Debatte: Transparenz bei Gerichtsverfahren ist wichtig, Live-Streaming nicht.

Diskretions-Dilemma: Es ist ein Segen, dass Gerichtsverhandlungen in Deutschland nicht aktuell übertragen werden, findet Annette Ramelsberger in der "Süddeutschen". Das könne man gerade am Fall Amber Heard und Johnny Depp sehen. Allerdings: Es gebe Verhandlungen, wie den NSU-Prozess, die es verdient hätten, dokumentiert zu werden. Es gelte, die Balance zu wahren zwischen Privatsphäre und Transparenz – "damit klar bleibt, wie der deutsche Rechtsstaat funktioniert."
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