Bundesliga-Traditionsvereine wollen mehr TV-Geld.

VfB Stuttgart - Hamburger SV
Tradition soll sich auszahlen: Bei der Verteilung der TV-Gelder in der Fußball-Bundesliga soll mehr als nur der sportliche Erfolg zählen. Zumindest dann, wenn es nach den Vorstellungen von sechs Traditionsclubs geht. Wie "Sport Bild" und "Handelsblatt" berichten, haben sich daher Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, der VfB Stuttgart, der Hamburger SV, der 1. FC Köln und Hertha BSC Berlin zum "Team Marktwert" zusammengeschlossen.

Die Traditionsclubs halten die bisherige Verteilung für überholt: Die Spiele von HSV, Bremen oder Stuttgart erzielten höhere TV-Quoten und Zuschauerzahlen als Wolfsburg oder Leverkusen - "das muss honoriert werden", sagt Stuttgarts Präsident Bernd Wahler in "Sport Bild". Die Bundesliga werde "unabhängig vom aktuellen Tabellenstand" nicht zuletzt von Clubs geprägt, "die sehr beliebt und bekannt sind und viele Fans haben", zeigt sich Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle im "Handelsblatt" überzeugt. Das Bündnis will nun objektive Kriterien erarbeiten, welche Vereine zur Marke Bundesliga am meisten beitragen. (Foto: picture alliance / Robin Rudel)
sportbild.bild.de, "Handelsblatt", S. 23 (Paid)

2 Gedanken zu „Bundesliga-Traditionsvereine wollen mehr TV-Geld.

  1. paulchen

    Nach der Anzahl der Stadionbesucher werten. Die Zuschauer täten doppelt Gutes. Den “Gäste-Effekt” zur Verbesserung gegnerischer Werte
    könnte man vernachlässigen.

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