September-Rebrush: “Spiegel” erneuert Layout und Heftstruktur.


Der "Spiegel" erscheint ab dieser Woche mit neuem Layout und veränderter Heft­struktur. Das neue Erscheinungs­bild sei laut Verlag "eleganter, übersichtlicher und wertiger gestaltet" und passe damit "ideal zur Lektüre am Wochenende". In jeder Ausgabe gibt es künftig zwei optische Schwer­punkte, die "opulent und emotional bebildert sind" und damit ein "sicht­bares Signal für die besondere Tiefe dieser Geschichten" sein sollen. In der Regel sind das die Titel­geschichte (siehe Bild oben) und eine große Reportage. Die anderen Artikel seien dagegen "bewusst optisch ruhiger angelegt und konzentrieren sich auf den Text".

Alle Ressorts beginnen künftig mit einer großen Geschichte und enden mit kurzen Formaten, die "spielerischer gestaltet" sind sowie "mehr Meinung, Einordnung und Humor" enthalten. Zu den neuen Kurz­formaten, die auch als Social Cards, in Newslettern und auf der Website erscheinen, zählen u.a. ein "Demokratie­check", die Erklär­reihe "Hieroglyphe unserer Zeit", das Bundes­länder­ranking "Landauf, landab" sowie die "Maschine der Woche".

Im Dialog-Ressort "Post­eingang" erscheinen Kritik und Anregungen sowie jede Woche ein Kurz­interview mit einer Leser­brief­schreiberin oder einem Leser­brief­schreiber. Außerdem gibt es im gedruckten Heft eine viel diskutierte Frage aus dem Digital­format "Spiegel Debatte". In der Rubrik "Familien­album" sind Leser aufgerufen, ein für sie wichtiges Foto einzusenden. Chef­redakteur Dirk Kurbjuweit will mit der Neu­gestaltung ein "sorgfältig kuratiertes Wochenend­magazin" liefern, das ein "Gegenpol zur Echtzeitflut" sein soll.
gruppe.spiegel.de, devspiegel.medium.com, spiegel.de (€, E-Paper-Ausgabe)

(Bild: Spiegel)