“Spiegel” korrigiert Beitrag über “Berliner Zeitung”.


Offenes Visier: Der "Spiegel" verpflichtet sich in einem Vergleich vor dem Land­gericht München zur Korrektur eines Berichts über die "Berliner Zeitung" und Verleger Holger Friedrich, teilt die Zeitung mit. Laut "Spiegel" geht es dabei jedoch um lediglich zwei Wörter. Das Magazin hatte den Eindruck erweckt, alle Gesprächs­partner hätten auf Anonymität bestanden. Dabei waren nach Angaben der Zeitung einige Mitglieder der Redaktion auch bereit, sich zitieren lassen. Positive Stimmen hätte der "Spiegel" im Artikel "nicht zu Wort kommen lassen", so der Vorwurf. Der "Spiegel" hat seinen Beitrag um den Zusatz "diese Kritiker" ergänzt.
berliner-zeitung.de, turi2.de (Background)

(Foto: Andreas Pein / laif / picturedesk.com (Friedrich), Marcus Brandt / dpa / picturedesk.com (Spiegel), Montage: turi2)