Beziehungsstatus kompliziert: Wie sich Melanie Amann von “Spiegel” verabschiedet.


Ein Job beim "Spiegel" war für die scheidende Vize-Chef­redakteurin Melanie Amann immer ihr "absoluter Traumjob", sagt sie in ihrer Abschieds­rede in der Redaktions­konferenz vom 1. September, die der turi2-Schwester­titel "Kress pro" dokumentiert. "Ich wollte immer hierher", sagt Amann und lässt durch­blicken, dass sie den Job auch gemacht hätte, hätte ihr der damalige Chef­redakteur Georg Mascolo "nur einen Ein-Euro-Job anbieten" können. Sie habe den "Spiegel" in Talkshows "immer sehr gerne" nach außen vertreten, weil sie "auch immer die Stärke dieses Hauses im Rücken gespürt habe". Die Beziehung zum "Spiegel" sei "die längste Beziehung, die ich in meinem Leben hatte; länger als mit meinem Mann", doch wie es mit Beziehungen so sei: "Irgendwann werden sie kompliziert. Und so war es dann leider auch mit meiner Beziehung zum 'Spiegel'", sagt Amann. Das sei dann "aber auch okay", nun sei sie "bereit für was Neues", werde sich aber "immer mit euch verbunden fühlen", lässt sie das Team wissen. Ab Januar wechselt Amann als Chefredakteurin Digital in die Berliner Zentral­redaktion von Funke.
kress.de, turi2.de (Wechsel zu Funke)

(Foto: peterrigaud.com)