
Lese-Tipp: "Übermedien"-Mitgründer Boris Rosenkranz dokumentiert die Buch-Promo-Tour von Thomas Gottschalk – und präsentiert die "Chronologie einer Empörung zwecks Abverkauf". Debatten rund um vermeintliche Sprachverbote seien ermüdend, weil sie inzwischen zu vorhersehbar seien. Dadurch, dass Gottschalk für sich beanspruche, "das auszusprechen, was sich so viele Leute nicht zu sagen trauten", werde es zwangsläufig politisch, wovon der Alt-Showmaster aber nichts wissen wolle. Rosenkranz kritisiert, dass Gottschalk sich nicht gegen Leute positioniert, die ihn politisch instrumentalisieren: Stattdessen wolle er "beklatscht werden, um jeden Preis und von wem auch immer".
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