Lese-Tipp: "Spiegel"-Kolumnistin Samira El Ouassil fragt, weshalb das neue ARD-Reportageformat "Klar" unterrepräsentierte Themen ankündigt und dann das Dauerthema Migration aufnimmt. Sie sieht eine "notorische Auseinandersetzung mit dem, worüber angeblich zu wenig gesprochen wird", um die Abwesenheit eines Tabus zu beweisen. So werde "aus permanenter Präsenz vermeintliche Absenz". Journalismus solle nicht mit "Tunnelblick dieselben Fragen" stellen, sondern "die unbequemen Antworten suchen".
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(Foto: Johannes Arlt)