Deutsche Bahn und Ogilvy wollen Wartezeit an Bahnhöfen zu Lesezeit machen.


Zügige Bildung: Die Deutsche Bahn und die Kreativagentur Ogilvy starten die Out-of-Home-Kampagne "Lesen bis der Zug kommt". Die Initiative nutzt leere Werbeflächen an Bahnhöfen, um Reisenden Zugang zu Bildung und Kultur zu ermöglichen. Wartende können literarische Werke und Reden in 5, 10, 20 oder 30 Minuten lesen – passend zur jeweiligen Wartezeit. Die Texte reichen von der Rede "I Have a Dream" von Martin Luther King bis zu Klassikern wie der "Verwandlung" von Franz Kafka. Ein eigens trainierter KI-Agent hat werktreue und stilistisch auf den jeweiligen Autor angepasste Zusammenfassungen erstellt.

Für Marlis von Schleyer, Leiterin strategisches Marketingmanagement DB InfraGo, ist die Aktion "eine neue Dimension des OOH-Marketings, die Bildung und Technologie auf einzigartige Weise miteinander verbindet". "Die Kampagne demonstriert, wie Marken und Initiativen durch sinnstiftende Angebote positive Assoziationen aufbauen und gleichzeitig einen echten gesellschaftlichen Beitrag leisten können", sagt Roland Stauber, Managing Director bei Ogilvy. Die ersten Flächen werden seit heute, dem bundesweiten Vorlesetag, gezeigt – u.a. in Berlin, München, Frankfurt am Main und Dresden. Weitere Standorte und Inhalte sollen folgen.
campaigngermany.de (nach Anmeldung frei)

(Foto: Ogilvy, Deutsche Bahn)