Studio-Hamburg-Chef Michael Lehmann kritisiert “anachronistische” Filmbranche.

Deutsche Filmbranche ist "anachronistisch", sagt Studio-Hamburg-Chef Michael Lehmann im Interview mit der "Süddeutschen". Beim Thema Gendergerechtigkeit sei selbst die Autoindustrie fortschrittlicher. Die ostdeutsche Realität komme in Produktionen nicht genug vor. "Ich habe zum Thema Diversität noch nie gehört, dass jemand fand, wir brauchen unbedingt einen tragenden Charakter aus dem Osten", bedauert Lehmann, der in der DDR geboren wurde.
"Süddeutsche Zeitung", S. 27 (Paid)