“Frankfurter Rundschau” positioniert sich im Netz neu.

Frankfurter Rundschau Screenshot neue Seite 600
Es geht auch ohne Online: Die "Frankfurter Rundschau" erfindet sich im Netz neu und verzichtet dabei als sichtbarstes Zeichen auf das alte Anhängsel "-online" im Domainnamen. Aus fr-online.de wird fr.de. Optisch setzt der neue Webauftritt auf großformatige Bilder in "brillanter Qualität" sowie ein "luftiges Layout" mit viel Weißraum. In der Darstellung wird künftig unterschieden zwischen schnellen Nachrichtentexten von Agenturen und den vertiefenden Texten eigener Autoren und Korrespondenten. Die zeigen über und unter dem Text ihr Gesicht, Kurzprofile stellen sie vor.

Meinungsstücke, Hintergründe, Analysen und Schwerpunkt-Themen eigener Autoren sollen "das Herzstück der neuen Website" bilden und fr.de von anderen Nachrichtenportalen unterscheiden. "Wir werden auch künftig unsere Inhalte liebevoll und in ganzen Sätzen anmoderieren", kündigt Digital-Chef Michael Bayer an. Die Leserinnen und Leser sollen die Marke "FR" und die Menschen dahinter als "linksliberal, kritisch, streitbar und engagiert für eine gerechte Welt erleben", sagt Digital-Produktmanangerin Monika Gillner.
presseportal.de, fr.de, turi2.de (Background)

2 Gedanken zu „“Frankfurter Rundschau” positioniert sich im Netz neu.

  1. Thomas Fuchs

    “Engagiert für eine gerechte Welt”? Da kann die FR gleich im eigenen Haus anfangen, denn viele der “eigenen Autoren” sind ja bekanntlich in eine Billig-Tochter ausgelagert worden, wo sie für vergleichsweise wenig Geld geknechtet werden.

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