Der SWR meldet ein Defizit, der HR hingegen einen Überschuss in 2024.

Plusminus: Der SWR schließt das Jahr 2024 bei Ausgaben von 1,339 Milliarden Euro mit einem Verlust von 33 Mio Euro ab. Intendant Kai Gniffke (rechts) spricht im Rundfunkrat von einem herausfordernden Jahr und stellt "wirtschaftliche und politische Krisen, den rasant fortschreitenden Wandel der Medienlandschaft und den anhaltende Druck auf traditionelle Institutionen" heraus. Der kleinere HR kann für 2024 dagegen ein Plus von 39,3 Mio Euro vorweisen bei Ausgaben von 554 Mio Euro vorweisen. Das überschüssige Geld sei bereits bei der Berechnung des Rundfunkbeitrags eingerechnet worden, über dessen Erhöhung das Bundesverfassungsgericht noch entscheiden muss. Intendant Florian Hager mahnt diesbezüglich: "Wird hier der KEF-Empfehlung nicht gefolgt, werden wir Einschnitte im Programm erleben."
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(WDR/Annika Fußwinkel)