Semafor: Mathias Döpfner soll an CNN und weiter am “WSJ” interessiert sein.


Einkaufs-Absichten? Springer-Boss Mathias Döpfner tritt in den USA als "neuer Typ Medienmogul" auf – "omnipräsent, mit prall gefüllter Kriegskasse", berichtet das US-Medium Semafor. Er interessiere sich für CNN, falls der Nachrichtensender von Warner Bros. Discovery verkauft oder abgespalten werde. CNN würde Springer Zugang zu einem globalen Publikum und Prestige verschaffen. Springer-intern gelte demnach auch das "Wall Street Journal" weiter als "Topziel" für eine mögliche Akquisition. Die US-Zeitung gehört zu Rupert Murdochs News Corp. Anfang des Jahres hatte Döpfner, von US-Reportern auf ein Interesse an der Zeitung angesprochen, noch geantwortet: "Die Chance, dass wir es wirklich kaufen würden, geht gegen null."

Laut Semafor hat Döpfner Anfang des Jahres auch mit Bari Weiss über einen möglichen Verkauf ihres Mediums "The Free Press" an Springer gesprochen. Sie hatte kürzlich Paramount den Zuschlag erteilt – der US-Medienriese soll mehr gezahlt haben – und wirkt nun als Chefredakteurin von Paramounts CBS News. Zudem sei für Döpfner auch die Übernahme von Bloomberg Media "interessant" gewesen.
semafor.com, derstandard.de

(Foto: IMAGO / Hartenfelser)