, ehemalige SAP-Co-Chefin, ist an falschen Schwerpunkten und einem "Young Boys Club" aus der Gegend von Walldorf gescheitert. Zu diesem Ergebnis kommt Tech-Redakteurin Eva Müller, nachdem sie fürs "manager magazin" bei SAP recherchiert und mit CEO Christian Klein gesprochen hat.
turi2.de, manager-magazin.de (Paid)


Medialer Antikörper: "Die Kampagne der 'Bild'-Zeitung ist sehr, sehr tendenziös", sagt Forscher Alexander Kekulé im "FAZ"-Podcast. Diesen Umgang mit Christian Drosten wolle er in keinem Fall unterstützen. Kekulé hält außerdem fest, der "Tagesspiegel" habe ihn mit der Forderung, Drosten solle seine Studie zurückziehen, falsch zitiert
weiterlesen auf turi2.de, faz.net (Paid)


Frauenförderung: Familienministerin Franziska Giffey will Corona-Staatshilfen an "Maßnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit" knüpfen, sagt sie der "Bild am Sonntag". Unternehmen sollten sich für finanzielle Hilfen "im Gegenzug" z.B. dafür einsetzen, Löhne anzugleichen oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken.
bild.de (Paid)


Krisen-Logistik: "Wenn die zweite Welle kommt, sind wir heute deutlich besser vorbereitet." Im Video-Interview von turi2.tv sagt Monika Schaller, dass Deutsche Post und DHL aus der Corona-Krise viel gelernt haben. Vor allem die Bedeutung der Logistik habe sich gezeigt, sagt die Leiterin der Unternehmenskommunikation.
turi2.de, turi2.tv (7-Min-Video auf YouTube)


Mein Homescreen: Enita Ramaj, Chefin der Bauer-Portale Cosmopolitan.de, Madame.de und Männersache.de, findet sich im Home Office ganz gut zurecht, da sie vor ihrer Zeit bei Bauer selbstständig war. Jedoch fehlt dabei der Arbeitsweg mit dem Rad, auf dem sie sich normalerweise über Spotify beschallen und inspirieren lässt.
turi2.de

Meinung: Medien stecken bei Rezos Kritik in einem Dilemma, findet Daniel Bouhs.

Rezo-Video ist "ein Stück Medienkompetenz, wie sie in dieser Zeit mehr denn je nottut", kommentiert Daniel Bouhs beim RBB. Seriöse Medien steckten "in einem Dilemma", da sie Exklusivmeldungen aus Politik oder Wirtschaft, die auch von Boulevardtiteln wie der "Bild" stammen, ihrem Publikum nicht verschweigen könnten. Auch die Klatschpresse werde ihr Vorgehen angesichts der Auflagen wohl nicht ändern.
rbb24.de, turi2.de (Background)

DSGVO: Datenschutz-Sünder zahlen bisher 26 Mio Euro Bußgeld.

DSGVO: Bußgelder in Höhe von insgesamt rund 26 Mio Euro sind bisher in Deutschland von den Datenschutzbehörden verhängt worden, zitiert die "Welt" aus der Zweijahresbilanz der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing. Die Immobilienfirma Deutsche Wohnen (14,5 Mio Euro) und der Telekommunikationskonzern 1&1 (9,55 Mio Euro) zahlten bisher die höchsten Strafen.
welt.de (Paid)

Malta: Ex-Minister soll den Mord an der Journalistin Galizia beauftragt haben.

Malta: Im Fall der getöteten Journalistin Daphne Caruana Galizia soll Ex-Wirtschaftsminister Chris Cardona den Mord für 350.000 Euro beauftragt haben, schreibt die Zeitung "Times of Malta". Dies habe ein Zeuge, der als Mitttelsmann des Mordes gedient habe, vor Gericht ausgesagt. Cardona bestreitet den Vorwurf. Die Politikjournalistin berichtete über Korruption und kam 2017 durch eine Autobombe ums Leben.
timesofmalta.com via sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Zitat: Sony zeigt mehr Mitgefühl als der US-Präsident, findet Luisa Neubauer.

