Statement aus dem Süden: Die "Süddeutsche Zeitung" wehrt sich gegen Medienberichte, wonach auf Geheiß der Chefredaktion Mail-Postfächer und Telefonanschlüsse der Redakteurinnen auf Spuren nach Kontakte zum Branchendienst "Medieninsider" durchleuchtet worden seien. Stattdessen habe es eine automatisierte Überprüfung des Datenverkehrs zwischen den IP-Adressen der Redaktion und "Medieninsider" gegeben, im Einvernehmen mit dem Betriebsrat. Ergebnisse seien ausgeblieben, weshalb keine weitergehende Maßnahmen erfolgt seien. Chefredaktion, Betriebsrat und Redaktionsausschuss seien "der einhelligen Auffassung, dass die mutmaßliche Aufzeichnung und Weitergabe einer gesamten Redaktionskonferenz nicht hinnehmbar ist".
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)