NDR-Vize-Programmdirektorin Juliane von Schwerin hätte sich interne Diskussion um “Klar” gewünscht.


Perspektivwechsel: Die stellvertretende NDR-Programmdirektorin Juliane von Schwerin, die auf NDR-Seite "Klar" verantwortet, will "kein Fernsehen für konservative Gruppen, ebenso wenig wie für linke" machen, sagt sie im "DWDL"-Porträt von Senta Krasser. Wichtig sei von Schwerin stattdessen, "dass wir Perspektiven einnehmen, die wir vielleicht manchmal außer Acht gelassen haben". Zum öffentlich ausgetragenen Unmut der NDR-Belegschaft über "Klar" sagt sie: "In einer Kultur des Miteinanders, wie ich sie mir wünsche, schreibt man keine Briefe oder gibt Dinge an Dritte weiter, sondern man nimmt den Hörer in die Hand und ruft an." Der im "Reschke Fernsehen" geäußerte Gag "ein bisschen rechtsextrem" war "nicht so unkollegial gemeint, wie es bei vielen ankam", sagt von Schwerin. "Dass Anja Reschke für die Nicht-Weiter-Beschäftigung von Julia Ruhs agitiert hätte, stimmt nicht." Die Verpflichtung von Tanit Koch als NDR-Moderatorin von "Klar" sei ohne interne Widerstände erfolgt, obwohl Koch anfangs skeptisch gewesen sei.
dwdl.de, turi2.de (Background)

(Foto: NDR/Hendrik Lüders)