Robert Habeck wehrt sich gegen Plagiatsvorwürfe in Doktorarbeit.


Grünes Déjà-vu: Grünen-Kanzler­kandidat Robert Habeck wehrt sich gegen Vorwürfe von "Plagiats­jäger" Stefan Weber zu seiner Dissertation aus dem Jahr 2000. Weber will darin 128 "Quellen-, Zitats- und Text­plagiate" gefunden haben. Habeck kommt der Veröffentlichung mit einer Video­botschaft zuvor. Er habe die Uni Hamburg beauf­tragt, Webers Vorwürfe zu unter­suchen. Die teilt mit, sie könne in Habecks Arbeit "kein wissen­schaftliches Fehl­verhalten" erkennen. Wer Weber beauftragt und bezahlt hat, ist unklar. Das rechts­populistische Portal "Nius" um Julian Reichelt, das Habeck in Bezug auf einen anderen Fall nennt, stellt klar: "Weber wurde von Nius weder beauf­tragt noch bezahlt." Kurz vor der Bundes­tags­wahl 2021 hatte Weber der damaligen Grünen-Kanzler­kandidatin Annalena Baerbock Plagiate in ihrem Buch vorgeworfen.
spiegel.de (€), tagesspiegel.de, plagiatsgutachten.com, nius.de

(Bild: Screenshot Video-Statement Robert Habeck)