
Der "Spiegel" erscheint ab dieser Woche mit neuem Layout und veränderter Heftstruktur. Das neue Erscheinungsbild sei laut Verlag "eleganter, übersichtlicher und wertiger gestaltet" und passe damit "ideal zur Lektüre am Wochenende". In jeder Ausgabe gibt es künftig zwei optische Schwerpunkte, die "opulent und emotional bebildert sind" und damit ein "sichtbares Signal für die besondere Tiefe dieser Geschichten" sein sollen. In der Regel sind das die Titelgeschichte (siehe Bild oben) und eine große Reportage. Die anderen Artikel seien dagegen "bewusst optisch ruhiger angelegt und konzentrieren sich auf den Text".
Alle Ressorts beginnen künftig mit einer großen Geschichte und enden mit kurzen Formaten, die "spielerischer gestaltet" sind sowie "mehr Meinung, Einordnung und Humor" enthalten. Zu den neuen Kurzformaten, die auch als Social Cards, in Newslettern und auf der Website erscheinen, zählen u.a. ein "Demokratiecheck", die Erklärreihe "Hieroglyphe unserer Zeit", das Bundesländerranking "Landauf, landab" sowie die "Maschine der Woche".
Im Dialog-Ressort "Posteingang" erscheinen Kritik und Anregungen sowie jede Woche ein Kurzinterview mit einer Leserbriefschreiberin oder einem Leserbriefschreiber. Außerdem gibt es im gedruckten Heft eine viel diskutierte Frage aus dem Digitalformat "Spiegel Debatte". In der Rubrik "Familienalbum" sind Leser aufgerufen, ein für sie wichtiges Foto einzusenden. Chefredakteur Dirk Kurbjuweit will mit der Neugestaltung ein "sorgfältig kuratiertes Wochenendmagazin" liefern, das ein "Gegenpol zur Echtzeitflut" sein soll.
gruppe.spiegel.de, devspiegel.medium.com, spiegel.de (€, E-Paper-Ausgabe)
(Bild: Spiegel)