“Tagesspiegel” lehnt Anzeige der AfD ab.

Tagesspiegel-150Tagesspiegel will seine Artikel nicht in der Nachbarschaft von AfD-Inhalten sehen. Die Zeitung lehnt eine Anzeige der rechtspopulistischen Partei ab und begründet: "Wir sind nicht sicher, ob die Nachbarschaft unserer Zeitung zu Ihnen passt. Vielleicht versuchen Sie es erst einmal bei der Nationalmannschaft."
turi2 - eigene Infos

Die Antwort des "Tagesspiegels" im Volltext:

Sehr geehrte Damen und Herren von der AFD,

vielen Dank für Ihr Interesse, im Tagesspiegel zu werben. Wir sind nicht sicher, ob die Nachbarschaft unserer Zeitung zu Ihnen passt. Vielleicht versuchen Sie es erst einmal bei der Nationalmannschaft.

Tagesspiegel Unternehmenskommunikation

15 Gedanken zu „“Tagesspiegel” lehnt Anzeige der AfD ab.

  1. Franz Vege

    der Tagesspiegel ist inzwischen so etwas, wie der publizistische Arm der Grünen in Berlin. Die AfD ist ein direkter Konkurrent der grünen um gutversorgte Posten und Pöstchen. man würde sich also mit einer Anzeige selbst Konkurrenz machen.

    1. Ted

      Möglicherweise hat der Tagesspiegel einfach nur keinen Bock auf diese “Partei” weil da intelligente und kluge Leute sitzen . Bei der “A”fD ist man noch intelligent aber war noch nie klug. Wäre man das gäbe es eine so hässliche Partei nicht.Das Thema hätte sich dann also erledigt. Reicht doch wenn die Werbung in der Compact steht oder glaubt man im Ernst dass “A”fD Anhänger die vermeintliche Lügenpresse lesen ? Wenn überhaupt ausser Facebook- BIBEL- , was gelesen wird.

  2. Mario M. Montecarlo

    Seltsam!Ob Einzelpersonen oder Parteien – diejenigen,die die radikalsten,rücksichtslosesten,am wenigsten toleranten Meinungen vertreten,sind selbst immer am empfindlichsten,am dünnhäutigsten.

  3. So what

    Wie kann man als alternative Partei auf die Idee kommen, einer sich im Strudel wegbrechender Abonnentenzahlen befindlichen Lückenpresse auch noch Geld in den Rachen werfen zu wollen und diese durch eine ergatterte Nische im Anzeigenteil aufzuwerten?

  4. Chriboehm

    Auch wenn es Peter Höhne und Jutta Wölk nicht passt.

    Der Tagesspiegel ist ein Privatunternehmen und kein Staatsunternehmen, daher kann sich der Tagesspiegel aussuchen welche Anzeigen dort veröffentlicht werden dürfen. Sowas nennt man Meinungsfreiheit, denn man darf auch die Meinung haben etwas Scheisse zu finden und es einfach mal NICHT zu veröffentlichen.

  5. Felix Rohlfs

    @Ein Max

    Grundsätzlich sicher richtig, dass Grundrechte Abwehrrechte gegenüber dem Staat sind.

    Da sich die Presse aber als “4. Gewalt” begreift und eben nicht als stinkormales “Privtaunternehmen” muss sie sich auch daran messen lassen. Daher finde ich nicht unkritisch, wenn unliebsamen Parteien auf diesem Wege Öffentlichkeit vorenthalten wird.

    Oder lehnt der Tagesspiegel etwa grundsätzlich Anzeigen von Parteien ab?

  6. Ein Max

    @Peter Hoehne

    Meinungsfreiheit hast du und hat die AfD imemr und überall.
    Heißt nur, dass der Staat deine Meinung nicht unterdrücken darf.
    So wie er keine Meinung unterdrücken darf, es sei denn, sie ist z. B. volksverhetzend.

    Wenn ein Privatunternehmen deine Werbung nicht verbreiten will, tja, Pech gehabt. Ist halt so.

    Sagen wir es so: Die Antifa käme auch nicht auf die Idee, in einem Compact Schmierblatt zu werben.

    Außerdem: Hört doch ma auf rumzuheulen.
    Die mit der radikalsten Meinung sind komischerweiseauch immer die dünnhäutigstien.

    1. Ted

      Danke .. ja die mit dem größten Mund , also wie Populisten, waren auf dem Schulhof immer die, welche heulend vor Dir standen wenn Du sie Dir mal allein geschnappt hattest. Die “A”fD ist doch wirklich nur peinlich . Gift verspritzen aber nicht an Vergiftung sterben wollen , weil sowas von sowas kommt und letztendlich ist das hier schon wieder zuviel geschrieben denn die bekommen so Aufmerksamkeit die sie nicht bekommen sollten , Beobachtung ja aber mehr auch nicht. Grüße aus Kreuzberg, was “A”fD ´s neuer Landesvorsitzender Georg Pazderski in seinem Weltuntergangs-und Verschwörungswahn nun zum New York der achtziger Jahre gekürt hat , Danke dafür , wusste ja dass ich cool wohne ..das Kottbusser Tor ist aber nicht halb so kriminell wie die unerirdische hochgefährliche populistische Politik der “A”fD

  7. Peter Hoehne

    Ja, das ist die typisch deutsche Auffassung von Meinungsfreiheit:
    Sie ist im Grunde totalitär: Parteien oder andere Gruppierungen , die der jeweils herrschenden Ideologie widersprechen, gehören verboten – wie unter Adenauer die Kommunisten und jetzt die Rechtsparteien. Oder zumindest totgeschwiegen, wie der Tagesspiegel es jetzt gegenüber der AfD praktiziert.
    Mit diesen hier üblichen staatlichen und medialen Ausgrenzungen gegenüber unliebsamen weltanschaulichen Richtungen steht Deutschland allein da unter den demokratisch geprägten Ländern des Westens. Jedenfalls, was die konsequente und radikale Art angeht, mit der diese Ausgrenzung bei uns geschieht.

    1. Ted

      Fangen wir doch mal bei Ausgrenzung und Aufhetzten von Minderheiten, wie letzte Woche in Berlin geschehen ( Muslime gegen Schwule ) durch eine “A”fD an, den Menschen gehört die Meinungsfreiheit. Netter Versuch – ganz falsches Clientel liebe “A”fD – Leider schnell durschaut , da Schwule intelligent sind und nicht wie “A”fD Schafe den Phrasen und Verschwörungen ihrer vermeintlichen Heilsbringer hinterher rennen. Einfach nur Widerlich.

    2. Ted

      Fangen wir doch mal bei der Ausgrenzung und das Aufhetzten von Minderheiten, wie letzte Woche in Berlin geschehen ( Muslime gegen Schwule ) durch eine “A”fD an. Allen Menschen gehört die Meinungsfreiheit. Netter Versuch – ganz falsches Klientel liebe “A”fD – Leider schnell durchschaut , da Schwule intelligent sind und nicht wie “A”fD Schafe den Phrasen und Verschwörungen ihrer vermeintlichen Heilsbringer hinterher rennen. Einfach nur Widerlich.

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