Funke trennt sich von Radio Ennepe Ruhr.


Sendeschluss: Die Funke-Tochter Westfunk zieht sich als Betreibergesellschaft des Lokalsenders Radio Ennepe Ruhr zurück, was - Stand jetzt - das Ende des Senders bedeutet. Zum 31. Dezember soll die Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern, zu denen neben Funke selbst auch der Rechtsanwalt Peter Fiele und der Landkreis gehören, enden. "Da wir nicht davon ausgehen können, in 2020 positive Betriebsergebnisse schreiben zu können, ist die Kündigung des Vertrages unvermeidlich, um eine Insolvenz zum Jahresende 2020 zu vermeiden", schreibt Westfunk-Chef Axel Schindler in einer internen Mail an die übrigen NRW-Lokalsender. Die Westfunk-Gesellschafter hätten 2019 letztmalig einer Kapitalerhöhung für Radio Ennepe Ruhr zugestimmt.

Westfunk komme bis zum Ablauf des Vertrags den Verpflichtungen nach, teilt Funke auf Nachfrage mit. Sollten die Veranstalter bis zum Jahresende einen neuen Betreiber gefunden haben, könne der Betrieb weitergehen. Auf die übrigen NRW-Lokalradios soll das Aus des Senders keinen Einfluss haben, schreibt Funke. Westfunk steht als Betreibergesellschaft hinter 12 der 45 NRW-Lokalradios.
turi2 – eigene Infos

Korrektur 20.55 Uhr: Nach Informationen der "RadioWoche" ist Peter Fiele nicht mehr Gesellschafter des Radiosenders. Hier sei die MFS-Holding eingestiegen.
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