"Es überrascht einfach nicht, dass selbst eine Videospiel-Marke angemessenere Worte findet, als der Präsident der Vereinigten Staaten."

Luisa Neubauers Twitter-Reaktion, nachdem Sony die für Donnerstag angesetzte Präsentation der PlayStation 5 aufgrund der rassistischen Polizeigewalt in den USA abgesagt hat.
twitter.com (Neubauer), twitter.com (Sony)

Lufthansa stimmt dem Rettungspaket zu, 20.000 Jobs sind bedroht.

Lufthansa: Der Aufsichtsrat stimmt dem Rettungspaket der Bundesregierung im Umfang von 9 Mrd Euro trotz EU-Auflagen zu. Die Lufthansa muss in Frankfurt am Main und München jeweils einem Wettbewerber bis zu 24 Start- und Landerechte abgeben. Die Aktionärsversammlung muss den Deal am 25. Juni noch absegnen. Mit einer kleineren Flotte sind laut "Handelsblatt" rund 20.000 Vollzeitstellen "zu viel an Bord", die das Management einsparen wolle.
sueddeutsche.de, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Ibiza-Video soll an den Untersuchungsausschuss übermittelt werden.

Österreich: Justizministerin Alma Zadić will, dass der Untersuchungsausschuss Zugriff auf das Ibiza-Video erhält. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft erfuhr offenbar erst aus den Medien, dass die "Soko Tape" die vollständigen Aufnahmen bereits Ende April sichergestellt hat. Laut Soko sei der Fund im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wien erfolgt, die auch informiert worden sei.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Zitat: Constantin-Film-Chef Martin Moszkowic erwartet ein volles Kinojahr 2021.

"Krisen beschleunigen oft Entwicklungen, die es sowieso gibt. In Deutschland hat es schon in den letzten Jahren zu viele Filmstarts in den Kinos gegeben."

Martin Moszkowic, Chef von Constantin Film, sagt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", dass 2021 ein "sehr, sehr volles Kinojahr" wird - trotz möglicher Kinopleiten.
"Süddeutsche Zeitung", S. 17 (Paid)

Ausschreitungen: Deutsche-Welle-Reporter gerät in die Schusslinie der Polizei.

Deutsche Welle: Bei den Ausschreitungen in Minneapolis ist der Korrespondent Stefan Simons in die Schusslinie der Polizei geraten. Er blieb unverletzt, die Polizei drohte mit Verhaftung. Ein Video zeigt, wie Polizeikräfte die Arbeit der Presse behindern. Ein CNN-Team wurde verhaftet. Ein TV-Reporter in Pittsburgh soll von Demonstranten geschlagen worden sein. Innerhalb weniger Tage ist es zu mindestens 68 Übergriffen auf Medienschaffende gekommen, sagen "Reporter ohne Grenzen".
dw.com, welt.de, welt.de (Angriff), welt.de (Reporter ohne Grenzen)

Basta: Lutz van der Horst singt den Pandemie-Partysong “Disdance”.

Hoch die Hände, Coronawende? "heute Show"-Reporter Lutz van der Horst will mit dem Pandemie-Partysong "Disdance" seiner Band Tippy Toppy den Corona-Sommerhit liefern. Statt zum leergeräumten Ballermann geht's zur Premiere in den ZDF-"Fernsehgarten" - augenzwinkernd mit Textzeilen wie "let's do the Disdance" und "disinfection in the air". Geschunkelt werden darf mit dem obligatorischen Sicherheitsabstand und 1,5-Meter-Strohhalmen.
youtube.com (3-Min-Video)

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10. Fall für das schrullige Ermittler-Pärchen Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) aus Weimar: Im "Tatort: Der letzte Schrey" am Pfingstmontag ermitteln die beiden im Umfeld eines entführten Textilwarenproduzenten. Die weiteren Primetime-Highlights der Woche finden Sie hier.

