Meinung: Julian Reichelt macht CDU-Talk zur “Reichelt-Show”.

Freundschaftdienst: "Bild"-Chef Julian Reichelt besucht Springer-Manager Christian Nienhaus, der in Hagen für die CDU kandidiert, am Freitag­abend als Gast einer Diskussion der Jungen Union im west­fälischen Schwelm. DJV-NRW und Westfalenpost hatten den Besuch zuvor kritisiert. Zur "Wahl­kampf­show" für die CDU wird Reichelts Auftritt jedoch nicht, schreibt Sebastian Weiermann, eher zur "Reichelt-Show" – für Nienhaus und den weiteren CDU-Kandidaten Hartmut Ziebs bleiben "nur Statistenrollen". Mit "viel Pathos" erzählt Reichelt, dass "alles" in seiner Laufbahn auf den 11. September 2001 zurückzuführen sei. Das Ahrtal nennt er den "Ground Zero" der Flutkatastrophe. Geschickt greift Reichelt manche Vorlagen seiner Gesprächs­partner auf, lässt andere dafür bewusst unerwidert.
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