
Haben wir nicht, reicht nicht: Die EU-Kommission hat den Antrag der "New York Times" auf Herausgabe von SMS-Nachrichten zwischen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Pfizer-Chef Albert Bourla zu Unrecht abgelehnt, entscheidet das Gericht der Europäischen Union. Die Kommission bestreitet die SMS-Konversation nicht, sagt jedoch, ihr lägen keine relevanten Nachrichten vor, die sie herausgeben könnte. Dem Gericht fehlt eine hinreichende Begründung dafür, warum die Kommission die Nachrichten nicht hat. Die "NYT" hat nun Anspruch auf eine erneute Prüfung der Offenlegung. Von der Leyen hatte mit Biontech/Pfizer milliardenschwere Verträge für Corona-Impfstoffe abgeschlossen.
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(Archivfoto von 2021: IMAGO / Photo News)