Opel will ab Mitte 2021 auch ein PSA-Modell in Rüsselsheim bauen.

Opel will in seinem Stammwerk in Rüsselsheim ab Mitte 2021 ein drittes Modell fertigen, schreibt das "Handelsblatt". Neben der Limousine Insignia und dem Kleinwagen Astra solle auch ein Fahrzeug der Kompaktklasse aus dem Portfolio des französischen Mutterkonzerns PSA gebaut werden. Im Gegenzug werde die Fertigung von M1X-Sechsgang-Getrieben Ende 2021 eingestellt.
handelsblatt.com

Hör-Tipp: McFit-Gründer Rainer Schaller spricht über das Loveparade-Unglück.

Hör-Tipp: "Es gibt es ein Leben davor und ein Leben danach", sagt McFit-Gründer Rainer Schaller im OMR-Podcast über das Unglück der Loveparade 2010, bei der er Veranstalter war. Als "eines der Gesichter der Katastrophe", sei er "in ein tiefes Loch gefallen". Die aktuelle Krise treffe die Fitnessbranche "knallhart". Die Angst der Menschen vor dem unsichtbaren Virus wird die Branche noch lange beschäftigen, sagt Schaller.
omr.podigee.io (75-Min-Audio)

“Assi-Zeitungen”: YouTuber Rezo kritisiert “Bild”, “Welt” und “FAZ”.

Die Zerstörung der Presse: Seriöse Medien sollten sich von "Assi-Zeitungen" stärker distanzieren, sonst spielen sie "Hetzern in die Hände", sagt Influencer Rezo in einem einstündigen Video bei YouTube. Darin warnt er u.a. vor Verschwörungstheorien und kritisiert die Arbeit vor allem von "Bild", "Welt" und "FAZ". Diese hätten häufig falsch über ihn berichtet. Es gebe zudem Gründe, warum etablierte Zeitungen von einigen Menschen verachtet würden: "Unethisches Verhalten ist leider keine Seltenheit", sagt Rezo. Insbesondere "Bild" und "Welt" fehle es an "moralischer Integrität". Aus Sicht von Rezo hielten sich die Redaktionen häufig nicht an den Opferschutz sowie an Persönlichkeitsrechte. Dass die "Bild" dem Virologen Drosten für die Beantwortung einer Presseanfrage nur eine Stunde Zeit ließ, sei ein "Kack-Move".

Julian Reichelt kontert bei Twitter, dass die Frist "leider" zu kurz gewesen sei, "aber wir fragen". Der "Bild"-Chef lädt Rezo zu einem Redaktionsbesuch ein, "ich komme aber auch jederzeit zu Dir" - und betont: "Dies ist keine Aufforderung zum Duell, lieber 'Spiegel'". Rezo sagt, dass er die Presse nicht zerstören wolle - anders als der Titel seines gleichnamigen Videos vermuten lassen könnte. Reichelt spricht bei Twitter von "Zerstörungsquatsch" sowie von "billigen, schnellen Likes". Rezo wisse nicht, "was 'Zerstörung' ist".
(Foto: Screenshot YouTube)
youtube.com (60-Min-Video), twitter.com (Reaktion Reichelt), t-online.de, tagesspiegel.de

SpaceX-Rakete dockt erfolgreich an Raumstation ISS an.

SpaceX hat am Sonntagnachmittag (MESZ) erfolgreich an der ISS angedockt - als erstes privates Unternehmen mit einer bemannten Rakete. Die beiden US-Astronauten sollen rund einen Monat an Bord bleiben. SpaceX-Chef Elon Musk hatte nach dem Start am Samstag gesagt, dass dies "hoffentlich der erste Schritt auf dem Weg zu Zivilisation auf dem Mars" wird.
t-online.de, twitter.com, turi2.de (Background)

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Ein schöner Rasen ist der Traum vieler Hobbygärtner. Doch wie bringt man seinen Rasen in optische Topform und macht ihn gleichzeitig strapazierfähig für die alltäglichen Belastungen? Hier gibt es die besten Tipps und Geräte zur Rasenpflege – damit sieht auch Ihr Rasen bald aus wie auf dem Golfplatz. www.rtv.de.

