
Hinter der Fassade: "In der Kreativbranche brodelt es", fasst "Campaign Germany"-Chefredakteurin Bärbel Egli-Unckrich die Gespräche am Rande der Dmexco zusammen. Heikle Themen wie sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und die Pleitewelle, die gerade um sich greife, "wurden gnadenlos seziert". "Systemischer Missbrauch ist kein Relikt aus der Vergangenheit. Er ist in der Branche nach wie vor allgegenwärtig", schreibt sie. Zudem stünden zahlreiche Agenturen aktuell "mit dem Rücken zur Wand". Der Tratsch werfe "ein ganz anderes Licht auf eine Branche, die sich öffentlich gerne als woke, weltgewandt und kollaborativ inszeniert".
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(Foto: Oberauer / Manuel Horn)