Historische Zäsur: Bei RTL Deutschland verschwinden beim "größten Stellenabbau in der Geschichte" mehr als 600 Jobs, meldet "DWDL" unter Berufung auf eigene Informationen. Ein Sozialplan sei ausgehandelt, schreibt Chefredakteur Thomas Lückerath und merkt an, dass auch noch mehr Stellen betroffen sein könnten. Die "Wirtschaftswoche" siedelt die Zahl zwischen 800 und 1000 an und sagt, dass die gesamte Sendergruppe betroffen sei. Mehrere Teilbetriebe würden eingestellt, was betriebsbedingte Kündigungen mit sich bringe. Am Montag sei die Einladung zu einem "Business Update" am Dienstagmorgen um 9.30 Uhr verschickt worden, bei dem CEO Stephan Schmitter seine Leute laut Lückerath "auf eine strukturelle Neuaufstellung des Unternehmens einschwören will". Entsprechende Indizien habe es bereits gegeben: So sei die Weihnachtsfeier abgesagt worden. Intern hätten zudem Infos über entsprechende Gespräche mit dem Betriebsrat kursiert. "Harmonisch, das kann man erahnen, wird dieser Umbau naturgemäß nicht verlaufen", prognostiziert Lückerath.
dwdl.de, wiwo.de (€) via t-online.de