Der Eurovision Song Contest bekommt einen US-Ableger.


Texas, twelve points: Im Winter 2021 sollen US-Fernsehzuschauer*innen erstmals einen American Song Contest serviert bekommen. Wer die Show ausstrahlt, ist noch nicht bekannt, wohl aber, dass der ESC-Ableger fünf bis zehn Vorrunden, Halbfinale und ein Finale haben soll. Bei der Produktion wirkt auch der ESC-erfahrene Schwede Christer Björkman mit. Bisher hält sich die US-Erfahrung mit dem Musikwettbewerb in Grenzen. Mit Justin Timberlake (Foto) und Madonna traten US-Stars als Pausen-Act in Europa auf. Dieses Jahr parodierte US-Komiker Will Ferrell den ESC im Netflix-Film The Story of Fire Saga.

Der LGBT-Spartenkanal Logo TV hatte die Original-ESC-Show von 2016 bis 2018 gezeigt, die Übertragung dann aber mangels Erfolg eingestellt. In Europa ist der 1956 gestartete Musik-Wettbewerb längst über den Kontinent hinaus gewachsen. Seit 2015 nimmt Australien am Wettbewerb teil. Der ESC fand unter anderem bereits in Baku in Aserbaidschan und Tel Aviv statt und damit geografisch außerhalb Europas.
spiegel.de, eurovision.de, spiegel.de (Netflix-Film), youtube.com (Stephen Colbert über den ESC)