Gruner + Jahr beteiligt sich an Verlagskoalition, die mit Pressegrosso verhandelt.


Noch grossore Koalition: Gruner + Jahr tritt der Verlagskoalition bei, die bei den Verhandlungen mit dem Bundesverband Pressegrosso als eine Einheit auftritt. Der Allianz, die Burdas Zeitschriftenvorstand Philipp Welte initiiert hat, gehören neben Burda bisher Bauer, Funke, Klambt, der Spiegel-Verlag und Springer an. Im Kern der Verhandlungen stehen die Modernisierung des Vertriebssystems und neue Handelsspannen. G+J versteht seine Beteiligung als Bekenntnis zu einem "flächendeckenden und diskriminierungsfreien" Pressevertrieb sowie "zum Erhalt der Pressevielfalt in Deutschland".

Die Situation zwischen Verlagen und Grossoverband ist jedoch verfahren, bisher haben die Verhandlungen zu keiner Einigung geführt. Im September hatte die Verlagskoalition aus Protest ihre Teilnahme an der Grosso-Jahrestagung abgesagt, auch Gruner + Jahr setzte die Verhandlungen mit dem Bundesverband Pressegrosso vorübergehend aus.
meedia.de, dnv-online.net, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Grosso-Chef Frank Nolte hofft auf Einigung mit Verlagen.

Ein Gedanke zu „Gruner + Jahr beteiligt sich an Verlagskoalition, die mit Pressegrosso verhandelt.

  1. Christian G. Christiansen

    … das letzte Kartell der vier Großverlage bestand vor 28 Jahren, um sich mit unlauteren Mitteln, den seinerzeitigen DDR-Vertrieb unter den schmutzigen Nagel zu reißen. Wir verfügen immer noch über den Weltbesten Pressevertrieb. Warum guckt sich Herr Mund diese mächtige Kartellbildung nicht an ?

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