Zu wenig? Die Selbstverpflichtungs-Investitionen globaler Streamingdienste in Deutschland sollen sich laut einem internen BKM-Papier auf 1,83 Mrd Euro zwischen 2026 und 2030 belaufen, berichtet "The Spot". Das wären etwa 366 Mio Euro pro Jahr und aus Sicht des BKM im Bereich dessen, was auch eine gesetzliche Investitionsverpflichtung gebracht hätte, gegen die sich Minister Wolfram Weimer positioniert hat. Die Produktionsallianz sieht allerdings eine "Mogelpackung" und macht auf Basis ihrer Zahlen einen Korridor zwischen 2,58 und 3,88 Mrd Euro bis 2030 auf, in dem sich die Investitionen bewegen würden. Entsprechend bleibt ihre Forderung nach einer Umsetzung einer Verpflichtung, auf die sich die Regierung im Koalitionsvertrag verständigt hatte. Das BKM-Papier hantiert zwar mit der Zahl 15,5 Mrd Euro, auf die sich die Investitionen im genannten 5-Jahres-Zeitraum belaufen würden, doch der Großteil davon speist sich aus den Ausgaben der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender für deutsche Produktionen.
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(Foto: BKM / Kay Henschelmann)