Bundesregierung will Filme ab 2026 mit jährlich 250 Mio Euro fördern, knüpft daran aber Bedingungen.


Die Bundesregierung will die Film­förder­mittel im Bundeshaushalt 2026 offenbar von derzeit 133 Mio Euro auf 250 Mio Euro erhöhen. Die Summe solle deutschen und internationalen Produzenten über drei Jahre hinweg jährlich zur Verfügung stehen und den Filmstandort Deutschland stärken. Der Haken: Ein Großteil – 120 Mio Euro – soll dem Vernehmen nach erst vom Finanzministerium freigegeben werden, wenn es zu einer Einigung mit Streaming-Diensten über eine Invest­itionsabgabe kommt, wie sie u.a. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer fordert. Im Raum stehen 20 % des hierzulande erzielten Nettoumsatzes. Netflix, Amazon und Co zeigen bisher wenig Bereitschaft dazu und verweisen auf niedrigere Quoten in anderen EU-Ländern.
faz.net, blickpunktfilm.de, turi2.de (Background)

(Foto: BKM / Kay Henschelmann)