
Die Auflagenbilanz der überregionalen Tages- und Wochenzeitungen sieht im 2. Quartal "sehr durchmischt aus", analysiert "Meedia"-Chefredakteur Jens Schröder. Zuwachs bringen allen Medien nur die Digital-Abos mit E-Paper-Zugriff, die in die IVW-Statistik reinzählen. Mit knapp 650.000 verkaufter Auflage liegt "Bild" zwar mit deutlichem Abstand an der Spitze der Tageszeitungen, verliert im Jahresvergleich aber 13,5 % der Käufer, in absoluten Zahlen mehr als 100.000. Dahinter rangiert die "Süddeutsche", die mit einem Minus von 4,7 % gedruckt und digital noch rund 215.000 Ausgaben verkauft, gefolgt von der "FAZ" mit rund 146.000 (-7,5 %). Die "Welt" legt leicht zu (+0,8%), die "taz" etwas stärker (+4,5 %). Bei den Wochen- und Sonntagszeitungen steht die "Zeit" mit 5,6 % Zuwachs und rund 550.000 Verkäufen deutlich vorne. "Bild am Sonntag" rutscht um 14,8 % auf rund 271.000 ab. Auch "WamS" und "FAS" verlieren. Die "wochentaz" legt um 6,5 % auf 59.000 Verkäufe zu.
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