Funk-Format “strg_F” räumt im Streit mit Rezo ein: “Wir haben uns verrannt.”


Fehlgesteuert: Das Funk-Reportage-Format "strg_F" räumt im Streit mit YouTuber Rezo Fehler ein und bittet um Entschuldigung. "Wir sind gerade schlicht bestürzt darüber, was in den letzten Wochen passiert ist, und wir beschäftigen uns intensiv mit den Dingen, die wir falsch gemacht haben", schreibt die Redaktion am Sonntag­abend in einem Post bei Instagram. Es sei falsch gewesen, Rezo gegenüber "so misstrauisch und nicht offen genug gewesen zu sein". Zudem hätte die Redaktion ihm mehr Zeit zur Beantwortung ihrer Fragen geben müssen. "strg_F" habe in diesem Fall missachtet, "was uns ein extrem wichtiges Anliegen ist: Alles daran­zusetzen, die Perspektiven von allen Seiten zu verstehen und abzu­bilden". Warum das geschehen konnte, dafür habe die Redaktion selbst noch keine Erklärung und schreibt: "Offenbar mussten wir erst einmal so richtig durch­geschüttelt werden. Sicher ist schonmal: Wir haben uns hier verrannt." Rezo hatte "strg_F" in zwei Videos u.a. vorgeworfen, bei einem Beitrag über den Nahrungs­ergänzungs­mittel­hersteller More Nutritions, für den Rezo Werbe­gesicht war, unsauber gearbeitet zu haben. In einem anderen Film über den angeblich "superreichen" Jung-Unternehmer Theo Stratmann soll "strg_F" versäumt haben, sich vor Veröffentlichung Belege für dessen mutmaßlichen Reichtum zeigen zu lassen und im Nachhinein versucht haben, Recherche­fehler zu vertuschen. Zusammen mit einem externen Team will "strg_F" alle Vorwürfe nun aufarbeiten.
instagram.com via businessinsider.de, turi2.de (Background)