Israel sagt, AP und Reuters hätten womöglich vorab von Hamas-Angriff gewusst.

Israel-Hamas-Krieg: Der israelische Staat verdächtigt die Nachrichten­agenturen Reuters und AP, vorab von dem Angriff der Hamas am 7. Oktober gewusst zu haben. Über mehrere X-Posts prangert Israel die Präsenz dreier freier Fotojournalisten bei der Ausübung der terroristischen Akte der Hamas an. Einer von ihnen ist auf einem anderen Foto in enger Umarmung mit Hamas-Anführer Yahya Sinwar zu sehen. Basis des Posts ist ein Bericht der Seite Honestreporting. Eines der Fotos soll auch die Leiche der Deutsch-Israelin Shani Louk zeigen. Mindestens handele es sich um eine "ernsthafte Verletzung des journalistischen Ehrenkodex", schreibt Israel. Reuters verneint "kate­gorisch", vorab über den Angriff gewusst zu haben oder Medien­schaffende bei der Hamas "eingebettet" zu haben. Auch eine AP-Sprecherin sagt, die Agentur sei unwissend gewesen.
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