DWDL: ProSiebenSat.1-Chef nennt Kernzielgruppe “ein bisschen fettleibig und ein bisschen arm”.


Unterföhringer Unterschichtenfernsehen: Thomas Ebeling, Vorstandschef von ProSiebenSat.1, hat in einem Analysten-Call über die Zielgruppe des Senders gelästert, berichtet DWDL. Dem vorausgegangen sei die provokative Frage eines Analysten zur Konkurrenz von Netflix. "Es gibt Menschen, ein bisschen fettleibig und ein bisschen arm, die immer noch gerne auf dem Sofa sitzen, sich zurücklehnen und gerne unterhalten werden wollen. Das ist eine Kernzielgruppe, die sich nicht ändert", übersetzt DWDL die englische Äußerung des ProSiebenSat.1-Chefs ins Deutsche.

Die Pressestelle des Senders widerspricht nicht, versucht aber, zu relativieren: Es handele sich bei der Bemerkung um eine Reflexion der "gerne von Analysten verwendeten Stereotypen eines TV-Zuschauers in englischer Sprache", die reine Textaussage spiegele weder die Historie noch die Tonalität der Aussagen. ProSiebenSat.1 ist in der Defensive: Der TV-Konzern kämpft mit rückläufigen Werbeumsätzen, lediglich das Digitalgeschäft konnte im vergangenen Quartal zulegen. Für 2017 hat der Sender die Umsatzerwartungen zuletzt auf einen mittleren einstelligen Prozentbereich gesenkt.
dwdl.de

Ein Gedanke zu „DWDL: ProSiebenSat.1-Chef nennt Kernzielgruppe “ein bisschen fettleibig und ein bisschen arm”.

  1. Ralf

    Daraus können wir jetzt Rückschlüsse ziehen, warum der Konzern so beschissen da steht.
    Er war nichts anderes als ein Sklaventreiber, der das Maximale was unter ihm stand herausholte ohne auf langfristiges Überleben zu achten. Als weitsichtiger Firmenchef war er eine Niete, der das Kapital der Firma – die kreativen Köpfe – überhaupt nicht wahrnahm und sie hoffnungslos unterschätzte. Von einem Apotheker kann man nicht mehr erwarten, . er hinterlässt Ruinen ohne Ende… Kommt kein Medienprofi als Nachfolger, war es das für den Konzern

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