Lese-Tipp: Das Männlichkeitsbild hindert Männer am Lesen, glaubt Niklas Stuhr.

Lese-Tipp: Dass Männer weniger lesen, liegt am "herrschenden Männlichkeitsbild, das Selbstoptimierung in den Vordergrund stellt, während Romane als Zeitverschwendung gelten", postuliert Niklas Stuhr in der "Süddeutschen Zeitung". Er verweist auf den "fiction gap" im viktorianischen England, wo Männer das Lesen schon "mit einem rationalen Wert rechtfertigen mussten". Stuhr erzählt auch seinen eigenen Weg vom Buchmuffel zu jemandem, dessen größtes Hobby das Lesen ist.
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