Turbulenter Abschied? Die "Spiegel"-Geschäftsführung hat den ehemaligen Chefredakteur Steffen Klusmann vor dessen Ablösung durch Dirk Kurbjuweit wohl stark unter Druck gesetzt, hört Business Insider von "Insidern". Demnach habe die Führung Klusmann mit einer Kündigung gedroht, sollte er die Auflösungsvereinbarung nicht unterschreiben. Schließlich habe er nachgegeben, allerdings auf "kritische Töne" in der offiziellen Pressemitteilung bestanden. Darin hatte es u.a. geheißen, dass die Geschäftsführung und Klusmann "in entscheidenden strategischen Fragen" allzu oft "keine Einigkeit erzielt" haben. Laut Business Insider geben die Abläufe "Einblicke in die Kultur eines Magazins, das nur allzu gern Verfehlungen und Missstände bei anderen anprangert". In der vergangenen Woche hatte der "Spiegel" Spekulationen über den Weggang von Klusmann bestätigt und Kurbjuweit zum Nachfolger ernannt. (Foto: Markus Scholz / dpa / Picture Alliance)
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