Mareverlag wird zur Genossenschaft – Gründer Nikolaus Gelpke zieht sich zurück.


Neue Ufer: Nikolaus Gelpke (links), Gründer und Verleger des Mareverlags, zieht sich zum Jahresende aus dem operativen Geschäft zurück. Bis dahin soll der Verlag in eine Genossenschaft umgewandelt werden. Mit dem Schritt wolle Gelpke die Unabhängigkeit von seiner Person, die Zukunft aller Publikationen und die Arbeitsplätze sichern. Die Rücklagen des Verlags fließen in die Genossenschaft, gleichzeitig wirbt Gelbke um weitere Mitglieder, die den "unabhängigen Verlag mit seinen zeitlosen und qualitativen Publikationen" unterstützen. Er selbst werde das von ihm im Jahr 1997 gegründete Unternehmen als einfaches Mitglied weiter begleiten.

An der Spitze der Zeitschrift "Mare" stehen künftig Karl Spurzem (Mitte) und Dimitri Ladischensky – beide sind bereits seit 2002 bei "Mare" an Bord. Die Leitung des Mare-Buchverlags übernimmt Judith Weber (rechts), die das Programm bereits seit 2020 leitet. Sie ist seit 2008 Mare-Mitarbeiterin.
boersenblatt.net

(Fotos: Mare/Mathias Bothor)