Umfrage: In einem Drittel der Kirchen singt die Gemeinde “in reduzierter Form”.

Singen im Gottesdienst ist bundesweit in einem Drittel der Kirchen möglich, wenn auch "in reduzierter Form", sagt eine Umfrage von WDR und NDR unter 58 katholischen und evangelischen Gemeinden in Deutschland. Das Bistum Mainz empfiehlt z.B. nur "Kehrverse und der Hallelujaruf" zum Evangelium anzustimmen. Die meisten Bundesländer haben keine verbindlichen Regelungen. Mitte Mai kam es nach einem Gottesdienst in Frankfurt am Main zu einem Corona-Ausbruch.
tagesschau.de

Pressefreiheit: Ein TV-Reporter und ein Fahrer sterben bei einem Angriff in Afghanistan.

Pressefreiheit: In Afghanistan sind am Samstag bei einem Angriff auf ein Fahrzeug von Khurshid TV ein Reporter sowie ein Fahrer getötet worden, sechs weitere Menschen wurden verletzt. Es habe sich um eine gezielte Explosion gehandelt. Bereits im Vorjahr kam es zu einer ähnlichen Attacke auf Khurshid TV, bei der zwei Menschen starben.
rferl.org

Tom Buhrow verabschiedet Hans Hoff bei seinem “Rückzug aus dem Minenfeld”.

Abgang: WDR-Intendant Tom Buhrow verabschiedet DWDL-Kolumnist Hans Hoff, der in den Ruhestand geht, in einem Gastbeitrag bei seinem "Rückzug aus dem Minenfeld". Hoff habe einen "scharfen Blick auf die Medienwelt" und verfolge "immer eine klare These". Dass das dem Objekt der Kritik "manchmal auch etwas einseitig vorkam – geschenkt", schreibt Buhrow.
dwdl.de

“mm”: Bei SAP sorgte ein “Young Boys’ Club” für Jennifer Morgans Scheitern.

Jen ohne Fortune: Jennifer Morgan, die "allseits beliebte", von den 100.000 SAP-Mitarbeitern nur "Jen" genannte und für kurze Zeit als weibliches Vorbild gefeierte SAP-Co-Chefin, ist an falschen Schwerpunkten, Fehlern im Marketing und an einem "Young Boys‘ Club" aus Männern aus der Gegend von Walldorf gescheitert. Zu diesem Ergebnis kommt die Tech-Redakteurin Eva Müller, nachdem sie fürs "manager magazin" bei SAP recherchiert und mit CEO Christian Klein gesprochen hat.

Als Grund für Morgans Scheitern wird auch ein Fehler im Marketing ausgemacht: Die millionenschwere PR-Kooperation mit Arianna Huffington sei "überflüssig" gewesen, Morgan habe die einflussreiche SAP-Anwendergemeinschaft DSAG "als unwichtig angesehen" und sich letztlich zu sehr auf "scheinbar unstrittige Themen wie zeitgemäßen Führungsstil oder Diversität kapriziert". Derweil habe Klein mit Rückendeckung der SAP-Gründerväter Hasso Plattner, 76, und Dietmar Hopp, 80, einen Strategieschwenk "zurück zu den alten Tugenden Walldorfer Prägung" vollzogen.

Bodenständigkeit, zufriedene Kunden und einheitliches Software-Design seien wieder wichtiger als die "Highflyer-Visionen" des früheren SAP-Chefes Bill McDermott. Morgan sei letztlich im Richtungskampf zwischen der "himmelstürmenden Cloud-Fraktion", für den sie mit McDermott stand, und dem "bedächtigeren traditionellen Kern von SAP" unterlegen.
manager-magazin.de (Paid)

Lese-Tipp: Benjamin Reuter skizziert Julian Reichelts Kampfmodus bei der “Bild”.

