Die “Zeit” macht Standup-Comedy.


Die "Zeit" zielt online auf die Generation YouTube und trommelt für die aktuelle Ausgabe künftig mit Humor. Chefredakteur Giovanni di Lorenzo findet, dieser neue Blick "tut unserem Blatt gut".

Zotig zerfleddert: Die "Zeit" streicht die wöchentliche, seriöse Video-Kolumne von Chefredakteur Giovanni di Lorenzo und ersetzt sie durch Comedy. In "Zeit-Raffer" nehmen sich künftig Kabarettisten, Comedians und humorig angehauchte YouTube-Stars die jeweils aktuelle Ausgabe der "Zeit" vor und kommentieren die Inhalte der Wochenzeitung in einem etwa dreiminütigen Comedy-Video. Zu Beginn der Reihe spießt Kabarettist Florian Schroeder den Titel "Glauben Sie nicht, was Sie sehen" auf und betrachtet die gesamte Ausgabe unter dem Stichwort "Lügenpresse". Bei Facebook bekommt der Erstling mehrheitlich positives Feedback.

In den kommenden Wochen sollen immer donnerstags weitere "Persönlichkeiten aus Kultur und Medien" die "Zeit" kommentieren, etwa die YouTube-Comedians die Lochis und Komiker Oliver Polak. Hinter der Serie stehen der Journalist und erfahrene TV-Produzent Markus Peichl und der Gag-Autor Jens Westerbeck. Peichl hat die Redaktion von "Gottschalk live" und bis 2007 den ARD-Talk "Beckmann" geleitet, Westerbeck u.a. für Atze Schröder und Matze Knops geschrieben.
zeit-verlagsgruppe.de, facebook.com/diezeit, youtube.com (4-Min-Video)

Ein Gedanke zu „Die “Zeit” macht Standup-Comedy.

  1. Calvero

    Mein Leistungsschutzrecht-Tipp: Die Fotografen der groß in die Kamera gehaltenen Fotos sollten für die Zweitverwertung im Youtube-Video ein angemessenes Honorar geltend machen.

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