Lese-Tipp: "Bild"-Chef Julian Reichelt spaltet die Redaktion, beobachtet Benjamin Reuter und skizziert dessen "Kampfmodus" anhand des Streits mit Christian Drosten. Langgediente Redakteure seien unzufrieden, jüngeren kündigten wegen der "neuen, aggressiven Strategie". Jedoch gebe es eine "verschworene Gemeinschaft", die Reichelt folgt, auch wenn "die Wahrheit dabei auch mal unter die Räder" komme.
tagesspiegel.de

Bundesliga-Saison 2020/21 startet womöglich erst im September.

FussballBundesliga startet statt am 21. August aufgrund des Champions-League-Finales womöglich frühestens am 11. September in die Saison 2020/21, schreibt die "Bild am Sonntag". Ein Alternativmodell gehe von einem Beginn Ende September aus, die Winterspielpause würde entfallen. Der spätere Start solle die Chance auf ein Ende der Geisterspiele erhöhen. Drei Länderspiel-Phasen mit acht Partien seien zudem in 2020 geplant.
bild.de (Paid)

US-Präsident Trump will G7-Gipfel in Washington auf September verschieben.

G7: US-Präsident Trump will den Gipfel in Washington auf September verschieben und mit weiteren Staaten ausweiten, sagt er Journalisten*innen auf dem Rückflug von Cape Canaveral nach Washington. Trump habe nicht das Gefühl, dass die Gruppe der sieben großen Industriestaaten das Geschehen auf der Welt richtig abbilden. Bundeskanzlerin Merkel hatte eine Anreise angesichts der Pandemie derzeit ausgeschlossen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Home Office kommt bei den Dax-Konzernen gut an.

Home Office kommt bei den Dax-Unternehmen "fast ausnahmslos" positiv an, zeigt eine Umfrage der "Welt am Sonntag". Bei Volkswagen lag die Home-Office-Quote vor der Pandemie beispielsweise bei etwa 20 %, langfristig würden "mehr als 30 %" mobil arbeiten. Auch andere Konzerne - wie der Energieversorger Eon - rechnen damit, dass sich die Arbeitsweise "für immer verändern wird" - auch um Kosten zu sparen.
welt.de (Paid)

Scholz & Friends plant eine Kampagne für ein Atom-Endlager.

Scholz & Friends erwägt mit Politikerpaaren aus unterschiedlichen Parteien für die Suche nach einem Atom-Endlager zu werben, zitiert die "Bild am Sonntag" aus einem Konzeptpapier vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung. Die Behörde plane für zunächst 270.000 Euro im Juni eine Online-Kampagne. Insgesamt sei 1 Mio Euro eingeplant, doch die angefragten Politiker*innen sollen abgesagt haben.
bild.de (Paid)

Familienministerin Giffey will in Vorständen eine Frauenquote einführen.

Geschlechtergerechtigkeit: Familienministerin Franziska Giffey will die Frauenförderung zur Bedingung machen, wenn Unternehmen Geld aus dem Konjunkturprogramm wollen, sagt sie im "Bild am Sonntag"-Interview. "Sobald Krise ist, geht es schrittweise zurück in alte Rollenbilder", sagt Giffey. Ihr Gesetz-Entwurf sieht vor, dass in Vorständen ab vier Personen mindestens eine Frau sitzen soll. "Dafür muss übrigens kein Mann gehen", sagt Giffey.
bild.de (Paid)

SpaceX-Rakete startet erfolgreich zur ISS.

SpaceX: Nach rund neunjähriger Pause sind am Samstagabend (MESZ) erstmals wieder US-Astronauten von den USA aus ins All gestartet. Es ist die erste bemannte Raummission eines Privatunternehmens. Am Sonntagnachmittag sollen sie an der Raumstation ISS ankommen. Der erste Startversuch musste am Mittwoch wegen schlechter Wetterbedingungen abgebrochen werden.
n-tv.de, turi2.de (Background)